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Einstellung zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen und deren Nutzen für die Schulentwicklung

Título: Einstellung zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen und deren Nutzen für die Schulentwicklung

Trabajo Escrito , 2006 , 28 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Katharina Plottke (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Zu Zeiten von PISA und anderen leistungsmessenden Studien stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten, die die daraus resultierenden Ergebnisse mit sich bringen können. Doch wie werden diese Daten von unterschiedlichen Personen genutzt bzw. angewendet?
Aufgrund meines Referats in diesem Wintersemester 2005/2006 über die Einstellungen von Lehrkräften und Schulleiter/innen zu zentralen Testunter-suchungen an Schulen, das auch als Basis für diese Hausarbeit dient, möchte ich im Anschluss an die Einstellung der betroffenen Personen einen Aspekt aus der Befragung aufgreifen. In Deutschland sind Studien angelaufen, die sich mit dem Daten-Feedback und möglichen Nutzungsstrategien beschäftigen. Vergleichende Leistungsmessungen können durch die richtige Handhabung mit den Daten zu einer Verbesserung des Schulsystems führen, doch dazu muss die Rückmeldung der Daten auch eine Nutzung dieser unterstützen.
Der erste Teil dieser Hausarbeit umfasst eine Ausarbeitung meines Referats über die Einstellung zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen von Lehrkräften und Schulleitungen in Deutschland. Damit wird die Frage aufgeworfen, wie Daten aus den Untersuchungen benutzerfreundlich – ob Schulleitung, Lehrkraft oder Elternteil – vermittelt werden können. Diese soll im zweiten Teil der Hausarbeit durch das Aufzeigen der Evaluationsstudien aus Deutschland, die sich mit Rückmeldung der Daten beschäftigen, näher beleuchtet werden. Dabei wird eine näher erläutert. Im Anschluss werden kurz negative und positive Ansichten zu externen Evaluationen und ihr Nutzen für die Schulentwicklung skizziert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einstellungen von Lehrkräften und Schulleiter/ innen zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen

2.1 Grundlagen der Untersuchung

2.2 Einstellungen zu zentralen Testuntersuchungen

2.3 Der Umgang mit den Ergebnissen zentraler Testuntersuchungen

2.4 Zusammenfassung der Untersuchung

3. Studien über Nutzung und Rückmeldung von Daten

3.1 Allgemeines zu LAU, MARKUS und QauSUM

3.2 QuaSUM

3.3 Beitrag zur Schulentwicklung

4. Abschlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rezeption und den Umgang mit Daten aus zentralen, vergleichenden Leistungsmessungen an Schulen. Dabei wird analysiert, wie Lehrkräfte und Schulleitungen diesen Testuntersuchungen gegenüberstehen, wie Feedback-Daten in der Schulpraxis genutzt werden und welcher Beitrag diese für die Schulentwicklung leisten können.

  • Einstellungen von Lehrkräften und Schulleitungen zu zentralen Testerhebungen
  • Differenzierung der Rezeptionshaltung nach Schularten und demografischen Faktoren
  • Umgang mit Daten-Feedback aus nationalen Evaluationsstudien (LAU, MARKUS, QuaSUM)
  • Bedeutung der Ergebnisrückmeldung für die Unterrichtsqualität
  • Strategien zur Verknüpfung von externer Evaluation und interner Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

3. Studien über Nutzung und Rückmeldung von Daten

Die Erfahrungen mit Daten-Feedback und Ergebnisnutzung sind in Deutschland sehr gering. Es gibt „Beispiele aktueller Evaluationsstudien, die aufgrund ihrer unter anderem schul- und unterrichtsorientierten Anlage Informationsstrategien entwickelt haben“24, hier seinen LAU, MARKUS und QuaSUM genannt. Die bisherigen Rückmeldestrategien sind nicht einheitlich und auch über die Nutzbarmachung von extern erhobenen Daten weiß man in Deutschland wenig.25

Wie oben schon erwähnt werden die drei Studien LAU, MARKUS und QuaSUM in Bezug auf Daten-Feedback und Ergebnisnutzung aus den aktuellen Evaluationsstudien hervorgehoben. Es sind längsschnittlich angelegte Totalerhebungen eines gesamten Schülerjahrgangs. Das Hamburger Projekt LAU (Aspekte der Lernausgangslage und der Lernentwicklung) findet in den Klassen 5, 7, 9 und 11 statt. Das rheinland-pfälzische Projekt MARKUS (Mathematik-Gesamterhebungen) untersucht Mathematikleistungen, die individuellen Lernbedingungen und den schulischen Kontext bei Schüler/innen der 8. Klasse.

Bei QauSUM im Bundesland Brandenburg (Qualitätsuntersuchung an Schulen zum Unterricht in Mathematik) werden Mathematiktests im 5. und 9. Jahrgang durchgeführt.26 „Im Rahmen der Untersuchungen LAU, QuaSUM und MARKUS wurden bzw. werden Modelle erprobt und umgesetzt, extern gewonnene Leistungs- und Einstellungsdaten über die Generierung von Systemwissen für Bildungspolitiker, Bildungsplaner, Lehrplanentwickler oder Institutionen der Lehrerbildung hinaus für Strategien der Qualitätsentwicklung von Einzelschulen und damit unmittelbar für die Verbesserung von Schule und Unterricht zu nutzen.“27

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik zentraler Leistungsmessungen (wie PISA) ein und formuliert das Ziel, die Rezeption und Nutzung dieser Daten durch Lehrkräfte und Schulleitungen zu beleuchten.

2. Einstellungen von Lehrkräften und Schulleiter/ innen zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen: Dieses Kapitel analysiert die Einstellungen der Akteure zu zentralen Tests, wobei signifikante Unterschiede zwischen Lehrkräften und Schulleitungen sowie zwischen verschiedenen Schularten aufgezeigt werden.

3. Studien über Nutzung und Rückmeldung von Daten: Hier werden die Studien LAU, MARKUS und QuaSUM vorgestellt und deren Strategien zur Ergebnisrückmeldung sowie ihr Potenzial für die Schulentwicklung kritisch diskutiert.

4. Abschlussreflexion: Die Verfasserin reflektiert ihre Erkenntnisse und stellt fest, dass die datengestützte Schulentwicklung in Deutschland noch am Anfang steht und der gezielte Umgang mit Rückmeldungen eine wichtige Chance für die Praxis darstellt.

Schlüsselwörter

Schulentwicklung, Leistungsmessung, Daten-Feedback, Evaluation, Lehrkräfte, Schulleitung, LAU, MARKUS, QuaSUM, Unterrichtsqualität, externe Evaluation, Selbstevaluation, Bildungsforschung, Rückmeldestrategien, Systemwissen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rezeption zentraler Leistungsmessungen durch Lehrkräfte und Schulleitungen sowie der Nutzung der daraus resultierenden Daten für die Schulentwicklung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Einstellung der Lehrpersonen zu externen Tests, die Verfahren der Datenrückmeldung (Feedback) und die Wirksamkeit dieser Prozesse für die Qualitätsentwicklung der Einzelschule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Daten aus Testuntersuchungen benutzerfreundlich vermittelt werden können, damit sie tatsächlich zur Verbesserung von Unterricht und Schule beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Evaluationsstudien (Sekundäranalyse), insbesondere unter Rückgriff auf die Arbeiten von Ditton et al. und Isabell van Ackeren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zunächst werden die Einstellungen der Lehrkräfte und Schulleitungen empirisch analysiert, danach werden spezifische Studien (LAU, MARKUS, QuaSUM) hinsichtlich ihrer Rückmeldestrategien untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Schulentwicklung, Leistungsvergleich, Daten-Feedback, Evaluation und Qualitätssicherung.

Wie unterscheidet sich die Einstellung von Schulleitungen zu der von Lehrkräften?

Die Untersuchung zeigt, dass Schulleitungen zentralen Testuntersuchungen gegenüber insgesamt positiver eingestellt sind als Lehrkräfte, die sie teilweise als Unruheherd oder für die tägliche Praxis wenig nützlich wahrnehmen.

Welche Rolle spielt die Schulart für die Einstellung zu den Tests?

Es konnten signifikante Unterschiede festgestellt werden; so beurteilen Schulleitungen von Gymnasien zentrale Testuntersuchungen deutlich positiver als ihre Kollegen an Haupt- und Realschulen.

Warum wird die Rückmeldung der Daten als so wichtig erachtet?

Die Arbeit betont, dass die Teilnahme an Tests für die Lehrkräfte dann leichter akzeptierbar wird, wenn sie durch transparente Rückmeldungen einen direkten Mehrwert für ihre pädagogische Arbeit erkennen können.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Einstellung zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen und deren Nutzen für die Schulentwicklung
Universidad
University of Wuppertal
Curso
Die Rezeption von Daten aus vergleichenden Leistungsmessungen in Schulen aus der Perspektive der beteiligten Lehrerinnen und Lehrern
Calificación
2,0
Autor
Katharina Plottke (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
28
No. de catálogo
V78152
ISBN (Ebook)
9783638836319
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einstellung Testuntersuchungen Schulen Nutzen Schulentwicklung Rezeption Daten Leistungsmessungen Schulen Perspektive Lehrerinnen Lehrern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Plottke (Autor), 2006, Einstellung zu zentralen Testuntersuchungen an Schulen und deren Nutzen für die Schulentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78152
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