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Statussymbole. Kleidung im Wandel der Zeit und deren Status

Title: Statussymbole. Kleidung im Wandel der Zeit und deren Status

Term Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: 1

Autor:in: Marco Kaiser (Author)

Sociology - Culture, Technology, Nations
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Summary Excerpt Details

Der Begriff Bekleidung ist sehr vielfältig, sehr viele Assoziationen gehen mit dem Begriff Bekleidung einher. Jeder Mensch kann zu diesem Thema über einen längeren Zeitraum reden, jeder Mensch hat Wissen über dieses Thema, jeder hat eine Meinung, jeder ein Interesse, der eine mehr der andere weniger. Es wird zudem in sehr vielen Bereichen der Wissenschaft behandelt. Hier entsteht jedoch die Schwierigkeit dadurch, das es relativ einfach erscheint sich mit dem Thema Bekleidung auseinander zusetzen.

Diese Vielseitigkeit der Möglichkeiten sich dem Thema Bekleidung zu nähern macht eine Zusammenarbeit von verschiedenen Bereichen der Wissenschaft unerlässlich. Der Umfang der sich bei einer solchen Arbeit ergibt lässt sich jedoch nicht in einer Hausarbeit darstellen und aus diesem Grunde möchte ich dies auch nur ansatzweise tun. Ebenfalls habe ich mich auf zwei Bücher konzentriert und nur kleine Auszüge aus anderen Büchern hinzugezogen. Beide Hauptbücher vertreten ähnliche Meinungen und gehen stellenweise mit meinen Eigenen Erfahrungen konform, aber es stehen auch ihnen Argumente des Gegensatzes gegenüber. Es kann nur ein kleiner Teil der jeweiligen Bereiche angesprochen werden. Hinzu kommt, dass detaillierte Hintergrundtexte nur als Verweis angegeben werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wandel und Beharrung

3. Wurzeln und Verzweigungen

4. Kleidung und Mensch

5. Kleidung als Differenzierung

6. Äußere Erscheinung

7. Das Ich wird nach Außen getragen

8. Kleidung als Schutz und „Einlass“ von Außen

9. Männlicher Puritanismus

10. Farben und Formen

11. Wesentliche Unterschiede zwischen Frauen und Männerkleidung

12 Abschlussbemerkung

13 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziologische Bedeutung von Kleidung als Ausdrucksmittel, Statussymbol und Kommunikationsform innerhalb pluralistischer Gesellschaften. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie modische Entscheidungen individuelle Identität konstituieren, soziale Zugehörigkeit signalisieren und gesellschaftliche Normen widerspiegeln.

  • Der Zusammenhang von Modewechsel, Anpassungszwang und individueller Identitätsbildung.
  • Die Funktion von Kleidung als nonverbales Kommunikationsmittel zur sozialen Differenzierung.
  • Psychologische Aspekte der Kleidungswahl, wie Schutzbedürfnis, Distanzierung und Selbstdarstellung.
  • Die historische Entwicklung und Symbolik von Farben und Formen in der Mode.
  • Soziologische Unterschiede und geschlechtsspezifische Aspekte in der Kleidung.

Auszug aus dem Buch

7. Das Ich wird nach Außen getragen

Der Mensch zeichnet sich durch sein Ichbewusstsein aus, er kennt damit eine Innenwelt, die er der Außenwelt gegenüberstellt. Das Icherlebnis ist so auch die Erfahrung der Sonderung, der Loslösung aus einer dumpfen Hingegebenheit an die Umwelt, der Freiheit, aber auch der Einsamkeit. Das Ich schafft Distanz zu den Dingen und Menschen, gibt das Bewusstsein des Sich-unterscheidens und des Für-sich-sein. Es liegt nahe, da der Mensch bei der Steigerung des Ichbewusstseins die Weltoffenheit des Hauptsinns durch Bekleidung teilweise wieder zurücknimmt, das Gefühl der Distanz durch Umhüllung seines Körpers unterstreicht und seine Individualität durch Schmuck und Gewand zu betonen und zu bewahren sucht.

Diese Aufgabe des Kleides wird einem klar, wenn man Personen mit hochgestelltem Kragen genauer betrachtet, der Ausdruck der Distanz und Abwehr wird bei solchen Menschen besonders deutlich. Manchmal befinden wir uns unter unsympathischen Leuten, bei Menschen, die uns gegenüber minderwertig erscheinen, die wir fürchten oder mit denen wir nichts gemein haben möchten. In solchen Fällen überkommt uns vielleicht das Gefühl, als müssten wir die Kleider enger an unseren Körper ziehen, als könnten sie uns vor der Berührung mit diesen Personen bewahren. Durch das Tragen von hohen Hemdkragen und hoch geschnittene Mantelkragen, wird „Unnahbarkeit“, „Standesbewusstsein“ oder auch Widerstand gegen demokratische Grundsätze ausdrückt wird und wurde. Auf diese Art und Weise zeigen Tragearten der Kleidung, wie wir uns anderen Gegenüber verhalten sollen und welches Verhalten sie von uns erwarten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Vielseitigkeit des Themas Bekleidung und stellt den methodischen Rahmen der Arbeit vor, die sich auf ausgewählte fachwissenschaftliche Literatur stützt.

2. Wandel und Beharrung: Das Kapitel analysiert den Spannungsfeld zwischen dem Zwang zum modischen Wechsel und dem Bedürfnis nach sozialer Anpassung.

3. Wurzeln und Verzweigungen: Hier werden die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen kurz umrissen, die sich mit der Bedeutung von Kleidung beschäftigen.

4. Kleidung und Mensch: Dieses Kapitel betrachtet die Kleidung als Ausdruck der Innenwelt und persönlicher Charakterzüge des Trägers.

5. Kleidung als Differenzierung: Der Fokus liegt auf der historischen und gegenwärtigen Funktion der Kleidung als Mittel der sozialen Abgrenzung und Statuskennzeichnung.

6. Äußere Erscheinung: Es wird untersucht, wie Kleidung als erste visuelle Information Einfluss auf die Wahrnehmung und Beurteilung von Personen durch Außenstehende nimmt.

7. Das Ich wird nach Außen getragen: Das Kapitel behandelt die psychologische Komponente der Kleidung als Schutzraum und Mittel der Distanzwahrung oder Einladung.

8. Kleidung als Schutz und „Einlass“ von Außen: Hier wird der Wärmeschutz als Ursprung der Bekleidung sowie die symbolische Bedeutung von Kleidungsgewohnheiten für die psychische Verfassung diskutiert.

9. Männlicher Puritanismus: Die historische Abkehr der Männer von prunkvoller Kleidung hin zum nüchternen Anzug wird als soziokultureller Wandel beleuchtet.

10. Farben und Formen: Dieses Kapitel widmet sich der ästhetischen Wirkung und der symbolischen Bedeutung von Farben und Glanz in der Kleidung.

11. Wesentliche Unterschiede zwischen Frauen und Männerkleidung: Der Autor erörtert die Entwicklung geschlechtsspezifischer Kleidungscodes durch Arbeitsteilung und gesellschaftliche Rollenbilder.

12 Abschlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Kleidung weiterhin ein essenzielles Kommunikationsmittel und Statussymbol in der Gesellschaft bleibt.

13 Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Kleidung, Mode, Soziologie, Statussymbol, Identität, Anpassung, Uniformierungstendenz, Distanz, soziale Differenzierung, Äußere Erscheinung, Status, Kleidungspsychologie, Kommunikation, Geschlechterunterschiede, Individualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziologische Rolle von Kleidung als Instrument der Identitätsbildung, der sozialen Differenzierung und als Kommunikationsmittel in pluralistischen Gesellschaften.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Spannung zwischen individuellem Stil und gesellschaftlichem Anpassungsdruck, die Funktion von Kleidung als Schutz und Statussymbol sowie die symbolische Bedeutung von Farben, Formen und geschlechtsspezifischen Moden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kleidung nicht nur ein äußeres Attribut ist, sondern sich in den Charakter des Einzelnen einschreibt und als unverzichtbares Mittel der sozialen Interaktion und Erkennung dient.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine theoretische Auseinandersetzung anhand soziologischer Fachliteratur, insbesondere unter Bezugnahme auf Klassiker der Modesoziologie, durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte: von den psychologischen Funktionen der Kleidung über deren Rolle als Differenzierungsmerkmal bis hin zu historischen Entwicklungen, wie dem männlichen Puritanismus und der Symbolik von Farben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Uniformierungstendenz, Statussymbolik, soziale Differenzierung, Identität, Selbstbehauptung und die Sprache der Kleidung.

Wie beeinflusst Kleidung den ersten Eindruck bei Fremden?

Der Autor argumentiert, dass Kleidung als sofort sichtbares Merkmal zur schnellen Einordnung von Alter, Geschlecht, Stand, Beruf oder gar politischer Einstellung des Gegenübers herangezogen wird.

Welche Bedeutung haben Farben in der Kleidung nach Ansicht des Autors?

Farben werden als wesentlicher Schmuckbestandteil und symbolische Sprache betrachtet, die tief in kulturellen und psychologischen Archetypen verwurzelt sind, wie etwa Rot als Farbe des Aufruhrs oder Weiß als Zeichen der Unschuld.

Warum wird der Begriff "Uniformierungstendenz" verwendet?

Dieser Begriff beschreibt das starke menschliche Bedürfnis, sich in seinem Auftreten an eine Gruppe anzupassen, um dadurch Sicherheit und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu erlangen.

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Details

Title
Statussymbole. Kleidung im Wandel der Zeit und deren Status
College
University of Constance
Grade
1
Author
Marco Kaiser (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V78904
ISBN (eBook)
9783638830898
ISBN (Book)
9783638832625
Language
German
Tags
Statussymbole Kleidung Wandel Zeit Status
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Kaiser (Author), 2003, Statussymbole. Kleidung im Wandel der Zeit und deren Status, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78904
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