Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

Was ist Wissen? Informationswirtschaft - Wissensökonomie

Title: Was ist Wissen? Informationswirtschaft - Wissensökonomie

Seminar Paper , 2007 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Staufenbiel (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Was ist Wissen und wie ist und wird Wissen charakterisiert? Welche Eigenschaften und Merkmale und Besonderheiten besitzt Wissen? Mit dieser Fragestellung werde ich mich in meiner Proseminararbeit auseinandersetzen. Was bedeuten Zeichen, Daten, Informationen sowie Wissen? Ich behandele die Thematik, inwieweit Informationen nicht gleich Wissen ist und Wissen Informationen sind. Gibt es eine Verbindung von Informationen und Wissen und wie kann Wissen erzeugt, transferiert und umgewandelt werden?
Methodisch wählte ich zunächst Bücher, Zeitschriften sowie aktuelle Literatur, die meinem Thema entsprachen. Darüber hinaus nutzte ich ebenfalls Beiträge sowie Diskussionen von Wissenschaftlern aus dem Internet.
Weiterhin werde ich in meiner Proseminararbeit auf die Bedeutung für den Einzelnen und für ein Unternehmen von Wissen eingehen. Francis Bacon war der erste Philosoph, der sich mit der Problematik des Wissens beschäftigte. Er behauptete, dass Wissen Macht ist. Fraglich ist, ob diese Aussage heutzutage noch aktuell erscheint?
Eine weitere Problematik, welche ich in meiner Proseminararbeit behandeln werde ist, was Wissensträger sein können bzw. Erkenntnisse über deren Ursprung herauszufinden, inwieweit diese dynamische oder statische Züge aufweisen?
Welche Arten von Wissen gibt es und hat jede Wissensart die gleiche Bedeutung für den Einzelnen? Insbesondere werde ich mein Augenmerk auf die Bedeutung von Wissen im betrieblichen Wertschöpfungsprozess legen.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, Wissen zu beschreiben und zu erklären und die Bedeutung von Wissen in unserer heutigen Gesellschaft und in der Wissensökonomie darzulegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Wissen

3 Wissensarten, Wissensbildung und Wissenstransfer

4 Wissensträger

5 Bedeutung von Wissen

6 Schlussfolgerung

7 Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, das Konzept von Wissen zu definieren, seine Eigenschaften und die Abgrenzung zu Daten und Informationen zu erläutern sowie die zentrale Bedeutung von Wissen in der modernen Wissensgesellschaft und in betrieblichen Wertschöpfungsprozessen darzustellen.

  • Grundlagen der Begriffshierarchie (Zeichen, Daten, Information, Wissen)
  • Differenzierung zwischen implizitem und explizitem Wissen
  • Methoden der Wissensbildung und des Wissenstransfers
  • Die Rolle von Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor
  • Wissensträger und deren Merkmale

Auszug aus dem Buch

Was ist Wissen

Was ist Wissen? Eine schwierige Frage, denn es gibt auch in der Literatur keine einheitliche Definition. Es existieren mannigfaltige Definitionen. Dennoch besteht Streit auch in der Wissenschaft über die Bedeutung von Wissen. Francis Bacon, ein englischer Philosoph im 16. Jahrhundert und ein Begründer des Empirismus, machte sich schon Gedanken über das Wissen. Er sagte, dass Wissen Macht sei. René Descartes, ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschafter und Begründer des Rationalismus versteht unter Wissen „eine Erkenntnis der Wahrheit aus ihren ersten Ursachen.“ 1

Diesbezüglich kann jedoch gesagt werden, dass heutzutage dieser Wissensansatz nicht mehr ausreicht. Gegenwärtig gibt es viele Wissensdefinitionen. Dennoch existiert keine Standarddefinition.

Wissen ist abgeleitet vom Verb wissan, welches vom althochdeutschen kommt und etymologisch auf die Begründetheit verweist. Eine Definition vom Fachbereich Informationswesen an der Humboldt – Universität in Berlin spricht Wissen, von „Einer Information, die auf Grund von Erfahrung oder durch logische Ableitung begründet ist.“ 2 Weiterhin hat Wissen immer etwas vom Vergangenem, also auch etwas von gesehen haben und durch eigene Erfahrung Kenntnisse von bestimmten „Sachverhalten haben, sodass man zuverlässige Aussagen machen kann“. 3 Bullinger besagt, dass „Wissen die Kombination von Daten und Informationen unter Einbeziehung von Expertenmeinungen, Fähigkeiten und Erfahrungen, mit dem Ergebnis einer verbesserten Entscheidungsfindung. Wissen kann explizit und/oder implizit, persönlich und/oder kollektiv sein.“ 4 Anhand dieser Definition erfolgt eine Annäherung der eigentlichen Erklärung und Beschreibung, was Wissen ist. Somit gibt es wirklich keine einheitliche Definition. Dennoch existieren viele Worte, um den Wissensbegriff zu erläutern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Wissensbegriffs ein und definiert das Ziel der Arbeit, Wissen und seine Bedeutung in der heutigen Gesellschaft zu beschreiben.

2 Was ist Wissen: Dieses Kapitel erörtert die Schwierigkeit einer einheitlichen Wissensdefinition und erläutert die Begriffshierarchie von Zeichen über Daten und Informationen hin zu Wissen.

3 Wissensarten, Wissensbildung und Wissenstransfer: Hier werden verschiedene Wissensformen, wie implizites und explizites Wissen, sowie die Prozesse der Wissensumwandlung und -generierung untersucht.

4 Wissensträger: Dieses Kapitel definiert die Merkmale von Wissensträgern und unterscheidet dabei zwischen dem Menschen als Individuum und physikalischen Medien wie Datenbanken oder Papier.

5 Bedeutung von Wissen: Es wird die zentrale Rolle von Wissen als Planungsgegenstand und Wettbewerbsfaktor im betrieblichen Wertschöpfungsprozess hervorgehoben.

6 Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung resümiert, dass Wissen zweckgebunden ist und seine Bedeutung im Kontext der Informationsflut der heutigen Wissensgesellschaft neu bewertet werden muss.

7 Quellen- und Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primär- und Sekundärquellen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Wissen, Information, Daten, Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Wissensökonomie, Wissensbildung, implizites Wissen, explizites Wissen, Wissensspirale, Wissensbasis, Wettbewerbsfaktor, Erkenntnis, Transformation, Bedeutungssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Begriff Wissen, seiner Abgrenzung von Daten und Informationen sowie seiner zunehmenden Bedeutung in der modernen Wissensökonomie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Begriffshierarchie, die Differenzierung von Wissensarten, die Rolle von Wissensträgern sowie die strategische Nutzung von Wissen in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wissen zu beschreiben und zu erklären, um ein fundiertes Verständnis über dessen Erzeugung, Transfer und ökonomische Bedeutung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Literaturarbeit durchgeführt, bei der Bücher, Fachzeitschriften und wissenschaftliche Beiträge aus dem Internet ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Wissen, der Einteilung in verschiedene Arten (implizit/explizit), der Identifikation von Wissensträgern und der Analyse von Wissen als betrieblicher Produktionsfaktor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissen, Information, Daten, Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Wettbewerbsfaktor und Wissensbildung sind die zentralen Begriffe.

Warum gibt es keine einheitliche Definition von Wissen?

Aufgrund der Vielschichtigkeit und Kontextabhängigkeit von Wissen existieren in der wissenschaftlichen Literatur zahlreiche Ansätze, aber keine allgemein anerkannte Standarddefinition.

Was besagt die Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi?

Die Wissensspirale beschreibt, wie durch Prozesse wie Sozialisation, Internalisierung, Artikulation und Kombination zwischen implizitem und explizitem Wissen neue Erkenntnisse gewonnen und transferiert werden können.

Wie unterscheidet sich Wissen von Daten?

Während Daten isolierte Zeichen ohne direkten Nutzwert darstellen, entsteht Wissen durch die Kombination von Informationen unter Einbeziehung von Erfahrungen und dem Zweck, Entscheidungen zu verbessern.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Was ist Wissen? Informationswirtschaft - Wissensökonomie
College
University of Potsdam  (Institut für Geographie)
Grade
1,3
Author
Christoph Staufenbiel (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V79049
ISBN (eBook)
9783638852753
ISBN (Book)
9783638854689
Language
German
Tags
Wissen Informationswirtschaft Wissensökonomie Wissenstransfer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Staufenbiel (Author), 2007, Was ist Wissen? Informationswirtschaft - Wissensökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79049
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint