„Warum sind andere Unternehmen erfolgreicher als wir?“ Diese Frage stellen sich viele Unternehmen in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage. Um dies zu beantworten, wird die Methode des Benchmarking gewählt. Gibt man in die Internet-Suchmaschine „google“ den Begriff Benchmarking ein, werden ca. 40,5 Mio. Ergebnisse für diese Anfrage angezeigt.
Grundsätzlich ist Benchmarking eine neuere Form des zwischenbetrieblichen Vergleichs , bei dem die Basis eine Analyse des eigenen Unternehmens ist. Mittels dieser Analyse gilt es, sich mit „den Besten“ zu vergleichen und von diesen zu lernen, um eigene Produkte und Prozesse zu verbessern. Denn nur wer die Konkurrenz kennt, kann ebenfalls zu Spitzenleistungen fähig sein.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Struktur der Seminararbeit
2 Wesen des Benchmarking
2.1 Begriffsbestimmung Benchmarking
2.2 Ziele des Benchmarking
2.3 Historische Entwicklung des Benchmarking
3 Formen des Benchmarking
3.1 Unterscheidung nach Benchmarkingpartner
3.1.1 Internes Benchmarking
3.1.2 Externes Benchmarking
3.2 Unterscheidung nach Benchmarkingobjekt
3.2.1 Produkt-Benchmarking
3.2.2 Prozess-Benchmarking
3.2.3 Struktur-Benchmarking
3.2.4 Strategisches Benchmarking
3.3 Durchführung eines Benchmarking-Projektes
3.3.1 Zielsetzungsphase
3.3.2 Analysephase
3.3.3 Vergleichsphase
3.3.4 Maßnahmenphase
3.3.5 Umsetzungsphase
4 Grenzen des Benchmarking
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung des Benchmarking als zentrales Instrument des strategischen Controllings zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Vergleich mit Best-Practice-Methoden.
- Grundlagen, Ziele und historische Entwicklung des Benchmarking
- Klassifizierung nach Partnern und Objekten
- Methodik der Durchführung eines Benchmarking-Projektes
- Kritische Analyse der Grenzen und Risiken
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Internes Benchmarking
Internes Benchmarking ist der Vergleich ähnlicher Tätigkeiten und Funktionen innerhalb eines Unternehmens und umfasst bspw. Kostenstellen, Abteilungen, Standorte oder Profit Center. Die jeweiligen Benchmarkingobjekte müssen mindestens zweimal in vergleichbarer Form in einem Unternehmen anzutreffen sein. Es wird das Leistungsniveau ermittelt, welches innerhalb des gestellten Rahmens die beste Praxis darstellt. Damit stellt das interne Benchmarking einen separaten Vorgang zur Verbesserung der momentanen Leistung dar. Der große Vorteil ist hierbei die Verfügbarkeit von Informationen und der Vergleich auf Kennzahlenebene. Das Management erhält dadurch den Blick nach Innen, und die Unternehmen und Organisationen versuchen, von ihren eigenen Strukturen zu lernen. Arbeitsabläufe können somit objektiv erfasst und transparenter gestaltet werden. Ein Vorteil dieser Benchmarkingart ist die Wahrung der Geheimhaltungssphäre, da Vergleiche innerhalb des Unternehmens statt finden. Der interne Wettbewerb wird aktiviert und Motivationskräfte werden so frei gesetzt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Hinführung zur Fragestellung, warum manche Unternehmen erfolgreicher sind, und Vorstellung der Arbeit als Beitrag zum strategischen Controlling.
2 Wesen des Benchmarking: Definition des Begriffs als systematischer Vergleich zur Identifikation von Best Practices sowie Erläuterung der Ziele und historischen Wurzeln.
3 Formen des Benchmarking: Systematische Einteilung in Partner- und Objektkategorien sowie detaillierte Beschreibung des fünfphasigen Durchführungskreislaufs.
4 Grenzen des Benchmarking: Auseinandersetzung mit Herausforderungen wie Kosten, Datenbeschaffung, Widerständen in der Belegschaft und der Schwierigkeit, echte Best Practices zu identifizieren.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Benchmarking als nützliches, aber langwieriges Instrument, das eine offene Unternehmenskultur für den langfristigen Erfolg voraussetzt.
Schlüsselwörter
Benchmarking, Controlling, Best Practice, Prozessoptimierung, Strategie, Wettbewerbsvorteil, Leistungsmessung, interne Analyse, Prozess-Benchmarking, Produkt-Benchmarking, Benchmarking-Partner, Unternehmenssteuerung, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt das Benchmarking als strategisches Instrument im Controlling, um durch den Vergleich mit anderen Unternehmen die eigene Leistung und Wettbewerbsposition zu verbessern.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Neben der Definition und historischen Entwicklung werden die verschiedenen Arten des Benchmarking (intern/extern, prozess-/produktbezogen) und der konkrete Ablauf eines Projekts analysiert.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Nutzen des Benchmarking-Konzepts aufzuzeigen und dabei aufzuzeigen, wie Unternehmen gezielt von Best Practices lernen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der systematischen Darstellung von Benchmarking-Phasenmodellen.
Was behandelt der Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in das Wesen, die verschiedenen Formen des Vergleichs sowie die detaillierte Darstellung der fünf Phasen eines Benchmarking-Projekts.
Welche Schlüsselbegriffe prägen den Text?
Zentrale Begriffe sind Benchmarking, Best Practice, strategisches Controlling und Prozessoptimierung.
Warum ist die Zielsetzungsphase im Projektverlauf so zeitintensiv?
Da hier die Grundlagen und Rahmenbedingungen festgelegt werden und Fehler, wie die Auswahl falscher Benchmarking-Objekte, den Projekterfolg nachhaltig gefährden könnten.
Wo liegen die Hauptgrenzen beim internen Benchmarking?
Die größte Grenze besteht im begrenzten Blickwinkel, da keine externen Best Practices gesucht werden und eine Gefahr der Unterwerfung unter gleiche interne Normen besteht.
- Quote paper
- Dana Wötzel (Author), 2007, Möglichkeiten und Grenzen des Benchmarking, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77336