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Anfangslektüre im Griechischunterricht

Title: Anfangslektüre im Griechischunterricht

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Karsten Schulze (Author)

Didactics - Greek Studies
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Der Griechischunterricht steht vor einer Wende in der Frage der Anfangslektüre. Gerade die sinkenden Stundenzahlen zwingen die Lehrkräfte dazu, bei der Textauswahl sorgfältiger vorzugehen und zwischen den Stofffen zu differenzieren. Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswahlkriterien für Anfangslektüre, stellt dann die bisher übliche Anabasis des Xenophon von Athen vor und weist dann noch zahlreiche Alternativen dazu aus. Als Abschluss der Arbeit werden einige methodische Anmerkungen gegeben.
Grundlage dieser Arbeit sind die Rahmenlehrpläne, sowie publizierte Erfahrungen von Lehrern und fachdidaktische Aufsätze.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Bedeutung der Anfangslektüre

2. Auswahlkriterien der Lektüre

3. Anfangslektüre mit Tradition: Xenophons Anabasis

4. Vorstellung alternativer Autoren und Texte

4.1 Lukian, Charon

4.2 Neues Testament

4.3 Xenophon

4.3.1 Memorabilien

4.3.2 Hellenika

4.3.3 Hieron

4.3.4 Agesilaos

4.3.5 Kyrupädie

4.4 Homer, Odyssee

4.5 Xenophon von Ephesos, Ephesiaka

5. Fazit

6. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die didaktische Gestaltung und inhaltliche Ausrichtung der Anfangslektüre im Griechischunterricht nach der Lehrbuchphase. Ziel ist es, Kriterien für eine gelungene Textauswahl zu definieren, die sowohl sprachliche Kontinuität sicherstellt als auch die Schülermotivation fördert, um die Abwahl des Faches zu verhindern.

  • Didaktische Kriterien für die Auswahl von Anfangslektüre
  • Evaluation von Xenophons Anabasis als klassisches Einstiegswerk
  • Analyse alternativer Autoren und Texte für den Einstieg
  • Methodische Ansätze zur Gestaltung der Lektürephase
  • Berücksichtigung von schülerspezifischen Voraussetzungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Lukian, Charon

Lukian bietet dem Lehrer die Möglichkeit, im altsprachlichen Unterricht den Fokus auf einen Autor der Kaiserzeit zu richten, mit ihm also aus der klassischen Zeit auszubrechen, aber gleichzeitig einen Autor zu lesen, dessen Texte im attischen Dialekt, also im Dialekt der Lehrbücher verfasst sind. Die Texte Lukians eignen sich aufgrund ihrer humorvollen Art, aber auch ihrer inhaltlichen Ansätze (Philosophie, Realien) für eine Anfangslektüre.

So wird im Dialog Charon der Themenkreis des menschlichen Glücks behandelt ohne dabei spröde oder langweilig zu sein. Vielmehr kann durch den derben Fährmann Charon und durch Hermes, der teilweise „zum schlauen, aber auch faulen Sklaven der Komödie travestiert,“ das Interesse der Schüler geweckt und Verständnis für die philosophischen Hintergründe erzeugt werden.

Dabei bietet besonders der Charon die Möglichkeit Grammatikstoffe zu wiederholen oder sogar nachzuholen, wenn man die entsprechenden Lehrbuchpassagen ausgelassen hat. Im Bereich der Formenlehre ermöglichen die ersten fünf Kapitel die Durchnahme der Verba auf -μι – wenngleich diese Kapitel eine der schweren Passagen des Charon sind –, das erste Kapitel enthält ein Wurzelperfekt. In den Kapiteln sieben und 13 erscheinen Einführung und Wiederholung der Wurzelaoriste sinnvoll. Im Bereich der Satzlehre können Irrealis (Kapitel zwei und vier) sowie die Funktionen von Partizipien eingeübt, wiederholt und vertieft werden. In diesem Text wechseln häufig die Modi, was dazu einlädt Modusfunktionen in Haupt- und Nebensätzen zu wiederholen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Bedeutung der Anfangslektüre: Das Kapitel erläutert die zentrale Rolle der Anfangslektüre als Übergang von der Lehrbuchphase zur eigenständigen Interpretation griechischer Originaltexte und ihre Bedeutung für die weitere Fächerwahl.

2. Auswahlkriterien der Lektüre: Es werden didaktische Maßstäbe für die Stoffauswahl diskutiert, darunter das exemplarische Prinzip und die Relevanz der Texte für die Lebenswelt der Schüler.

3. Anfangslektüre mit Tradition: Xenophons Anabasis: Dieses Kapitel bewertet die Stärken und Schwächen der Anabasis, insbesondere im Hinblick auf ihren Nutzen als sprachliches Propädeutikum und ihre Akzeptanz bei Schülern.

4. Vorstellung alternativer Autoren und Texte: Hier werden verschiedene Lektüreoptionen wie Lukian, das Neue Testament, weitere Werke Xenophons und Homer hinsichtlich ihres didaktischen Potentials vorgestellt.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer methodisch durchdachten Vermittlung, um die Motivation im Griechischunterricht zu sichern.

6. Literaturliste: Enthält das Verzeichnis der verwendeten fachdidaktischen und philologischen Quellen.

Schlüsselwörter

Griechischunterricht, Anfangslektüre, Xenophon, Anabasis, Lukian, Neues Testament, Didaktik, Bildungsstandards, Rahmenlehrplan, Schülermotivation, Textauswahl, Klassische Philologie, Sprachkompetenz, Interpretation, Curriculum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Herausforderung, geeignete griechische Originaltexte für den Einstieg in die Lektürephase nach Abschluss der Lehrbucharbeit auszuwählen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen Auswahlkriterien für Lektürestoffe, die Bewertung klassischer Einstiegstexte wie der Anabasis sowie die Vorstellung motivierender Alternativen für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Lehrer durch eine geschickte Textwahl und methodische Gestaltung die Schülerbindung an das Fach Griechisch stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fachdidaktische Analyse unter Berücksichtigung bildungspolitischer Vorgaben (Rahmenlehrpläne) und einschlägiger Literatur zur altsprachlichen Didaktik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die traditionelle Xenophon-Lektüre und kontrastiert diese mit Alternativen wie Lukian, dem Neuen Testament, Homer und anderen Werken Xenophons.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Anfangslektüre, Schülermotivation, Didaktik, Textauswahl und Xenophon definiert.

Warum wird Xenophons Anabasis kritisch diskutiert?

Obwohl sie sprachlich gut an das Lehrbuch anschließt, wird ihr oft eine mangelnde Motivationskraft und ein geringer Gegenwartsbezug vorgeworfen, was laut Autor durch methodische Kniffe entkräftet werden muss.

Welchen besonderen Stellenwert hat das Neue Testament als Einstiegslektüre?

Es bietet eine hohe inhaltliche Vielfalt und kulturelle Relevanz, erfordert jedoch eine sprachliche Vorbereitung und einen reflektierten Umgang mit verschiedenen Übersetzungen.

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Details

Title
Anfangslektüre im Griechischunterricht
College
Free University of Berlin  (Seminar für Klassische Philologie)
Course
Einführung in die Didaktik des Griechischunterrichts
Grade
1,3
Author
B.A. Karsten Schulze (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V76778
ISBN (eBook)
9783638882033
ISBN (Book)
9783638891219
Language
German
Tags
Anfangslektüre Griechischunterricht Einführung Didaktik Griechischunterrichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Karsten Schulze (Author), 2007, Anfangslektüre im Griechischunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76778
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