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Ein Trainingskonzept für sozial unsichere Kinder zur Steigerung sozial kompetenten Verhaltens

Título: Ein Trainingskonzept für sozial unsichere Kinder zur Steigerung sozial kompetenten Verhaltens

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2006 , 55 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Beate Womelsdorf (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Lehrer gehen oftmals davon aus, dass ein Kind mit einem bestimmten Verhaltensrepertoire ausgestattet in die Schule kommt und dieses dort anwendet oder dass diese Fähigkeiten und Fertigkeiten einfach „nebenbei“ erworben werden. Warten, teilen, am Unterricht teilnehmen, Gesprächsregeln beachten, Kontakt zu Mitschülern aufnehmen, sachbezogen diskutieren usw., all das sollte ein Grundschulkind beherrschen. Bei vielen Schülern kann man jedoch erleben, dass genau diese Verhaltensgrundlagen noch nicht oder nur unzureichend vorhanden sind. Was tun?
Wie der Titel schon sagt, beschäftigt sich diese Arbeit mit der Konzeption eines Trainings für sozial unsichere Kinder.
Das große Problem dieser Kinder ist paradoxerweise, dass sie im Unterricht nicht auffallen. Indem sie sich scheinbar gut benehmen und für andere weder störend noch gefährlich sind, wie es bei hyperaktiven und aggressiven Kindern der Fall sein kann, bringen sie Lehrer und Eltern nicht unter Handlungsdruck und werden somit oftmals einfach übersehen. So wird ihr Problem, das sie sozusagen intern mit sich selbst austragen, nur selten bedacht und noch seltener darauf eingegangen.
Nicht zuletzt versucht daher diese Arbeit die Leser auf den zumeist großen Leidensdruck solcher Kinder aufmerksam zu machen und ihnen mögliche Interventionsmaßnahmen an die Hand zu geben, damit sie für dieses Thema sensibilisiert werden und sie künftig ein bloßes Übergehen dieser Kinder als unangemessen und unbefriedigend erachten.
Zu diesem Zweck sind mittlerweile mehrere, theoretisch fundierte und empirisch überprüfte Trainingskonzepte für sozial unsichere Kinder auf dem Markt erschienen, bei denen der Präventionsgedanke im Vordergrund steht. Dreien dieser Konzepte („Training mit sozial unsicheren Kindern“ von PETERMANN und PETERMANN; „Gruppentraining für ängstliche und sozial unsichere Kinder und ihre Eltern“ von MAUER-LAMBERT, LANDGRAF und OEHLER; „Mutig werden mit Til Tiger“ von AHRENS-EIPPER und LEPLOW) wurden einzelne Bestandteile entnommen und aus diesen und eigenen Ideen ein, auf die im Titel genannten Kinder, individuell zugeschnittenes Konzept erstellt.
Die Zielsetzung besteht darin, den beiden eine Möglichkeit zu eröffnen, aus ihrer Passivität herauszutreten und ihrem Umfeld sozial aktiv und weitgehend kompetent zu begegnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bestandsaufnahme als Anlass für die Zielsetzung „Steigerung sozial kompetenten Verhaltens“

3 Hintergrundinformationen zu „Sozialer Unsicherheit“

3.1 Definition und Erscheinungsbild

3.2 Begleiterscheinungen und Folgen

3.3 Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit als Erklärungsgrundlage

3.4 Verlauf und Stabilität

3.5 Aufrechterhaltung durch soziale Angst

4 Ziele des Trainings und Evaluationskriterien

5 Darstellung des Konzepts „Training für sozial unsichere Kinder“

5.1 Entwicklung des Konzepts

5.2 Äußerer Rahmen des Trainings

5.3 Ablauf der Trainingssitzungen

6 Verlauf des Trainings

7 Evaluation

8 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Entwicklung eines individuellen Trainingskonzepts für zwei sozial unsichere Grundschulkinder der zweiten Klasse, um deren Passivität abzubauen und sie zu sozial kompetenterem Handeln zu befähigen, wobei insbesondere der Leidensdruck und die paradoxe Unauffälligkeit dieser Kinder im schulischen Alltag adressiert werden.

  • Analyse der Symptomatik sozialer Unsicherheit bei Grundschulkindern.
  • Entwicklung eines kombinierten Trainingsansatzes basierend auf bewährten Programmen.
  • Umsetzung von Verhaltenstrainings in realen schulischen Fördersituationen.
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit und Kompetenz in sozialen Anforderungssituationen.
  • Evaluation des individuellen Lernfortschritts und der Persönlichkeitsentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Erscheinungsbild

„Soziale Unsicherheit ist gekennzeichnet durch eine Kombination von Angst in Anwesenheit anderer (bzw. Bewertungsangst in sozialen Situationen) und Vermeidung sozialer Situationen.“

Soziale Unsicherheit ist demzufolge ein Sammelbegriff für beeinträchtigtes und unangemessenes Sozialverhalten aufgrund verschiedener Ängste, das besonders an der gestörten, zwischenmenschlichen Interaktion erkennbar wird, was im Folgenden näher erläutert werden soll:

Sozial unsichere Kinder fallen im Alltag zwar nicht auf, da sie dem ersten Eindruck nach pflegeleicht zu sein scheinen, in der Interaktion mit anderen zeigen sie jedoch eine übermäßige Schüchternheit, Ängstlichkeit, Unsicherheit sowie Vermeidungsverhalten. Dennoch können sie Kindergarten und Schule durchlaufen, ohne dass irgendjemand merkt, dass sie Ängste oder Probleme haben. Sie können, vor allem im schriftlichen Bereich, den Leistungsanforderungen genügen und gelten schlichtweg als still und zurückhaltend.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Problematik der Übersehenheit sozial unsicherer Kinder im Unterricht und motiviert die Notwendigkeit einer gezielten pädagogischen Intervention.

2 Bestandsaufnahme als Anlass für die Zielsetzung „Steigerung sozial kompetenten Verhaltens“: In diesem Kapitel erfolgt eine detaillierte Fallbeschreibung von Jan und Julia inklusive der Beobachtung ihrer spezifischen sozialen Unsicherheiten im Schulalltag.

3 Hintergrundinformationen zu „Sozialer Unsicherheit“: Hier werden theoretische Grundlagen zu Definition, Folgen, Stabilität und der Aufrechterhaltung sozialer Ängste bei Kindern fundiert dargelegt.

4 Ziele des Trainings und Evaluationskriterien: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Lernziele des Trainingsprogramms und legt die Kriterien fest, anhand derer der Erfolg des Trainings gemessen wird.

5 Darstellung des Konzepts „Training für sozial unsichere Kinder“: Hier wird der inhaltliche und methodische Baukasten des Trainings vorgestellt, der auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien basiert und flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst wurde.

6 Verlauf des Trainings: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Durchführung der bisherigen Trainingseinheiten und die Erfahrungen mit den Kindern.

7 Evaluation: Hier werden die während des Trainings erzielten Fortschritte von Jan und Julia anhand der zuvor definierten Kriterien analysiert und reflektiert.

8 Ausblick: Der abschließende Teil blickt auf die verbleibenden Sitzungen und diskutiert die langfristigen Perspektiven für die Kinder sowie eine mögliche Verankerung des Konzepts im Schulprogramm.

Schlüsselwörter

Soziale Unsicherheit, Grundschule, Sozialverhalten, Training, Schüchternheit, Verhaltensänderung, Selbstwirksamkeit, Ängstlichkeit, Rollenspiel, emotionale Kompetenz, soziale Kompetenz, Verhaltensrepertoire, Interventionsmaßnahmen, Grundschulpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzeption und Erprobung eines Trainingsprogramms, das sozial unsichere Grundschulkinder dabei unterstützen soll, mehr soziale Kompetenz und Selbstsicherheit im schulischen Alltag zu erlangen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung sozialer Unsicherheit bei Kindern, die praktische Entwicklung eines Trainingsmanuals und die Förderung des Selbstbewusstseins durch verhaltenstherapeutische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Jan und Julia durch ein strukturiertes Training aus ihrer Passivität zu führen und ihnen Strategien an die Hand zu geben, um Herausforderungen im sozialen Kontakt und Unterricht aktiver zu bewältigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt qualitative Beobachtungen, eigens erstellte Fragebögen zur Selbsteinschätzung der Kinder sowie eine am Verhaltenstherapiemodell orientierte Interventionsmethode in Einzelsitzungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Problematik, die detaillierte Darstellung der einzelnen Trainingssitzungen und die anschließende Evaluation der Entwicklung der beiden Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Unsicherheit, Verhaltensänderung, Selbstwirksamkeit, Schüchternheit und soziale Kompetenz.

Warum ist das gewählte "Rittersaal"-Setting für die Trainingssitzungen wichtig?

Der "Rittersaal" bietet als kleiner, gemütlicher Raum eine vertrauensvolle und geschützte Atmosphäre, die für sozial unsichere Kinder essenziell ist, um Ängste abzubauen und sich sicher zu fühlen.

Welche Bedeutung hat das "Marktschreier-Spiel" innerhalb des Trainings?

Das Spiel soll die Kinder ermutigen, ihre Stimme einzusetzen und in einer kleinen Gruppe bewusst die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um so die Angst vor sozialer Hervorhebung spielerisch zu überwinden.

Final del extracto de 55 páginas  - subir

Detalles

Título
Ein Trainingskonzept für sozial unsichere Kinder zur Steigerung sozial kompetenten Verhaltens
Calificación
1,0
Autor
Beate Womelsdorf (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
55
No. de catálogo
V78371
ISBN (Ebook)
9783638784948
ISBN (Libro)
9783638795852
Idioma
Alemán
Etiqueta
Julia Trainingskonzept Kinder Klasse Steigerung Verhaltens
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Beate Womelsdorf (Autor), 2006, Ein Trainingskonzept für sozial unsichere Kinder zur Steigerung sozial kompetenten Verhaltens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78371
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