Christian Friedrich Daniel Schubart war ein Rebell. Verhaftet und in ein Verlies gesperrt, schaffte er es dennoch seine zu der Zeit umstrittenen Texte zu veröffentlichen.
Als gebrochener Mann entlassen, aber mit einem großen lyrischen Lebenswerk, ist das in Gefangenschaft entstandene Gedich "Die Fürstengruft" sein wohl bekanntestes Werk.
Bei der vorliegenden Hausarbeit soll das Gedicht „Die Fürstengruft“, geschrieben 1780 von Christian Friedrich Daniel Schubart, vor einem bibliographisch-geschichtlichen Hintergrund interpretiert werden.
Bei der Interpretation dieses Gedichts stellte sich mir die Frage, inwiefern dieses doch sehr emotional geschriebene Gedicht parallelen zum Leben des Autors aufweist, bzw. welche Beweggründe der Autor in seinem bisherigen Leben hatte, um dieses Gedicht zu verfassen.
Bei dieser Hausarbeit beschäftige ich mich zunächst mit der Nennung des Gedichts. Anschließend gehe ich kurz auf den strukturellen Aufbau des Gedichts ein. Im weiteren Verlauf beschreibe ich kurz den Lebenslauf des Autors bis zu dem Verfassen des Gedichts. Im Anschluss daran interpretiere ich das Gedicht und versuche Erklärungen aus dem bisherigen Leben des Autors für dieses Gedicht zu finden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Gedicht
- Das Gedicht: Die Fürstengruft (1780)
- Der Aufbau des Gedichts
- Die Vorgeschichte des Autors
- Die Interpretation der „Fürstengruft“
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert das Gedicht "Die Fürstengruft" von Christian Friedrich Daniel Schubart aus dem Jahr 1780. Sie untersucht das Gedicht im Kontext des Lebens und der Zeit des Autors und versucht, Parallelen zwischen dem Gedicht und Schubarts Biografie aufzudecken.
- Analyse des Gedichts im Hinblick auf Aufbau, Sprache und Inhalt
- Interpretation der Motive und Symbole im Gedicht
- Untersuchung der Beziehung zwischen Schubarts Biografie und dem Gedicht
- Einordnung des Gedichts in den Kontext der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts
- Reflexion über die Bedeutung des Gedichts für die heutige Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt die Forschungsfrage sowie den methodischen Ansatz vor.
Das Gedicht
Dieses Kapitel behandelt das Gedicht „Die Fürstengruft“ selbst. Es analysiert den Aufbau, die Sprache und die Inhalte des Gedichts.
Die Interpretation der „Fürstengruft“
Dieser Abschnitt stellt die Interpretation des Gedichts vor und versucht, die Motive und Symbole im Kontext des Lebens und der Zeit des Autors zu verstehen.
Schlüsselwörter
Schubart, "Die Fürstengruft", Gedichtinterpretation, Biografie, 18. Jahrhundert, deutsche Literatur, politische Satire, Macht und Korruption, Tod und Vergänglichkeit, Memento mori.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Gedicht 'Die Fürstengruft'?
Das Gedicht ist eine scharfe Kritik an der Willkürherrschaft und dem Prunk des Adels. Es kontrastiert die einstige Macht der Fürsten mit der Unausweichlichkeit des Todes und der Verwesung in der Gruft.
Welchen biographischen Hintergrund hat das Gedicht?
Schubart verfasste das Gedicht 1780 während seiner zehnjährigen Festungshaft auf dem Hohenasperg, in die er ohne Gerichtsverfahren durch Herzog Karl Eugen von Württemberg geworfen wurde.
Was symbolisiert das Motiv 'Memento Mori' im Werk?
Es dient als Mahnung an die Mächtigen, dass sie trotz ihres Reichtums vor Gott und dem Tod gleich sind. Die detaillierte Beschreibung der Verwesung unterstreicht die Vergänglichkeit weltlicher Macht.
Wie ist das Gedicht formal aufgebaut?
Die Arbeit analysiert den strukturellen Aufbau, die Metrik und die bildgewaltige Sprache, die typisch für die Epoche des Sturm und Drang ist.
Warum gilt Schubart als 'Rebell' der Literaturgeschichte?
Schubart nutzte seine journalistische und lyrische Arbeit, um soziale Ungerechtigkeiten und den Absolutismus offen anzugreifen, wofür er mit seiner Freiheit bezahlte.
- Quote paper
- Julia Heinrichs (Author), 2006, Christian Friedrich Daniel Schubart „Die Fürstengruft“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76874