In den vergangenen Jahren ließen sich im Luftverkehr interessante Beobachtungen machen. Es fällt auf, dass Low-Cost-Airlines immer mehr Marktanteil erreichen, wohingegen Netzwerk-Airlines nicht nur wegen Terror-Anschlägen und Ölpreisen mit sinkender Nachfrage zu kämpfen haben.
Auf dem europäischen Markt stellen Low-Cost-Airlines ein relativ neues Konzept der Fluggesellschaft dar. Tatsächlich gibt es diese Form aber bereits seit den 70er Jahren, anfangs vorwiegend in den USA, in den 80er Jahren auch in Großbritannien und seit geraumer Zeit auch in Kontinentaleuropa. Vom Grundprinzip her kennzeichnen sie sich in erster Linie durch geringen Service (”No-Frills”) und niedrige Preise.
Mit dem Zusammenschluss zu Netzwerken wollen Airlines Angebot und Auslastung verbessern. Daneben spielen vielfach auch juristische Gründe und länderspezifische Fluglizenzen eine Rolle.
Es wird interessant zu beobachten, wie sich dieser Markt künftig entwickelt. Gelingt es den Low-Cost-Airlines weitere Marktanteile zu gewinnen und welche Reaktionen werden die Netzwerk-Airlines auf diese Entwicklungen zeigen?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Historischer Hintergrund
- 3. Strategien
- 3.1 Strategie der Low-Cost-Airlines
- 3.2 Strategie der Network-Airlines
- 4. Perspektiven
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay analysiert und vergleicht die Geschäftsmodelle von Low-Cost-Airlines und Network-Airlines. Er untersucht die historischen Wurzeln beider Modelle und beleuchtet die jeweiligen Strategien. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die unterschiedlichen Ansätze und ihre Auswirkungen auf den europäischen Luftverkehrsmarkt zu gewinnen.
- Historische Entwicklung von Low-Cost- und Network-Airlines
- Strategische Unterschiede zwischen den beiden Geschäftsmodellen
- Einfluss von Low-Cost-Airlines auf den europäischen Luftverkehrsmarkt
- Zukünftige Entwicklungen und Perspektiven für beide Modelle
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt die Thematik des Essays vor und erläutert den Grund für die Wahl dieses Themas. Sie definiert die relevanten Begriffe und gibt einen kurzen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
- Kapitel 2: Historischer Hintergrund: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung und Entwicklung von Low-Cost- und Network-Airlines. Es schildert die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte des Luftverkehrs und analysiert die Faktoren, die zur Entstehung beider Modelle führten.
- Kapitel 3: Strategien: In diesem Kapitel werden die Strategien der Low-Cost- und Network-Airlines im Detail analysiert. Es werden die jeweiligen Geschäftsmodelle, ihre Stärken und Schwächen sowie die wichtigsten Erfolgsfaktoren vorgestellt.
Schlüsselwörter
Low-Cost-Airlines, Network-Airlines, Luftverkehrsmarkt, Geschäftsmodell, Strategien, Kostenführerschaft, Differenzierung, Wettbewerb, Marktanteile, Entwicklung, Perspektiven.
Häufig gestellte Fragen
Was zeichnet das Geschäftsmodell von Low-Cost-Airlines aus?
Low-Cost-Airlines setzen auf das "No-Frills"-Prinzip (kein unnötiger Schnickschnack). Sie sparen Kosten durch Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die Nutzung von Nebenflughäfen, eine einheitliche Flotte und den Verzicht auf kostenlose Verpflegung.
Wie unterscheiden sich Network-Airlines von Billigfliegern?
Network-Airlines nutzen ein "Hub-and-Spoke"-System (Drehkreuzmodell), bieten mehr Serviceklassen, nehmen an Allianzen teil und zielen stärker auf Geschäftsreisende und weltweite Anschlussverbindungen ab.
Seit wann gibt es Billigfluggesellschaften?
Das Konzept entstand bereits in den 70er Jahren in den USA (z.B. Southwest Airlines). In Europa etablierte es sich erst in den 90er Jahren massiv.
Warum gewinnen Low-Cost-Airlines immer mehr Marktanteile?
Durch ihre extrem niedrigen Preise sprechen sie preissensible Privatkunden an. Zudem haben sie ihre Effizienz so weit gesteigert, dass sie auch auf kurzen Strecken profitabler operieren als klassische Netz-Carrier.
Wie reagieren klassische Airlines auf den Billig-Wettbewerb?
Viele gründen eigene Billig-Töchter, senken ihre Kostenstrukturen oder konzentrieren sich verstärkt auf Langstreckenverbindungen, wo das Billigmodell schwerer umsetzbar ist.
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- Dipl.-Kfm Steven Klucke (Author), 2007, "Low-Cost-Airlines vs. "Network Airlines", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77717