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Soziale Kompetenzen - Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten in der Schule

Title: Soziale Kompetenzen - Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten in der Schule

Term Paper , 2004 , 12 Pages

Autor:in: Wolfgang Holste (Author)

Sociology - Communication
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Sozialen Kompetenzen, zu denen auch die verschiedenartigen Ausprägungen von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten gehören, kommen in der heutigen Zeit nicht nur in der Berufswelt, sondern auch im schulischen Alltag innerhalb und außerhalb des Klassenraumes immer größere Bedeutungsgehalte zu.
Dazu soll im Folgenden geklärt werden, welche Indikatoren für eine eingehendere Beschreibung und Vorhersage dieser Ausprägungen relevant sind und welche Bedeutung den einzelnen Prädiktoren dabei zukommt. Dafür ist es zunächst nötig, diese vielschichtigen Begriffe in ihre unterschiedlichen Bedeutungsgehalte zu untergliedern und diese dann selektiv zu betrachten, da sowohl Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten als Sammelbegriffe für ein Sammelsurium von sozialen Verhaltensweisen und –mustern fungieren.
Nach dieser, ohne Zweifel nötigen Begriffsklärung, werden neuere Untersuchungsergebnisse vorgestellt, die im Anschluss auf ihren Interpretationsgehalt hin analysiert werden sollen, um so über Unterschiede zwischen den Geschlechtern, verschiedenen Schulformen und intraindividuellen Differenzen von Bildungseinrichtungen des selben Schultyps die Institution Schule besonders im Bereich der Lehrer-Schüler-Beziehungen, also des Klassenklimas, so zu verbessern, dass auch ein positiver Effekt auf die sozialen Kompetenzen zum Tragen kommt. Zum Abschluss sollen weitere, zum Teil den Aspekt der schulischen Infrastruktur betreffende Konsequenzen vorgestellt werden, die allerdings eher dem strukturellen als dem sozialen Aspekt von Kommunikation und Kooperation zugehörig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Problemaufriss und Einordnung

2 Begriffsdefinition

3 Untersuchungsergebnisse

3.1 Untersuchungsmethode

3.2 Geschlechterunterschiede

3.3 Schul- und Schultypunterschiede

4 Interpretation und Forderungen für die Zukunft

4.1 Interpretation

4.2 Forderungen für die Schulpraxis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung sozialer Kompetenzen, insbesondere von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, im schulischen Alltag. Ziel ist es, den Einfluss verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Schulform und Klassenklima auf diese Kompetenzen zu beleuchten und daraus Empfehlungen für eine verbesserte Schulpraxis und schulische Kooperation abzuleiten.

  • Theoretische Einbettung und Begriffsbestimmung sozialer Kompetenzen.
  • Analyse von Untersuchungsergebnissen hinsichtlich geschlechtsspezifischer Unterschiede.
  • Vergleich der Ausprägungen von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten zwischen verschiedenen Schulformen.
  • Bedeutung des Klassenklimas und der Lehrer-Schüler-Beziehung für die soziale Entwicklung.
  • Forderungen zur Stärkung der Vernetzung zwischen schulischen und außerschulischen Einrichtungen.

Auszug aus dem Buch

2 Begriffsdefinition

Soziale Kompetenzen sind also für eine erfolgreiche Lebensführung immer wichtiger. Dabei sind ihre immanenten Aspekte der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit keineswegs Persönlichkeitsmerkmale, die eine betreffende Person entweder hat oder eben nicht hat, sondern, wie soziales Verhalten im Allgemeinen, sehr stark situationsabhängig.

Aus dem Blickwinkel der Psychologie heraus betrachtet, sind soziale Kompetenzen daher zu verstehen als ein Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Voraussetzungen, die eine Person mit sich bringt, also primär eine vielschichtige, facettenreiche Handlungskompetenz. Für den Erwerb bzw. die Entwicklung dieser kooperativen und kommunikativen Verhaltensweisen kann, bzw. muss die Institution Schule eine eminent wichtige Rolle spielen. Hier, und zum Teil nur hier, bietet sich die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Konflikte zu lösen und soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten. Als quasi „soziale Lehrer und Lehrerinnen“ können hierbei ältere Mitschüler und Mitschülerinnen, sowie Lehrkräfte auftreten und somit eine Modellfunktion für jüngere, sozial unerfahrene Schüler bzw. Schülerinnen übernehmen.

Im eigentlichen Unterrichtsgeschehen erhalten der Klassenverband bzw. die einzelnen Schüler konkrete Rückmeldungen seitens der Lehrkräfte über die Angemessenheit spezieller persönlicher Verhaltensweisen. Erst dieses Feedback ermöglicht eine Rekapitulation, also eine eigene Evaluation über soziale Verhaltensweisen und beinhaltet dadurch bereits die Chance auf eine eventuelle positive Veränderung, die sich zuallererst in einer angemesseneren Interaktionsweise ausdrückt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die wachsende Bedeutung sozialer Kompetenzen im schulischen Alltag dargelegt und der Aufbau der Arbeit skizziert.

1 Problemaufriss und Einordnung: Dieses Kapitel thematisiert den Einfluss der Herkunftsfamilie auf die kindliche Entwicklung und leitet Tipps für eine gelingende Kommunikation ab.

2 Begriffsdefinition: Hier werden soziale Kompetenzen als situationsabhängige Handlungskompetenzen definiert und theoretische Ansätze zur Entwicklung dieser Fähigkeiten vorgestellt.

3 Untersuchungsergebnisse: Basierend auf PISA-Daten werden empirische Erkenntnisse zu sozialen Kompetenzen unter Berücksichtigung methodischer Modelle diskutiert.

3.1 Untersuchungsmethode: Das methodische Modell zur Erfassung der Handlungskompetenz im Bereich Kooperation und Kommunikation wird detailliert erläutert.

3.2 Geschlechterunterschiede: Die empirischen Befunde zu signifikanten Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen in sozialem Verhalten und Hilfsbereitschaft werden analysiert.

3.3 Schul- und Schultypunterschiede: Es wird aufgezeigt, inwiefern sich Schulformen und einzelne Schulen in den untersuchten Indikatoren unterscheiden.

4 Interpretation und Forderungen für die Zukunft: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf Schuleffekte und pädagogische Implikationen gedeutet.

4.1 Interpretation: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen für Unterschiede in den sozialen Kompetenzen, insbesondere die Rolle des Klassenklimas und des Anpassungsdrucks.

4.2 Forderungen für die Schulpraxis: Es werden konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Kommunikation und Kooperation innerhalb und außerhalb von Schulen ausgesprochen.

Schlüsselwörter

Soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Schule, Bildungssoziologie, PISA-Studie, Klassenklima, Lehrer-Schüler-Beziehung, Handlungskompetenz, Partizipation, Schulpraxis, Erziehungsmethode, Geschlechterunterschiede, Entwicklungsaufgaben, soziale Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von sozialen Kompetenzen, spezifisch der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, im schulischen Umfeld und untersucht deren Einflussfaktoren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die theoretische Bestimmung sozialer Kompetenz, die Analyse empirischer Daten zur schulischen Leistungsfähigkeit in diesem Bereich sowie die Ableitung von Praxisempfehlungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, welche Faktoren die soziale Kompetenz von Schülern beeinflussen und wie die Institution Schule diese positiv fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Sekundäranalyse empirisch valider Daten, insbesondere aus der PISA-Studie 2000, um verschiedene Indikatoren sozialer Kompetenzen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsdefinition, die Vorstellung von Untersuchungsergebnissen zu Geschlechts- und Schulformunterschieden sowie eine Interpretation dieser Daten hinsichtlich des Schulklimas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Kompetenz, Kooperation, Kommunikation, Klassenklima und schulische Partizipation geprägt.

Welche Rolle spielt die Familie laut dem Autor?

Die Herkunftsfamilie wird als primärer Ort beschrieben, an dem Kinder Kommunikation und Kooperation erlernen und der somit entscheidenden Vorbildcharakter für die weitere soziale Entwicklung besitzt.

Welche Bedeutung misst der Autor dem Lehrer-Schüler-Verhältnis bei?

Ein positives Lehrer-Schüler-Verhältnis sowie ein geringer Anpassungsdruck werden als zentrale Faktoren identifiziert, die die Fähigkeit zur Kooperation und das soziale Verhalten der Schüler positiv beeinflussen können.

Was fordert der Autor für die künftige Schulpraxis?

Es wird eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen und außerschulischen Einrichtungen gefordert, unterstützt durch den gezielten Einsatz des Internets und die Einbindung externer Experten für Partizipationsprojekte.

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Details

Title
Soziale Kompetenzen - Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten in der Schule
College
Bielefeld University  (Fakultät für Soziologie)
Author
Wolfgang Holste (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V79181
ISBN (eBook)
9783638856997
Language
German
Tags
Soziale Kompetenzen Kommunikations- Kooperationsfähigkeiten Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Holste (Author), 2004, Soziale Kompetenzen - Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79181
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