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Sozialarbeiter als Medienmacher - Sozialarbeiter in der Medienwelt

Title: Sozialarbeiter als Medienmacher  -  Sozialarbeiter in der Medienwelt

Seminar Paper , 2000 , 30 Pages , Grade: 2

Autor:in: DSA Mag. (FH) MSc Markus Neuwirth (Author)

Social Work
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Neben meiner Ausbildung an der Bundesakademie für Sozialarbeit in St. Pölten bin ich als Journalist beim Niederösterreichischen Pressehaus tätig. Bei der lokalen Wochenzeitung “Badener Rundschau” konnte ich, neben meinem Wissen aus zahlreichen Fortbildungen und Seminaren, bisher auch schon ein profundes Praxiswissen im Medienbereich erwerben.

Mit diesem Wissen im Hintergrund möchte ich in dieser Seminararbeit versuchen, an Hand des Beispieles der Niederösterreichischen Sozialratgeber die Hypothese: “Sozialarbeiter fühlen sich in der Rolle als Medienmacher nicht sehr wohl” zu überprüfen. Weiters ist es mir auch ein Anliegen, jedem Leser einen raschen Zugang zum Thema Medien zu ermöglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Vorwort:

2.) Definition des Wortes Medien

3.) Sozialarbeiter in der Medienwelt

4.) Medienlandschaft in Österreich

Printmedien

Hörfunk

Fernsehen

Neue Medien

5.) Durch Sozialarbeiter gestaltete Medien

Wr. Neustadt

Lilienfeld

Gmünd

Zwettl

Horn

Gänserndorf

Tulln

Mistelbach

Melk

Scheibbs

Stadt und Bezirk St. Pölten

Baden

Amstetten

Wien Umgebung

Krems

Hollabrunn

Neunkirchen

Mödling

6.) Abschlussbetrachtung der Analyse

7.) Überlegungen für die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von Sozialarbeitern als Medienmacher am Beispiel der niederösterreichischen Sozialratgeber, um die Hypothese zu überprüfen, ob sich Sozialarbeiter in dieser Funktion wohlfühlen und welche Professionalität sie bei der Gestaltung an den Tag legen.

  • Analyse der österreichischen Medienlandschaft
  • Vergleich der Gestaltung und Aktualität von Sozialratgebern in verschiedenen Bezirken
  • Bewertung von Machart, Umfang und werblicher Unterstützung
  • Herausforderungen bei der Aktualisierung von Informationsmaterialien
  • Zukünftige Strategien zur Mediennutzung in der Sozialarbeit

Auszug aus dem Buch

3.) Sozialarbeiter in der Medienwelt

Für Sozialarbeiter wird der Umgang mit Medien immer wichtiger. Durch den Paradigmenwechsel der Sozialarbeit vom reinen Helfen hin zur Sichtweise “Hilfe zur Selbsthilfe” (Baecker,1994,13) hat sich der Aufgabenbereich der Sozialarbeit wesentlich gewandelt. In zunehmendem Maße sind Sozialarbeiter nun auch im Präventivbereich tätig und auch das Tätigkeitsfeld des Sozialmanagements gewinnt immer mehr an Bedeutung.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Medien durch die rasche Weiterentwicklung der Technik rasant zugenommen. Nicht umsonst spricht man heute von einer “Mediengesellschaft”. Im Vergleich zu der rasanten Entwicklung der Medienwelt in den letzten Jahrzehnten hinkt die Sozialarbeit in Österreich immer noch hinterher.

Besonders beim Vergleich (Quelle: Telefonat mit ÖBV) hinsichtlich Anzahl der erschienenen Fachbücher und Zeitschriften zeigt sich ein gravierender Unterschied zwischen unseren deutschsprachigen Nachbarstaaten und Österreich. Der Hauptgrund dafür ist sicherlich die Überlastung vieler Sozialarbeiter, die von ihrer Tätigkeit derart ausgelastet sind, dass nur wenig Zeit für Medienarbeit bleibt.

Mit ein Grund für die geringe Zahl der Veröffentlichungen in Österreich (im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz) mag sicher die in Österreich nicht universitäre Sozialarbeiter-Ausbildung sein. Durch das Fehlen einer Fachhochschule ist der Forschungsbereich in Österreich derzeit beispielsweise im Vergleich zu Deutschland deutlich unterentwickelt. Jenö Bango meint dazu: “Zu den Merkmalen des Professionellen gehört, dass die Ausbildung immer mehr spezialisiert, akademisiert und auf die Universitäten lokalisiert wird.” (Bango, 1994,32) Der in Seminaren oft verwendete Satz: “Mehr Medien durch verstärkte Professionalisierung,” dürfte also auch besonders im Sozialen Bereich zutreffend sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation für die Arbeit, die auf seiner journalistischen Erfahrung und seiner Ausbildung an der Bundesakademie für Sozialarbeit basiert.

2.) Definition des Wortes Medien: Es wird eine begriffliche Einordnung des Wortes „Medien“ anhand theoretischer Quellen vorgenommen.

3.) Sozialarbeiter in der Medienwelt: Dieses Kapitel thematisiert die zunehmende Bedeutung von Medien für Sozialarbeiter im Zuge des Paradigmenwechsels in der Sozialarbeit.

4.) Medienlandschaft in Österreich: Hier werden die Rahmenbedingungen von Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und neuen Medien in Österreich analysiert.

5.) Durch Sozialarbeiter gestaltete Medien: Es erfolgt eine detaillierte Analyse und ein Vergleich verschiedener Sozialratgeber aus diversen niederösterreichischen Bezirken.

6.) Abschlussbetrachtung der Analyse: Die Ergebnisse der Untersuchung werden anhand der Kriterien Machart, Umfang, Aktualität und Werbung zusammenfassend bewertet.

7.) Überlegungen für die Zukunft: Abschließend werden Empfehlungen gegeben, insbesondere die verstärkte Nutzung digitaler Formate wie des Internets.

Schlüsselwörter

Sozialarbeit, Medienmacher, Sozialratgeber, Niederösterreich, Medienlandschaft, Öffentlichkeitsarbeit, Informationsbroschüre, Medienkompetenz, Soziale Dienste, Beratung, Digitalisierung, Professionalisierung, Präventivbereich, Sozialmanagement, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Sozialarbeitern als Ersteller von Medien, insbesondere am Beispiel der Sozialratgeber der Bezirkshauptmannschaften in Niederösterreich.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Bedeutung von Medien in der modernen Sozialarbeit, eine Analyse der österreichischen Medienlandschaft und eine detaillierte Bestandsaufnahme der existierenden Sozialratgeber.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu überprüfen, ob sich Sozialarbeiter in der Rolle als Medienmacher wohlfühlen und wie hoch die Professionalität bei der Erstellung dieser wichtigen Informationsmittel ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine deskriptive Analyse und ein vergleichender Überblick der Sozialratgeber verschiedener niederösterreichischer Bezirke durchgeführt, unter Berücksichtigung qualitativer Gestaltungsmerkmale.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Medienbedeutung, einen Überblick über den Status Quo der Medien in Österreich und eine umfangreiche Einzeldarstellung zahlreicher Bezirk-Sozialratgeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sozialarbeit, Sozialratgeber, Medienkompetenz, Öffentlichkeitsarbeit und Professionalisierung im Sozialbereich.

Warum ist das Alter der Sozialratgeber ein kritisches Thema in der Arbeit?

Da sich Kontaktdaten und soziale Angebote schnell ändern, verliert ein Ratgeber nach Auffassung des Autors bereits nach drei Jahren an Wert, wobei viele der untersuchten Exemplare deutlich älter sind.

Welche Rolle spielt Werbung in den analysierten Sozialratgebern?

Werbung stellt ein wichtiges Finanzierungselement dar; der Autor beobachtet, dass Ratgeber jüngeren Datums tendenziell mehr Werbeeinschaltungen enthalten als ältere Ausgaben.

Welche Zukunftsempfehlung gibt der Autor für die Sozialratgeber?

Der Autor schlägt vor, die Informationen zukünftig verstärkt im Internet bereitzustellen, um eine leichtere Aktualisierung zu ermöglichen und Druckkosten zu senken.

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Details

Title
Sozialarbeiter als Medienmacher - Sozialarbeiter in der Medienwelt
Grade
2
Author
DSA Mag. (FH) MSc Markus Neuwirth (Author)
Publication Year
2000
Pages
30
Catalog Number
V78751
ISBN (eBook)
9783638856171
ISBN (Book)
9783638855181
Language
German
Tags
Sozialarbeiter Medienmacher Sozialarbeiter Medienwelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
DSA Mag. (FH) MSc Markus Neuwirth (Author), 2000, Sozialarbeiter als Medienmacher - Sozialarbeiter in der Medienwelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78751
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