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Frauenstudium in Deutschland mit besonderem Bezug zur Justus-Liebig-Universität Gießen

Título: Frauenstudium in Deutschland mit besonderem Bezug zur Justus-Liebig-Universität Gießen

Trabajo Escrito , 2007 , 16 Páginas , Calificación: 1,9

Autor:in: Jasmine Immerheiser (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen heute an Universitäten studieren. Vor etwa 100 Jahren sah die Situation in Deutschland ganz anders aus. Hochschulen waren über Jahrhunderte hinweg ein Ort, zu dem Frauen der Zutritt nicht gewährt wurde. Mit der Frauenbewegung der 70er Jahre änderte sich das. Die anfängliche Minderheit der Frauen wurde zur Mehrheit.
In der folgenden Arbeit habe ich versucht die neusten Studien und Erkenntnisse zu verwenden, insbesondere in dem Teil, in dem die heutige Situation der Frau an der Hochschule beschrieben wird. Wie der Titel schon sagt, liegt das Augenmerk des Texts auf der Justus-Liebig-Universität Gießen, um Arbeit von und für Frauen an einem konkreten Beispiel näher betrachten zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte der Frauenbildung und des Frauenstudiums

1.1 Mittelalter

1.2 18. Jahrhundert: Trennung von Öffentlichkeit und Privat

1.3 19. Jahrhundert: Die bürgerliche Frauenbewegung

1.4 20. Jahrhundert: Die neue Frauenbewegung

1.5 Der Kampf der Frauen in die Hochschulpolitik

2. Heutige Situation

2.1 Fachwahl und Motive der Frau

2.2 Erwartungen von Studentinnen

2.3 Schwierigkeiten und Benachteiligung im Studium

2.4 Studentinnen mit Kind(ern)

2.5 Rechtliche Grundlage der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen

2.5.1 Das Hochschulrahmengesetz

2.5.2 Hessisches Hochschulgesetz

3. Frauen an der Justus-Liebig-Universität Gießen

3.1 Die Frauenbeauftragte

3.1.1 Grundlage der Arbeit der Frauenbeauftragten

3.1.2 Aufgaben der Frauenbeauftragten

3.2 Veranstaltungen für Frauen

3.3 „audit familiengerechte hochschule“

3.4 Arbeitsstelle Gender Studies der JLU Gießen

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Frauenstudiums in Deutschland und analysiert die aktuelle Situation von Studentinnen an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie sich die Bedingungen für Frauen im universitären Umfeld durch Gleichstellungspolitik und spezielle Fördermaßnahmen verbessert haben und welche Herausforderungen weiterhin bestehen.

  • Historische Entwicklung der Frauenbildung vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
  • Analyse von Fachwahl, Motiven und Erwartungen heutiger Studentinnen.
  • Problematiken wie Benachteiligung im Studium und die Vereinbarkeit von Studium und Kind.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen.
  • Konkrete Förderstrukturen an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Auszug aus dem Buch

1.3 19. Jahrhundert: Die bürgerliche Frauenbewegung

Im 19. Jahrhundert begann sich die bürgerliche Frauenbewegung für die wissenschaftliche Ausbildung von Lehrerinnen, die Errichtung von Mädchengymnasien und die Zulassung von Frauen zum Abitur und an Universitäten einzusetzen. Sie wandten sich an die Kultusministerien der deutschen Bundesstaaten, an die Länderparlamente und den Reichstag. Die Ministerien und Parlamentarier diskutierten über die Studierfähigkeit der Frau; sie fürchteten die Zerstörung der weiblichen Eigenschaften durch das Studium, erinnerten die Frauen an ihre Aufgaben der Kindererziehung und das Führen des Haushaltes und sprachen ihnen die Kompetenz ab, ein Studium absolvieren zu können.

„Das Frauenzimmer gehört ohne Zweifel nicht in die Hörsäle und Studierzimmer der Gelehrten, wenn es sich bilden will zu seiner Bestimmung, damit es seine Seele verschönere und das Vergnügen des männlichen Geschlechts sei, damit es die Würde der Bürgerinnen und Hausmütter und Ehegatten und Erzieherinnen erreiche, damit es alle die Talente ausbilde, die ihm die Natur gab und die Pflichten fordern, das schöne Geschlecht zu werden.“ Johann Gottfried von Herder

„Beweise“ für die Einstellung gegenüber Frauen dafür lieferten die Mediziner, die dem Anschein nach belegen konnten, dass die Frau, bedingt durch biologische Faktoren, zum „Richter- und Anwaltsberuf ungeeignet sei.“ Dadurch wurde der Kampf den Frauen erschwert und die Zulassung verzögert. Einige Frauen begannen deshalb im Ausland zu studieren. Kleine Erfolge verzeichneten die Frauen erstmals 1892, als die preußischen Regierungsvertreter der Regierung empfahlen, Frauen zum Abitur, zum Medizinstudium und zum Maturitätsexamen zuzulassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Geschichte der Frauenbildung und des Frauenstudiums: Dieses Kapitel zeichnet den mühsamen Weg der Frau in das deutsche Bildungssystem nach, beginnend im Mittelalter bis hin zum Durchbruch Anfang des 20. Jahrhunderts.

Heutige Situation: Hier werden aktuelle Daten zu Fachwahlen, Motiven, Benachteiligungen im Studium sowie die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellung an deutschen Hochschulen beleuchtet.

Frauen an der Justus-Liebig-Universität Gießen: Dieser Abschnitt beschreibt spezifische Förderangebote wie die Arbeit der Frauenbeauftragten, das „audit familiengerechte hochschule“ und die Arbeitsstelle Gender Studies an der Universität Gießen.

Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die erreichten Fortschritte zusammen, betont jedoch, dass trotz verbesserter Strukturen noch weitere Anstrengungen zur tatsächlichen Chancengleichheit notwendig sind.

Schlüsselwörter

Frauenstudium, Frauenbildung, Geschlechterverhältnis, Gleichstellung, Hochschulpolitik, Studentinnen, Frauenbeauftragte, Gender Studies, Vereinbarkeit von Studium und Familie, Frauenbewegung, Benachteiligung, Justis-Liebig-Universität Gießen, Frauenförderung, Bildungsgeschichte, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit thematisiert die historische Entwicklung und die aktuelle Situation von Frauen an deutschen Universitäten, mit einem besonderen Fokus auf die Justus-Liebig-Universität Gießen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst die Geschichte der Frauenbildung, die heutige Studienmotivation und Fachwahl von Frauen, rechtliche Gleichstellungsaspekte sowie konkrete Unterstützungsstrukturen wie die Frauenbeauftragte und familiengerechte Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den historischen Prozess des Frauenstudiums aufzuzeigen und zu analysieren, welche Maßnahmen und Strukturen heute an der JLU Gießen existieren, um Frauen im Studium zu unterstützen und Chancengleichheit zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien sowie der Auswertung von universitären Dokumenten und rechtlichen Grundlagen zur Gleichstellung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die Analyse der aktuellen Situation von Studentinnen (inklusive Benachteiligungen) und eine detaillierte Betrachtung der frauenpolitischen Institutionen an der Universität Gießen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Frauenstudium, Gleichstellung, Frauenbeauftragte, Gender Studies, Chancengleichheit und Hochschulpolitik.

Welche Rolle spielt die Frauenbeauftragte an der Universität Gießen?

Die Frauenbeauftragte nimmt Beratungs- und Kontrollfunktionen wahr, unterstützt Frauen in Konfliktsituationen, setzt den Frauenförderplan um und koordiniert verschiedene Projekte zur Verbesserung der Situation von Frauen an der Universität.

Was beinhaltet das „audit familiengerechte hochschule“?

Es handelt sich um ein Zertifizierungsverfahren, bei dem sich die Universität verpflichtet, die Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie durch Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten und bessere Kinderbetreuung zu verbessern.

Was ist die Aufgabe der Arbeitsstelle Gender Studies an der JLU?

Sie dient als Forschungs- und Kooperationsstelle, um Themen, Theorien und Methoden der Geschlechterforschung in den Fachbereichen zu etablieren und fächerübergreifende Aktivitäten zu koordinieren.

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Detalles

Título
Frauenstudium in Deutschland mit besonderem Bezug zur Justus-Liebig-Universität Gießen
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Weiterbildung)
Curso
Geschlechterverhältnis in der Weiterbildung
Calificación
1,9
Autor
Jasmine Immerheiser (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
16
No. de catálogo
V79303
ISBN (Ebook)
9783638857260
ISBN (Libro)
9783638902793
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauenstudium Deutschland Bezug Justus-Liebig-Universität Gießen Geschlechterverhältnis Weiterbildung Gender
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jasmine Immerheiser (Autor), 2007, Frauenstudium in Deutschland mit besonderem Bezug zur Justus-Liebig-Universität Gießen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79303
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