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Unterschiede im deutschen Bildungswesen aufgezeigt anhand der PISA-Studie

Der Vergleich zweier Bundesländer

Title: Unterschiede im deutschen Bildungswesen aufgezeigt anhand der PISA-Studie

Bachelor Thesis , 2007 , 66 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Nina Hanisch (Author)

Sociology - Social System and Social Structure
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Das Thema der vorliegenden Bachelorarbeit lautet: „Unterschiede im deutschen Bildungswesen aufgezeigt anhand der PISA-Studie – der Vergleich zweier Bundesländer“. Der Text liegt im Bereich der Bildungssoziologie und bietet vertiefende Einblicke in den Vergleich zweier Bundesländer und deren Systeme. Der Titel impli-ziert dabei zwei unterschiedliche Themen. Zum Einen werden mögliche Gegensätze im deutschen Bildungswesen anhand der Bundesländer Baden-Württemberg und Berlin dargestellt. Zum Anderen handelt die Arbeit von der PISA-Studie, speziell von der nati-onalen Erweiterungsstudie PISA-E. Die Aufgabe der Autorin liegt dabei darin, diese beiden Themen in Bezug zueinander zu bringen. Daher wird auf die Fragestellung „In-wieweit hängen Schülerleistungen mit demographischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zusammen?“ eingegangen. Es wird dabei davon ausgegangen, dass in den Bundesländern Deutschlands soziale Ungleichheiten, nicht nur im Bildungswesen, bestehen. Dargestellt werden die Differenzen anhand der Arbeitslo-sen und der Migranten in Deutschland.
Ob und wenn ja inwieweit unterschiedliche Merkmale in Baden-Württemberg und Berlin und deren Bildungswesen sowie deren sozialen Gegebenheiten bestehen, kann der Leser in dieser Arbeit herausfinden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Bedingungen des Schulerfolges

2.1 Allgemein

2.2 Die Kapitaltheorie Pierre Bourdieus

2.3 Rational-Choice-Theorie

2.4 Zusammenhang zur PISA-Studie

3 Bildung in Deutschland

3.1 Einleitung

3.2 Bedeutung des Bildungsbegriffes

3.3 Die Struktur des Bildungswesens der Bundesrepublik Deutschland

3.4 Das Schulsystem in Baden-Württemberg

3.4.1 Schulformen und Schuldauer

3.4.2 Bildungsausgaben

3.4.3 Lehrer/ Schüler- Relation

3.5 Das Schulsystem in Berlin

3.5.1 Schulformen und Schuldauer

3.5.2 Bildungsausgaben

3.5.3 Lehrer/ Schüler- Relationen

3.6 Zusammenfassung

4 PISA-Studie

4.1 Allgemein

4.2 Ziele und Aufgaben von PISA

4.3 PISA-E 2003 die nationale Stichprobenergänzung

4.3.1 Ergebnisse des Ländervergleichs im Überblick

4.3.1.1 Mathematikkompetenz

4.3.1.2 Lesekompetenz

4.3.1.3 Naturwissenschaftliche Kompetenz

4.3.2 Darstellung der Ergebnisse für Baden-Württemberg

4.3.3 Darstellung der Ergebnisse für Berlin

4.3.4 Die Unterschiede beider Bundesländer im Vergleich

4.4 Erklärungsansätze

5 Ungleiche Lebensbedingungen in den untersuchten Ländern

5.1 Allgemein

5.2 Arbeitslosigkeit und soziale Bedingungen

5.2.1 Baden-Württemberg

5.2.2 Berlin

5.3 Migration

5.3.1 Baden-Württemberg

5.3.2 Berlin

5.3.3 Zusammenfassung

5.4 Regierungsunterschiede als Ursache ungleicher Lebensbedingungen

5.5 wirtschaftliche Aspekte der Länder

5.6 Resümee möglicher Erklärungen für soziale Ungleichheit

6 Veränderungen und Entwicklungen nach PISA

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Unterschiede im deutschen Bildungswesen unter Einbeziehung der PISA-E-Studie 2003, um zu klären, inwieweit Schülerleistungen mit demographischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zusammenhängen, wobei der Fokus auf einem Vergleich der Bundesländer Baden-Württemberg und Berlin liegt.

  • Soziologische Theorien zur Bildungsungleichheit (Bourdieu, Rational-Choice)
  • Struktur des deutschen Bildungssystems und Schultypenvergleich
  • Analyse der PISA-Ergebnisse 2003 im Ländervergleich
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren und Migrationshintergründe auf den Schulerfolg
  • Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der untersuchten Bundesländer

Auszug aus dem Buch

Die Kapitaltheorie Pierre Bourdieus

Ein zentraler Begriff der Soziologie Pierre Bourdieus ist, neben dem Habitus, das Kapital. Bourdieu entwickelt einen Begriff von Kapital, der dieses in verschiedene Formen aufspaltet, und damit soziale Ungleichheit differenziert erklärt. Er unterscheidet in seiner Theorie ökonomisches, kulturelles, soziales sowie symbolisches Kapital voneinander. Das symbolische Kapital wird für die vorliegende Arbeit eher als unwichtig eingestuft und wird daher nicht näher behandelt.

Je nach Verfügung über die einzelnen Kapitalformen hat ein Mensch bessere oder schlechtere Chancen in der Gesellschaft zu bestehen. Für die Wirtschaft ist das ökonomische Kapital von besonderer Bedeutung. Darunter fallen alle Formen des Besitzes verschiedenster Güter, wie zum Beispiel Immobilien oder Länderein. Dieses Kapital ist direkt in Geld konvertierbar. Das kulturelle Kapital tritt für Bourdieu in drei „Formen“ auf. Die erste Form stellt das objektivierte Kulturkapital in Form von kulturellen Gütern dar. Als zweite Form nennt Bourdieu das institutionalisierte Kapital, welches in Form von Titeln auftreten kann. Die dritte Form des kulturellen Kapitals ist das inkorporierte Kulturkapital. Dieses ist personengebunden und wird durch den Lebensstil der Familie an die heranwachsenden Mitglieder der Familie weitergereicht, internalisiert. Durch die Internalisierung wird das inkorporierte Kulturkapital zu einem Teil des Habitus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Forschungsfrage zur Bildungsungleichheit sowie des Aufbaus der Arbeit.

2 Bedingungen des Schulerfolges: Erläuterung theoretischer Ansätze zur sozialen Ungleichheit, insbesondere der Kapitaltheorie von Bourdieu und der Rational-Choice-Theorie.

3 Bildung in Deutschland: Definition von Bildung und detaillierte Gegenüberstellung der Schulsysteme in Baden-Württemberg und Berlin.

4 PISA-Studie: Detaillierte Auswertung der PISA-E 2003 Ergebnisse hinsichtlich verschiedener Kompetenzbereiche und Vergleich der Bundesländer.

5 Ungleiche Lebensbedingungen in den untersuchten Ländern: Analyse von Arbeitslosigkeit, Migration sowie sozioökonomischen Faktoren als Einflussgrößen für schulischen Erfolg.

6 Veränderungen und Entwicklungen nach PISA: Diskussion politischer Reaktionen und Reformen infolge der PISA-Studien.

7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion des Handlungsbedarfs im deutschen Bildungswesen.

Schlüsselwörter

Bildungssoziologie, PISA-Studie, soziale Ungleichheit, Baden-Württemberg, Berlin, Kapitaltheorie, Pierre Bourdieu, Rational-Choice-Theorie, Migrationshintergrund, Schulleistung, Bildungschancen, Bildungsreform, Arbeitslosigkeit, ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Unterschieden im deutschen Bildungswesen am Beispiel der Bundesländer Baden-Württemberg und Berlin, basierend auf den Ergebnissen der PISA-E-Studie 2003.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind soziale Ungleichheit im Bildungssystem, die Auswirkungen sozioökonomischer Rahmenbedingungen auf den Schulerfolg sowie der Einfluss von Migration und politischen Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit Schülerleistungen mit demographischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zusammenhängen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine bildungssoziologische Analyse, die theoretische Konzepte (Bourdieu, Rational-Choice) mit den empirischen Daten der nationalen PISA-Erweiterungsstudie (PISA-E) verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung des deutschen Bildungssystems, die detaillierte Analyse der PISA-Daten und die Untersuchung ungleicher Lebensbedingungen (Arbeit, Migration, Politik).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Bildungssoziologie, soziale Ungleichheit, PISA-Studie, Migrationshintergrund und der Vergleich der Bundesländer Baden-Württemberg und Berlin.

Warum wurden gerade Baden-Württemberg und Berlin für den Vergleich gewählt?

Neben dem unterschiedlichen Abschneiden bei PISA begründet die Autorin die Wahl mit persönlichen Erfahrungen aus ihrer Schullaufbahn an Gymnasien in beiden Bundesländern.

Welche Rolle spielt die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu?

Die Theorie dient als theoretischer Rahmen, um zu erklären, wie unterschiedliche Formen von Kapital (ökonomisch, kulturell) den Schulerfolg und die Bildungsentscheidungen von Familien maßgeblich beeinflussen.

Wie bewertet die Autorin die politischen Bildungsansätze der untersuchten Länder?

Die Autorin stellt die CDU-geführte Politik Baden-Württembergs (Fokus auf frühkindliche Bildung, Leistungsförderung) der SPD-geführten Berliner Politik (Fokus auf Chancengleichheit, Einheitsschule) gegenüber.

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Details

Title
Unterschiede im deutschen Bildungswesen aufgezeigt anhand der PISA-Studie
Subtitle
Der Vergleich zweier Bundesländer
College
University of Constance
Grade
2,7
Author
Nina Hanisch (Author)
Publication Year
2007
Pages
66
Catalog Number
V76541
ISBN (eBook)
9783638798679
Language
German
Tags
Unterschiede Bildungswesen PISA-Studie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Hanisch (Author), 2007, Unterschiede im deutschen Bildungswesen aufgezeigt anhand der PISA-Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76541
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