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Eine kurze Darstellung der Motivationspsychologie und des Motivationsbegriffs

Title: Eine kurze Darstellung der Motivationspsychologie und des Motivationsbegriffs

Term Paper , 2002 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Felix Hessmann (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Motivation - das ist ein vielseitiger und oft verwendeter Begriff. Gibt man den Terminus beispielsweise in eine Standard-Suchmaschine im Internet ein, so erhält man auf Anhieb die beeindruckende Zahl von über 300.000 Treffern von Seiten, auf denen davon die Rede ist. Ein kurzer Überblick über das Angebot sagt nichts und zugleich doch auch sehr viel: Zum Einen mischt sich qualitativ minderwertiges Material mit seriöseren Inhalten, zum Anderen zeigt aber gerade die ganze Breite der Angebotspalette, wie schwierig dieser Ausdruck differenziert zu fassen ist.
Genau das ist der Punkt an dem diese Hausarbeit ansetzen wird. Als Grundlage stützt sie sich - aus ersichtlichem Grund auf das Medium Internet verzichtend - auf die vorliegende gedruckte Literatur.
Hierbei stellt sie im ersten Schritt soll die philosophischen Wurzeln der Motivationspsychologie dar. Danach wird geklärt, was genau unter Motivation zu verstehen ist, auch im Hinblick auf einen weiteren Begriff, dem des Motivs. Im Weiteren werden dann allgemein zwei psychologischen Analyseperspektiven skizziert, um dann mit einer Zusammenfassung zu schließen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Verbreitetheit des Begriffes

2. Annäherung an die Motivationspsychologie

2.1 Philosophische Aspekte des Begriffes

2.2 Gegenstand der Motivationspsychologie

3. Klärung des Motivationsbegriffes

3.1 Möglichkeiten der Definition

3.2 Motivation und Motiv

4. Instinkt und Trieb

4.1 Erklärung durch Instinkte

4.2 Das Triebkonzept Freuds

5. Die Leistungsmotivation als Beginn

5.1 Voraussetzungen

5.2 Besonderheiten der motivationspsychologischen Linie

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den vielschichtigen Motivationsbegriff und die theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie, um den Übergang von rein mechanistischen Triebmodellen hin zu kognitionsbasierten Erklärungsansätzen menschlichen Handelns zu beleuchten.

  • Historische und philosophische Wurzeln des Motivationsverständnisses
  • Abgrenzung und Definition von Motivation und Motiv
  • Vergleich mechanistischer versus kognitiver Sichtweisen
  • Analyse der klassischen Instinkt- und Triebtheorien
  • Die Rolle der Leistungsmotivation als Wegbereiter neuer Forschungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.2 Gegenstand der Motivationspsychologie

Bei dem Ausdruck Motivation steht die Erklärung von Verhalten im Mittelpunkt. Es dabei erfassbar gemacht werden, wodurch es ausgelöst, aufrechterhalten, verändert oder angehalten wird. Drei Elemente werden dazu untersucht: die Person - ihre Bedürfnisse, Motive und Ziele - , die Umwelt mit ihren Anreizen, die Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt. Hier ist der Zusammenhang zum Themenfeld des Lernens sichtbar, da die Art wie dies definiert wird – kognitiv oder mechanistisch – die Ansicht bestimmt. Genauso wie bei Lernen handelt es sich bei Fragestellungen der Motivationspsychologie um die Untersuchung interner Vorgänge und Variablen, die aber aus geäußerten Verhaltensweisen und deren Reizbedingungen versucht zu ergründen. Weiter steht im Blickfeld, warum ein bestimmtes Verhalten zwischen verschiedenen Personen, oder auch innerhalb ein und derselben, auftritt und wie es mit Personenmerkmalen oder einer speziellen Lebenssituation korreliert. Allgemein zusammengefasst will die Motivationspsychologie also erklären, wodurch „Richtung, Ausdauer und Intensität von Verhalten“ bestimmt werden, wobei dies über das Ziel und das was es so erstrebenswert macht, charakterisiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Verbreitetheit des Begriffes: Einleitende Betrachtung der Vieldeutigkeit und Schwierigkeit, den Begriff Motivation in der heutigen Informationsflut präzise einzuordnen.

2. Annäherung an die Motivationspsychologie: Darstellung der philosophischen Wurzeln und des Forschungsschwerpunkts, menschliches Verhalten wissenschaftlich zu erklären.

3. Klärung des Motivationsbegriffes: Erläuterung der etymologischen Herkunft sowie Abgrenzung der Begriffe Motivation als Handlungstendenz und Motiv als Handlungsdisposition.

4. Instinkt und Trieb: Analyse klassischer Erklärungsmodelle, die den Menschen entweder als fremdbestimmt durch Instinkte oder als triebreduzierendes System nach Freud betrachten.

5. Die Leistungsmotivation als Beginn: Diskussion der Leistungsmotivation als zentrales Forschungsfeld und Einführung moderner Konzepte wie des Risikowahl-Modells.

6. Zusammenfassung: Resümee über die anhaltende Relevanz der philosophischen Debatte um Willensfreiheit bei der psychologischen Verhaltensanalyse.

Schlüsselwörter

Motivation, Motiv, Motivationspsychologie, Instinkttheorie, Triebreduktionstheorie, Leistungsmotivation, kognitionsbasierte Sichtweise, mechanistische Sichtweise, Handlungsdisposition, menschliches Verhalten, Willensfreiheit, psychologische Analyse, Risikowahl-Modell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem psychologischen Konstrukt der Motivation und untersucht, wie verschiedene theoretische Ansätze das Warum und Wozu menschlichen Verhaltens erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Motivation, die Abgrenzung zum Begriff Motiv, den Vergleich zwischen Instinkt- und Triebtheorien sowie die Entwicklung hin zur Leistungsmotivationsforschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die philosophischen und theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie aufzuzeigen und die Entwicklung des wissenschaftlichen Verständnisses von fremdgesteuertem zu selbstbestimmtem Handeln darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der vorhandenen gedruckten Fachliteratur und vergleicht verschiedene theoretische Positionen sowie psychologische Analyseperspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die philosophischen Wurzeln, die Klärung der Grundbegriffe, die Erläuterung instinkt- und triebtheoretischer Konzepte sowie die Einführung in die Leistungsmotivation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Motivation, Motiv, Leistungsmotivation, kognitive Sichtweise, Triebe und Verhaltenssteuerung charakterisiert.

Was unterscheidet ein Motiv von Motivation?

Laut dem Text bezeichnet Motivation eher Handlungstendenzen (prozesshaft), während ein Motiv eine abstrakte, überdauernde Handlungsdisposition des Individuums darstellt.

Warum ist das Triebkonzept Freuds für die heutige Psychologie begrenzt?

Das Triebmodell nach Freud ist laut dem Autor zwar zur Erklärung einfacher Verhaltensweisen nützlich, greift jedoch bei komplexen, menschlichen Sachverhalten zu kurz, da es den Menschen zu stark als geschlossenes, rein triebreduzierendes System betrachtet.

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Details

Title
Eine kurze Darstellung der Motivationspsychologie und des Motivationsbegriffs
College
University of Bamberg  (Psychologie)
Grade
1,3
Author
Felix Hessmann (Author)
Publication Year
2002
Pages
10
Catalog Number
V7711
ISBN (eBook)
9783638148733
ISBN (Book)
9783638841832
Language
German
Tags
Motivation Motiv Instinkt Trieb Freud Leistungsmotivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Hessmann (Author), 2002, Eine kurze Darstellung der Motivationspsychologie und des Motivationsbegriffs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7711
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