Die deutschen Kapitulationen in Reims (7.5.1945) und Berlin (8.5.1945)


Hausarbeit, 2007

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Der Selbstmord Hitlers und seine Nachfolgeregelung

3. Die Regierung Dönitz

4. Die stufenweise Kapitulation der deutschen Wehrmacht
4.1 Die Teilkapitulation der Italienarmee
4.2 Die Teilkapitulation des Nordraumes

5. Die bedingungslose Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht
5.1 Die Kapitulation in Reims am 7. Mai 1945
5.2 Die Kapitulation in Berlin am 8. Mai 1945

6. Das Ergebnis der Kapitulation

7. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Das erklärte Kriegsziel der Anti-Hitler-Koalition war die Beseitigung von Nationalsozialismus und Faschismus in Europa[1] sowie die bedingungslose militärische und staatlich-politische Gesamtkapitulation Deutschlands.

Am 29. April 1945 kapitulierte Adolf Hitler, nicht vor der Welt, wohl aber vor sich selbst und vor der Geschichte.[2] Hitler setzte den Großadmiral Karl Dönitz in seinem politischen Testament als seinen von ihm legitimierten Nachfolger ein, welcher mit seiner Regierung entscheidend zur bedingungslosen Kapitulation und damit zum Ende des Zweiten Weltkrieges beigetragen hat.

Die vorliegende Arbeit erläutert zunächst die Umstände, welche zur Ernennung Dönitz’ zum Reichspräsidenten und zum Aufbau der geschäftsführenden Reichsregierung führten, und stellt dann den Verlauf der Kapitulation dar – unter Beachtung der Teilkapitulationen der Italienarmee und des Nordraumes.

Abschließend beleuchtet die Arbeit die beiden deutschen Kapitulationen und hinterfragt, warum es zu zwei Unterzeichnungen der selben Urkunde kam.

Die Arbeit stützt sich neben den im Literaturverzeichnis angegebenen Werken vorwiegend auf die Sekundärliteratur von Reimer Hansen, wobei anzumerken ist, dass sein Werk aus den 1960er Jahren und damit aus der Zeit des Kalten Krieges stammt, auf das Werk von Müller und Ueberschär zur deutschen Kapitulation sowie auf das Zeugnis Lüdde-Neuraths, welcher Dönitz persönlicher Adjutant war.

2. Der Selbstmord Hitlers und seine Nachfolgeregelung

Als am 30. April 1945, gegen 14.25 Uhr, sowjetische Soldaten den Reichstag in Berlin stürmten und auf der Kuppel des zerstörten Gebäudes die Rote Fahne hissten[3], war auch Adolf Hitler deutlich geworden, dass sowohl der Kampf um Berlin als auch um das Deutsche Reich verloren war[4].

Um 15.30 Uhr zerbiss Hitler, welcher bis zuletzt selbstgerecht und voller Vorwürfe gegen andere, die ihn angeblich verraten hatten, war, im sogenannten „Führerbunker“ der Reichskanzlei eine Zyankalikapsel und erschoss sich anschließend selbst. Hitlers Leiche wurde, ebenso wie die seiner Ehefrau Eva Braun, welche sich ebenfalls durch eine Giftkapsel selbst getötet hatte, vor dem Bunkereingang im Garten mit Benzin übergossen und verbrannt.[5]

Am 2. Mai 1945 schrieb der Stadtkommandant von Berlin, General Weidling: „Am 30. April 1945 hat der Führer Selbstmord begangen und damit alle, die ihm die Treue geschworen hatten, im Stich gelassen. Getreu dem Befehl des Führers wart ihr, deutsche Soldaten, bereit, den Kampf um Berlin fortzusetzen, obwohl eure Munition zur Neige ging und die Gesamtlage den weiteren Widerstand sinnlos machte.“[6]

Am 29. April 1945, einen Tag vor seinem Selbstmord, hatte Hitler sein privates und politisches Testament[7] aufgesetzt und in dreifacher Ausfertigung aus Berlin herausbringen lassen.

Im zweiten Teil des politischen Testaments regelt Hitler seine Nachfolge und stößt den früheren Reichsmarschall Hermann Göring aus der Partei aus: „[Ich] entziehe ihm alle Rechte, die sich aus dem Erlass vom 29. Juni 1941[8] sowie aus meiner Reichstagserklärung vom 1. September 1939 ergeben könnten. Ich ernenne an Stelle dessen den Großadmiral Dönitz zum Reichspräsidenten und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht.“[9]

Neben Göring stieß Hitler auch den früheren Reichsführer-SS und Reichsminister des Innern Heinrich Himmler aus der Partei aus, als Grund führt Hitler an: „Göring und Himmler haben durch geheime Verhandlungen mit dem Feinde, die sie ohne mein Wissen und gegen meinen Willen abhielten, sowie durch den Versuch, entgegen dem Gesetz, die Macht im Staate an sich zu reißen, dem Lande und dem gesamten Volk unabsehbaren Schaden zugefügt, gänzlich abgesehen von der Treulosigkeit gegenüber meiner Person.“[10]

Neben der Ernennung des Großadmirals Karl Dönitz[11] zum Reichspräsidenten legt Hitler in seinem politischen Testament auch das zukünftige (neue) Kabinett fest:

„Um dem deutschen Volke eine aus ehrenhaften Männern zusammengesetzte Regierung zu geben, die die Verpflichtung erfüllt, den Krieg mit allen Mitteln weiter fortzusetzen, ernenne ich als Führer der Nation folgende Mitglieder des neuen Kabinetts:

Reichspräsident: Dönitz, Reichskanzler: Dr. Goebbels, Parteiminister: Bormann, Außenminister: Seyß-Inquart, Kriegsminister: Dönitz, Oberbefehlshaber des Heeres: Schörner, Oberbefehlshaber der Kriegsmarine: Dönitz, Oberbefehlshaber der Luftwaffe: Greim, Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei: Gauleiter Hanke, Wirtschaft: Funk, Landwirtschaft: Backe, Justiz: Thierack, Kultus: Dr. Scheel, Propaganda: Dr. Naumann, Finanzen: Schwerin-Krosigk, Arbeit: Dr. Hupfauer, Rüstung: Saur, Leiter der Deutschen Arbeitsfront und Mitglied des Reichskabinetts: Reichsminister Dr. Ley.“[12]

Hitler trifft mit seinem politischen Testament eine sehr klare Nachfolgeregelung, die Führung des Reiches war nun auf den Großadmiral Dönitz übergegangen. Am 30. April wurde Dönitz über seine Designation zum Nachfolger des Führers von Martin Bormann durch Funkspruch informiert: „Anstelle des bisherigen Reichsmarschalls Göring setzte der Führer Sie, Herr Großadmiral, als seinen Nachfolger ein. Schriftliche Vollmacht unterwegs. Ab sofort sollen Sie sämtliche Maßnahmen verfügen, die sich aus der gegenwärtigen Lage ergeben. Bormann.“[13] Auffallend ist, dass in diesem ersten Funkspruch jeder Hinweis auf den Tod Adolf Hitlers fehlte. Im Gegensatz zu Dönitz wurde aber Stalin durch einen von Goebbels unterzeichneten Brief vom Selbstmord Hitlers unterrichtet und um einen Waffenstillstand zwischen Deutschland und der Sowjetunion gebeten, damit die neue Regierung in Berlin zusammentreten und allgemeine Kapitulationsverhandlungen einleiten könne.[14] Für Karl Dönitz kam die Ernennung zum Nachfolger völlig unerwartet, aber er nahm sie an. Noch am 30. April 1945 traf er sich mit Himmler, welcher sich zuvor Dönitz gegenüber bereits als Nachfolger aufgeführt hatte. Doch nun konnte Himmler die Nachfolgeregelung akzeptieren und stellte sich Dönitz zur Verfügung: „Ich sprach Himmler in meinem Zimmer allein. Ich hielt es nun doch für besser, mir meinen Browning griffbereit auf den Schreibtisch unter einen Bogen Papier zu legen. Ich gab ihm das Telegramm zu lesen. Er wurde blass. Er überlegte. Dann stand er auf und beglückwünschte mich. Er sagte dann: „Lassen Sie mich dann der zweite Mann im Staate sein.“ Das lehnte ich ab. Es folgte dann eine etwa einstündige Unterredung, in der ich ihm die Absichten und Gründe einer möglichst unpolitischen Staatsführung, solange solche überhaupt noch infrage kam, auseinander setzte, er mir aber die großen Vorteile pries, die ich mit seiner Person gewinnen würde. Es überraschte mich hierbei sein Glaube, dass er im Ausland eine große Resonanz hätte. Er schied dann zwischen 02.00 und 03.00 Uhr morgens mit dem Bewusstsein, dass er von mir in keiner führenden Stellung verwandt werden würde. Andererseits konnte ich mich aber nicht ganz von ihm trennen, weil er die Polizei in seiner Hand hatte. Wohlgemerkt, von den KZ-Gräueln und Judenvernichtungen wusste ich damals noch nichts.“[15]

An der Aussage Dönitz’, er habe von den Judenvernichtungen im April beziehungsweise Mai 1945 nichts gewusst, sind Zweifel durchaus berechtigt, denn der Großadmiral Karl Dönitz gehörte zweifellos zu den wenigen Spitzenmilitärs, die Hitler in unbedingter Loyalität und Gesinnungstreue ergeben waren. Dönitz wird als ein gläubiger und skrupelloser „Führerverehrer“, als Durchhaltefanatiker und Englandhasser, zugleich aber auch als ein eiskalter Technokrat des Krieges beschrieben.[16] Von ihm konnte Hitler erwarten, dass er den Kampf in seinem Sinne fortsetzte und sich bemühen würde, das Regime und seine nationalsozialistische Ordnung zu bewahren.

Am 1. Mai 1945 antwortete Dönitz um 1.22 Uhr durch Funkspruch an Hitler, welchen er zu diesem Zeitpunkt noch am Leben glaubte: „Mein Führer, meine Treue zu Ihnen wird unabdingbar sein. Ich werde daher weiter alle Versuche unternehmen, um Sie in Berlin zu ersetzen. Wenn das Schicksal mich dennoch zwingt, als der von Ihnen bestimmte Nachfolger das Deutsche Reich zu führen, werde ich diesen Krieg so zu Ende führen, wie es der einmalige Heldenkampf des deutschen Volkes verlangt. Großadmiral Dönitz.“[17]

Offen ist hierbei die Frage, warum Bormann in seinem ersten Funkspruch an Dönitz den Tod Adolf Hitlers verschwiegen hat. Reimer Hansen hält es für wahrscheinlich, dass Goebbels und Bormann die Absicht hatten, für die Durchführung ihrer eigenen politischen Pläne ein Interregnum zwischen Hitlers und Dönitz’ Regierung zu schaffen, in dem die Staatsführung zunächst bei ihnen im Bunker der Reichskanzlei verbleiben sollte. Doch nach dem Stalin einen deutsch-sowjetischen Waffenstillstand am 30. April 1945 abgelehnt hatte, entschlossen sich Goebbels und Bormann am 1. Mai, ihr knapp eintägiges Interregnum zu beenden und Dönitz den Beginn seiner Regierung mitzuteilen: „Testament in Kraft. Ich werde so rasch als möglich zu Ihnen kommen. Dis dahin, meines Erachtens, Veröffentlichung zurückstellen. Bormann.“[18] Auch in diesem Funkspruch Bormanns wurde die Tatsache, dass Hitler tot war, nur indirekt erwähnt und keine weiteren Informationen über den Inhalt und das Inkrafttreten von Hitlers politischem Testament gegeben. Kurz danach sandte Goebbels einen letzten Funkspruch aus dem Bunker der Reichskanzlei an Dönitz, in dem er das genaue Todesdatum Hitlers und die wesentlichen Bestimmungen des Führertestaments mitteilte: „Führer gestern 15.30 Uhr verschieden. Testament vom 29.4. überträgt Ihnen das Amt des Reichspräsidenten, Reichsminister Dr. Goebbels das Amt des Reichskanzlers, Reichsleiter Bormann das Amt des Parteiministers, Reichsminister Seyß-Inquart das Amt des Reichsaußenministers. Das Testament wurde auf Anordnung des Führers an Sie, an Feldmarschall Schörner und zur Sicherstellung für die Öffentlichkeit aus Berlin herausgebracht. Reichsleiter Bormann versucht noch heute zu ihnen zu kommen, um Sie über die Lage aufzuklären. Form und Zeitpunkt der Bekanntgabe an Öffentlichkeit und Truppe bleibt Ihnen überlassen. Eingang bestätigen. Goebbels.“[19]

Goebbels hatte nach der Ablehnung seines Waffenstillstandangebots an die Sowjetunion keinen politischen Ehrgeiz mehr und war nun endgültig entschlossen, sein Leben – wie einen Tag zuvor schon Hitler – durch Selbstmord zu beenden. Joseph Goebbels und seine Frau Magda erschossen sich – nachdem sie ihre Kinder getötet hatten – vor dem Bunker der Reichskanzlei, und wurden anschließend von Goebbels Adjutanten verbrannt.[20]

Dönitz lehnte eine Zurückstellung der Veröffentlichung des politischen Testaments ab[21], da er verhindern wollte, dass das deutsche Volk und die Wehrmacht vorzeitig aus einer anderen Quelle über den Tod ihres „Führers“ und die von ihm getroffene Nachfolgeregelung informiert werden würden. Am Abend des 1. Mai 1945 teilte Dönitz dem deutschen Volk in einer Rundfunkansprache den Tod Hitlers und seine Nachfolge mit und informierte die Wehrmacht in seinem anschließenden Tagesbefehl[22]: „[Trommelwirbel] Aus dem Führerhauptquartier wird gemeldet, dass unser Führer Adolf Hitler heute Nachmittag in seinem Befehlsstand in der Reichskanzlei bis zum letzten Atemzuge gegen den Bolschewismus kämpfend für Deutschland gefallen ist. [...] Dönitz: Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger bestimmt. Im Bewusstsein der Verantwortung übernehme ich die Führung des Deutschen Volkes in dieser schicksalsschweren Stunde. [...]

[...]


[1] Müller, Rolf-Dieter; Ueberschär, Gerd: Kriegsende 1945. Die Zerstörung des Deutschen Reiches, [im Folgenden kurz: Müller / Ueberschär: Kriegsende], S. 80.

[2] Lüdde-Neurath, Walter: Regierung Dönitz. Die letzten Tage des Dritten Reiches, [im Folgenden kurz: Lüdde-Neurath: Dönitz], S. 53.

[3] Vgl. Abbildung 1, S. 25 dieser Arbeit.

[4] Vgl. dazu u.a. Gruchmann, Lothar: Der Zweite Weltkrieg. Kriegführung und Politik, [im Folgenden kurz: Gruchmann: Weltkrieg], S.454.

[5] Vgl. dazu u.a. Besymenski, Lew: Hitlers letzte Reise, [im Folgenden kurz: Besymenski: Reise], S. 110.

[6] Fest, Joachim: Das Ende. Die letzten Tage in Hitlers Reichskanzlei, [im Folgenden kurz: Fest: Ende], S. 70.

[7] Politisches Testament Hitlers u.a. abgedruckt in: Das Dritte Reich. Der militärische Zusammenbruch und das Ende des Dritten Reiches [im Folgenden kurz: Ursachen und Folgen], S. 196-200.

[8] Adolf Hitler bestimmte in einem Geheimerlass für den Fall seines Todes Hermann Göring zu seinem Nachfolger.

[9] Ursachen und Folgen, S. 198.

[10] Ebd.

[11] Karl Dönitz wurde am 16. September 1891 in Grünau bei Berlin geboren und starb am 24. Dezember 1980 in Aumühle bei Hamburg.

[12] Ursachen und Folgen, S. 198-199.

[13] Hansen, Reimer: Das Ende des Dritten Reiches. Die deutsche Kapitulation 1945, [im Folgenden kurz: Hansen: Kapitulation], S. 93; Bundesarchiv Koblenz R 62/8; Ursachen und Folgen, S. 20.

[14] Gruchmann: Weltkrieg, S. 455.

[15] Lüdde-Neurath: Dönitz, S. 89-90; Lüdde-Neurath schildert die Unterredung Himmler-Dönitz nach einer späteren schriftlichen Niederlegung des Großadmirals.

[16] Müller / Ueberschär: Kriegsende, S. 99.

[17] Hansen: Kapitulation, S. 94; Bundesarchiv Koblenz R 62/8, Ursachen und Folgen, S. 201.

[18] Ebd., S. 95; Bundesarchiv Koblenz R 62/8; Ursachen und Folgen, S. 201-202.

[19] Hansen: Kapitulation, S.96; Bundesarchiv Koblenz R 62/8.

[20] Vgl. dazu: Fest: Ende, S. 72; Mettke, Jörg: „Hitler kaputt, alles kaputt“ [im Folgenden kurz: Mettke: Hitler], S. 143; Müller / Ueberschär: Kriegsende, S. 100.

[21] Hansen: Kapitulation, S. 96.

[22] Ursachen und Folgen, S. 225-227; Bundesarchiv Koblenz R 62/10.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die deutschen Kapitulationen in Reims (7.5.1945) und Berlin (8.5.1945)
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
26
Katalognummer
V77313
ISBN (eBook)
9783638827768
ISBN (Buch)
9783640823109
Dateigröße
694 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitulationen, Reims, Berlin, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Maria Enderlein (Autor), 2007, Die deutschen Kapitulationen in Reims (7.5.1945) und Berlin (8.5.1945), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77313

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