In Sumer, Mesopotamien, prallen zwei Welten aufeinander: Die südlichen Ubaid (Ursumerer), die wahrscheinlich vom Himalaja herabgestiegen waren und große Pläne (u.A. Bauvorhaben) mit sich brachten, und die nördlichen Semiten (und Akkadier), die z.T. einer dekadenten Religion der Großen Gottesmutter nachgingen. Die Ubaid überzeugten ihre Nachbarn, die Semiten, mit großem Geschick und Einfühlsamkeit von dem großen Nutzen, den alle daraus ziehen würden, wenn die Semiten, die Lehren und Anweisungen der Ubaid befolgten. Dazu wurde eine außergewöhnliche Mythologie erstellt, die anhand harter Beweise bis zum Himalaja und nach Südostsibirien, zumindest 18.000 Jahre zurückverfolgt werden kann. Erstaunlicher Weise ist dies auch das Datum der Geburt der ältesten Religion der Welt, dem Alten Bön, im prähistorischen Tibet. Das späte Paläolithikum, der Alte Bön und Sumer werden somit verbunden.
Das Buch enthält ferner eine einzigartige Sammlung wertvoller, antiker Mythen und archäologischer Gegebenheiten, sowie eine ausführliche Studie über den Sinn und den Ursprung der sog. „Geheimzahl“ Sieben, die in vielen Mythen, der Bibel und auch häufig in der Natur auftaucht. Es werden zudem Indizien dafür geliefert, dass die biblische Genesis kein religiöser Text, sondern vielmehr eine faszinierende Weltanschauung von vor über 6000 Jahren ist, prinzipiell entstanden aus Gegebenheiten und Überlieferungen aus der Himalajaregion und Sumer. Das sumerische „Urmeer aus Süßwasser“ der Mythologie stammt wahrscheinlich aus Überlieferungen über riesige antike Süßwasserseen auf dem Himalaja, die es noch heute gibt. Ein wertvolles „Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens“ wird zum ersten mal vorgestellt, und man kann anhand einer weiteren Zeitlinie nachvollziehen, wie jene frühen Menschen anfingen, Religionen aufzubauen.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
ZEITALTER DER MENSCHHEITSGESCHICHTE
Paläolithikum (vor 2,5 Mill. - 10.000 Jahren)
Mittelpaläolithikum (700.000 - 35.000 v.Chr.)
Jung- bzw. Oberes Paläolithikum (35.000 - 8.000 v.Chr.)
Mesolithikum (8000 - 5600 v.Chr.): Das letzte Stadium vor der Entwicklung der Schrift
Neolithikum (Neue Steinzeit) (5.600 - 2.000 v.Chr.) (wie erwähnt, plus Mesolithikum: (8.000 - 5.600 v.Chr.))
DAS AUSSTERBEN DER NEANDERTALER
EPOCHEN DER MENSCHHEITSGESCHICHTE
DER MOTOR DER MENSCHLICHEN EVOLUTION
DER GENETISCH-LINGUISTISCHE STAMMBAUM
DIE GEBURTSSTUNDE DER MENSCHLICHEN ERZÄHLUNGEN
DIE ENTWICKLUNG DER GRAFISCHEN DARSTELLUNG
Petroglyphen des Homo erectus:
Petroglyphen des Neandertalers:
Petroglyphen des Cro-Magnon-Menschen
Petroglyphen des modernen Menschen
Malereien und Kunstobjekte des Neandertalers:
Höhlen- und Felsmalereien, und Kunstobjekte des Homo sapiens:
DIE BEDEUTUNG DER SPIRALEN
DIE NUMMER SIEBEN
Psychologie
Informatik
Mathematik
Die Erde
Elementarteilchen/Quanten
Moderne Kosmologie
(Bio)chemie
Biologie
Mythologie
EINLEITUNG ZU DEN SCHÖPFUNGSMYTHEN UND WELTANSCHAUUNGEN
LISTE DER SCHÖPFUNGSMYTHEN UND WELTANSCHAUUNGEN
ACHAEULIAN
Kosmologie
MOUSTERIAN
Kosmologie
BLOMBOS
Kosmologie
AURIGNACIEN
Kosmologie
GRAVETTIEN
Kosmologie
SANDIA
SOLUTRÉEN
Kosmologie
MAL’TA - BURET
Kosmologie
1. Vormarsch
2. Rückzug
Vorstoß
MAGDALÉNIEN
Kosmologie
OLMO LUNGRING
Einleitung
Kosmologie (Bonpo, Bönpo)
Der Schamane
Der pyramidenförmige Berg Yungdrung Gutseg
Das erste Land: 'Olmo Lungring'
Der gröte Heilige: 'Tönpa Shenrab Miwoche'
Erste Version:
Zweite Version:
Der Dämon Khyabpa (Khyapa) Langring
Alte Götter Tibets
Die Swastika (Svastika)
Kosmogonie
Einleitung:
Die alte Schöpfung:
Die neue Schöpfung:
MAPUCHE
Kosmogonie
Der Anfang:
Die ersten Wesen:
Die Sintflut:
Die zweiten Wesen:
MUTITJULU
Kosmogonie
Einleitung:
Der Anfang:
Die ersten Wesen:
NATUFIAN
Kosmologie
KHIAMIEN
Kosmologie
CLOVIS
Kosmologie
GÖBEKLI TEPE
Kosmologie
JERICHO
Kosmologie
SÜDLICHE TEHUELCHE
Kosmogonie
Erste Version
Der Anfang:
Die ersten Wesen:
Die zweiten Wesen
Zweite Version
Der Anfang:
Die ersten Wesen
ADIVASI
Kosmologie
Kosmogonie
Der Feuerregen
Die ersten Wesen:
Karma und Dharma
Die zweiten Wesen:
ÇATAL HÜYÜK
Kosmologie
Kosmogonie
SANTAL
Kosmologie
Kosmogonie
Erste Version:
Der Anfang:
Die ersten Wesen
Zweite Version:
Der Anfang:
Die Erschaffung der Menschen:
Erster Versuch:
Zweiter Versuch:
Die Erschaffung der Erde:
Erster Versuch:
Zweiter Versuch:
Dritter Versuch:
Die ersten menschlichen Wesen:
Erster Versuch:
Zweiter Versuch:
Dritter Versuch:
HAIDA-INDIANER
Kosmogonie
Einleitung:
Der Rabe stielt das Licht
Erste Version:
Zweite Version:
Andere Versionen:
Die ersten Menschen
HASSUN, SAMARRAN, HALAFIAN
VINCA
UBAID
Kosmologie
Kosmogonie
Enki und die Weltordnung
Das Urmeer
NÖRDLICHE TEHUELCHE
Mythologie
Elemgasem
Bolas
URATU
Kosmologie + Kosmogonie
Einleitung
Himmel und Erde
Ältere Version:
Neuere Version:
SUMERER
Die Schrift der Sumerer
Das Hexadezimalsystem der Sumerer
Kosmologie
Einleitung
Das Gebet des Sonnengottes
Kosmogonie
Einleitung
Der Anfang
Die Erschaffung der Spitzhacke
Der Wassergott Enki bildet sein "Seehaus"
Schöpfungsmythos von Eridu
Einleitung
Der Mythos
Die Erschaffung der Menschen
'Vieh und Korn'
Die Legende von Uanna
Die Legende von Adapa (von 4.500 - 4.000 v.Chr., erst um 1.500 v.Chr. niedergeschrieben)
Die Götter und die Unterwelt
Einleitung
Mythos
Enki und Ninhursag - die Angelegenheiten des Wassergottes
Einleitung
Mythos
Enki und Sumer - die Organisierung der Erde und die kulturellen Vorgänge
DAS STANDARDMODELL DER MENSCHHEITSGESCHICHTE EURASIENS
TEIL 1: DIE VORBIBLISCHE EPOCHE - VON ALLER ANFANG BIS SUMER (UM 2.500 V.CHR.)
ZEITTAFEL:
STANDARDMODELL:
ENTWICKLUNG DER GLAUBENSELEMENTE VON RELIGION UND SCHAMANISMUS
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt ein "Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens", indem sie archäologische Daten, paläoklimatologische Erkenntnisse und etymologische Analysen mit Schöpfungsmythen sowie Kosmologien alter Völker verknüpft, um die Wanderbewegungen der Menschheit und die Entstehung kultureller Muster nachzuvollziehen.
- Die Rolle des tibetischen Hochplateaus als kulturelle Drehscheibe
- Die Polarität und Ergänzung von Schamanismus und Religion
- Die Bedeutung der Zahl Sieben und geometrischer Formen als kulturelle Konstanten
- Die Verbreitung von Zivilisationen ausgehend vom Himalaja nach Mesopotamien
- Die Entstehung religiöser Konzepte wie Schöpfungsmythen und Totenkult
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung der Spiralen
Unter den Petroglyphen sind Spiralen ein häufiges Symbol. Je nach Standort, können sie zwischen 3, 7 oder gar bis zu 20 Windungen besitzen. Die häufige Verwendung von Spiralen mit einer gewissen Anzahl an Windungen - aber auch von rechteckigen Darstellungen von Gittern, z.B., mit 2x7 + 2x7 Zellen - deutet darauf hin, dass frühe Menschen bereits zählen konnten. Zumindest bis sieben, und zumindest schon seit ca. 22.000 Jahren, wie die Funde in Mal'ta, Südostsibirien, beweisen. Zudem scheinen jene Urahnen der Inuit (Eskimos) bereits Multiplikationen und Divisionen erstellt, und zumindest bis 364 gezählt zu haben (oder aber sie lernten es von einer viel älteren Kultur, die bisher verschollen geblieben ist, was das Rätsel auch nicht löst).
Einige der ältesten Petroglyphen, die man aus Europa kennt, sind an die 5.000 Jahre alte Spiralen, die in Irland vor Gräbern und Heiligtümern in große Steine gemeielt wurden. Die Bedeutung dieser Spiralen ist bis heute unklar, doch man nimmt an, dass sie für das Leben, die Zeit und die Ströme des Wassers bzw. für die Unterwelt stehen, da die Wasser auch unterirdisch verlaufen und somit eine Parallele zur mystischen Unterwelt der Geister und Dämonen darstellen. Zudem formen sich auch spiralförmige Strudel im Wasser, welche unsere Vorfahren als wohl eine der ersten geometrischen Figuren überhaupt interpretiert haben könnten. Ferner können alle Medien, u.U., plötzliche Strudel erzeugen, in Form von Tornados, Hurrikans, Wirbelwinden etc., aber auch einen Sog, sowohl auf der Erde (ablaufendes Wasser), als auch im Weltraum (z.B. ein Schwarzes Loch, dass Materie anzieht).
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zeitalter der Menschheitsgeschichte, vom Alt-Paläolithikum bis zum Neolithikum, und skizziert die Entwicklung der Hominiden.
DAS AUSSTERBEN DER NEANDERTALER: Eine Untersuchung der Gründe für das Verschwinden des Neandertalers und dessen mögliche Verflechtung mit dem Aufstieg des Homo sapiens.
DER MOTOR DER MENSCHLICHEN EVOLUTION: Dieses Kapitel analysiert klimatische Veränderungen als treibende Kraft hinter den großen Massenauswanderungen aus Afrika nach Eurasien.
DER GENETISCH-LINGUISTISCHE STAMMBAUM: Hier werden die Wanderrouten der Menschheit basierend auf genetischen und linguistischen Daten von Luigi Cavalli-Sforza nachgezeichnet.
DIE GEBURTSSTUNDE DER MENSCHLICHEN ERZÄHLUNGEN: Der Autor erläutert, wie die Beherrschung des Feuers und die Entwicklung der Sprache die Grundlage für das Erzählen von Geschichten und Mythen bildeten.
DIE ENTWICKLUNG DER GRAFISCHEN DARSTELLUNG: Eine detaillierte Betrachtung der Petroglyphen von Homo erectus bis zum modernen Menschen als frühe Form der visuellen Kommunikation.
DIE BEDEUTUNG DER SPIRALEN: Ein Kapitel über die symbolische und mathematische Relevanz von Spiralen in verschiedenen prähistorischen Kulturen und ihre Verbindung zur Natur.
DIE NUMMER SIEBEN: Diese umfassende Analyse belegt die omnipräsente Rolle der Zahl Sieben in Psychologie, Informatik, Mathematik, Biologie und Mythologie.
Schlüsselwörter
Schamanismus, Religion, Menschheitsgeschichte, Eurasien, Steinzeit, Neandertaler, Homo sapiens, Schöpfungsmythen, Nummer Sieben, Spirale, Himalaja, Migration, Archäologie, Paläoklimatologie, Symbolik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit präsentiert ein neues Standardmodell der Menschheitsgeschichte, das die kulturelle Evolution Eurasiens durch die Verknüpfung wissenschaftlicher Daten mit Mythen analysiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Wanderbewegungen der frühen Menschheit, die Rolle des Himalaja als kulturelle Drehscheibe und die Bedeutung von Zahlen und Symbolen wie der "Sieben" oder der "Spirale".
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die teilweise phantastisch wirkenden Aussagen antiker Schöpfungsmythen durch den Abgleich mit Erkenntnissen der modernen Archäologie und Paläoklimatologie wissenschaftlich fundiert zu interpretieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine interdisziplinäre Methode, die archäologische Funde, paläoklimatologische Daten und etymologische Analysen von Sprachen mit dem Studium antiker Kosmologien kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auflistung von Schöpfungsmythen verschiedener Kontinente und deren wissenschaftliche Einordnung in den Kontext der menschlichen Entwicklung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind Schamanismus, Religion, Menschheitsgeschichte, Migration, Symbolik (insb. Zahl Sieben) und die kulturelle Bedeutung des Himalaja.
Wie wird das Aussterben der Neandertaler erklärt?
Der Autor legt nahe, dass es keinen offenen Krieg gab, sondern dass die Neandertaler durch klimatische Veränderungen und die Konkurrenz des Homo sapiens in eine soziale Depression gerieten und schließlich absorbiert wurden.
Warum spielt die Nummer Sieben eine so zentrale Rolle?
Der Autor argumentiert, dass die Sieben ein grundlegender Parameter in der menschlichen Wahrnehmung und sogar in der Natur (von Quantenphänomenen bis zur Informatik) ist, der schon in frühesten Petroglyphen auftaucht.
Welche Bedeutung hat das tibetische Hochplateau?
Es wird als entscheidende kulturelle Drehscheibe identifiziert, von der aus sich Wissen über Schamanismus und Religionen nach Eurasien und in den Orient verbreitete.
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- Dr. Carlos Calvet (Author), 2007, Zivilisationen. Wie die Kultur nach Sumer kam, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76701