Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Computer Science - Commercial Information Technology

Content Management Systeme. Möglichkeiten und Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen

Title: Content Management Systeme. Möglichkeiten und Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen

Diploma Thesis , 2007 , 168 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Ök. Christoffer Riemer (Author), Jan Schwenke (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Für das Jahr 2007 kann, ausgehend von den Ergebnissen einer Studie der University of California aus dem Jahre 2003, weltweit mit 18,5 Exabyte an neuen Informationen auf Film, Printmedien sowie magnetischen und optischen Speichermedien gerechnet werden. Das effiziente Management dieser Informationen, insbesondere deren kunden- und qualitätsorientierte Publikation auf Webseiten oder im Intranet, stellt Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen.
Während in den Anfangszeiten der Internetnutzung Webseiten größtenteils ein Medium zur statischen Präsentation von Informationen waren, erwarten die verschiedenen Anspruchsgruppen von Unternehmen heutzutage aktuelle, dynamische und personalisierte Intra- und Internetauftritte. In Kombination mit dem exponentiellen Informationswachstum gestaltet sich deren manuelle Pflege und Verwaltung durch einen Webmaster als zunehmend unpraktikabel.
Content Management Systeme (CMS) können eingesetzt werden, um diese Probleme bereits im Vorfeld zu vermeiden. Mit ihrer Hilfe kann die Verwaltung von Informationen automatisiert, effizienter gestaltet und aus Sicht der Anspruchsgruppen mit einem nutzenstiftenden Mehrwert im Form von Personalisierung und Aktualität versehen werden.
Die Auswahl eines sinnvollen CMS ist allerdings nicht einfach und hängt von vielen Faktoren ab. Unternehmen, die sich für den Einsatz eines CMS entscheiden, sehen sich allein auf dem deutschen Markt mehreren hundert verschiedenen Produkten gegenüber, sodass der Auswahlprozess durchaus mit Schwierigkeiten verbunden sein kann. Neben den unterschiedlichen Bezeichnungen der Systeme tragen auch die Hersteller zur Verwirrung bei, die aufgrund hart umkämpfter Marktanteile oft Differenzierungsstrategien zur Produktabgrenzung verfolgen.
Vor diesem Hintergrund sollen in der vorliegenden Arbeit CMS aus Sicht kleiner und mittelständischer Unternehmen betrachtet werden sowie die mit deren Einsatz verbundenen Anforderungen analysiert werden. Ziel der Arbeit ist es, kleine und mittelständische Unternehmen für die Notwendigkeit des Content Managements und die Potenziale des Einsatzes von CMS zu sensibilisieren, die Möglichkeiten und Vorteile moderner Systeme aufzuzeigen sowie den Einführungs- und Auswahlprozess von CMS zu unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation und Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Kleine und mittelständische Unternehmen

2.2 Open Source Software

2.2.1 Definition und Begriffsabgrenzung

2.2.2 Open Source Software Lizenzen

2.2.3 Vor- und Nachteile von Open Source Software

2.2.3.1 Vorteile von Open Source Software

2.2.3.2 Nachteile von Open Source Software

2.2.4 Open Source Geschäftsmodelle

2.3 Webtechnologien und -standards

2.3.1 SGML – Standard Generalized Markup Language und XML – Extensible Markup Language

2.3.2 (X)HTML – (Extensible) HyperText Markup Language

2.3.3 PHP – Hypertext Preprocessor

2.3.4 CSS – Cascading Stylesheets

2.3.5 Java und Javascript

2.4 Vorgehensmodelle zur Systementwicklung und -implementation

2.4.1 Phasenmodell der Systementwicklung

2.4.1.1 Analysephase

2.4.1.2 Eigenentwicklung oder Standardsoftware?

2.4.1.3 Entwurfsphase bei Eigenproduktion

2.4.1.4 Entwurfsphase bei Standardsoftware

2.4.1.5 Realisierungsphase bei Eigenentwicklung

2.4.1.6 Realisierungsphase bei Standardsoftware

2.4.1.7 Einführungsphase

2.4.1.8 Kritik des Phasenmodells

2.4.2 Wasserfall- und V-Modell

3 Von Content zu Content Management Systemen

3.1 Content

3.2 Content Management

3.2.1 Gestaltungsprinzipien des Content Managements

3.2.2 Prozess des Content Managements

3.3 Content Management Systeme

3.3.1 Zentrale Funktionen von Content Management Systemen

3.3.2 Dokumenten Management Systeme

3.3.3 Knowledge Management Systeme

3.3.4 Web Content Management Systeme

3.3.4.1 Aufbau von Web Content Management Systemen

3.3.4.2 Vorteile von Web Content Management Systemen

3.3.5 Enterprise Content Management Systeme

3.3.5.1 Aufbau von Enterprise Content Management Systemen

3.3.5.2 Vorteile von Enterprise Content Management Systemen

3.4 Kritische Erfolgsfaktoren für Content Management Systeme

3.5 Open Source vs. kommerzielle Content Management Systeme

4 Konzeption von Content Management Systemen für kleine und mittelständische Unternehmen

4.1 Projektbegründung und -vorbereitung

4.2 Analysephase

4.2.1 Durchführung einer Ist-Analyse

4.2.2 Entwicklung eines Soll-Konzeptes

4.3 Auswahl und Anschaffung eines CMS

4.4 Realisierungsphase

4.5 Einführungsphase

5 Praxisbeispiel: Konzeption eines neuen Webauftritts für das IWI der Leibniz Universität Hannover

5.1 Vorphase

5.2 Die ehemalige Webseite des IWI – Eine Ist-Analyse

5.2.1 Erhebung des Ist-Zustandes

5.2.2 Schwachstellen

5.3 Aufstellen des Soll-Konzeptes

5.3.1 Anforderungsanalyse

5.3.2 Grobentwurf

5.3.3 Pflichtenheft

5.4 Auswahl und Anschaffung des geeigneten Content Management Systems

5.4.1 Grobbewertung

5.4.2 Typo3

5.4.3 Redaxo

5.4.4 Joomla!

5.4.5 Feinbewertung

5.5 Realisierung

5.5.1 Installation und Konfiguration des WCMS Joomla!

5.5.2 Das neue Template

5.5.3 Individualprogrammierung

5.6 Einführung

6 Fazit und Ausblick

6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, kleine und mittelständische Unternehmen für die Bedeutung des Content Managements zu sensibilisieren und einen strukturierten Leitfaden für die Auswahl und Einführung von Content Management Systemen (CMS) zu entwickeln, um durch Prozessoptimierungen die Qualität und Effizienz ihrer Webauftritte zu steigern.

  • Grundlagen zu kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Open Source Software
  • Analyse webbasierter Technologien und Vorgehensmodelle zur Systementwicklung
  • Definition und Prozessstrukturierung von Content Management und verschiedenen CMS-Klassen
  • Konzeption eines Leitfadens zur Einführung eines CMS unter Berücksichtigung kritischer Erfolgsfaktoren
  • Praktische Umsetzung eines Web-Relaunchs anhand des IWI der Leibniz Universität Hannover

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Definition und Begriffsabgrenzung

(JS) Der englische Begriff „Open Source“ kann mit „quelloffen“ übersetzt werden und wird auf Software angewendet, deren Quelltext frei zugängig ist. OSS unterscheidet sich damit von proprietärer Software18, deren Quelltext nicht frei zugängig ist (closed source).

Die Grundidee hinter der Open Source Bewegung ist die gemeinschaftliche und selbstorganisierte Entwicklung von Software auf freiwilliger Basis. Durch die Vielzahl der Entwickler sowie durch deren Engagement und Motivation bei der Entwicklungsarbeit wird eine qualitativ hochwertige, flexible und herstellerunabhängige Softwareentwicklung angestrebt.19 Die Basis für die Open Source Bewegung wurde im Jahre 1984 gelegt, als Richard Stallman das GNU Projekt20 gründete, um ein freies, unixartiges Betriebssystem zu entwickeln.21 Der Begriff OSS trat allerdings erstmalig im Jahre 1998 auf und wird von der Open Source Initiative22 anhand folgender wesentlicher Kriterien definiert:23

• OSS darf an beliebige Dritte weitergegeben werden. Der Autor behält zwar die Urheberrechte an der Software, hat jedoch keine Möglichkeit, die entgeltliche oder unentgeltliche Weitergabe zu verhindern oder einzuschränken.

• Der Quelltext der OSS muss frei zugängig sein, offen gelegt werden und sollte der Software beiliegen. Ist dies nicht der Fall, muss der Quelltext in geeigneter Art und Weise zugängig gemacht werden.

• Der Urheber muss Modifikationen an seiner Software erlauben. Die modifizierte Software muss unter den gleichen Bedingungen verbreitet werden können wie das Original. Zur Sicherung der Integrität der originalen Software kann der Urheber verlangen, dass Modifikationen als separater Patch angeboten werden.

• Es darf keine Diskriminierung von Personen oder Benutzergruppen erfolgen. OSS-Lizenzen dürfen somit weder bestimmte Benutzergruppen noch Personen von der Nutzung der OSS ausschließen. Auch der Verwendungszweck und Einsatz der Software darf nicht eingeschränkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Motivation, Zielsetzung und methodischer Aufbau der Arbeit sowie die Einführung in die Relevanz des Informationsmanagements.

2 Grundlagen: Theoretische Fundierung zu KMU, Open Source Software, Webtechnologien und Vorgehensmodellen zur Systemimplementierung.

3 Von Content zu Content Management Systemen: Definition der Begriffe Content und Content Management sowie detaillierte Vorstellung verschiedener CMS-Klassen und Erfolgsfaktoren.

4 Konzeption von Content Management Systemen für kleine und mittelständische Unternehmen: Erarbeitung eines Leitfadens für den Einführungsprozess eines CMS, gegliedert in Projektphasen.

5 Praxisbeispiel: Konzeption eines neuen Webauftritts für das IWI der Leibniz Universität Hannover: Anwendung der theoretischen Konzepte in einem realen Szenario inklusive technischer Realisierung.

6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen im Bereich Content Management.

Schlüsselwörter

Content Management, CMS, Open Source Software, Webauftritt, KMU, Systementwicklung, Prozessoptimierung, Webtechnologien, Content Management Systeme, Internetauftritt, Anforderungsanalyse, Softwareeinführung, Web Content Management, Informationstechnologie, Usability

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung von Content Management Systemen (CMS) speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) unter Berücksichtigung von Open Source Lösungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Content, die Grundlagen von Webtechnologien, die verschiedenen Klassen von Content Management Systemen und methodische Ansätze zur Systemimplementierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, KMU für das Potenzial des Content Managements zu sensibilisieren und ihnen einen strukturierten Leitfaden für Auswahl und Einführung moderner Systeme an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen und Begriffsdefinitionen mit einem konkreten Praxisbeispiel (Web-Relaunch des IWI der Leibniz Universität Hannover) zur Validierung des vorgeschlagenen Konzepts.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen als auch ein detaillierter Prozessleitfaden für die Implementierung von CMS in kleinen Unternehmen erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Content Management, Open Source Software, KMU, Web-Relaunch, Anforderungsanalyse und Systementwicklung.

Warum wurde Joomla! für das Praxisbeispiel ausgewählt?

Joomla! entsprach im durchgeführten Vergleichstest am besten den Anforderungen an einfache Bedienbarkeit, Funktionsumfang und die Möglichkeit der individuellen Anpassung für die Instituts-Webseite.

Welche Rolle spielt das PHP-Skript in den Anhängen?

Die PHP-Skripte dienen der automatisierten Verwaltung und Präsentation von Inhalten (wie Publikationen und Lehrveranstaltungen) und zeigen die praktische Realisierung funktionaler Erweiterungen in Joomla!.

Excerpt out of 168 pages  - scroll top

Details

Title
Content Management Systeme. Möglichkeiten und Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen
College
University of Hannover  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Grade
1,3
Authors
Dipl. Ök. Christoffer Riemer (Author), Jan Schwenke (Author)
Publication Year
2007
Pages
168
Catalog Number
V77885
ISBN (eBook)
9783638785280
ISBN (Book)
9783638795746
Language
German
Tags
Analyse Konzeption Content Management Systemen Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Ök. Christoffer Riemer (Author), Jan Schwenke (Author), 2007, Content Management Systeme. Möglichkeiten und Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77885
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  168  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint