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Betriebliche Gesundheitsförderung. Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz?

Título: Betriebliche Gesundheitsförderung. Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz?

Trabajo de Seminario , 2006 , 33 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Mehmet Levent (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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“Betriebliche Gesundheitsförderung – Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz?“ lautet die Kernfrage dieser Arbeit. Erfolgreiche Unternehmen brauchen als Voraussetzung gesunde Mitarbeiter. Um die Kernfrage der vorliegenden Arbeit zu beantworten, gilt es zunächst einige offene Fragen zu klären: Inwieweit akzeptieren die Unternehmer die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern? Erkennen sie die essenzielle Substanz dieses Konzeptes? Wollen sie durch diesen Prozess vielmehr ein erfolgsversprechendes Image oder eine bessere Reputation erlangen? Ist die Akzeptanz der betrieblichen Gesundheitsförderung nur deshalb vorhanden, um sich als ein modernes Unternehmen zu verkaufen oder wollen Kosten gesenkt werden durch weniger Fehlzeiten?
In unserer Gesellschaft spielt die Gesundheit eine wichtige Rolle und wird deshalb sehr geschätzt. Für viele Menschen mag Geld oder Karriere wichtiger sein, aber die Tatsache ist, dass für die meisten Menschen die Gesundheit an erster Stelle steht. Hat hingegen die Gesundheit in den Betrieben auch so einen hohen Stellenwert? Bietet die betriebliche Gesundheitsförderung an dieser Stelle für das Unternehmen und ihre Belegschaft eine Chance, gesund, motiviert und produktiv zu arbeiten? Mit diesen Fragen wird sich die vorliegende Arbeit beschäftigen. Untersucht wird der Einsatz der betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland. Auf die Anwendung der betrieblichen Gesundheitsförderung anderer europäischen, asiatischen und angloamerikanischen Ländern wird bewusst verzichtet, weil sie den Umfang der Arbeit sprengen würden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Arbeit

2 Vom traditionellen Arbeitsschutz bis hin zur modernen betrieblichen Gesundheitsförderung

2.1 Arbeits- und Gesundheitsschutz

2.1.1 Rechtliche Regelungen

2.1.2 Merkmale des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

2.2 Gesundheitsförderung

2.3 Betriebliche Gesundheitsförderung

3 Akteure der BGF

3.1 Krankenkassen

3.2 Berufsgenossenschaften

3.3 Unternehmensleitung

3.4 Arbeitnehmer

4 Maßnahmen der BGF

4.1 Verhaltensprävention

4.2 Verhältnisprävention

5 Instrumente der BGF

5.1 Arbeitskreis Gesundheit

5.2 Betrieblicher Gesundheitsbericht

5.3 Betrieblicher Gesundheitszirkel

5.3.1 Düsseldorfer Modell

5.3.2 Berliner Modell

6 Motive und Gründe für BGF

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob es sich bei der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) um ein substanzielles Konzept zur Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz handelt oder lediglich um eine kurzfristige Management-Mode. Dabei wird hinterfragt, welche Motive Unternehmen verfolgen und welchen Stellenwert Gesundheit in der modernen Arbeitswelt tatsächlich einnimmt.

  • Differenzierung zwischen Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie betrieblicher Gesundheitsförderung.
  • Analyse der zentralen Akteure (Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Management, Arbeitnehmer).
  • Gegenüberstellung von Verhaltens- und Verhältnisprävention als Kernmaßnahmen der BGF.
  • Bewertung konkreter Instrumente wie Arbeitskreis Gesundheit, Gesundheitsbericht und Gesundheitszirkel.
  • Diskussion der ökonomischen und humanitären Motive hinter BGF-Initiativen.

Auszug aus dem Buch

3.4 Arbeitnehmer

Für den Erfolg der betrieblichen Gesundheitsförderung muss diese von den Mitarbeitern verstanden und akzeptiert werden. Ohne die Akzeptanz der Beschäftigten wird die Durchführung schnell an ihre Grenzen stoßen. Die Mitarbeiter müssen die Chancen, die die betriebliche Gesundheitsförderung ihnen bietet, wie z. B. die Erweiterung ihrer eigenen Kompetenz, wahrnehmen und sie auch unterstützen. Die Arbeitnehmer sollten sich bei Fragen, welche die Förderung der Gesundheit betreffen, an die Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften wenden, die sich auch, wie erwähnt, als Berater anbieten. Bei gesundheitlichen Problemen können sie zum Beispiel von vielen Angeboten der Krankenkassen, wie Rückenschule, Fitness-Test, Motivations-Psychologie, Umstellung der Betriebsverpflegung und Stressbewältigungsseminare, Gebrauch machen (NEUDERTH, S. & HARTMUT W., 2001). Heutzutage ist es für einen Arbeitnehmer nicht einfach, den steigenden beruflichen Anforderungen im Betrieb Stand zu halten. Es sind nicht nur die physischen Belastungen, die der Mensch aushalten muss, sondern auch die sozialen und psychischen Beanspruchungen. Die Beschäftigten wissen am besten, was sie direkt am Arbeitsplatz „kränkt“ und krank macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung legt die Problemstellung dar, ob BGF ein modisches Image-Tool ist oder nachhaltig zur Mitarbeitergesundheit beiträgt.

2 Vom traditionellen Arbeitsschutz bis hin zur modernen betrieblichen Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Abgrenzung und die historische Entwicklung von der Gesundheitserziehung hin zur modernen Gesundheitsförderung.

3 Akteure der BGF: Hier werden die Rollen und Funktionen von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Unternehmensleitung und Arbeitnehmern im BGF-Prozess detailliert beleuchtet.

4 Maßnahmen der BGF: Die Unterscheidung zwischen der verhaltensorientierten Prävention und der verhältnisorientierten Gestaltung der Arbeitsumgebung wird hier praktisch erläutert.

5 Instrumente der BGF: Das Kapitel stellt zentrale Steuerungs- und Analyseinstrumente vor, insbesondere den Arbeitskreis Gesundheit, Gesundheitsberichte und die verschiedenen Modelle der Gesundheitszirkel.

6 Motive und Gründe für BGF: Hier werden die humanitären sowie ökonomischen Treiber analysiert, die Unternehmen zur Implementierung von BGF bewegen.

7 Resümee: Das Fazit fasst die Bedeutung von BGF als langfristige Investition in die Zukunft zusammen und betont die Notwendigkeit psychischer und sozialer Gesundheitsaspekte.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Arbeitsschutz, Prävention, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Gesundheitszirkel, Arbeitskreis Gesundheit, Gesundheitsbericht, Salutogenese, Mitarbeitergesundheit, Fehlzeiten, Arbeitsbelastung, Unternehmensleitung, Krankenkassen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in heutigen Unternehmen und untersucht, ob das Konzept eine tiefgreifende Substanz hat oder nur ein modischer Management-Trend ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Grundlagen, die Akteure des betrieblichen Gesundheitswesens, konkrete Präventionsmaßnahmen sowie Instrumente zur Umsetzung und die Motive für deren Einführung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Unternehmen BGF ernsthaft zur Förderung ihrer Mitarbeiter nutzen oder ob rein wirtschaftliche Interessen und Imagepflege im Vordergrund stehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema BGF, basierend auf Literaturrecherche und der Analyse von Modellen wie dem Düsseldorfer und dem Berliner Modell.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteure, die Differenzierung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie die Erläuterung konkreter Instrumente zur Bedarfsermittlung und Steuerung von Gesundheitsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind BGF, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Gesundheitszirkel, Arbeitskreis Gesundheit und Salutogenese.

Wie unterscheidet sich das Düsseldorfer vom Berliner Modell?

Das Düsseldorfer Modell ist heterogen besetzt, was eine direkte Umsetzung von Entscheidungen ermöglicht, während das Berliner Modell homogen ist und eher der offenen Diskussion sensibler Themen dient.

Warum ist die Beteiligung der Mitarbeiter so entscheidend?

Die Mitarbeiter verfügen über das Expertenwissen bezüglich der tatsächlichen Belastungen an ihrem Arbeitsplatz; ohne ihre Mitwirkung und Akzeptanz laufen BGF-Maßnahmen oft ins Leere.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Betriebliche Gesundheitsförderung. Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz?
Universidad
Nürtingen University
Calificación
1,7
Autor
Mehmet Levent (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
33
No. de catálogo
V77575
ISBN (Ebook)
9783638819244
ISBN (Libro)
9783638819633
Idioma
Alemán
Etiqueta
Betriebliche Gesundheitsförderung Konzept Substanz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mehmet Levent (Autor), 2006, Betriebliche Gesundheitsförderung. Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77575
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