Liebenswerte Toren: Humphry Clinker und Henry Mackenzies Harley in "The Man of Feeling"


Hausarbeit, 2004
28 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der törichte Held
2.1 Humphry Clinker und Harley im Kontext der Aufklärung
2.2 Das Element der Sympathie in der Darstellung des Helden
2.3 Liebenswerte Toren:
2.3.1 Harley
2.3.2 Humphry Clinker

3 Die Funktion der Helden

4 Schlussbemerkung

Bibliographie
1) Quellen
2) Forschungsliteratur
3) Nachschlagewerke

1 Einleitung

Ziel dieser Arbeit ist es, Smolletts Humphry Clinker sowie Mackenzies Harley vor dem Hintergrund ihrer ironischen Darstellung innerhalb des jeweiligen Romans näher zu beleuchten. Dabei soll zunächst die Frage geklärt werden, inwiefern sie als liebenswerte Toren klassifiziert werden können. Handelt es sich bei ihnen um Romanfiguren, die aufgrund ihres Handelns vom Leser ernst genommen werden können, oder sind sie lediglich Karikaturen der Persönlichkeiten, die sich die Ideologie von Locke, Shaftesbury, Smith, und weiterer, das Zeitalter der Sensibilität und Einfühlung prägender Philosophen, derart zur Maxime gemacht haben, dass sie mit ihrem moralisch-ethischen Idealismus an der Realität scheitern? An dieser Stelle wird auch der Frage, welcher Mittel sich die Verfasser bedienen, um die Helden ihrer sentimentalen Romane zu charakterisieren und um die Sympathien des Lesers zu beeinflussen, Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Das Motiv des liebenswerten Toren werde ich im Folgenden um weitere kennzeichnende Aspekte literarischer Helden der Vorromantik, wie etwa das Motiv des noble savage und der imitatio christi, erweitern, um die Handlungsschemata, die sowohl aus Clinker als auch aus Harley sympathische Narren werden lassen, hervorzuheben. Die Untersuchung dieser gemeinsamen Merkmale der beiden Helden stellt die Grundlage meiner Arbeit dar.

Dennoch möchte ich - über die bloße Darstellung zweier eindimensionaler Typen hinausgehend – im Verlauf meiner Analyse auch auf die Wesensmerkmale eingehen, in denen sich Harley und Humphry Clinker, deren Charaktere durchaus nicht nur auf das Kriterium ihrer naiven idealistischen Grundeinstellung reduziert werden können, voneinander unterscheiden. Dies zielt nicht zuletzt darauf ab, mithilfe der aufgezeigten Diskrepanzen beider Figuren zueinander Parallelen zu möglichen Unterschieden in der Philosophie der Autoren zu ziehen. Ist der permanent optimistische Charakter Humphry Clinkers gleichzusetzen mit einem ebenso ungebrochenen Idealismus Smolletts, beziehungsweise, hat Mackenzie im Laufe der Zeit dieselbe ideologische Entwicklung bis hin zur Resignation, die auf einem Zugeständnis an die Wirklichkeit basiert, durchlaufen wie sein Romanheld Harley?

Ausgehend von diesem Aspekt der Repräsentativität beider Charaktere werde ich abschließend die Funktion analysieren, die Humphry Clinker und Harley innerhalb der gesellschaftskritischen Romane erfüllen. Aus welchem Grund haben die Verfasser das Wesen ihrer Helden derart überzeichnet, dass diese von den übrigen Figuren des Romans nicht als solche wahrgenommen werden?

2 Der törichte Held

2.1 Humphry Clinker und Harley im Kontext der Aufklärung

Die Tatsache, dass es sich sowohl bei Smolletts Titelheld als auch bei Mackenzies Harley um einen liebenswerten Toren handelt, ist – im historischen Kontext betrachtet – keine Innovation der beiden Verfasser, sondern steht vielmehr in der literarischen Tradition des 18. Jahrhunderts. Der Grund, warum beide Romanhelden Toren, also weltfremde, einfältige und töricht handelnde Menschen[1], sind, erschließt sich einem durch eben diesen geschichtlich-philosophischen Zusammenhang.

Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts erhielt der Begriff sense eine besondere Bedeutung. Verstärkt durch die Philosophen der moral sense school, unter anderem Locke, Shaftesbury[2] und Smith, weitete sich die Diskussion über die Natur des Menschen auf dessen gesellschaftlichen Einfluss aus[3] Es entsteht ein neues Verständnis des Gefühlslebens: war es zuvor das logische Verständnis, die ratio, das den Zugang des Menschen zur Welt sowie dessen Urteilsvermögen prägte, so ist es nun die Sensibilität, die dem Einzelnen die Welt begreiflich macht[4]. Diese Tatsache der offenen Darlegung der Gefühlswelt verschafft dem Individuum mehr Raum für Originalität und gleichzeitig auch einen anderen Bezug zur Religion. Die vom Menschen erstellte Gesellschaft mit ihren Konventionen und Mechanismen konnte vom menschlichen Verstand ohne weiteres erfasst werden. Lenkt man aber das Augenmerk auf die Gefühlswelt, so ergibt sich über den rationalen Verstand hinaus eine neue philosophische, metaphysische und religiöse Ebene, die es mittels der senses zu erforschen gilt[5].

Die entscheidenden Merkmale dieses Konzeptes, des Typus eines man of feeling, fasst Gassenmeier folgendermaßen zusammen

Mit seiner harmonischen und benevolenten Grundstimmung (benevolence, good will, loving kindness), mit seinem Vertrauen auf seinen natürlichen und moralischen Sinn (moral sense), mit seinem Glauben an die maßstabgebende Kraft der universal harmony of nature, mit der Akzentuierung seiner Innerlichkeit (feelings, sensibilies), der Entfaltung seiner altruistischen Impulse (sympathy, pity) und mit seiner Abneigung gegen erstarrte und entleerte gesellschaftliche und geistige Konventionen, - mit diesen Momenten teilt der man of feeling im allgemeinen in der Tat die Grundsätzlichkeit des aufklärerisch-sentimentalen Geistes, der in dem sozialen Ethos, dem allgemeinen Moralismus, der harmonischen Naturauffassung und der immanenten und emanzipatorischen Lebensrichtung in allen Sparten der Literatur seinen Ausdruck findet.[6]

Sowohl Humphry Clinker als auch Harley weisen alle diese neuen Ideale in absoluter Konsequenz auf. Humphry Clinker macht seinem ethischen Idealismus in keiner Situation Zugeständnisse, obwohl genau das ihm oftmals zu seinem Recht verhelfen würde. Im Zusammenhang mit Clinker manifestiert sich dies in der Szene, in der er womöglich vor Gericht zu Recht freigesprochen würde, wenn er nicht auf seiner „conscience burthened with sin“[7] bestehen würde.

Auch Harley hält, trotz einiger Rückschläge, konsequent an seinen Verhaltensmaximen fest, wie etwa an seinem anhaltenden Glauben an die eigene Menschenkenntnis selbst nach der Fehleinschätzung eines Betrügers („Though his inclination to physiognomy had met with some rubs in the metropolis, he had not yet lost his attachment to that science: he set himself therefore to examine, as usual, the countanances of his companions“[8] ).

Durch diesen Mangel an Weltklugheit, den ich im weiteren Verlauf der Analyse anhand weiterer konkreter Begebenheiten im Text veranschaulichen werde, sind Clinker und Harley als Extreme dieses Typus, der von der ratio weit abgerückt ist, zu betrachten und genau dies macht die Helden zu fools. Von der Gesellschaft, aus deren Augen der Leser sie gleichsam betrachtet, werden sie aufgrund ihrer “simplicity“ (Humphry Clinker, S. 83) verlacht oder als “whimsical sort of a man“ (The Man of Feeling, S. 4) bezeichnet. Diese Beurteilung durch andere Figuren innerhalb des Romans erfolgt auf der Basis von alten, klassischen Maßstäben, die darüber hinaus oft von pragmatischen oder ökonomischen Vorstellungen und Motiven geprägt sind.

Die werkexterne Beurteilung durch den Leser erfolgt nicht unbeeinflusst durch den Erzähler und kann somit nicht anders ausfallen als die Fremdcharakterisierung innerhalb des Romans. Dem Leser bleibt aufgrund der überzeichneten Konfrontation zweier

Gesellschaftsmodelle, dem klassischen und dem romantischen, in direkter Verbindung mit der von Smollett und Mackenzie verwendeten Satire, ins besondere in Bezug auf ihre Helden, keine andere Möglichkeit, als sich dem Urteil des Erzählers und der übrigen Figuren anzuschließen.

2.2 Das Element der Sympathie in der Darstellung des Helden

Die Darstellung des man of feeling als Narr in der Gesellschaft genügt jedoch nicht, um Clinker und Harley als Helden zu charakterisieren. In diesem Fall würde es sich um eine reine Parodie des sentimentalen Individuums handeln; die Helden könnten vom Leser nicht ernst genommen werden und sie würden keinerlei heldenhafte Züge mehr aufweisen können.

Der Umstand, dass der sensible Held gleichsam ein tragischer Held in der Gesellschaft ist, erzeugt Mitleid von Seiten des Lesers. Diesen Eindruck, der mit der mangelnden Akzeptanz der Figur durch ihre Zeitgenossen im Roman einhergeht, beschreibt Smith folgendermaßen:

There is a helplessness in the character of extreme humanity which more than anything interests our pity…We only regret that it is unfit fort he world, because the world is so unfit for it, and because it must expose the person who is endowed with it as a prey to the perfidity and ingratitude of insinuating falsehood, and to a thousand pains and uneasinesses, which of all men, he the least deserves to feel, which generally too he is, of all men, the least capable of supporting.[9]

Es sind also die hilflose und realitätsfremde Gutmütigkeit der beiden Helden, die unser Mitgefühl erregt und das unbedingte Beharren auf eine ethisch vertretbare Moral – ein universeller und wünschenswerter Zug, den es bis heute zu erreichen gilt – die den Leser nicht unberührt lassen.

Clinker und Harley werden jedoch nicht auf einen heroischen Sockel gestellt, wie es etwa für den für den antiken und klassischen Helden charakteristisch war[10]. Sie zeichnen sich vielmehr durch ihre Menschlichkeit aus – sei es, dass sie es wie Humphry Clinker nie zu materiellem Wohlstand gebracht haben oder dass sie wie Harley in entscheidenden Augenblicken, in denen es beispielsweise Stärke zu zeigen gilt gegen die „ideas of superiority to riches“ (The Man of Feeling, S. 19), voller Angst den Rückzug antreten.

Dieses Phänomen der Konzentration auf die Persönlichkeit des Individuums mit all seinen Schwächen, das nach dem philosophischen Umbruch durch das enlightenment die unerreichbare Größe des früheren Helden ersetzte(die Konsequenz ist Sympathie mit dem Helden anstelle von bloßer Bewunderung), beschreibt Johnson mit den Worten:

In the emergent fictive genres after 1740, one sees not only the antithesis, to the premises of Restoration heroic drama, but endless combinations of traits formerly sought in great men only. Defoe´s low-born heroes and heroines had struggeled through misery with courage […] Fielding´s ready replacement for great men with good men. Sterne, Smollett, Burney, and Austen followed suit […][11]

Wie werden nun, konkret auf die zu untersuchenden Texte bezogen, die sympathischen – die liebenswerten Schwächen vermittelt?

2.3 Liebenswerte Toren:

2.3.1 Harley

Die Charakterisierung des Helden erfolgt bei Mackenzie auf dreierlei Weise. Implizit und explizit durch den fiktiven Erzähler, der bei der Darstellung Harleys die größte und auf den Leser einflussreichste Rolle spielt, durch die übrigen Figuren des Romans sowie durch die Eigencharakterisierung des Protagonisten selbst. Der Erzähler bleibt in seiner Beschreibung nicht objektiv, sondern er vermittelt im Lauf der Biographie Harleys seinen eigenen Standpunkt. Grundsätzlich lässt er durchblicken, dass ihm Harleys beständiges Beharren auf seinen eigenen Maximen sympathisch ist. So bringt er auch Verständnis auf für die Reaktion des Helden auf die Vorträge seiner „grave and prudent friends“ (The Man of Feeling), von denen sich der Erzähler deutlich abhebt.

He [d.h. Harley] was frequently told of men, whose fortunes enabled them to command all the luxuries of life, whose fortunes were of their own aquirement: his envy was invited by a description of their happiness, and his emulation by a recital of the means which had procured it.

Harley was apt to hear those lectures with indifference; nay sometimes they got the better of his temper; and as the instances were not always amiable, provoked on his part, some reflections, which I am persuaded his good-nature would else have avoided. (The Man of Feeling, S. 9 f.)

Einen weiteren Beleg dafür, warum der Erzähler sich von der verständnislosen Masse der Figuren unterscheidet, gibt er selbst, wenn er Harleys seltsame und nicht immer leicht zu fassende Sentimentalitäten mit “notions of the χαλον “ (The Man of Feeling, S. 12) umschreibt. Hier ergibt sich ein direkten Hinweis darauf, dass ihm die Philosophie Shaftesburys nicht fremd ist; dass er sich mit ihr womöglich mehr oder minder identifiziert.[12]

Dennoch bleibt der Erzähler bewusst in kritischer Distanz zum Helden. Dessen „generosity“ (The Man of Feeling, S. 38) sieht er als liebenswerten Charakterzug, aber in Hinblick auf dessen Naivität im Umgang mit einer Welt, die von Ignoranz und Egoismus geprägt ist, lässt er durch Ironie und direkte Kritik am Protagonisten sein eigenes Unverständnis ob Harleys Weltfremdheit durchblicken. Während der liebenswerte Aspekt des Helden subtil vom Erzähler untermauert wird und ausschließlich durch die Erzählweise zum Ausdruck kommt, wird die Kritik durch direktes Eingreifen in die Erzählung geäußert. Der Erzähler, selber ein man of feeling, vermittelt die Einsicht, die er im Laufe der Zeit aufgrund eines gewissen Erfahrungswertes im Umgang mit der Gesellschaft gewonnen hat (“Indeed I have observed one ingredient, somewhat necessary in a man´s composition towards happiness, which people of feeling would do well to aquire; a certain respect for the follies of mankind […]“, The Man of Feeling, S. 10).

[...]


[1] cf. Definition des Toren in: Deutsches Wörterbuch, Wahrig, Gerhard (Hg.), Gütersloh: Bertelsmann Lexikon Verlag, 1994, S. 1571.

[2] cf. Shaftesburys Definition des im 18. Jahrhundert angestrebten Typen des man of feeling: „Let us suppose a Creature, who wanting Reason, and being unable to reflect, has, notwithstanding, many Good Qualities and Affections; as Love to his Kind, Courage, Gratitude or Pity. `Tis certain that if you give to this creature a reflecting Faculty, it will at the same instant approve of Gratitude, Kindness and Pity; be taken with any show of representation of the social Passion, and think nothing more amiable than this, or more odious than the contrary. And this is to be capable of Virtue, and to have a sense of Right and Wrong. (Shaftesbury, Anthony, Earl of, Characteristics if Men, Manners, Opinions, Times, Fabian, Bernhard; Mertner, Edgar; Schneider, Karl u.a. (Hgg.), Hildesheim/New York: Georg Olms Verlag, 1978, S. 53.

[3] cf. Jones, Chris, Radical sensibility, London/New York: Routledge, 1993, S. 20.

[4] cf. Roston, Murray, Prophet and Poet, Evanston: Northwestern University Press, 1965, S. 94.

[5] cf. Lessenich, Rolf, Aspects of English Preromanticism, Köln: Böhlau, 1989, S. 38 f.

[6] Gassenmeier, Michael, Der Typus des man of feeling, Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1972, S. 153.

[7] Smollett, Tobias, The Expedition of Humphry Clinker, Knapp, Lewis M. (Hg.), New York: Oxford University Press,1984, S. 147. Die weiteren Nachweise erfolgen im laufenden Text und beziehen sich auf diese Ausgabe, abgekürzt mit Humphry Clinker.

[8] Mackenzie, Henry, The Man of Feeling, Vickers, Brian (Hg.), Oxford: Oxford University Press, 2001,
S. 57. Weitere Belege sind dieser Ausgabe entnommen und werden am Ende des Zitats in Klammern mit The Man of Feeling abgekürzt.

[9] Smith, Adam, The Theory of Moral Sentiments, Raphel, D. D.; Macfie, A. L. (Hgg.), Oxford: Clarendon Press, 1976, S. 40.

[10] Johnson, James W., “England, 1660-1800: An Age without a hero?”, in: Folkenflik, R. (Hg.). The English Hero, 1660-1800, East Brunswick, New Jersey: Associated University Press, 1982, S. 25-43.

[11] Johnson, James W., „England, 1660-1800: An Age without a hero?“, in: Folkenflik, R. (Hg.), The English Hero, 1660-1800, East Brunswick, New Jersey: Associated University Press, 1982, S. 25-43, hier S. 33 ff.

[12] cf. Gassenmeier, Michael, Der Typus des man of feeling, Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1972, S. 140.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Liebenswerte Toren: Humphry Clinker und Henry Mackenzies Harley in "The Man of Feeling"
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Roman des 18. Jahrhunderts: "The Expedition of Humphry Clinker"
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
28
Katalognummer
V76986
ISBN (eBook)
9783638819091
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liebenswerte, Toren, Humphry, Clinker, Henry, Mackenzies, Harley, Feeling, Roman, Jahrhunderts, Expedition
Arbeit zitieren
Judith Breuer (Autor), 2004, Liebenswerte Toren: Humphry Clinker und Henry Mackenzies Harley in "The Man of Feeling", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76986

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