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Philanthropie - Beweggründe und Motive von Spendern

Title: Philanthropie  -  Beweggründe und Motive von Spendern

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katrin Rogalski (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Unternehmen tragen heutzutage nicht nur intern Verantwortung, sondern müssen sich auch gesellschaftlich und sozial engagieren, um soziale Funktionen zu erfüllen, welche mit staatlichen Maßnahmen nicht ausreichend bewältigt werden können.
Resultierend hieraus kommt gegenwärtig kaum noch ein Unternehmen daran vorbei, sich öffentlich oder hinter verschlossenen Türen zu Themen wie Umweltschutz,
Dritte Welt, Kinderarbeit oder Sozialstandards eine Meinung zu bilden und entsprechend zu agieren. Ergebnisse und überlegte Handlungsweisen zählen, um sich den gemeinsamen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die die gesamte Gesellschaft betreffen, zu stellen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, geben Unternehmen und Privatpersonen beträchtliche Mengen an Geldspenden, Sachspenden oder auch Zeitspenden (Arbeit) in die leeren Kassen der Vereine, Stiftungen oder anderer Institutionen um zum sozialen Leben und volkswirtschaftlicher Leistung beizutragen.
In meiner Ausarbeitung zum Thema Philanthropie werde ich persönliche Sichtweisen von Spendern beleuchten, im weiteren Verlauf individuelle Beweggründe und Motive für das freiwillige spenden von Ressourcen betrachten, um kritisch die Gründe für dieses Engagement zu prüfen.

Im ersten Abschnitt findet daher eine Auseinandersetzung mit dem Begriff Philanthropie statt. Folgend setze ich mich mit den
Inhalten der Ethik auseinander die im weiterführenden Teil
mit Beispielen von bekannten Wohltätern der Menschheit
exemplarisch dargestellt werden. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine Zusammenfassung meiner gewonnenen Erkenntnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Philanthropie

2.1. Definition

2.2 Gründe für das freiwillige Geben

3.Ethik

3.1 Definition Ethik:

3.1.1 Deskriptive Ethik:

3.1.2 Normative Ethik:

3.1.3 Metaethik:

3.1.4 Angewandte Ethik

4. Vertreter der Philanthropie

4.1 J.D.R. - John Davidson Rockefelle

4.2 William Gates

4.3 Philanthropie am Beispiel der Novartis AG

4.4 Robert-Bosch-Stiftung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Philanthropie im unternehmerischen Kontext und analysiert die ethischen sowie persönlichen Beweggründe, die Unternehmen und Privatpersonen zu freiwilligem gesellschaftlichem Engagement veranlassen. Im Zentrum steht die kritische Hinterfragung der Motive hinter Spenden sowie der Vergleich verschiedener philanthropischer Ansätze anhand prominenter Fallbeispiele.

  • Grundlagen und Definitionen von Philanthropie
  • Ethische Begründungen und moralphilosophische Einordnung
  • Analyse der Motive für unternehmerisches Engagement
  • Fallbeispiele: Rockefeller, Bill Gates, Novartis AG und Robert-Bosch-Stiftung
  • Vergleich der philanthropischen Kultur in den USA und Deutschland

Auszug aus dem Buch

4.1 J.D.R. - John Davidson Rockefelle

J. D. R., ein amerikanischer Industrieller lebte in der Zeit von 1839 – 1937. Anfang des 20. Jahrhunderts stieg er zum reichsten Mann Amerikas auf. Sein Nachname wurde weltweit zu einem Synonym für unbeschreiblichen Reichtum und Philanthropie.

Die Rede ist von John Davidson Rockefeller, dem legendären Gründer der Standard Oil Company Ohio, heute als Esso bekannt.15 Noch heute zählt die Familie Rockefeller mit einem Gesamtvermögen von über 5 Milliarden Dollar zu den reichsten Familien der Welt. Er kam zwar nach heutigem Geldwert nie über 13 Milliarden Dollar hinaus; doch im Vergleich zu Bill Gates Vermögen, dass sich 2004 auf rund 46,6 Milliarden Dollar 16 beläuft, müsste der Microsoft-Chef 190 Milliarden schwer sein, um mit dem Ölbaron gleichzuziehen.

Rockefeller und seine Partner gerieten jedoch beim Aufbau des Konzerns in das Kreuzfeuer der Kritik. Unterstellt wurden Ihnen äußerst skrupellose Methoden, so sollen Politiker bestochen worden sein, Aktionäre übervorteilt, Aktienkurse manipuliert, und Konkurrenten mit zweifelhaften Mitteln ausgeschaltet worden sein. Anfang des 20. Jahrhunderts engagierte Rockefeller einen PR-Manager, der das Ansehen der Rockefellers in der Öffentlichkeit korrigieren sollte unter anderem die gönnerhafte Verteilung großer Geldsummen für wohltätige Zwecke.

Um seinen äußerst schlechten Ruf zu verbessern, gründete Rockefeller schließlich eine Anzahl von Stiftungen, die heute noch zu den größten Stiftungen der USA zählen, und die ihn in erster Linie, wie oben bereits angeführt, als Philanthropen erscheinen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung erläutert die wachsende gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und führt in die Fragestellung ein, welche Motive hinter ihrem philanthropischen Engagement stehen.

2. Philanthropie: Das Kapitel definiert Philanthropie als freiwilliges, gemeinnütziges Geben von Ressourcen und grenzt dieses Engagement gegen eine rein nutzenorientierte Sichtweise ab.

3.Ethik: Hier werden die Grundlagen der Ethik dargelegt, insbesondere durch die Unterteilung in deskriptive, normative, metaethische und angewandte Aspekte, um den philanthropischen Gedanken theoretisch zu fundieren.

4. Vertreter der Philanthropie: Anhand historischer und moderner Beispiele wie Rockefeller, Bill Gates, Novartis und der Robert-Bosch-Stiftung werden unterschiedliche Ausprägungen und Motive des philanthropischen Handelns illustriert.

5. Fazit: Das Fazit reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und stellt fest, dass die Spendenbereitschaft zwar wichtig ist, die Motive jedoch variieren und in Deutschland noch nicht das Ausmaß wie in den USA erreicht haben.

Schlüsselwörter

Philanthropie, Ethik, Unternehmensengagement, Spenden, Gemeinwohl, CSR, Rockefeller, Bill Gates, Stiftungen, Corporate Citizenship, Moral, Soziale Verantwortung, Mittelverwendung, Gemeinnützigkeit, Gesellschaftliches Engagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet das Thema Philanthropie und analysiert die ethischen sowie persönlichen Beweggründe von Unternehmen und Einzelpersonen, die sich für das Gemeinwohl engagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition und Einordnung von Philanthropie, die ethischen Grundlagen moralischen Handelns sowie eine Fallstudie zu bekannten philanthropischen Persönlichkeiten und Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe und Motive hinter dem freiwilligen Geben von Ressourcen kritisch zu prüfen und zu hinterfragen, welche Rolle Eigennutz dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die durch die exemplarische Darstellung prominenter Vertreter und deren philanthropischer Aktivitäten ergänzt wird.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil wird zunächst der theoretische Rahmen durch eine ethische Fundierung abgesteckt, gefolgt von einer detaillierten Analyse von Beispielen, wie z.B. John D. Rockefeller oder der Robert-Bosch-Stiftung.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Philanthropie, Ethik, Gemeinwohl, Unternehmensengagement, Stiftungen und Spendenmotive.

Welche kritische Sicht nimmt der Autor auf die Stiftungslandschaft in den USA ein?

Der Autor merkt kritisch an, dass einige Stiftungen in den USA vermehrt dem Image oder dem Ego der Gründer dienen, anstatt ausschließlich notleidende Institutionen zu unterstützen.

Wie unterscheidet sich die Philanthropie von Novartis im Vergleich zu anderen Beispielen?

Novartis wird als erstes europäisches Unternehmen hervorgehoben, das für seine unternehmerische Philanthropie (besonders bei der Medikamentenversorgung in Entwicklungsländern) explizit ausgezeichnet wurde.

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Details

Title
Philanthropie - Beweggründe und Motive von Spendern
College
SRH University of Heidelberg
Course
Wirtschaftsethik
Grade
1,7
Author
Katrin Rogalski (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V78531
ISBN (eBook)
9783638841061
Language
German
Tags
Philanthropie Beweggründe Motive Spendern Wirtschaftsethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Rogalski (Author), 2006, Philanthropie - Beweggründe und Motive von Spendern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78531
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