In der vorliegenden Seminararbeit wird das Thema EDV - gestützte Weinberatung im modernen Einzelhandel vorgestellt. Zunächst erfolgen einige Begriffsklärungen, dann wird der übliche Einsatz digitaler Medien in der Werbung aufgezeigt. Im folgenden wird die Anwendung und der Nutzen von elektronischen Verkaufsinstrumenten direkt am Point Of Sale am Beispiel elektronischer Kiosksysteme erarbeitet.
Abschließend folgen einige Überlegungen zu den Schwächen und Problemen elektronischer Kundenservice-Systeme und Lösungsvorschläge für eine weitreichende und effektivere Weinberatung im Einzelhandel.
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Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Weinberatung im Einzelhandel
3 Anwendung PC - gestützter Systeme in der Weinwirtschaft
3.1 Begriff Weinwirtschaft
3.2 Marktsituation
3.3 Neue Medien
3.4 Begriffsdefinitionen/Abgrenzungen
3.4.1 Multimedia
3.4.2 Interaktivität
3.4.3 Digitalisierung
3.5 Werblich relevante Medien
3.5.1 Online – Medien
3.5.2 Compact Disc
3.5.3 Kiosksysteme
3.6 Der Wine Master 2001: Beispiel einer EDV- gestützten Beratung im LEH
3.6.1 Entstehung
3.6.2 Hard- und Software- Konzept
3.6.3 Anwendungsvorgang des Wine Masters
4 Nutzen elektronischer Verkaufsinstrumente
4.1 Kundennutzen
4.2. Unternehmernutzen
5 Schwächen des Wine Master
6 Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Einsatz von EDV-gestützten Systemen zur Weinberatung im modernen Einzelhandel, um die Kaufentscheidung des Kunden zu erleichtern, den Umsatz zu steigern und die Attraktivität der Weinabteilung zu erhöhen.
- Analyse der Marktsituation für Wein im deutschen Einzelhandel
- Einführung in digitale Medien und computergestützte Beratung am Point of Sale
- Detaillierte Vorstellung des "Wine Master 2001" als Praxisbeispiel
- Evaluation des Nutzens für Kunden und Unternehmen
- Diskussion der Schwächen und Herausforderungen bei der Implementierung solcher Systeme
Auszug aus dem Buch
3.6.2 Hard- und Software- Konzept
Der Wine Master ist ein Standardgerät, welches ausschließlich für den Einzelhandel erstellt worden ist, er soll der breiten Öffentlichkeit nicht vorgestellt werden. Aus diesem Grunde sind seine Informationen nur in Kopplung mit der Hardware des Gerätes erhältlich und voraussichtlich auch in der Zukunft nicht auf CD-ROM käuflich zu erwerben. Er enthält zum gegenwärtigen Zeitpunkt etwa 2.500 verschiedene Weindaten. Wird der Wine Master am POS eingesetzt, so muß er zusätzlich mit den Daten seines jeweiligen Verkaufsstandortes und den für den Kunden bestimmten Angebotsinformationen gefüttert werden.
Das Gerät ist etwa 190 cm hoch, 60 cm breit und 40 cm tief. Sein 15 Zoll-Monitor ist etwa in Augenhöhe angebracht. Wird die auf dem Monitor erscheinende Bildschirmseite an den vorgesehenden Funktionstasten mit dem Finger berührt, startet das Menü. Dieser Vorgang wird über die Körperwärme des Benutzers ausgelöst.
30 Zentimeter unterhalb des Bildschirms ist ein Scanner- Lesegerät eingelassen. Hier können die Barcodes der Flaschenetiketten eingelesen werden. Der Wine Master ist dann in der Lage Auskünfte über diese Weine auf den Bildschirm zu bringen und bei Bedarf durch einen ebenfalls im Gerät integrierten Drucker auszudrucken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Die Arbeit führt in das Thema der EDV-gestützten Weinberatung im Einzelhandel ein und skizziert das methodische Vorgehen.
2 Weinberatung im Einzelhandel: Das Kapitel beschreibt das veränderte Einkaufsverhalten der Kunden und die daraus resultierende Notwendigkeit für neue Beratungskonzepte am Point of Sale.
3 Anwendung PC - gestützter Systeme in der Weinwirtschaft: Es erfolgt eine begriffliche Einordnung, eine Marktanalyse sowie die Vorstellung des Wine Master 2001 als technisches Beispiel.
4 Nutzen elektronischer Verkaufsinstrumente: Dieser Abschnitt analysiert die Vorteile sowohl aus Kundensicht (Information, Entscheidungsunterstützung) als auch aus Unternehmenssicht (Effizienz, Datenanalyse).
5 Schwächen des Wine Master: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, darunter Zielgruppenproblematiken, mentale Barrieren, notwendige Sortimentspflege und hohe Anschaffungskosten.
6 Schlusswort: Das Fazit fasst die ökonomische Relevanz zusammen und betont den Wert des Systems als kommunikative Plattform zur Erlebnisgestaltung.
Schlüsselwörter
Weinberatung, Einzelhandel, Point of Sale, EDV-gestützte Systeme, Wine Master, Multimedia, Kundenberatung, Kaufentscheidung, Warenwirtschaft, interaktive Kiosksysteme, Marketing, Absatzförderung, digitale Medien, POS-Marketing.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Seminararbeit behandelt die Möglichkeiten und den Nutzen von computergestützten Informations- und Beratungssystemen zur Absatzförderung von Wein im modernen Einzelhandel.
Welches ist das zentrale Themenfeld?
Der Fokus liegt auf dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien direkt am Point of Sale, um ein erklärungsbedürftiges Produkt wie Wein besser zu vermarkten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob digitale Verkaufsinstrumente als wirkungsvolles Marketinginstrument zur Erhöhung der Unternehmensattraktivität und des Deckungsbeitrags dienen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse der Marktsituation und eine fallbezogene Untersuchung eines spezifischen technologischen Systems (Wine Master 2001) im Einzelhandel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in neue Medien, die Vorstellung des Wine Master als Praxisbeispiel sowie eine detaillierte Nutzen- und Schwächenanalyse dieser Systeme.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Weinberatung, Einzelhandel, POS-Marketing, interaktive Systeme und digitale Verkaufsinstrumente charakterisieren.
Was sind laut der Autorin die größten Hindernisse bei der Einführung des Wine Master?
Zu den Haupthindernissen zählen hohe Anschaffungskosten, die Komplexität der Sortimentspflege, mögliche mentale Barrieren bei der älteren Zielgruppe sowie die Notwendigkeit einer konsequenten Personalunterweisung.
Welche Synergieeffekte werden durch das System für Händler und Lieferanten erzielt?
Durch die EDV-gestützte Vernetzung können sowohl Lieferanten als auch der Handel von einer ganzheitlichen Datenverwaltung, präziseren Trendanalysen und einer effizienteren Sortimentssteuerung profitieren.
- Quote paper
- Franziska Sylla (Author), 1998, PC-gestützte Weinberatung im LEH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7831