Motivationsstrategien aus dem Sport - Wie kann Motivation im Sportbereich in einem Unternehmenskonzept angewandt werden?


Seminararbeit, 2007

13 Seiten, Note: 1.5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

1. Einführung in die Forschungsthematik

2. Motivation
2.1 Definition des Begriffes Motivation
2.2 Extrinsische und intrinsische Motivation
2.3 Definition und Quellen von Motiven

3. Motivationsmethoden im Sport
3.1 Zielsetzung und Zielanalyse
3.2 Teambildung
3.3 Motivation nach einem Misserfolg
3.4 Willenskraft aktivieren
3.5 Spass und Belohnungen

4. Anwendung im Unternehmen:
4.1 Zielsetzung und Zielanalyse
4.2 Teambildung
4.3 Motivation nach einem Misserfolg
4.4 Willenskraft aktivieren
4.5 Spass und Belohnungen

5. Fazit & Ausblick

Arbeitsbibliographie

Abstract

Ich analysiere in dieser Arbeit mit Hilfe von entsprechender Fachliteratur Motivationsstrategien aus dem Sport und leite daraus mögliche theoretische Anwendungen für die Mitarbeitermotivation und -führung in einem Unternehmen ab. Dabei definiere ich zuerst den Begriff der Motivation, gehe anschliessend konkret auf Motivationsstrategien aus dem Sport ein und wende diese Strategien schliesslich in einem Unternehmenskonzept an.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Al Pacino und Jamie Fox (Film: „An jedem verdammten Sonntag“) Titelblatt

1. Einführung in die Forschungsthematik

Im Sport haben Erfolge und das Erreichen von selbst gesteckten oder vorgegebenen Zielen wie z.B. der Gewinn einer Meisterschaft eine grosse Bedeutung. In kaum einem anderen Bereich der menschlichen Tätigkeit werden sogar als unmöglich bezeichnete Ziele erreicht. Man denke z.B. an das unglaubliche Comeback von Hermann Maier, dem Skirennfahrer, der bei einem Motorradunfall beinahe sein Bein verlor.

Häufig werden diese Ziele durch den unbändigen Leistungswillen des Sportlers selbst, jedoch mindestens genauso oft durch entsprechendes Coaching und Motivation erreicht. Die Ausschöpfung des vollen Leistungspotenzials sowie der Wille, Höchstleistungen zu erbringen, stellen sowohl im Unternehmen als auch im Sport gemeinsame Basis dar.

Im Sport sind es Trainer, die die ihnen unterstellten Sportler vor jedem Wettkampf motivieren, vorbereiten, loben und antreiben, aber nach Misserfolgen auch trösten müssen. In einem Betrieb übernimmt das Management diese wichtige Funktion und versucht, Mitarbeiter so zu führen und motivieren, dass ein möglichst effizienter Einsatz aller sich im Unternehmen befindlichen Humanressourcen geschieht und die Unternehmung ihrerseits, wenn man so will, in der sportlichen Liga der wirtschaftlichen Leistungen, Höchstleistungen erbringt.

Wie Sie sehen, spielt in beiden Fällen die so genannte Motivation eine wichtige Rolle, mit der ich mich im Rahmen dieser Arbeit beschäftigen werde. Mit Hilfe von entsprechender Fachliteratur werde ich analysieren, welche Faktoren die Motivation im Bereich des Sports beeinflussen und werde anschliessend theoretische Anwendungen dieser Strategien auf die Mitarbeitermotivation zeigen. Meinen Untersuchungen liegt die Annahme zu Grunde, dass die Sportmotivation als Vorbild für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung dienen kann, weil in beiden Fällen mit Menschen gearbeitet und nach einer Maximierung von Leistungen gesucht wird. Des Weiteren nehme ich an, dass Strategien aus dem Sport einer Unternehmung zu einem effizienteren Einsatz ihrer Humanressourcen verhelfen können. Eines dürfte klar sein: Sportler oder Mitarbeiter zu motivieren beschäftigt Trainer als auch Ökonomen täglich. Mit Menschen zu arbeiten, und ihre Fähigkeiten zu fördern ist eine interessante, aber auch komplexe und zeitintensive Aufgabe. Lassen Sie es mich, wie bereits mit dem Bild auf der Titelseite meiner Arbeit, erneut mit dem Film An jedem verdammten Sonntag erklären, indem ich Al Pacino, der in diesem Film den Trainer eines Football-Teams spielt, zitiere:

„Wenn Sie glauben, dass es so einfach ist, Trainer zu sein,

dann tauschen Sie doch ihr Mikrophon gegen mein Magengeschwür!“

2. Motivation

2.1 Definition des Begriffes Motivation

Oft sind auf Sport- aber eben auch an Arbeitsplätzen Sätze wie: „Du schaffst es“, „Du bist der Grösste“, „Denke positiv“ usw. zu hören. Diese Phrasen haben alle den Zweck, eine Sport treibende oder Arbeit verrichtende Person dazu zu bringen, noch mehr zu leisten und trotz Ermüdung und Erschöpfung nicht aufzugeben. Nach Weiner (1996) hat Motivation damit zu tun, wie ein bestimmtes Verhalten gestartet, mit Energie versorgt und gestoppt wird (S. 2). Nach Sprenger (2005) ist Motivation der Drang, etwas zu tun, etwas zu haben oder lassen. Weiter führt Sprenger aus, dass Motivation ein emotionaler Prozess ist und deswegen ein Mensch nicht jederzeit gleich motivierbar ist. Nach Comelli und Rosenstiel (2003) kann Motivation in zwei Situationen auftreten: Entweder gibt es eine bestimmte Person, die zu motivieren versucht oder die Situation, in der man sich befindet, ist selbst motivierend (S. 7).

2.2 Extrinsische und intrinsische Motivation

Nach Sprenger (2005) kann Motivation sowohl von äusseren als auch von inneren Faktoren beeinflusst werden und unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische Motivation ist diejenige, die von aussen oder als Fremdmotivation auf einen Menschen einwirkt und bewirken soll, dass er ein gewünschtes Verhalten zeigt. Diese Form von Motivation kann in Form einer (finanziellen) Entlöhnung oder auch als Strafe auftreten.

Als intrinsische Motivation oder Selbstmotivation bezeichnet Sprenger diejenige Motivation, die aus dem Innern des einzelnen Individuums kommt, d.h. die Beweggründe für seine Handlung liegen in der Wurzel seiner Persönlichkeit, seinem eigenen, ideellen Willen, etwas zu leisten. Nach Gabler (2002) liegt intrinsisch motiviertes Handeln dann vor, wenn Handlung und Handlungsziel thematisch übereinstimmen (S. 161).

2.3 Definition und Quellen von Motiven

„Motive sind kleine Motoren, die unser gesamtes sportliches Handeln, ähnlich wie ein Motor in einem Auto, in Bewegung bringen.“ (Stoll & Ziemeinz, 2002, S.64). Die Autoren dieses Zitates beziehen sich bei der Definition von Motiven auf Sport, jedoch lässt sich dies auf jede Situation, in der jemand nach der Erreichung eines bestimmten Zieles strebt, anwenden.

[...]

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Details

Titel
Motivationsstrategien aus dem Sport - Wie kann Motivation im Sportbereich in einem Unternehmenskonzept angewandt werden?
Hochschule
Universität Zürich
Note
1.5
Autor
Jahr
2007
Seiten
13
Katalognummer
V77117
ISBN (eBook)
9783638821087
ISBN (Buch)
9783638821254
Dateigröße
443 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivationsstrategien, Sport, Motivation, Sportbereich, Unternehmenskonzept
Arbeit zitieren
Bekim Meta (Autor), 2007, Motivationsstrategien aus dem Sport - Wie kann Motivation im Sportbereich in einem Unternehmenskonzept angewandt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77117

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