Theoretische Grundlagen des globalen Lernens


Referat (Ausarbeitung), 2007
9 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Globales Lernen – was ist das eigentlich?

3. Ziele

4. Hintergründe
4.1 Räumlich
4.2 Sozial

5. Wozu Globales Lernen?

6. Konkrete Themen

7. Globales Lernen in der Praxis

8. Weiterführende Informationen

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Begriff und das Konzept „Globales Lernen“ haben sich in den letzten Jahren in der Pädagogik sehr etabliert, allein in der Internet-suchmaschine google erzielt man 1,5 Mio. Treffer bei Eingeben des Begriffs. Die Globalisierung ist allgegenwärtig, in allen Medien dauerhaft präsent, auch in der Schule bleibt die Konfrontation mit dem Thema nicht aus und die Pädagogik versucht eine Antwort auf diese Entwicklung zu finden. K. Seitz formuliert diese Anforderung folgendermaßen:

„[...]der Globalisierungsprozess stellt Erziehungswissenschaft und Bildungspraxis vor die Aufgabe, Bildung und Lernen im erweiterten Horizont der Weltgesellschaft neu zu verorten.“[1]

2. Globales Lernen – was ist das eigentlich?

Zunächst ist Globales Lernen als Sammelbegriff für alle pädagogischen Ansätze die sich auf die Globalisierung beziehen zu verstehen. In verschiedenen Quellen finden sich dazu allerdings unterschiedliche Auffassungen, hier nur eine kleine Auswahl:

(1)„Überall auf der Welt möglichst viel und umfassend von der ganzen Welt lernen um Antworten zu finden und handeln zu können (beispielsweise viele Begrüßungsformeln erlernen, um auf Eventualitäten vorbereitet zu sein)“[2]
(2)„[...]die Bedeutung des eigenen Handelns für die Probleme der Welt, die auf uns selbst zurückwirken und uns in der ‚Einen Welt‘ betreffen, kennen zu lernen. Der Schüler soll sensibilisiert werden für die Einsicht, dass Armut, Energieverschwendung, Schuldenlast[...] nicht mehr länger die Angelegenheiten anderer sind, sondern in der Verantwortung jedes Einzelnen liegen.“[3]
(3)„Globales Lernen versteht sich als pädagogische Antwort auf globale Entwicklungs – und Zukunftsfragen.“[4]
(4)„Globales Lernen ist transformatorisches, das heißt auf persönliche und gesellschaftliche Veränderungen gerichtetes Lernen, das sich explizit gegen wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Asymmetrien und strukturelle Gewaltverhältnisse auf nationaler und internationaler Ebene wendet. Globales Lernen ist nicht nur eine fächerübergreifende curriculara Konzeption, sondern eine Philosophie des Lehrens und Lernens, eine pädagogische Grundhaltung, die die Allgemeinbildung, die Bildung für alle, im Blick hat.“[5]

[...]


[1] SEITZ, K. (2002): Bildung in der Weltgesellschaft – gesellschaftstheoretische Grundlagen Globalen Lernens. Frankfurt/Main S.8

[2] TRISCH, Oliver: Globales Lernen. 2005 S.13

[3] Didaktisches Wörterbuch der Pädagogik. 2001 S.139

[4] www.globales-lernen.de letzter Zugriff am 4.Mai 2007

[5] SELBY, David/RATHNOW, Hanns-Fred: Globales Lernen, Praxishandbuch für Sek I und II. Berlin 2003, S.9f

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Theoretische Grundlagen des globalen Lernens
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Pädagogik)
Veranstaltung
Außerschulische Lernorte: Das Leben in die Schule bringen
Autor
Jahr
2007
Seiten
9
Katalognummer
V78441
ISBN (eBook)
9783638839556
ISBN (Buch)
9783638839372
Dateigröße
381 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theoretische, Grundlagen, Lernens, Außerschulische, Lernorte, Leben, Schule
Arbeit zitieren
Anne Grimmelmann (Autor), 2007, Theoretische Grundlagen des globalen Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78441

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