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Kompetenzmanagement. Wissen über die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter

Title: Kompetenzmanagement. Wissen über die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter

Seminar Paper , 2006 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Judith Holdenrieder (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Kompetenzen der Mitarbeiter werden häufig als die wertvollste Ressource eines Unternehmens bezeichnet. In direktem Gegensatz zu dieser Aussage ist in vielen Unternehmen das tatsächliche Wissen über die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter äußerst gering. Die daraus resultierende Ineffizienz durch Fehlbesetzungen, zu geringem Transfer und ungerichteter Entwicklung des impliziten Wissens wirkt sich zunehmend zu signifikanten Kostentreibern in Unternehmen aus.
Auch Forschungsergebnisse zeigen, dass Profitabilität und Wachstum eines Unternehmens mit dessen Intelligenz und Kompetenz korrelieren. Dies klingt plausibel, doch vielen Unternehmen ist nicht klar, wie Kompetenzen in Geschäftsprozesse eingebunden, „veredelt“ werden und somit wertschöpfend wirken. Um personell schnell und qualifiziert auf aktuelle oder zukünftige Veränderungen reagieren zu können, werden im HR-Bereich zunehmend Kompetenzmodelle diskutiert. Vielfältig sind die in der Literatur aufgeführten und in der Praxis umgesetzten Ansätze. Sie sind unterschiedlich in den Zielsetzungen, intransparent in den Entwicklungsprozeduren und unscharf und vage die Kompetenzdefinitionen. Dennoch ist unstrittig, dass das Management von Kompetenzen das Mittel der Wahl darstellt, um sowohl das strategische Management als auch das operative Tagesgeschäft in der Personalauswahl und -entwicklung effektiv zu unterstützen.

Was also ist Kompetenzmanagement, worin liegt sein Nutzen und wie kann es in Unternehmen umgesetzt werden? Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Möglichkeiten des Kompetenzmanagements anhand von ausgewählten Beispielen zu geben. Diese Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Zunächst einmal werden die Begrifflichkeiten rund um das Thema Kompetenzmanagement definiert und erläutert. Im Anschluss werden die theoretische Funktionsweise sowie die Erfolgsfaktoren des Kompetenzmanagements aufgezeigt. Wie sich das Kompetenzmanagement in der Praxis implementieren lässt, wird am Beispiel der DaimlerChrysler AG, Werk Wörth, dargestellt. Den Abschluss bilden das Fazit und die Zukunftsperspektiven, die sich für das Kompetenzmanagement ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ÜBERBLICK KOMPETENZMANAGEMENT

2.1 Wissen versus Kompetenzen

2.2 Definition Kompetenzarten

2.2.1 Fachkompetenz

2.2.2 Methodenkompetenz

2.2.3 Sozialkompetenz

2.2.4 Differenziertere Kompetenzgliederung

2.3 Begriff Kompetenzmanagement

2.4 Nutzen und Ziele des Kompetenzmanagements

3 FUNKTIONSWEISE DES KOMPETENZMANAGEMENTS

3.1 Standardisierung bereits existenter Profile

3.2 Erfassung des Kompetenzbestandes

3.2.1 Kompetenzstufen

3.2.2 Beurteilung von Kompetenzen

3.2.3 Beurteilungsfehler

3.2.3.1 Beurteilungstäuschungen

3.2.3.2 Beurteilungsverzerrungen

3.2.3.3 Strategische Beurteilung

3.3 Ableitung des Kompetenzmodells aus der Strategie

3.4 Kompetenzentwicklung

3.5 Kompetenzvernetzung

3.6 Controlling im Kompetenzmanagement

4 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN

5 IMPLEMENTIERUNG DES KOMPETENZMANAGEMENTS AM BEISPIEL DER DAIMLERCHRYSLER AG, WERK WÖRTH

5.1 Ausgangssituation und Ableitung der Ziele

5.2 Beschreibung der Vorgehens- und Funktionsweise

5.3 Erfolgsfaktoren der Implementierung

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anforderungen an ein effektives Kompetenzmanagement in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kompetenzmodelle zur strategischen Personalentwicklung und Prozessoptimierung genutzt werden können, wobei die Forschungsfrage darauf fokussiert, wie Kompetenzen transparent gemacht, bewertet und gezielt für den Unternehmenserfolg entwickelt werden.

  • Differenzierung zwischen Wissen und Kompetenzen
  • Funktionsweise und Messbarkeit von Kompetenzen im Arbeitsalltag
  • Methoden zur Erfassung und Beurteilung von Mitarbeiterprofilen
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung
  • Fallstudie zur praktischen Anwendung bei der DaimlerChrysler AG

Auszug aus dem Buch

3.1 Standardisierung bereits existenter Profile

Das Personalmanagement muss auf einheitliche Kompetenzbegriffe zurückgreifen, um die Personalinstrumente miteinander verknüpfen zu können. Das bedeutet, dass sowohl die Könnens- oder Kompetenzprofile von Mitarbeitern als auch die unternehmensweite Stellenbeschreibung nach verbindlichen Standards erfasst und systematisch aufbereitet werden müssen. Vorhandene Kompetenzen werden erfasst, um sie mit den künftig benötigten abzugleichen und daraus Maßnahmen abzuleiten, wie z.B. Weiterbildung oder Rekrutierung. Daher muss im ersten Schritt des Kompetenzmanagements ein einheitliches, unternehmensweit gültiges Begriffssystem geschaffen werden, um die Kompetenzen einheitlich zu beschreiben. Es muss eine einheitliche Sprache verwendet werden, da nicht abgestimmte Bezeichnungen die unternehmensweite Mess- und Vergleichbarkeit von Kompetenzen unmöglich macht. Dieses Begriffssystem bildet die Grundlage für den sog. Kompetenzkatalog.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Mitarbeiterkompetenzen für die Unternehmensprofitabilität und definiert das Ziel der Arbeit, Kompetenzmanagement theoretisch sowie praktisch zu analysieren.

2 ÜBERBLICK KOMPETENZMANAGEMENT: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe, unterscheidet Wissen von Kompetenzen und kategorisiert verschiedene Kompetenzarten wie Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.

3 FUNKTIONSWEISE DES KOMPETENZMANAGEMENTS: Hier werden die Prozesse zur Standardisierung, Erfassung, Bewertung und Vernetzung von Kompetenzen sowie die Rolle des Controllings in diesem System detailliert beschrieben.

4 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN: Das Kapitel erläutert die wesentlichen Voraussetzungen für den Erfolg von Kompetenzmanagementsystemen, insbesondere die Unterstützung durch Führungskräfte und die Einbindung der Fachabteilungen.

5 IMPLEMENTIERUNG DES KOMPETENZMANAGEMENTS AM BEISPIEL DER DAIMLERCHRYSLER AG, WERK WÖRTH: Eine praxisorientierte Fallstudie beschreibt, wie durch das Pilotprojekt "ePeople" Personalprozesse zentralisiert und Kompetenzen für das Unternehmen transparent gemacht wurden.

6 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Kompetenzmanagement ein entscheidendes Instrument für die strategische Personalarbeit bleibt und die Normalisierung von systematischem Feedback fördert.

Schlüsselwörter

Kompetenzmanagement, Wissen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Personalentwicklung, Kompetenzkatalog, Personalprozesse, Bildungscontrolling, DaimlerChrysler, Mitarbeiterqualifizierung, Strategisches Management, Kompetenzprofil, Wissensmanagement, Performanceanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Definition und der praktischen Umsetzung von Kompetenzmanagement in Unternehmen, um Mitarbeiterfähigkeiten effizienter zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Wissen zu Kompetenzen, die Kategorisierung von Kompetenzarten sowie Instrumente zur Erfassung und Weiterentwicklung dieser Fähigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über Methoden des Kompetenzmanagements zu geben und durch ein Fallbeispiel deren praktische Anwendung und Erfolgsfaktoren zu veranschaulichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu aktuellen Kompetenzmodellen sowie der deskriptiven Darstellung einer Fallstudie bei der DaimlerChrysler AG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Funktionsweise des Kompetenzmanagements, die notwendige Standardisierung, Ansätze zur Kompetenzbewertung, kritische Erfolgsfaktoren sowie eine konkrete Implementierung in der Automobilbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kompetenzmanagement, Personalentwicklung, Wissensvernetzung, Kompetenzkatalog und Bildungscontrolling charakterisiert.

Warum ist eine einheitliche Sprache für Kompetenzen so wichtig?

Ohne eine einheitliche Terminologie ist eine unternehmensweite Vergleichbarkeit von Kompetenzen unmöglich, was die Analyse des Kompetenzbestandes erschwert.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Kompetenzentwicklung?

Führungskräfte nutzen Kompetenzdaten, um den Entwicklungsbedarf ihrer Mitarbeiter zu identifizieren, Qualifizierungsmaßnahmen zu empfehlen und gezielt Laufbahnplanungen zu unterstützen.

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Details

Title
Kompetenzmanagement. Wissen über die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Grade
1,0
Author
Judith Holdenrieder (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V76635
ISBN (eBook)
9783638812191
Language
German
Tags
Anforderungen Kompetenzmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Holdenrieder (Author), 2006, Kompetenzmanagement. Wissen über die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76635
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