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Die Beeinflussung öffentlicher Meinung durch die Presse

Ein Beispiel aus der Bild-Zeitung

Title: Die Beeinflussung öffentlicher Meinung durch die Presse

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Claudia Sieber (Author)

Communications - Mass Media
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Öffentliche Meinung ist wohl eines der am schwersten greifbaren Dinge in unserem alltäglichen Leben (wo kommt sie her, wer genau hat diese Meinung?), aber gleichzeitig auch eines der mächtigsten. Sie kann über Ruhm oder Untergang eines Prominenten entscheiden, Regierungen zum Scheitern bringen oder auch Berge versetzen. Schon oft wurde versucht, öffentliche Meinung greifbarer zu machen, herauszufinden, woher sie genau kommt und wie sie - meist zum eigenen Nutzen - beeinflussbar und veränderbar gemacht werden kann. Vollständig gelungen ist es bisher niemandem.

Im Folgenden soll ein Überblick über das Konzept öffentlicher Meinung gegeben werden - beginnend mit der durchaus schwierigen Begriffsdefinition von Öffentlichkeit, Meinung und öffentlicher Meinung - und einige Theorien zu ihrer Entstehung vorgestellt werden. Hierbei ist es besonders interessant, sich die Quellen anzusehen, aus denen Menschen Informationen ziehen können, um eine Meinung zu bilden und welche Einflüsse dazu beitragen können, ob diese individuelle Meinung sich später in öffentlicher Meinung wiederfindet oder nicht.

Veranschaulicht werden soll die Erzeugung von Meinung nach einer kurzen Einführung in den Bereich der Presse (Restriktionen und Einflüsse bezüglich veröffentlichter Artikel sowie Kontrollmechanismen) am Beispiel eines Artikels aus der Bild-Zeitung. Da es sich bei der Bild-Zeitung - nach eigener Aussage (Axelspringer.de) - um die größte europäische Tageszeitung handelt, ist ihr Einfluss auf die Öffentlichkeit und ihre Meinung nicht zu unterschätzen - getreu dem Motto: "BILD dir deine Meinung".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definitionen

1.1 Öffentlichkeit

1.2 Meinung

1.3 Öffentliche Meinung

2. Entstehung öffentlicher Meinung

3. Faktoren der Meinungsbildung

3.1 Quellen

3.2 Einflüsse

4. Meinungsbildung durch die Presse

5. Ein Beispiel aus der Bild-Zeitung

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Mechanismen der Meinungsbildung und analysiert, wie öffentliche Meinung entsteht, durch welche Faktoren sie beeinflusst wird und welche Rolle die Presse dabei einnimmt. Zentral ist dabei die Frage, wie Medien gezielt Informationen aufbereiten, um die Wahrnehmung der Leser zu lenken.

  • Theoretische Grundlagen zu Öffentlichkeit, Meinung und öffentlicher Meinung
  • Prozesse der Meinungsentstehung und soziologische Einflussfaktoren
  • Die Rolle der Presse als Meinungsbildner und Kontrollinstanzen wie der Deutsche Presserat
  • Empirische Fallstudie: Analyse eines manipulativen Presseberichts der Bild-Zeitung

Auszug aus dem Buch

5. Ein Beispiel aus der Bild-Zeitung

Die Bild-Zeitung, die seit 1952 außer Sonn- und Feiertags täglich im Axel-Springer-Verlag erscheint, ist mit fast 4 Millionen Lesern und einer Reichweite von fast 12 Millionen laut eigener Darstellung die größte Tageszeitung Europas:

Europas größte Tageszeitung ist näher dran und schneller dran. Mit einer Fülle an Exklusivmeldungen verschafft BILD den Lesern jeden Tag einen Informationsvorsprung und bestimmt die Themen des Tages – klar, prägnant, mit den besten Fotos und den treffendsten Schlagzeilen (Axelspringer.de).

Schon oft wurden der Bildzeitung von Seiten des Pressrates Rügen ausgesprochen - sei es wegen Fotos von Schwerverletzten auf der Intensivstation ohne deren Erlaubnis, wilden Spekulationen, die Persönlichkeitsrechte verletzten oder auch aufgrund der Fälschung von Fotos. In die letztere Kategorie gehört ebenfalls ein Bericht mit einem Bild, der im Folgenden als Beispiel angeführt werden soll. Allein im Jahr 2001 wurden 13 der insgesamt 37 Rügen gegenüber der Bild-Zeitung ausgesprochen (Presserat.de II), unter anderem auch für einen irreführenden Bericht über den Politiker Jürgen Trittin:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das komplexe Phänomen der öffentlichen Meinung und Vorstellung der Zielsetzung, die Wirkungsweise der Presse anhand eines Fallbeispiels zu untersuchen.

1. Definitionen: Erörterung der schwierigen Begriffsbestimmungen von Öffentlichkeit, Meinung und öffentlicher Meinung unter Einbeziehung wissenschaftlicher Konzepte.

2. Entstehung öffentlicher Meinung: Darstellung verschiedener soziologischer Ansätze, wie öffentliche Meinung durch soziale Prozesse und Kommunikation innerhalb einer Gruppe entsteht.

3. Faktoren der Meinungsbildung: Analyse der Informationsquellen sowie psychologischer Einflussfaktoren, insbesondere der Rolle von Stereotypen und Gefühlen bei der Meinungsbildung.

4. Meinungsbildung durch die Presse: Untersuchung der medialen Macht, der Wechselwirkung zwischen Zeitung und Leserschaft sowie der Rolle des Deutschen Presserats als Kontrollinstanz.

5. Ein Beispiel aus der Bild-Zeitung: Praktische Veranschaulichung der Manipulationsmöglichkeiten von Presseberichten anhand eines irreführenden Fotos von Jürgen Trittin.

Schluss: Fazit über die Vielschichtigkeit der Meinungsbildung und die Bedeutung der kritischen Medienrezeption.

Schlüsselwörter

Öffentliche Meinung, Meinungsbildung, Presse, Medienwirkung, Bild-Zeitung, Deutsche Presserat, Stereotype, soziale Kontrolle, Journalismus, Manipulation, Information, politische Kommunikation, Pressefreiheit, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie öffentliche Meinung entsteht und welche Rolle die Presse dabei spielt, die individuelle und gesellschaftliche Meinung zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Definitionen von Öffentlichkeit, soziologische Theorien zur Meinungsentstehung, die Einflüsse von Medien und Stereotypen sowie journalistische Standards und deren Verletzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Medien – insbesondere Tageszeitungen – durch die Auswahl und Gestaltung von Informationen die Meinung ihrer Leser prägen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und eine qualitative Fallstudie eines konkreten Berichts der Bild-Zeitung zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Meinungsbildung und eine detaillierte Analyse der medialen Einflussnahme, inklusive der Rolle von Kontrollorganen wie dem Presserat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Meinungsbildung, öffentliche Meinung, mediale Manipulation, Presseethik, Stereotype und der Einfluss der Bild-Zeitung.

Warum wurde ausgerechnet die Bild-Zeitung als Beispiel gewählt?

Die Bild-Zeitung wurde aufgrund ihrer enormen Reichweite und ihres großen Einflusses auf die öffentliche Meinung in Europa als besonders relevantes Beispiel für mediale Wirkung ausgewählt.

Was zeigt das Fallbeispiel des Politikers Jürgen Trittin konkret auf?

Das Beispiel verdeutlicht, wie durch einen manipulativen Bildausschnitt und eine suggestive Überschrift die Wahrnehmung eines Politikers massiv negativ verzerrt werden kann.

Welche Rolle spielt der Deutsche Presserat in diesem Kontext?

Der Presserat fungiert als freiwillige Selbstkontrolle, die ethische Standards prüft und bei Verstößen Rügen ausspricht, um die Qualität der Berichterstattung zu wahren.

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Details

Title
Die Beeinflussung öffentlicher Meinung durch die Presse
Subtitle
Ein Beispiel aus der Bild-Zeitung
College
Bielefeld University  (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Course
Kommunikationstheorien
Grade
2,3
Author
Claudia Sieber (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V77411
ISBN (eBook)
9783638819510
Language
German
Tags
Beeinflussung Meinung Presse Kommunikationstheorien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Sieber (Author), 2006, Die Beeinflussung öffentlicher Meinung durch die Presse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77411
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