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Neue Erkenntnisse der Varusschlacht

Title: Neue Erkenntnisse der Varusschlacht

Term Paper , 2003 , 11 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Benjamin Gleue (Author)

World History - Early and Ancient History
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In meiner Hausarbeit behandle ich das Thema: „Neue Erkenntnisse zur Varusschlacht.“
Den Schwerpunkt lege ich dabei auf die Ausgrabungen in der Kalkrieser – Niewedder Senke bei Osnabrück. In diesem Zusammenhang und den dort seit 1987 stattfindenden Ausgrabungen werde ich zunächst einen Überblick über die geographische Lage geben, um dann auf die Ausgrabungen und deren Ergebnisse und die Forschungsgeschichte um diese Region einzugehen. Zuvor werde ich jedoch noch einen Überblick über den historischen Hintergrund der Varusschlacht geben.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich bereits im Vorfeld des Seminars einige Artikel über den Fundkomplex und die Ausgrabungen und den Bau des Museums in Kalkriese gelesen habe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum historischen Hintergrund der Varusschlacht

2.1. Die Quellen über die Varusschlacht

3. Zum Fundort in der Kalkrieser – Niewedder Senke

3.1. Die Forschungsgeschichte in der Kalkrieser – Niewedder Senke bis 1987

3.2 Die Ausgrabungen in Kalkrieser – Niewedder Senke seit 1987

4. Die Zweifel an der Varusschlacht in Kalkriese

5. Schlussbemerkung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht neue Erkenntnisse zur Varusschlacht, wobei der Schwerpunkt auf den archäologischen Ausgrabungen in der Kalkrieser – Niewedder Senke liegt. Ziel ist es, den historischen Kontext zu beleuchten und kritisch zu prüfen, ob die archäologischen Funde in diesem Gebiet zweifelsfrei als Ort der Varusschlacht identifiziert werden können.

  • Historischer Hintergrund der römischen Germanienfeldzüge
  • Analyse antiker Quellen zur Varusschlacht
  • Forschungsgeschichte und archäologische Ausgrabungen in Kalkriese
  • Wissenschaftliche Debatte und Zweifel an der Identifizierung des Schlachtortes
  • Bewertung der gefundenen römischen Militaria und Münzen als Indizien

Auszug aus dem Buch

3. Zum Fundort in der Kalkrieser – Niewedder Senke:

Die Senke liegt in der Gemarkung Kalkriese in der Nähe der Stadt Bramsche im Landkreis Osnabrück. Die Senke ist etwa 12 km^2 groß und wird im Süden durch das Wiehengebirge und im Norden durch ein großes Moor begrenzt. Der Höhenunterschied zwischen der Senke und dem Kalkrieser Berg, welcher dem Wiehengebirge vorgelagert ist, beträgt 120 Meter. Die Senke ist ca. 6 km lang und an ihrer engsten Stelle nur etwa 1 km breit. Da die sandigen Böden der Senke stark grundwasserbeeinflusst sind, bieten lediglich übergelagerte Flugsande am Rand des großen Moores und die Hangsande des Kalkrieser Berges geeigneten Untergrund zur Anlage von Wegen und Siedlungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Thema der Arbeit und erläutert das Ziel, den Forschungsstand zu den Ausgrabungen in der Kalkrieser – Niewedder Senke zu untersuchen.

2. Zum historischen Hintergrund der Varusschlacht: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den römischen Germanienfeldzug, die Ereignisse des Jahres 9 n. Chr. und die römische Armee unter Varus.

2.1. Die Quellen über die Varusschlacht: Es werden die wichtigsten antiken Autoren sowie deren vage Beschreibungen des Schlachtverlaufs und des Schlachtortes analysiert.

3. Zum Fundort in der Kalkrieser – Niewedder Senke: Hier werden die geografischen Gegebenheiten der Senke detailliert beschrieben, die für die archäologische Forschung von Bedeutung sind.

3.1. Die Forschungsgeschichte in der Kalkrieser – Niewedder Senke bis 1987: Dieses Kapitel behandelt die frühen Thesen von Theodor Mommsen und die Anfänge der archäologischen Suche durch J. A. S. Clunn.

3.2 Die Ausgrabungen in Kalkrieser – Niewedder Senke seit 1987: Es wird der Verlauf der intensiveren Grabungen ab 1989 sowie die Bedeutung der gefundenen römischen Militaria und Alltagsgegenstände dargestellt.

4. Die Zweifel an der Varusschlacht in Kalkriese: Das Kapitel reflektiert kritische Einwände von Forschern wie Reinhard Wolters und Manfred Millhoff hinsichtlich der eindeutigen Zuordnung des Fundorts.

5. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Einschätzung des Autors, dass die Fundlage für eine Identifizierung als Teil der Varusschlacht spricht.

6. Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke aufgelistet.

Schlüsselwörter

Varusschlacht, Kalkriese, Niewedder Senke, Germanien, Römisches Reich, Archäologie, Ausgrabungen, Militaria, Münzfunde, Arminius, Varus, Schlachtfeld, Forschungsgeschichte, Historische Quellen, Germanicus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifizierung der Kalkrieser – Niewedder Senke als potenzieller Ort der Varusschlacht durch archäologische Ausgrabungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der historische Hintergrund des Germanienfeldzugs, die Analyse antiker Quellen und die Bewertung archäologischer Befunde in Kalkriese.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Prüfung der archäologischen Beweise in Kalkriese, um festzustellen, ob diese tatsächlich die Varusschlacht von 9 n. Chr. belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Forschungsberichten und archäologischen Grabungsergebnissen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Einordnung, die Forschungsgeschichte in Kalkriese, die spezifischen Funde (Militaria und Münzen) sowie die kontroverse wissenschaftliche Debatte darüber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Varusschlacht, Kalkriese, archäologische Funde, Münzdatierung und die historische Kontroverse.

Warum spielt die Datierung der Münzen eine so wichtige Rolle?

Die Münzen dienen als zeitliche Indikatoren, da keine Stücke gefunden wurden, die nach 9 n. Chr. geprägt wurden, was als starkes Indiz für den Zeitpunkt der Schlacht gilt.

Welche Gegenargumente führen Kritiker gegen den Standort Kalkriese an?

Kritiker wie Reinhard Wolters oder Manfred Millhoff verweisen auf topografische Unstimmigkeiten, die Möglichkeit anderer Schlachten (z. B. 15 n. Chr.) und die Unklarheit darüber, ob das gesamte Varus-Heer dort vernichtet wurde.

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Details

Title
Neue Erkenntnisse der Varusschlacht
College
Technical University of Braunschweig
Course
Die Römer in Germanien
Grade
2,3
Author
Benjamin Gleue (Author)
Publication Year
2003
Pages
11
Catalog Number
V77390
ISBN (eBook)
9783638819398
Language
German
Tags
Neue Erkenntnisse Varusschlacht Römer Germanien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Gleue (Author), 2003, Neue Erkenntnisse der Varusschlacht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77390
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