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Evaluation von Kinderwebsites im Hinblick auf ihre zielgruppenspezifische Eignung

Title: Evaluation von Kinderwebsites im Hinblick auf ihre zielgruppenspezifische Eignung

Thesis (M.A.) , 2006 , 205 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Carsten Werner (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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In der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft sollen bereits Kinder den Umgang mit dem Internet erlernen. Damit sie sich mit diesem Medium auch befassen, sind jedoch Online-Angebote notwendig, die ihre Fähigkeiten, ihren Wissensstand und ihre Interessen berücksichtigen. Doch welche äußerlichen und inhaltlichen Gestaltungskiterien sind bei Websites für Kinder genau zu beachten? Mit dieser Frage befasst sich die vorliegende Abhandlung. Dazu werden in einem ersten Schritt die existierenden Online-Angebote für Kinder sowie die Rahmenbedingungen unter denen sie entstehen systematisch kategorisiert und erörtert. In einem zweiten Schritt wird dargelegt, aus welchen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Webdesign und Usability, über die Internetnutzung von Kindern und aus der Entwicklungspsychologie Gestaltungskriterien für Kinder-Websites hervorgehen. Diese Gestaltungskriterien werden in einem umfangreichen Kriterienkatalog festgehalten. Dieser wird anschließend zur inhaltsanalytischen Untersuchung exemplarisch ausgewählter Websites für Kinder genutzt, woraus sich einerseits Aussagen über ihre Eignung für die Zielgruppe und andererseits über Verbesserungsmöglichkeiten ergeben. Die vorliegende Abhandlung gibt sowohl dem rein wissenschaftlich Interessierten wie auch dem Webdesign-Praktiker erstmalig systematische und wissenschaftlich fundierte Anhaltspunkte zur Analyse und Gestaltung von Online-Angeboten für Kinder.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Internet als Kinder-Medium

2.1 Internet und World Wide Web als Medien für die Masse

2.1.1 Internet

2.1.2 World Wide Web

2.2 Kindes- und Kindheitsbegriff aus interdisziplinärer Perspektive

2.3 Angebote für Kinder im World Wide Web

2.3.1 Anbieter

2.3.2 Inhalte

2.3.3 Ökonomische Rahmenbedingungen

2.4 Sicherheitsaspekte der Internetnutzung

2.5 Rechtliche Aspekte zum Jugendschutz im Internet

2.6 Medien- und Internetkompetenz als gesellschaftliche Ziele

3 Determinanten der Websitegestaltung für Kinder

3.1 Allgemeine Gestaltungskriterien für Websites

3.1.1 Kompatibilität

3.1.2 Seiten-Design

3.1.3 Inhalte-Design

3.1.4 Informationsarchitektur und Navigationselemente

3.2 Die Internetnutzung von Kindern

3.2.1 Verfügbarkeit und Nutzung

3.2.2 Grundqualifikationen und Nutzungshürden

3.2.3 Onlineaktivitäten

3.2.4 Auswahlstrategien für Websites

3.2.5 Präferierte Websites

3.2.6 Erwartungen an die Seitengestaltung

3.2.7 Inhalte, Kommunikation, Interaktion, Partizipation

3.2.8 Navigations- und Orientierungsverhalten

3.2.9 Umgang mit Werbung und Datenabfragen

3.3 Implikationen entwicklungspsychologischer Aspekte

3.3.1 Wahrnehmung und Psychomotorik

3.3.2 Kognitive Entwicklung

3.3.3 Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit

3.3.4 Sprachentwicklung

4 Analyse von Kinderwebsites

4.1 Beschreibung der Analysemethode

4.1.1 Inhaltsanalyse

4.1.2 Besonderheiten bei der Analyse von Hypertextangeboten

4.1.3 Anwendung zur Evaluation von Kinderseiten

4.2 Auswahl des Untersuchungsmaterials

4.2.1 Auswahlmethodik

4.2.2 Volkswagen-Kinderleicht.de

4.2.3 Toggo.de

4.2.4 Internauten.de

4.2.5 Sowieso.de

4.3 Pretest und Datenerhebung

4.4 Ergebnisse der Analyse

4.4.1 Nutzungshemmnisse

4.4.2 Kindgerechte Aufmachung

4.4.3 Lesbarkeit und Verständlichkeit

4.4.4 Einsatz von Multimedia

4.4.5 Werbung und Datenabfragen

4.4.6 Informationsarchitektur und Navigation

4.4.7 Offerierte Inhalte

4.4.8 Zusammenfassung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, vier beispielhaft ausgewählte Kinderwebsites hinsichtlich ihrer Eignung für die Zielgruppe "Kinder" inhaltsanalytisch zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von Evaluationskriterien, die aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Web-Usability, Internetnutzung von Kindern und entwicklungspsychologischen Aspekten abgeleitet werden, um die Qualität dieser Online-Angebote systematisch zu bewerten und Optimierungspotenziale aufzudecken.

  • Analyse und Evaluation von Kinderwebsites
  • Entwicklung wissenschaftlich fundierter Gestaltungskriterien
  • Untersuchung des Nutzungsverhaltens von Kindern im Internet
  • Implikationen entwicklungspsychologischer Erkenntnisse für das Webdesign
  • Qualitätssicherung von Kinder-Webangeboten

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Seiten-Design

Zur Gliederung des Themenfeldes benutzt NIELSEN (2001) drei Dimensionen von Webdesign. Während das Seiten-Design die äußere visuelle Gestaltung von Webseiten bezeichnet, steht beim Inhalte-Design die Darbietung der Seiteninhalte im Vordergrund. Die Informationsarchitektur befasst sich schließlich mit der Strukturierung und Anordnung dieser Inhalte innerhalb der Website und den Navigationsmöglichkeiten.

Zu den wichtigsten Kriterien des Seiten-Designs gehört die Berücksichtigung der Ladezeit. Experimente haben gezeigt, dass lange Antwortzeiten von Websites mit zunehmender Unzufriedenheit, sinkendem Interesse der Nutzer und einer Zunahme das Bailouts (Anteil der Nutzer, die den Ladeprozess abbrechen) einhergehen (VGL. SELVIDGE 1999; BAILEY 2001B; NIELSEN 2001:42-44,48; KOYANL, BALLEY & NALL 2003:16). NIELSEN (2001) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verzögerungen von bis zu einer Sekunde die Gedankengänge der Nutzer nicht unterbrechen und daher als Optimum angesehen werden können. Bei einer Dauer von mehr als 10 Sekunden wird hingegen die Aufmerksamkeit der Besucher abgelenkt und sie wenden sich anderen Aufgaben zu. Daher sollten Websites so gestaltet sein, dass sie auch mit den noch weit verbreiteten analogen Internetanschlüssen (VGL. GOLEM.DE 2006) innerhalb dieser Zeitspanne angezeigt werden können. Daraus resultiert eine maximale Seitengröße von etwa 34 Kilobyte (VGL. EBD.:48 F.). Insbesondere der sparsame Gebrauch von Grafiken und Animationen ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Für die Gestaltung von Kinderseiten ergibt sich daraus ein Konflikt. Denn einerseits präferieren Kinder, wie noch verdeutlicht wird, grafisch aufwändig gestaltete Websites.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema, Darstellung der Relevanz von Medienkompetenz und Einleitung in die Forschungsfragen der Arbeit.

2 Das Internet als Kinder-Medium: Theoretische Grundlegung zu den Technologien Internet und World Wide Web sowie ein Überblick über die Akteurslandschaft und Sicherheitsaspekte bei Kinderseiten.

3 Determinanten der Websitegestaltung für Kinder: Wissenschaftliche Ableitung von Gestaltungskriterien basierend auf Usability-Standards, empirischen Studien zur kindlichen Internetnutzung und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen.

4 Analyse von Kinderwebsites: Beschreibung der angewandten Inhaltsanalyse, der Materialauswahl und detaillierte Präsentation der Untersuchungsergebnisse für vier ausgewählte Kinderseiten.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse hinsichtlich der Eignung der untersuchten Websites für Kinder sowie Diskussion von Verbesserungspotenzialen und zukünftigem Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Kinderwebsites, Internet, World Wide Web, Usability, Medienkompetenz, Websitegestaltung, Inhaltsanalyse, kindgerechte Aufmachung, Navigation, Entwicklungspsychologie, Online-Sicherheit, Internetnutzung, Wissensgesellschaft, Informationsarchitektur, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit aktuelle Kinder-Websites den spezifischen Anforderungen und Fähigkeiten ihrer Zielgruppe entsprechen und qualitativ sinnvoll gestaltet sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft medienpädagogische Ansätze mit Erkenntnissen der Usability-Forschung, der Medienwissenschaft sowie der Entwicklungspsychologie, um Gestaltungskriterien für Kinderangebote im Web zu definieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Evaluation von vier erfolgreichen Kinderwebsites mittels einer inhaltsanalytischen Methode, um deren Eignung zu prüfen und daraus allgemeine Optimierungsempfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es kommt die Methode der sozialwissenschaftlichen Inhaltsanalyse zum Einsatz, wobei ein standardisiertes Codebuch zur Datenerhebung genutzt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert allgemeine Webdesign-Prinzipien, das kindliche Nutzungsverhalten, die Rolle der Eltern und Pädagogen sowie entwicklungspsychologische Faktoren, die bei der Gestaltung von Kinderseiten zwingend beachtet werden müssen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie "Medienkompetenz", "Usability", "kindgerechte Gestaltung" und "Informationsarchitektur".

Wie wurden die zu untersuchenden Websites ausgewählt?

Die Auswahl erfolgte bewusst, um vier prominente Vertreter unterschiedlicher Anbietertypen (wirtschaftsorientiert, öffentlich-rechtlich, nicht-profit und privat) zu evaluieren.

Welche Rolle spielt die "Kindgerechtigkeit" bei der Gestaltung?

Laut der Studie ist Kindgerechtigkeit nicht nur eine Frage der bunten Optik, sondern eine komplexe Anforderung an Navigation, Lesbarkeit und Informationsarchitektur, um Kinder nicht zu überfordern.

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Details

Title
Evaluation von Kinderwebsites im Hinblick auf ihre zielgruppenspezifische Eignung
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Grade
1,7
Author
Carsten Werner (Author)
Publication Year
2006
Pages
205
Catalog Number
V76862
ISBN (eBook)
9783638798693
ISBN (Book)
9783638799614
Language
German
Tags
Evaluation Kinderwebsites Hinblick Eignung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Werner (Author), 2006, Evaluation von Kinderwebsites im Hinblick auf ihre zielgruppenspezifische Eignung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76862
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