Lachen macht Schule! Humor in Therapie, Beratung, Erziehung und Unterricht


Diplomarbeit, 2004

144 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Definition von Humor

3. Humor und Psychoanalyse
3.1. Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten
3.1.1. Allgemeines
3.1.2. Grundformen der Witztechniken
3.1.3. Tendenzen des Witzes
3.1.4. Psychogenese des Witzes
3.1.5. Die Komik
3.1.6. Humor
3.2. Sigmund Freud: Der Humor (1927)
3.3. Andere psychoanalytische Theorien zum Humor

4. Humortheorien
4.1. Psychophysiologische Theorien
4.2. Überlegenheits- und Aggressionstheorien
4.3. Inkongruenztheorien
4.4. Soziale Theorien

5. Homo ridens – das Lächeln und Lachen
5.1. Zur Begriffsbestimmung Lächeln und Lachen
5.2. Ergebnisse der Verhaltensforschung
5.3. Erkenntnisse der Gehirnforschung über das Lachen
5.4. Formen des Lachens
5.5. Wesen des Lachens
5.6. Physiologie des Lachens – Ergebnisse der Gelotologie
5.7. Lachclubs

6. Entwicklungspsychologie und Humor
6.1. Das Lächeln bei Kindern
6.2. Das Lachen bei Kindern
6.3. Entwicklung des Humorverständnisses
6.3.1. Humor in der frühen Kindheit und im Vorschulalter
6.3.2. Humor in der mittleren Kindheit
6.3.3. Humor im Jugendalter
6.3.4. Humor im Erwachsenenalter

7. Humor in verschiedenen psychotherapeutischen Schulen
7.1. Humor und Psychoanalyse
7.2. Individualpsychologie und Humor
7.3. Logotherapie und Humor
7.4. Die provokative Therapie

8. Humor in der Medizin
8.1. Humor im Krankenhaus
8.2. Rote Nasen Clowns

9. Humor in der Unternehmensberatung

10. Humor in der Wirtschaft

11. Humor in Erziehung und Unterricht
11.1. Humor als grundsätzliche Haltung
11.2. Humor als motivationsfördernder Faktor
11.3. Humor in der Prüfungssituation
11.4. Humor als Mittel zur Beziehungsgestaltung

Zusammenfassung

LITERATURVERZEICHNIS

Anhang
Anhang 1:
Anhang 2:
Anhang 3:
Anhang 4
Anhang 5:

1. Einleitung

Ausschlaggebend für das Entstehen dieser Arbeit war für mich die Beobachtung, dass der Humor und das Lachen eine neue Blütezeit erleben: Auf sämtlichen Fernsehkanälen tobt Comedy, Lachclubs schießen weltweit aus dem Boden, Lachseminare boomen in der Wirtschaft und Clowns bringen in den Krankenhäusern die Patienten zum Lachen (vgl. Psychologie Heute, 2000, S. 69).

Ich fragte mich, was wohl der Grund für diese plötzlich erwachte Lust am Humor und Lachen ist? Ist die neue „Lachwelle“ ein Symptom unserer Spaß- und Eventgesellschaft oder ein Zeichen dafür, dass uns das Lachen im Halse stecken bleibt?

Letztere Vermutung meinerseits, dass wir das Lachen verlernt haben und nun Nachhilfestunden im Humor brauchen, war der Auslöser für mich, der Bedeutung von Humor und Lachen auf den Grund zu gehen und die heilsame Wirkung des Humors im Rahmen dieser Arbeit zu betonen.

Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie vielfältig Humor ist, dieses komplexe Phänomen zu verdeutlichen und den Humor als Interventionsmittel in Therapie,

Beratung und Unterricht vorzustellen. Erkenntnisse der Humorforschung sollen in die vorliegende Arbeit einfließen und die gesundheitsfördernden Aspekte des Humors/Lachens dargestellt werden.

Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die einzelnen Kapitel dieser Arbeit

gegeben werden.

Im ersten Teil der Arbeit gehe ich von Sigmund Freuds Werk Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten aus, weil Freud Grundlegendes zu den Phänomenen Witz und Humor untersuchte. Diese „Freud-vollen“, etwas „trockenen“ Ausführungen versuche ich zum überwiegenden Teil mit aktuellen „Frauen-Witzen“ aufzulockern.

Der zweite Teil der Arbeit bemüht sich, den vielschichtigen Humorbegriff durch psychologische, philosophische und soziologische Zugänge einzugrenzen. In diesem Zusammenhang werden die Humortheorien vorgestellt.

Im dritten Teil der Arbeit scheint es mir wichtig, die Phänomene Lachen und Lächeln eigens zu beleuchten und zu definieren, da Humor zwar mit Lachen in Verbindung steht, das Lachen jedoch nicht zwingend mit Humor zu tun haben muss. Weiters werden die Erkenntnisse der Verhaltens- Gehirn- und Lachforschung aufgezeigt.

Der vierte Teil der Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten eines konstruktiven, heilsamen Einsatzes von Humor in der Therapie, Beratung und im Unterricht.

Hier setze ich den Akzent auf die humorvolle Intervention in der Psychotherapie, weil diese meiner Meinung nach ein großes Potential besitzt, beim Klienten Ressourcen freizulegen. Es erfolgt ein Überblick über die Bedeutung und Anwendung von Humor in ausgewählten Therapieschulen. Anhand von Fallbeispielen aus der Literatur werden humorvolle Interventionen vorgestellt.

Der fünfte Abschnitt der Arbeit bietet einen Einblick in die „humorvolle Praxis“ von Personen, die in den aufgezeigten Arbeitsfeldern tätig sind (vgl. Anhang 1-5).

2. Definition von Humor

Um den Humorbegriff möglichst genau zu erfassen, beginne ich mit einem Brain- storming einiger Personen, denen ich die Frage stellte: „Was ist Humor?“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es wird deutlich, dass unterschiedliche Adjektive mit dem Begriff „Humor“ assoziiert werden: lustig, tragisch, witzig, fröhlich, spontan und hilfreich.

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ – diese Definition vom Schriftsteller Otto Julius Bierbaum, ist allgemein bekannt.

Der populäre Humorbegriff ist allerdings äußerst unscharf und es besteht wenig Einigkeit bei den Theoretikern, die sich wissenschaftlich mit dem Phänomen Humor beschäftigen.

„Was ist eigentlich Humor? Worin besteht sein Wesen? Was genau macht uns lachen? Warum verspürt der Mensch den Drang zu lachen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Menschheit seit Jahrhunderten.“

(Robinson, V., 2002, S. 3)

Um zu einer Bestimmung des Begriffes „Humor“ zu gelangen, warf ich einen Blick in einige Nachschlagewerke. Dabei fiel mir auf, dass die Definitionen sehr unterschiedlich sind, ein Umstand, der mit dem Humor als vielschichtiges und nicht klar einzugrenzendes Phänomen übereinstimmt.

Im Duden-Fremdsprachenlexikon findet sich unter Humor der folgende Eintrag:

I. [humor; lat.-fr.-engl.] der; -s, (selten:) –e: 1. (ohne Plural) Fähigkeit, Gabe eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt u. der Menschen, den Schwierigkeiten u. Missgeschicken des Alltags mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, sie nicht so tragisch zu nehmen u. über sie u. sich lachen zu können. 2. sprachliche, künstlerische o. ä. Äußerung einer von Humor (1) bestimmten Geisteshaltung, Wesensart, z. B. der rheinische -; schwarzer -: das Grauen einbeziehender Humor.
II. [humor; lat.] der; -s, -es [mòreß]: Körperflüssigkeit (Med.).“ (Duden-Fremdwörterlexikon, 1982, S. 316)

Der Begriff „Humor“ stand in der mittelalterlichen Medizin für die vier Körpersäfte:

Blut, Phlegma, Cholor (gelbe Galle) und Melancholie (schwarze Galle). Man nahm an, dass das Verhältnis zwischen diesen vier Körperflüssigkeiten die Gesundheit, den Charakter und die Gemütslage eines Menschen bestimmte.

Ein Mensch besaß „guten Humor“, wenn alle vier Körpersäfte in einem ausgewogenen Verhältnis vertreten waren. „Schlechter Humor“ wurde auf das Überwiegen eines Körpersaftes zurückgeführt (vgl. Robinson, V., 2002, S. 10).

Hippokrates und Galen unterschieden aufgrund der Mischung der Körpersäfte die vier Temperamente: Den Choleriker, den Melancholiker, den Phlegmatiker und den Sanguiniker (vgl. Pschyrembel, 1994, S. 1517).

So stellt der Pantomime Samy Molcho die vier Temperamente dar (siehe Abbildung 1):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Samy Molcho, Körpersprache, 1998, S. 12 – 13

Im Philosophischen Wörterbuch (1969) ist unter Humor eine umfangreiche Definition nachzulesen:

Humor (lat., ,Feuchtigkeit’), das richtige Maß von Feuchtigkeit, d.h. ,gesunden Säften`, im Menschen, wohlgegründete gute Stimmung. Der H. sieht am Ernsthaften und Großen das Unbedeutende und Kleine, ohne doch jenes kritisch zersetzend zu verneinen. Umgekehrt sieht der H. auch am Vernunftwidrigen noch das Vernünftige. Er ist ohne Schärfe, im Gegensatz zur Satire, und getragen von Ernst und Liebe und großer Freiheit des Geistes. Der H. hat tiefe Beziehung zur philos. Haltung. ,Der Humorist treibt immer Metaphysik’(Fr. Th. Vischer). Jean Paul spricht in diesem Sinne von ,einer ,humoristischen Totalität’ der Weltanschauung.

Höffding unterscheidet den ,Großen H.’ als Weltanschauung vom ,Kleinen H.’ des Alltags, der jedoch weder kleinlich noch unwichtig ist, vielmehr sehr zum guten Zusammenleben im Alltag beitragen kann.

H. ist die auf großer Charakterstärke beruhende, höchste Form der Selbstbehauptung gegenüber den Sinnlosigkeiten des Daseins und den bösen Zufällen, gegenüber menschl. Böswilligkeit.

H. ist auch das Mittel, sich selbst richtig zu erkennen, sich weder zu gering noch zu hoch zu achten.

,Wer sich nicht selbst zum besten haben kann, der ist gewiß nicht von den Besten.’ (Goethe).“ (Philosophisches Wörterbuch, 1969, S. 261)

Auffallend ist, dass die meisten der angeführten Definitionen den Humor mit einer

geistigen Haltung, mit der Fähigkeit zu Selbstkritik und Selbstdistanzierung, mit einer Art konstruktiver Lebensbewältigungsstrategie in Verbindung bringen und dass dieses Wissen bereits vor vielen Jahren in manchen (philosophischen) Köpfen war, während wir heutzutage den Humor häufig nicht so schnell abrufbar haben, und Nachhilfestunden im Lachen nehmen (beispielsweise in Lachclubs) sowie Entwicklungshilfe in der Disziplin „Humorfähigkeit“ brauchen.

Humor ist, was man nicht hat, sobald man ihn definiert.

Rudolf Presber

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Humor um ein vielschichtiges, schwer einzugrenzendes Phänomen, wobei sich diese Tatsache in der Verschieden-artigkeit der angeführten Definitionen widerspiegelt.

In meiner vorliegenden Arbeit orientiere ich mich an die dreiteilige Definition der Humorforscherin Robinson Vera, die den Begriff „Humor“ wie folgt definiert:

„als umfassendes und vielschichtiges Phänomen, das im natürlichen Umfeld in unterschiedlichster Form auftreten und verschiedenste emotionale Funktionen und Zwecke besitzen kann.“ (Robinson, V., 2002, S. 10)

Weiters wird jede Kommunikation als Humor bezeichnet,

„die von den Beteiligten als komisch wahrgenommen wird und dazu führt, daß diese lachen oder lächeln und Belustigung empfinden.“ (Robinson, V. 2002, S. 10)

Schließlich wird der Begriff „Humor“

„im Sinne eines generellen Konzeptes verwendet, das einen dreiphasigen Prozeß aus kognitiver Kommunikation, emotionaler Reaktion (Belustigung, Freude) und physischer Reaktion (Lachen etc.) umfaßt.“ (Robinson, V., 2002, S. 10)

3. Humor und Psychoanalyse

3.1. Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten

3.1.1. Allgemeines

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Deckblatt vom Werk „Der Witz“ (Schneider, P., 2003, S. 93)

Sigmund Freud unterscheidet in seinem 1905 verfassten Werk „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten / Der Humor“ (Fischer, 1996) zwischen Witz, Komik und Humor. Freud arbeitete gleichzeitig am „Witz“ und den „Drei Abhandlungen der Sexualtheorie“. Interessant und witzig ist, dass die „Drei Abhandlungen“ eine quasi-biologische Entwicklungstheorie der normalen Sexualität darstellen sollen, während der „Witz“ den Gedanken der Verführung wieder aufnimmt (vgl. Schneider, P., 2003, S. 93).

Im Werk „Witz“ unterstreicht Freud vorerst die ernste Rolle des Witzes. Er bezeichnet Witze als Aggressionen mit erotischer Beimischung. Somit ermöglicht der Witz die Befriedigung des lüsternen oder feindseligen Triebes gegen ein im Wege stehendes Hindernis. Der Witz umgeht dieses Hindernis und schöpft Lust aus einer durch das Hindernis unzugänglich gewordenen Lustquelle.

Er vertritt die Theorie, dass durch die Verdrängungsarbeit Genussmöglichkeiten verloren gehen, sodass besonders der tendenziöse Witz ein Mittel darstellt, den Verzicht rückgängig zu machen und das Verlorene wieder zu gewinnen.

Freuds Werk ist bedeutungsvoll für die Integrierung der Witzarbeit in die Triebtheorie, und nicht zuletzt ein Beweis, dass es im geistigen Leben keine Zufälle gibt – nicht einmal beim Witze-erzählen.

Freud sieht die drei Bereiche Witz, Komik und Humor zwar analog, jedoch nicht identisch. Die zulässige Analogiebildung kristallisiert sich, seiner Auffassung nach, aus der jeweils spezifischen Eigenheit der drei Bereiche, ihre Wirkungen aus erspartem Aufwand zu erzielen, heraus.

Der psychischen Arbeit, die beim Witz zum Tragen kommt, schenkt er mehr Aufmerksamkeit. Demnach betrachtet er die Technik des Witzes und findet Phänomene, wie Verdichtung und Verschiebung, die wir bereits aus der Traumarbeit kennen.

Freud postuliert drei Grundformen der Witztechnik mit ihren Unterformen, die im folgenden Kapitel ausführlich dargelegt werden.

3.1.2. Grundformen der Witztechniken

1. Verdichtung

- mit Ersatzbildung durch Mischwort:

Als Beispiel erwähnt Freud die Zusammenziehung von familiär und Millionär zu famillionär.

„R. behandelte mich ganz wie seinesgleichen, ganz famillionär“ (Freud, 1996, S. 34).

- mit leichter Modifikation:

Karl Kraus spricht von einem sogenannten Revolverjournalisten, dass dieser mit dem „Orienterpresszug“ gefahren sei. In diesem Wort treffen die beiden Wörter Orientexpresszug und Erpressung zusammen (vgl. Freud, S., 1996, S. 43).

Beim Vergleich dieser beiden Witztechniken ist festzustellen, dass keine wesentlichen Unterschiede sichtbar werden, sondern die Übergänge fließend sind. Beide Unterarten gehören zur Verdichtung mit Ersatzbildung (vgl. Freud, 1996, S. 44).

2. Verwendung des nämlichen Materials

- als Ganzes und in Silben zerteilt (wie in einer Scharade):

Bei dieser Witztechnik kommt es zur „zweifachen Verwendung“ ein- und desselben Wortes, und zwar einmal als Ganzes und anschließend in Silben zerlegt, die einen neuen Sinn ergeben. Nach Freud handelt es sich hierbei um einen Zerteilungswitz, wie folgendes Beispiel veranschaulicht:

„(Nach Th. Vischer und K. Fischer.) Als in Berlin einmal die Antigone aufgeführt wurde, fand die Kritik, daß die Aufführung des antiken Charakters entbehrt habe. Der Berliner Witz machte sich diese Kritik in folgender Weise zu eigen: Antik? Oh, nee. “ (Freud, S., 1996, S. 47)

Ähnlich ist folgender Witz:

„Fragt der Urologe den Patienten: Befriedigen Sie sich selbst?

Meint der Patient: Oh, na, nie!“

- Änderung der Anordnung:

Hier wird dasselbe Material von Wörtern verwendet, wobei die Anordnung derselben eine Änderung – zugunsten eines völlig neuen Sinnes – erfährt. Je geringer die Abänderung ausfällt, desto gelungener zeigt sich die Technik des Witzes.

„Das Ehepaar X lebt auf ziemlich großem Fuße. Nach der Ansicht der einen soll der Mann viel verdient und sich dabei etwas zurückgelegt haben, nach anderen wieder soll sich die Frau etwas zurückgelegt und dabei viel verdient haben.“ (Freud, S., 1996, S. 48)

Warum wiegen verheiratete Frauen mehr als Singles?

Singles kommen nach Hause, sehen, was im Kühlschrank ist, und gehen ins Bett.

Verheiratete Frauen kommen nach Hause, sehen, was im Bett ist, und gehen zum Kühlschrank.

- Kleine Modifikation:

Bei dieser Witztechnik wird das Wort oder werden die Wörter, aus denen sich der Witz entfaltet, das eine Mal unverändert, das andere Mal mit einer kleinen Modifikation (durch die Vertauschung eines Vokales) gebraucht.

„Er hört von einem Herrn, der selbst als Jude geboren ist, eine gehässige Äußerung über jüdisches Wesen. ,Herr Hofrat’, meint er, ,Ihr Ant e semitismus war mir bekannt, Ihr Ant i semitismus ist mir neu.“

(Freud, S., 1996, S. 49)

Ein Witzbeispiel, das durch die Vertauschung eines Konsonanten gebildet wird, lieferte mir ein 7-jähriger Schüler. Als dieser einen Schornsteinfeger sah, rief er:

„Schau`, ein Schornstein n eger!“

- Dieselben Worte voll und leer:

Diese Witztechnik zeigt Ähnlichkeiten mit der Verwendung des gleichen Wortes ganz und in Teilen, wobei sich die Unterschiedlichkeit daraus ergibt, dass ein Teil zu einer verblassten End- oder Anhängesilbe reduziert wird.

3. Doppelsinn

Freud meint, dass diese Gruppe kaum von der zweiten Gruppe zu unterscheiden ist, wie auch ihre in der Folge postulierten Unterabteilungen nicht wesentlich voneinander gesondert sind.

- Name und Sachbedeutung:

„,Mehr Hof als Freiung’, sagte ein witziger Wiener mit Beziehung auf mehrere schöne Mädchen, die seit Jahren viel gefeiert wurden und noch immer keinen Mann gefunden hatten. ,Hof’ und ,Freiung’ sind zwei aneinanderstoßende Plätze im Innern der Stadt Wien.“ (Freud, S., 1996, S. 52)

Tochter Susi wird von einem jungen Mann abgeholt.

Beide Eltern winken am Fenster.

Der Vater ruft: „Pass gut auf, wenn er fährt!“

Die Mutter: „Pass gut auf, wenn er steht!“

- Metaphorische und Sachbedeutung:

Freud sieht darin eine ergiebige Quelle für die Witztechnik.

„Ein als Witzbold bekannter ärztlicher Kollege sagte einmal zum Dichter Arthur Schnitzler: ,Ich wundere mich nicht, daß du ein großer Dichter geworden bist. Hat doch schon dein Vater seinen Zeitgenossen den Spiegel vorgehalten.’ Der Spiegel, den der Vater des Dichters, der berühmte Arzt Dr. Schnitzler, gehandhabt, war der Kehlkopfspiegel.“ (Freud, S., 1996, S. 52)

- Eigentlicher Doppelsinn oder Wortspiel:

Hier handelt es sich nach Freud um einen Idealfall der mehrfachen Verwendung, wobei das doppelt verwendete Wort keiner Modifikation unterzogen wird, sondern in seinen beiden Sinngehalten für den Witz genutzt wird (vgl. Frings, W., 1996, S. 12).

„Der Unterschied zwischen ordentlichen und außerordentlichen Professoren besteht darin, dass die ordentlichen nichts außerordentliches und die außerordentlichen nichts ordentliches leisten.“ (Freud, S., 1996, S. 55)

- Zweideutigkeit:

Bei dieser Gruppe von Witzen steht der sexuelle Gehalt des Doppelsinnes im Vordergrund. Ein anschauliches Beispiel eines zweideutigen Witzes bietet der bereits angeführte Witz:

„Nach der Ansicht der einen soll der Mann viel verdient und sich

dabei etwas zurückgelegt haben, ...“ (Freud, S., 1996, S. 48)

Partygespräch: „Ach, wissen Sie“, sagt die Gastgeberin,

„ich leiste mir neuerdings zwei Ärzte, einen jungen und einen alten!“

„Warum? Das ist doch nicht notwendig!“

„Aber ja: Den alten lasse ich kommen, wenn ich krank bin, und den jungen, wenn mir etwas fehlt.“

- Doppelsinn mit Anspielung:

In dieser Gruppe werden nichtsexuelle Witze zusammengefasst, bei denen die beiden Bedeutungen des Doppelsinns nicht gleich nahe liegen. Eine Bedeutung ist entweder gebräuchlicher oder durch den Zusammenhang mit den anderen Teilen des Satzes in den Vordergrund gestellt (vgl. Freud, S., 1996, S. 57).

„(Nach K. Fischer.) Eine der ersten Regentenhandlungen des letzten Napoleon war bekanntlich die Wegnahme der Güter der Orleàns. Ein vortreffliches Wortspiel sagte damals: , C`est le premier vol de l´aigle.` ,Vol` heißt Flug, aber auch Raub.“ ( Freud, S., 1996, S. 53)

Warum hat die Witwe ihren Mann zehn Meter tief begraben lassen?

Tief im Inneren war er doch ein guter Mensch.

Diese drei angeführten Grundtechniken (Verdichtung, Verwendung des nämlichen

Materials und Doppelsinn) subsumiert Freud unter der Grundtendenz der Verdichtung.

Das Phänomen der Verschiebung sieht er für eine weitere Gruppe von Witzen als relevante Technik. Diese Gruppe steht im Gegensatz zu den Witzen mit Ver-dichtung, da sie unabhängig vom wörtlichen Ausdruck ist. Der Verschiebungswitz beruht auf einer Ablenkung oder Verschiebung des Gedankenganges, sodass zwei unterschiedliche Betrachtungen der gleichen Situation aufeinander stoßen (vgl. Frings, W., 1996, S. 12).

Folgende Beispiele sollen diese Witztechnik veranschaulichen:

„Zwei Juden treffen in der Nähe des Badehauses zusammen.

,Hast du genommen ein Bad?’ fragt der eine. ,Wieso?’ fragt der andere dagegen, ,fehlt eins?’“

„Die Vorstellung hat schon begonnen“, sagt der Logenschließer zum verspäteten Besucher, „bitte gehen Sie ganz leise hinein.“ „Wieso – schläft schon alles?“

Freud entdeckte noch weitere sieben Witztechniken (z. B. Unsinnwitze und Gleichnisse), wobei er diese als Abweichungen der Verdichtungs- und Verschiebungstechnik postuliert (vgl. Frings, W., 1996, S. 12).

3.1.3. Tendenzen des Witzes

Freud unterscheidet zwischen sogenannten harmlosen Witzen und tendenziösen Witzen.

Dem harmlosen, nichttendenziösen Witz spricht er eine mäßige Lustwirkung zu, die sich in leichtem Lächeln des Hörers zeigt (vgl. Freud, S., 1996, S. 110).

Somit beruht der Lustmechanismus beim harmlosen Witz auf einer Ersparung an psychischem Aufwand (allerdings nicht im Sinne von Hemmungsaufwand) oder auf einer Entlastung der intellektuellen Denkprozesse, wie beispielsweise auf einer Lust am Unsinn (vgl. Frings, W., 13), wie folgende Wortwitze zeigen:

„Und weil er Geld in Menge h atte, lag stets er in der Hänge m atte.“ (Freud, S., 1996, S. 105)

Und weil sie das akademische Pickerl will,

arbeitet sie am Computer mit Drill.

Im Gegensatz dazu postuliert Freud den tendenziösen Witz, der sich auf feindselige oder aggressive, wie auch auf sexuelle und obszöne Inhalte bezieht. Nachdem diese Art von Witzen offensichtlich plötzliche Ausbrüche von Gelächter evoziert (vgl. Freud, S., 1996, S. 110), beruhen viele Witze mit tendenziösen Anspielungen auf Affekten, die im Sinne des „Über-Ichs“ verboten sind.

Der Selbstzweck dieser Witze zielt darauf ab, einen Unlust fördernden Hemmungsaufwand zu „ersparen“ und damit einen Lustgewinn zu erreichen. Nach Freuds Auffassung orientiert sich der Witz am Lustprinzip, wobei dem tendenziösen Witz andere Quellen der Lust zur Verfügung stehen als dem harmlosen (vgl. Frings, W., 1996, 13). Bei näherer Betrachtung der Zote (die beabsichtigte Hervorhebung sexueller Tatsachen und Verhältnisse durch die Rede) wird diese Quelle sichtbar (vgl. Freud, S., 1996, S. 111).

Über den tendenziösen Witz schreibt Freud:

„Er ermöglicht die Befriedigung eines Triebes (des lüsternen und des feindseligen) gegen ein im Wege stehendes Hindernis, er umgeht dieses Hindernis und schöpft somit Lust aus einer durch das Hindernis unzugänglich gewordenen Lustquelle.“ (Freud, S., 1996, S. 115)

Als Hindernis wird die Verdrängung verstanden, die zugunsten der Kultur eine Zensur der Impulse erfährt. Dadurch kommt es zur Blockade von Lustquellen, wobei Genussmöglichkeiten verloren gehen. Somit stellt der tendenziöse Witz ein Mittel dar, den Verzicht zu umgehen, und das Verlorene wiederzugewinnen (vgl. Frings, W., 1996, S. 13).

3.1.4. Psychogenese des Witzes

Hier erwähnt Freud zwei Vorstufen des Witzes. Erstere finden wir beim Kind, das im Spiel mit Worten und Gedanken eine Lustbefriedigung durch Wiederfinden des Bekannten, durch Gleichklang der Wörter usw. erfährt. Der Lusteffekt beim Kinde, der durch Ersparungen an psychischem Aufwand zustande kommt, veranlasst dieses zur Fortsetzung des Spieles, wobei es dabei den Sinn der Wörter, bzw. den Zusammenhang der Sätze nicht berücksichtigt. Diesem Spiel bietet das Aufkommen der Kritik und des vernünftigen Denkens der zweiten Vorstufe, der Scherz, Einhalt (vgl. Freud, S., 1996, S. 142).

„Was den Scherz vom Witz unterscheidet, ist, daß der Sinn des der Kritik entzogenen Satzes kein wertvoller, kein neuer oder auch nur guter zu sein braucht; es muß sich eben nur so sagen lassen, wenngleich es ungebräuchlich, überflüssig, nutzlos ist, es so zu sagen. Beim Scherz steht die Befriedigung, das von der Kritik Verbotene ermöglicht zu haben, im Vordergrunde.“ (Freud, S., 1996, S. 143)

Als Beispiel führt Freud folgenden Scherz an, mit dem Meister Rokitansky auf die Frage, welchen Berufen sich seine vier Söhne zugewendet hätten, antwortete:

„Zwei heilen und zwei heulen.“ (Zwei Ärzte und zwei Sänger)

(Freud, S., 1996, S. 143)

Freud sieht die Witzlust als Hilfe zur Überwindung von Hemmungen. Diese Witzlust verfolgt die gleiche Richtung wie eine bestehende (beispielsweise aggressive oder obszöne) Tendenz, die jedoch aufgrund einer psychischen Hemmung nicht als Lustquelle dienen kann. Die Witzlust (ver)führt zu einer Verstärkung der unterdrückten Tendenz und zur Überwindung der Hemmung. Somit wird der Witzlust die Funktion einer Verlockungsprämie zugeschrieben, mit deren Unterstützung ein großer, sonst schwer zu erreichender Lustbetrag gewonnen werden kann, der sich im Lachen äußert (vgl. Freud, S., 1996, S. 150).

„Ich habe guten Grund zu vermuten, dass dieses Prinzip einer Einrichtung entspricht, die sich vielen, fern voneinander gelegenen Gebieten des Seelenlebens bewährt, und halte es für zweckmäßig, die zur Auslösung der großen Lustentbindung dienende Lust als Vorlust und das Prinzip als Vorlustprinzip zu bezeichnen.“ (Freud, S., 1996, S. 150)

Nach diesen Ausführungen wird man sich nun nach den subjektiven Bedingungen der Witzarbeit fragen.

Freud sieht als Triebfeder der Witzproduktion den ehrgeizigen „Drang, seinen Geist zu zeigen, sich darzustellen, ein der Exhibition auf sexuellem Gebiet gleichzusetzender Trieb.“ (Freud, S., 1996, S. 156)

Die für die Produktion des tendenziösen Witzes günstigste Disposition ist durch das Vorhandensein zahlreicher gehemmter Triebe gegeben. Demnach stehen einige tendenziöse Witze der Aggression im Zusammenhang mit einer latenten Exhibitionsneigung des Witzerzählers. So sind jene tendenziösen Witze von besonderem Erfolg gekrönt, die von Menschen erzählt werden, bei denen eine gewisse sadistische Komponente in der Sexualität, mehr oder weniger gehemmt, nachweisbar ist.

Doch ist nach dem Einfall des Witzes der psychische Vorgang der Witzbildung nicht abgeschlossen. Der Witzproduzent begnügt sich nicht mit seinem Einfall, sondern verspürt den Drang, seinen Witz mitzuteilen, bzw. dadurch einen anderen zum Lachen zu bringen (vgl. Freud, S., 1996, S. 156).

Den psychischen Vorgang der Witzbildung beim Schöpfer des Witzes bringt Freud in analogen Zusammenhang mit der Traumbildung, wenn er schreibt:

„Ein vorbewußter Gedanke wird für einen Moment der unbewußten Bearbeitung überlassen und deren Ergebnis alsbald von der bewußten Wahrnehmung erfaßt.“ (Freud, S., 1996, S. 179)

Gestützt wird diese Behauptung durch eine Reihe von Gründen, wie beispielsweise die Tatsache, dass es uns unmöglich ist, einen Witz völlig bewusst zu bilden, da dieser immer den Charakter eines spontanen Einfalles hat. Allein der Umstand, dass für uns bereits existierende Witze nicht immer abrufbar sind bzw. diese oft unvermittelt ins Gedächtnis drängen, gibt einen Hinweis auf die Herkunft des Witzes aus dem Unbewussten.

Nicht zuletzt erhärten die Darstellungsmittel des Witzes, wie Verschiebung, Verdichtung, Darstellung durch das Gegenteil und des Widersinnes, der sich auch der Traum bedient, diese Vermutung (vgl. Frings, W., 1996, S. 15).

Doch findet Freud Unterschiede zwischen Traum- und Witzbildung. Demnach besitzt der Witz – im Gegensatz zum Traum - die „soziale Komponente“, (seine Bezogenheit auf Zuhörer). Unterschiede sieht er auch in der Verwendung der Bearbeitungstechniken, die dem Witz durch das bewusste Denken gesetzt sind. Wenn er schreibt:

„Der Traum dient vorwiegend der Unlustersparnis, der Witz dem Lusterwerb; in diesen beiden Zielen treffen aber alle unsere seelischen Tätigkeiten zusammen.“ (Freud, S., 1996, S. 193) Freud akzentuiert hier den Unterschied zwischen Traum als verkleideten Wunsch und regressiver halluzinatorischer Bedürfnisbefriedigung und dem Witz als Spiel, als Suche nach Lustgewinn.

Da sich der Witz in den Dienst einer aggressiven oder sexuellen Tendenz stellt, (selbst der harmloseste ist nie tendenzlos), deren Abfuhr durch Ich- und Über-Ich-Verbote, oder durch die Realität blockiert ist, wird die Tendenz in das Unbewusste verdrängt, stößt dort auf eine lustvolle, spielerische Erinnerung aus der Kindheit, täuscht die Zensur durch die Darstellungsmittel des Witzes, wodurch der auf diese Art modifizierte psychische Inhalt wieder in das Bewusstsein dringt (vgl. Bernhardt, J., A., 1985, S. 58). Siehe Abbildung 3 und Abbildung 4 auf der nächsten Seite.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Zur sexuellen Tendenz im Witz. (Bernhardt, J. A., 1985, S. 59)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Zur aggressiven Tendenz im Witz.( Bernhardt, J. A.,

1985, S. 58)

Im Gegensatz zur Komik, bei der zwei Personen in Betracht kommen, (das Ich und die Objektperson, an der ich das Komische finde), fordert der Witz eine andere Person, der er sein Ergebnis mitteilen kann.

Diese zweite Person entspricht allerdings nicht der Objektperson, sondern der dritten Person, an der sich schließlich der Witz vollendet.

Bei einem Witz, der sich in den Dienst entblößender oder feindseliger Tendenzen stellt, „kann er als psychischer Vorgang zwischen drei Personen beschrieben werden, welche die nämlichen sind wie bei der Komik, aber die Rolle der dritten Person ist eine andere dabei; der psychische Vorgang des Witzes vollendet sich zwischen der ersten, dem Ich, und der dritten, der fremden Person, nicht wie beim Komischen zwischen dem Ich und der Objektperson.“ (Freud, S., 1996, S. 157)

Bei dieser dritten Person (Witzrezipient) müssen allerdings subjektive Bedingungen gegeben sein, die sich auf das Ziel, Lusterregung zu erreichen, günstig auswirken:

1) Der Hörer muss die gleichen inneren Hemmungen sein eigen nennen, wie der Erzähler des Witzes.
„Dieselbe muß die nämliche Hemmung, welche der Witz bei der ersten Person überwunden hat, gewohnheitsmäßig in sich herstellen können, so daß in ihr, sobald sie den Witz hört, die Bereitschaft zu dieser Hemmung zwangsartig oder automatisch erwacht.“ (Freud, S., 1996, S. 164)
2) Der Witzrezipient muss selbst in heiterer oder zumindest in indifferenter Stimmungslage sein.
3) Beim tendenziösen Witz kommt als unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des humorvollen Ereignisses das Fehlen der Tendenz gegnerischer Gefühle hinzu, die zu einer Aufhebung der Tendenzen des Witzes führen (vgl. Freud, S. 1996, S. 164).

Unter diesen angeführten Bedingungen zeigt sich die Lust, die der Witz bereitet hat, an der dritten Person deutlicher als am Urheber des Witzes, wobei das explosive Lachen als Indikator aufzufassen ist.

Daraus ergibt sich die nächste Frage nach dem Mechanismus des Lachens.

Für Freud entsteht das Lachen folgendermaßen:

„[…] wenn ein früher zur Besetzung gewisser psychischer Wege verwendeter Betrag von psychischer Energie unverwendbar geworden ist, so daß er freie Abfuhr erfahren kann.“ (Freud, S., 1996, S. 160)

Der Witzrezipient lacht, weil bei ihm ein Besetzungsaufwand aufgehoben und abgeführt wird, während es beim Witzproduzenten – in der Aufhebung oder in der Abfuhrmöglichkeit – zu Hemmnissen kommt (vgl. Freud, S., 1996, S. 161).

Somit erkauft der Hörer die Lust mit sehr geringem Aufwand.

„Die Worte des Witzes, die er hört, lassen in ihm notwendig jene Vorstellung oder Gedankenverbindung entstehen, deren Bildung auch bei ihm so große innere Hindernisse entgegenstanden.“ (Freud, S., 1996, S. 162)

Anders ausgedrückt, hätte die dritte Person als erste Person mindestens so viel psychischen Aufwand betreiben müssen, wie der Grad der Hemmung, der Unterdrückung oder der Verdrängung derselben entspricht. Diese Ersparung an Aufwand ist gleichzusetzen mit der überflüssig gewordenen Hemmung bzw. mit der Lust des Hörers. Dieser lacht den Betrag von psychischer Energie, der durch die Aufhebung der Hemmungsbesetzung frei wurde, ab (vgl. Freud, S., 1996, S. 162).

Die Aufhebung der Hemmungsbesetzung beim Witzproduzenten stellt eine unerlässliche Voraussetzung für den Witz dar, dessen Entstehung einen Widerstand zu überwinden hatte (vgl. Freud, S., 1996, S. 162).

Der Witzbildner erzählt den Witz meistens mit ernster Miene.

Nun aber möchte ich der Fragestellung nachgehen, warum die erste Person nicht lachen kann, obwohl sie Lust empfindet.

Freud sieht diese Tatsache im Zusammenhang mit einer Störung der Abfuhrmöglichkeit. Diese kann in folgenden Momenten begründet sein:

1) Die freigewordene Besetzungsenergie wird sofort einer anderen psychischen Verwendung zugeführt.
2) Es wurde kein äußerungsfähiger Betrag von Energie frei.
3) Die Witzarbeit bei der ersten Person erfordert einen gewissen Betrag von einem neuen psychischen Aufwand. Dieser bringt Kraft auf, die Hemmungen aufhebt. Es ergibt sich zwar ein Lustgewinn, besonders beim tendenziösen Witz, doch errechnet sich der Lustgewinn aus der Differenz zwischen dem Gewinn der Hemmungsaufhebung und dem Aufwand der Witzarbeit (die beim Hörer entfällt) (vgl. Freud, S., 1996, S. 163).

Zu erwähnen ist noch die Einbuße des Lacheffektes bei der dritten Person, die sich aus der Forderung, denselben Aufwand von Denkarbeit (wie die erste Person) zu leisten, ergibt.

„die Anspielungen des Witzes müssen augenfällige sein, die Auslassungen sich leicht ergänzen; mit der Erweckung des bewußten Denkinteresses ist in der Regel die Wirkung des Witzes unmöglich gemacht.“( Freud, S., 1996, S. 163)

Grundsätzlich sieht Freud den Witz als Abkömmling des „Es“, wobei es für ihn im geistigen Leben keine Zufälle gibt, nicht einmal beim Witze-erzählen.

Für Freud steht fest: „Der Witz wird gemacht, die Komik wird gefunden.“ (Freud, S., 1996, S. 193)

3.1.5. Die Komik

Wie bereits ausgeführt, kommt der Komik eine andere soziale Komponente zu, als dem Witz. Sie braucht nur zwei Personen: Eine, die das Komische findet und eine zweite, an der es gefunden wird (vgl. Freud, S., 1996, S. 193).

Den bedeutsamsten Unterschied zwischen Witz und Komik sieht Freud in der psychologischen Verortung (vgl. Freud, S., 1996, S. 220, 221).

„Die Quelle der Lust des Witzes mußten wir in das Unbewußte verlegen; keine Veranlassung zur gleichen Lokalisation ist für das Komische erfindlich. Vielmehr deuten alle Analysen, die wir bisher angestellt haben, darauf hin, daß die Quelle der komischen Lust die Vergleichung zweier Aufwände ist, die wir beide dem Vorbewußten zuordnen müssen.“ (Freud, S., 1996, S. 220)

Somit ergibt sich die komische Lust aus der Vergleichsdifferenz zweier Aufwände (vgl. Freud, S., 1996, 230), die durch folgende Vergleichsbereiche gefunden wird:

a) durch einen Vergleich zwischen dem anderen und dem Ich, wobei dem Ich die andere Person als Kind erschiene;

oder

b) durch einen Vergleich ganz innerhalb des anderen (oder zwischen einem anderen und der Außenwelt), mit der Folge, dass er sich zum Kinde herabließe;

oder

c) durch einen Vergleich ganz innerhalb des Ichs (Freud, S., 1996, S. 238), wobei sich die Quelle der Lust aus der Differenz zwischen meinen Erwartungen und dem tatsächlich Vorgefundenen ergibt. Der überflüssig gewordene Erwartungsaufwand (z. B. für eine bestimmte Handlung: Ein scheinbar schweres Gewicht lässt sich ganz leicht hochheben) wird durch Lachen abgeführt (vgl. Frings, W., 1996, S. 16).

Im zweiten Falle (b), in dem ein Vergleich des Beobachters mit dem Beobachteten, dem ein Missgeschick widerfährt, angestellt wird, handelt es sich um Situationskomik, um Übertreibung (Karikatur), um Nachahmung, um Herabsetzung und Entlarvung (vgl. Freud, S., 1996, S. 239).

Beim Vergleich des fremden Handelns mit dem vorgestellten eigenen, das man in der betreffenden Situation gezeigt hätte, (jede Vorstellung eines Tuns ist mit einem gewissen psychischen Aufwand verbunden), entsteht nun eine Differenz in der Höhe des Vorstellungsaufwandes, die durch Lachen abgeführt wird (vgl. Freud, S., 1996, S. 230).

Das Komische entwickelt sich in zwei Richtungen: Im Vergleich zum Betrachter treibt der Beobachtete entweder zuviel an körperlichem oder zuwenig an geistigem Aufwand und kann deshalb in einer Situation nicht erfolgreich bestehen.

Obwohl in diesen beiden Fällen dem Lachen das Überlegenheitsmotiv zugrunde liegt, betont Freud die Unabhängigkeit der Komik vom Überlegenheitsgefühl (vgl. Freud, S., 1996, S. 208).

Er versteht das Komische als Folge einer Teilidentifikation mit sich selbst als Kind:

„Komisch ist das, was sich für den Erwachsenen nicht schickt […]. Ich mag nicht entscheiden, ob die Herabsetzung zum Kinde nur ein Spezialfall der komischen Herabsetzung ist oder ob alle Komik im Grunde auf einer Herabsetzung zum Kinde beruht.“ (Freud, S., 1996, S. 240)

Über die Beziehung der Komik zum Humor bemerkt Freud:

„Die Wesensverwandtschaft zwischen beiden ist so wenig zweifelhaft, daß ein Erklärungsversuch des Komischen mindestens eine Komponente zum Verständnis des Humors abgeben muß.“ (Freud, S., 1996, S. 241)

Im Gegensatz zur Komiklust, bei der für deren Hinderung die Entbindung peinlicher Affekte verantwortlich ist, stellt der Humor ein Mittel dar, „die Lust trotz der sie störenden peinlichen Affekte (wie Schaden, Ärger, Schmerz, Mitleid, Ekel, Rührung) zu gewinnen [...], er tritt für diese Affektentwicklung ein, setzt sich an die Stelle derselben.“ (Freud, S., 1996, S. 241)

Der für die Affekte nötige psychische Aufwand wird überflüssig, der somit „ersparte Affektaufwand“ erzeugt Lust und fließt im Lachen ab (vgl. Freud, S., 1996, S. 241).

Für Freud gilt der Humor als „die genügsamste unter den Arten des Komischen; sein Vorgang vollendet sich bereits in einer einzigen Person, die Teilnahme einer anderen fügt nichts Neues zu ihm hinzu.“ (Freud, S., 1996, S. 241)

Als nicht neu oder unbekannt ist hier der „Galgenhumor“ zu erwähnen, den Freud als Paradebeispiel für den Humor postuliert. Dies soll nun im folgenden Kapitel genauer beschrieben werden.

3.1.6. Humor

Zur Veranschaulichung des ersparten Affektaufwandes empfinde ich Freuds berühmte Beispiele für den Galgenhumor als sehr geeignet:

„Der Spitzbube, der am Montag zur Exekution geführt wird, äußert: ,Na, diese Woche fängt gut an.’“ (Freud, S., 1996, S. 242)

Vom Standpunkt des zum Tode Verurteilten, der diese Bemerkung fallen lässt, „gehört aber Humor dazu, einen solchen Witz zu machen, d. h. über alles hinwegzusehen, was diesen Wochenbeginn vor anderen auszeichnet, den Unterschied zu leugnen, aus dem sich Motive zu ganz besonderen Gefühlsregungen ergeben könnten.“ (Freud, S., 1996, S. 242)

In einem weiteren Beispiel, in dem der zum Tode Verurteilte „[...] auf dem Wege zur Hinrichtung ein Halstuch für seinen bloßen Hals ausbittet, um sich nicht zu verkühlen“ (Freud, S.,1996, S. 242), erkennt Freud „etwas wie Seelengröße in dieser blague, in solchem Festhalten seines gewohnten Wesens und Abwenden von dem, was dieses Wesen umwerfen und zur Verzweiflung treiben sollte.“ (Freud, S., 1996, S. 242)

Hier wird uns als Hörer verständlich, dass sich der Betroffene das Selbstmitleid, den unangenehmen Affekt, erspart.

„Infolge dieses Verständnisses wird der Aufwand zum Mitleid, der schon in uns bereit war, unverwendbar, und wir lachen ihn ab.“ (Freud, S., 1996, S. 243)

Im alltäglichen Leben zeigt sich der von Freud benannte „kleine Humor“ häufig dort, wo weniger schwerwiegende Affekte, wie Ärger oder Enttäuschung, auftreten.

Wir alle vermeiden unangenehme Gefühle, sofern wir über Humor verfügen:

„Den kleinen Humor, den wir selbst in unserem Leben aufbringen, produzieren wir in der Regel auf Kosten des Ärgers, anstatt uns zu ärgern.“ (Freud, S., 1996, S. 244)

So können wir uns verschiedene Gefühlsregungen zugunsten des Humors ersparen, wie Mitleid, Ärger, Schmerz, Rührung usw., wovon sich die zahlreichen

Arten des Humors ableiten.

Im Falle einer Verschmelzung von Humor und Witz (oder einer anderen Art des Komischen), wird letzterer in den Dienst einer Verhinderung der Möglichkeit einer

Affektentwicklung, welche die Lustwirkung einschränkte, gestellt.

Der Humoraffekt, der die beschriebenen Affekte ersetzt, zieht die Energie der ursprünglichen Gefühle zumindest teilweise ab und verwendet diese für seine Zwecke. Häufig erfolgt die Ersparung eines Gefühles nicht vollständig, sondern partiell. Daraus ergibt sich nach Freud der „Humor, der unter Tränen lächelt. Er entzieht dem Affekt einen Teil seiner Energie und gibt ihm dafür den humoristischen Beiklang.“ (Freud, S., 1996, S. 245)

Für diese Art von Humor bietet sich folgende Anekdote an:

Als meine todkranke Großmutter im Spital lag, bewegungsunfähig war und in das Bett gehoben werden musste, meinte sie mir gegenüber: „Siehst du, wie man mich hier auf Händen trägt!“

Mit diesem Scherz, der wie erwähnt, eine Verschmelzung von Witz und Humor darstellt, setzt sich die Betreffende über ihren Schmerz und ihren Kummer hinweg, erspart sich und mir das Gefühl des Mitleids und bringt letztlich beiden Lustgewinn.

Diese humoristische Verschiebung, wie Freud es nennt, sieht er analog zu einem psychischen Abwehrvorgang, wenn er schreibt:

„Die Abwehrvorgänge sind die psychischen Korrelate des Fluchtreflexes und verfolgen die Aufgabe, die Entstehung von Unlust aus inneren Quellen zu verhüten.“ (Freud, S., 1996, S. 246)

Freud sieht im Humor die höchststehende Abwehrleistung. Der Humor entzieht dem mit dem Gefühl verknüpften Vorstellungsinhalt nicht die Aufmerksamkeit, sondern entzieht vielmehr der drohenden Unlust die Energie zur Freisetzung und verwandelt diese durch Abfuhr in Lust (vgl. Freud, S., 1996, S. 246).

Durch die Mittel, derer sich der Humor bedient, schließt Freud einen Zusammenhang mit dem Infantilen nicht aus, wenn er meint:

„Die Erhebung seines Ichs von welcher die humoristische Verschiebung Zeugnis ablegt – deren Übersetzung doch lauten würde: Ich bin zu groß(artig), als daß diese Anlässe mich peinlich berühren sollten - könnte er wohl aus der Vergleichung seines gegenwärtigen Ichs mit seinem kindlichen entnehmen.“ (Freud, S., 1996, S. 247)

Wie bereits angedeutet, ist der Humor näher beim Komischen als beim Witz angesiedelt, wenn auch der Humor sich häufig der Techniken des Witzes bedient. Allerdings erfährt der Humor, der in den Dienst eines Witzes gestellt wird, eine Einschränkung, wenn gleichzeitig starke Affekte auftreten. Dies gilt vor allem für Witze mit aggressiven Inhalten, die durch zu starkes Mitleid, durch Ekel oder durch Entsetzen wirkungslos bleiben.

In diesem Falle tritt der Humorist oft in das sogenannte „Fettnäpfchen“. Folgende Situation, die ich kürzlich in einer Sauna beobachten konnte, bietet sich als Beispiel an:

In der Saunakabine warteten die (einander unbekannten) Saunagäste auf den Aufguss. Doch weit und breit war keine Spur von einem dafür zuständigen Saunawart. „Wer macht nun eigentlich den Aufguss?“, ließ ein männlicher Gast (=Person B) vernehmen. Lachen und Schulterzucken in der Runde. Plötzlich bot sich ein älterer Gast an, diese Aufgabe zu übernehmen. Gleichzeitig bemerkte er, dass er nicht wüsste, ob er dazu auch fähig sei.

Daraufhin meinte Person B: „Das kann er schon, er ist ja noch jung!“

Diese humoristische Haltung, die sich in diesem Witz findet, fand keinen Anklang im Saunapublikum. Die Saunagäste schwiegen und niemand lachte. Warum blieb dieser Witz ohne Lustwirkung? Offensichtlich erregte dieser doch recht beleidigende Witz von Person B (selbst kein junger Mann mehr) bei allen Gästen Affekte wie Entsetzen oder auch Mitleid mit dem selbsternannten Saunawart, zumal dieser zuerst für die Allgemeinheit eine Hilfeleistung bot, sprich sozial erwünschtes Verhalten zeigte, und somit nach Dafürhalten der Gäste, es nicht verdiente, ins Lächerliche gezogen zu werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten: Im Mittelpunkt des Freud’schen Ansatzes steht die These, dass die im Lachen abfließende Energie aus unterdrückten Triebstrebungen – besondere Betonung erfährt der sexuelle Bereich – stammt.

Da diese Triebe in der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen im Rahmen der Erziehung als Anpassung an die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten erst nach und nach unterdrückt werden, bedeutet ihr momentaner Durchbruch im Lachen eine Rückkehr in den unbeschwerten Kindheitszustand.

Freud beschließt sein Werk „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten“ folgendermaßen:

„Die Lust des Witzes schien uns aus erspartem Hemmungsaufwand hervorzugehen, die der Komik aus erspartem Vorstellungs (Besetzungs )aufwand und die des Humors aus erspartem Gefühlsaufwand.

In allen drei Arbeitsweisen unseres seelischen Apparats stammt die Lust von einer Ersparung; alle drei kommen darin überein, daß sie Methoden darstellen, um aus der seelischen Tätigkeit eine Lust wiederzugewinnen, welche eigentlich erst durch die Entwicklung dieser Tätigkeit verlorengegangen ist. Denn die Euphorie, welche wir auf diesen Wegen zu erreichen streben, ist nichts anderes als die Stimmung einer Lebenszeit, in welcher wir unsere psychische Arbeit überhaupt mit geringem Aufwand zu bestreiten pflegten, die Stimmung unserer Kindheit, in der wir das Komische nicht kannten, des Witzes nicht fähig waren und den Humor nicht brauchten, um uns im Leben glücklich zu fühlen.“ (Freud, S., 1996, S. 249)

3.2. Sigmund Freud: Der Humor (1927)

In Freuds Essay über den Humor, das er im Jahre 1927 verfasste, war das psychoanalytische Wissen über die Persönlichkeit stark angewachsen.

Nach Freud kann sich der Humor an einer einzigen Person oder an zwei Personen vollziehen. Im ersten Falle übernimmt die einzige Person sich selbst gegenüber die humoristische Haltung ein, während im zweiten Falle der zweiten Person die Rolle des Zuschauers zufällt.

Denkbar wäre auch, dass eine dritte, nicht unbedingt humorvolle Person, in humorvoller Art beschrieben wird.

In allen Fällen kommt es aufgrund der humoristischen Einstellung zu einem Lustgewinn, wobei dem unbeteiligten Zuhörer ein ähnlicher Lustgewinn zufällt (vgl. Freud, S., 1996, S. 253).

„Aber wie bringt der Humorist jene psychische Einstellung zustande, die ihm die Affektbindung überflüssig macht, was geht bei ,der humoristischen Einstellung’ dynamisch in ihm vor?“ fragt sich Freud, (Freud, S., 1996, S. 254) und meint, wir müssten die Lösung des Problems beim Humoristen finden, zumal es sich beim Zuhörer oder Zuschauer lediglich um eine Kopie dieses unbekannten Prozesses handelte (vgl. Freud, S., 1996, S. 254).

Als für den Humor wesentliche Eigenschaften postuliert Freud die Erhabenheit und Großartigkeit, die dem Witz und der Komik fehlen.

„Das Großartige liegt offenbar im Triumph des Narzißmus, in der siegreich behaupteten Unverletzlichkeit des Ichs. Das Ich verweigert es, sich durch die Veranlassungen aus der Realität kränken, zum Leiden nötigen zu lassen, es beharrt dabei, daß ihm die Traumen der Außenwelt nicht nahe gehen können, ja es zeigt, daß sie ihm nur Anlässe zu Lustgewinn sind.“ (Freud, S., 1996, S. 254)

Somit behauptet sich der Humor gegen die Realität, tritt für die Durchsetzung des Lustprinzips ein, wobei er nicht resigniert, wohl aber trotzig ist.

Wie bereits erwähnt, sieht Freud den Humor – im Gegensatz zu anderen Abwehrmechanismen, wie Neurose, Rausch, Wahnsinn – als gesunde Abwehr des Leidens (vgl. Freud, S., 1996, S. 255).

[...]

Ende der Leseprobe aus 144 Seiten

Details

Titel
Lachen macht Schule! Humor in Therapie, Beratung, Erziehung und Unterricht
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
144
Katalognummer
V79210
ISBN (eBook)
9783638893534
ISBN (Buch)
9783638893930
Dateigröße
2940 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine sehr gründliche Arbeit mit sehr genauen Quellenangaben, enthält auch zum Thema passende, witzige Illustrationen, Vom Studienkommissionsvorsitzenden (Zweitprüfer) wurde ich gebeten, meine Arbeit im Alumni-Verein vorzustellen,
Schlagworte
Lachen, Schule
Arbeit zitieren
Mag.a Alexandria A. Bott (Autor), 2004, Lachen macht Schule! Humor in Therapie, Beratung, Erziehung und Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79210

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