Von Kindern lernen - gegen Erwachsenen – Zentrismus
1. Die Trennung Erwachsener und Kinder, in verschiedene Lebensbereiche
Die Entwicklung der Kinder
Seit Beginn der 60‘er Jahre, gibt es immer wieder Hinweise, daß Soziologie, ein wechselseitiger Prozeß zwischen Erwachsenen und Kindern darstellt. Der Begriff Gesellschaft, wird häufig mit einer Erwachsenengesellschaft gleichgesetzt. Erwachsene gelten als „fertig“, im Gegensatz zu den Kindern. Natürlich läßt eine solche Einstellung kein Interesse am einer wechselseitigen Beziehung zu. Als „inkomplette“, „unfertige“ Individuen, haben Kinder in der erwachsenen - zentrierten Welt nur wenig Chancen als Sozialpartner anerkannt zu werden. Dennoch können Kinder in der heutigen Zeit ihre eigene Sozialisation in einem zunehmenden Maße aktiv mitbestimmen.
Wie Kinder eingeschätzt und behandelt werden, hängt von den sozioökonomischen und kulturellen Verhältnissen, Werten und Normen ab, vor dem Hintergrind betrachtet, daß der Mensch Produkt einer von ihm erschaffenen sozialen Welt darstellt.
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Inhaltsverzeichnis
- Die Trennung Erwachsener und Kinder, in verschiedene Lebensbereiche
- Die Entwicklung der Kinder
- Die Entwicklung des Kindes
- Die Entwicklung der Erwachsenen
- Die Pädagogisierung des Verhältnisses zu den Kindern
- Die Ausstrahlung von Kindern
- Sprache
- kreativ schöpferisch
- Kinder als ursprüngliche Philosophen
- Kinder als Künstler
- Einwirkungen von Kindern
- Sozialisierende Einflüsse von Kindern
- Individuierende Einflüsse von Kindern
- Konzeption des richtigen Handelns.
- Regelung der Handlungsantriebe
- Interpersonale Verständigung
- Kognitiver Bereich
- Psychologische Bedingungen, die die Empfänglichkeit der individuierenden Einflüsse fördern
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern und hinterfragt, wie Kinder in der heutigen Gesellschaft als eigene Akteure und Lernende wahrgenommen werden. Sie befasst sich mit den Veränderungen, die sich im Verhältnis von Erwachsenen zu Kindern im Laufe der Geschichte vollzogen haben, und untersucht, wie die Pädagogisierung dieser Beziehung die Rolle des Kindes beeinflusst hat.
- Entwicklung und Wandel der Kinder-Erwachsenen-Beziehung
- Pädagogisierung der Kindheit und ihre Folgen
- Kinder als Akteure und Lernende
- Einflüsse von Kindern auf Erwachsene
- Die Bedeutung von Sprache und Kreativität in der kindlichen Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel untersucht die historische Trennung der Lebensbereiche von Erwachsenen und Kindern. Es beleuchtet die Entwicklung der Kinderrolle im Laufe der Geschichte und zeigt, wie sich das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern im Laufe der Zeit verändert hat. Das Kapitel beleuchtet die Pädagogisierung des Verhältnisses zu den Kindern und die damit verbundenen Folgen für die kindliche Entwicklung. Das zweite Kapitel widmet sich den vielfältigen Einflüssen, die Kinder auf Erwachsene ausüben können. Es beleuchtet die sprachliche, kreative und soziale Kraft von Kindern sowie deren Einfluss auf die kognitive Entwicklung von Erwachsenen. Es werden verschiedene Beispiele dafür angeführt, wie Kinder durch ihre eigene Art und Weise, die Welt zu betrachten und zu erleben, Erwachsene zu neuen Denkansätzen und Perspektiven führen können.
Schlüsselwörter
Kindheit, Erwachsenen-Kind-Beziehung, Pädagogisierung, Sozialisation, Einfluss, Entwicklung, Sprache, Kreativität, Lernen, Philosophische Ansätze, Soziales Verhalten, Interaktion.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Erwachsenenzentrismus"?
Erwachsenenzentrismus beschreibt eine Sichtweise, die Erwachsene als "fertige" Individuen ansieht und Kinder als "unfertig" abwertet, wodurch Kinder oft nicht als gleichwertige Sozialpartner anerkannt werden.
Können Erwachsene von Kindern lernen?
Ja, Kinder können durch ihre ursprüngliche Philosophie, ihre kreative Sprache und ihre unvoreingenommene Sicht auf die Welt wichtige Impulse für die individuelle Entwicklung von Erwachsenen liefern.
Was ist die "Pädagogisierung" der Kindheit?
Pädagogisierung bezeichnet den Trend, die Lebensbereiche von Kindern immer stärker durch pädagogische Institutionen und Ziele zu kontrollieren, was das natürliche Verhältnis zwischen den Generationen verändern kann.
Wie beeinflussen Kinder die Sozialisation von Erwachsenen?
Sozialisation ist ein wechselseitiger Prozess. Kinder fordern Erwachsene heraus, ihre eigenen Werte, Handlungsantriebe und kognitiven Konzepte ständig neu zu überdenken und anzupassen.
Warum werden Kinder oft als "ursprüngliche Philosophen" bezeichnet?
Weil Kinder fundamentale Fragen stellen und die Welt ohne die Filter gesellschaftlicher Konventionen betrachten, was oft zu tiefgreifenden Erkenntnissen führt.
- Quote paper
- Britt Gaab (Author), 2000, Von Kindern lernen - gegen Erwachsenenzentrismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7840