Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Teatrología, danza

Gegenwartstheater: Werner Schwab - Vom sozialkritischen Appell zum surrealistischen Humor

Título: Gegenwartstheater: Werner Schwab - Vom sozialkritischen Appell zum surrealistischen Humor

Presentación (Redacción) , 2007 , 8 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Josef Prenner (Autor)

Teatrología, danza
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Eine Übersicht über Schwabs literarisches Schaffen mit Schwerpunkt auf den Zyklus "Königskomödien" und der Analyse des speziellen Sprachgebrauchs zum Erzielen komischer Effekte. Vorne angestellt ist eine Kurzbiographie, mit zwei ausführlicher behandelten Beispielen wird das theoretisch erörterte konkret gezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie

2. Sprachkomödie

2.1 Schwabisch

2.2 Aufbau der Stücke - Eskalationsprinzip

3. Mesalliance, aber wir ficken uns prächtig

3.1 Figurenkonstellation

3.2 Handlungsablauf

4. Endlich tot, endlich keine Luft mehr

4.1 Figurenkonstellation

4.2 Handlungsablauf

4.3 Leseprobe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werk des österreichischen Dramatikers Werner Schwab mit dem Ziel, die Entwicklung von einer sozialkritischen Intention hin zu einem durch eine spezifische Kunstsprache geprägten, surrealistischen Humor aufzuzeigen und die zugrunde liegenden komiktheoretischen Konzepte zu analysieren.

  • Biografischer Werdegang und künstlerische Prägung Schwabs
  • Analyse des „Schwabischen“ als eigenständige, regelwidrige Kunstsprache
  • Untersuchung des Eskalationsprinzips im Aufbau der Theaterstücke
  • Detaillierte Darstellung der Figurenkonstellationen und Handlungsabläufe
  • Deutung der sprachlichen Konstruktionen und sexuellen Metaphorik

Auszug aus dem Buch

Sprachkomödie

„Schwab, das Genie, das Monster, das Ekel« (DIE ZEIT ) war der Tenor der Reaktionen auf seine Provokationen, die in einer bis dahin unerhörten neuen Sprache – Schwabisch – mit der Kultur ins Gericht gehen und jede Sublimierungstünche wegwischt. Eine schmerzhaft verrenkte Sprache tobt in seinen Texten, manchmal parodistisch, manchmal expressiv, immer aber wahnsinnig (und) komisch. Zwar ist in dieser Sprache nichts unverrückbar und nichts heilig, aber etwas nimmt sie doch ernst: aufzuzeigen, dass »alles lächerlich ist, wenn man an das Leben denkt.“

Das besondere an Schwab ist ohne Frage die Sprache. Sie ist verdreht, voller Verstöße gegen die deutsche Regelgrammatik und sehr wuchernd, sodass von wuchernden Sprachgeschwüren geredet werden kann. Sehr deutlich fällt die Nähe zu süddeutschen und österreichischen Dialekten auf, dennoch: das Schwabische ist eine Kunstsprache, die trotz ihrer Verdrehtheit verständlich bleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

Biographie: Dieses Kapitel skizziert den Lebensweg Werner Schwabs, von seiner schwierigen Kindheit in Graz über seine Ausbildung bis hin zu seinem späten Erfolg als Dramatiker und seinem frühen Tod.

Sprachkomödie: Hier wird das „Schwabische“ als zentrale, durch Regelverstöße und sprachliche Wucherungen gekennzeichnete Kunstsprache definiert sowie das Eskalationsprinzip als dramatischer Strukturaufbau erläutert.

Mesalliance, aber wir ficken uns prächtig: Das Kapitel liefert eine detaillierte Aufschlüsselung der Figurenkonstellation und beschreibt die verschiedenen Variationsszenen des Handlungsablaufs.

Endlich tot, endlich keine Luft mehr: Dieses Kapitel analysiert das als Theaterzernichtungslustspiel betitelte Werk, stellt das Personenverzeichnis vor und erläutert den in sieben Szenen gegliederten Handlungsverlauf.

Schlüsselwörter

Werner Schwab, Gegenwartstheater, Schwabisch, Kunstsprache, Sprachkomödie, Eskalationsprinzip, Mesalliance, Endlich tot endlich keine Luft mehr, Theaterzernichtung, Körperdramatik, Regelverstoß, Sprachwucherung, Komiktheorie, Dramatik, Österreichische Literatur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem literarischen Werk von Werner Schwab, insbesondere mit seiner spezifischen Sprache und der Struktur seiner Theaterstücke.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung einer eigenen Kunstsprache (das Schwabische), der Aufbau von Dramen durch das Eskalationsprinzip sowie die Verwendung von Fäkal- und Sexualausdrücken als komische Elemente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schwab durch sprachliche Überladung und Regelverstöße von einer sozialkritischen Ebene zu einem surrealistischen Humor findet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Textbeispielen, den Vergleich von Figurenkonstellationen und den Bezug auf literaturwissenschaftliche Konzepte wie das Körperdrama nach Bachtin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Eigenarten des „Schwabischen“, die Funktion der Sprachwucherung, das Eskalationsprinzip sowie zwei konkrete Theaterstücke exemplarisch analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Namen Werner Schwab vor allem Kunstsprache, Schwabisch, Eskalationsprinzip, Theaterzernichtung und Sprachwucherung.

Wie unterscheidet sich das „Schwabische“ von normalen Dialekten?

Obwohl eine Nähe zu süddeutschen und österreichischen Dialekten besteht, handelt es sich beim Schwabischen um eine künstliche, regelwidrige Sprache, die durch bewusste Verstöße gegen die Grammatik erzeugt wird.

Was ist das „Eskalationsprinzip“ bei Schwab?

Es beschreibt den Prozess, bei dem sprachliches Material so lange durch Addition und Hypertrophie aufgeladen wird, bis es in extreme Handlungen, Hysterie oder Gewalt der Figuren explodiert.

Warum spielt die Fäkal- und Sexualsprache eine so große Rolle?

Diese Elemente werden als Teil einer langen Komödientradition genutzt, um die Figuren zu entlarven und eine bewusste Vergegenständlichung und Verdinglichung von Gefühlen zu erreichen.

Wie persifliert das Stück „Endlich tot, endlich keine Luft mehr“ den Theaterbetrieb?

Das Stück bildet das Probenmilieu ab und lässt die Proben durch hysterische Charaktere und absurde Situationen in einer Implosion enden, wodurch der Dichter und die Regiearbeit selbst kritisch bzw. ironisch dargestellt werden.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Gegenwartstheater: Werner Schwab - Vom sozialkritischen Appell zum surrealistischen Humor
Universidad
University of Vienna  (Theater- Film- und Medienwissenschaft)
Curso
Komiktheorien
Calificación
1
Autor
Josef Prenner (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
8
No. de catálogo
V77720
ISBN (Ebook)
9783638821995
ISBN (Libro)
9783656760931
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gegenwartstheater Werner Schwab Appell Humor Komiktheorien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josef Prenner (Autor), 2007, Gegenwartstheater: Werner Schwab - Vom sozialkritischen Appell zum surrealistischen Humor, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77720
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  8  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint