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1 Kor 13, Das Hohelied der Liebe - Eine Exegese

Titre: 1 Kor 13, Das Hohelied der Liebe - Eine Exegese

Exégèse , 2007 , 18 Pages , Note: 1,1

Autor:in: Sören Barnkothe (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Das 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes wird gern als das „Hohelied der Liebe“ bezeichnet. Es handelt sich allerdings hierbei nicht um ein Gedicht, sondern vielmehr um ein Lobpreis der Liebe in einer hohen sprachlichen Form . Es ist ein ebenso bekannter und hochgeschätzter wie wissenschaftlich oft bearbeiteter Text aus der paulinischen Korrespondenz mit der korinthischen Gemeinde. Motiv für die Bearbeitung des Textes war sein besonderer literarischer und theologischer Charakter sowie der hohe theologische Anspruch, den er stellt. Diese Komplexität macht eine umfassende Analyse und Interpretation sowie eine Kontextdarstellung besonders schwierig. Diese Arbeit hat sich daher zum Ziel gemacht, den Text so gut wie möglich zu verstehen. Es soll hierbei auf die in Frage kommenden Kriterien der neutestamentarischen Exegese, soweit sie für den Text besonders charakteristisch sind, zurückgegriffen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Übersetzung

2.1. Verfasser, Empfänger und Historischer Ort

2.2. Integrität des 1 Korinther

2.3. Überblick des 1 Kor

2.4. Textabgrenzung und Kontextstellung

2.5. Strukturanalyse

2.6. Gattungszuordnung

2.7. Motivgeschichte

3. Textanalyse „Hohelied der Liebe“

3.1. Nutzlosigkeit der Charismen, ohne Liebe (Vers 1-3)

3.2. Beschreibung, Funktion und Wesen der Liebe (Vers 4-7)

3.3. Unvergänglichkeit der Liebe (Vers 8-13)

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese exegetische Hausarbeit zielt darauf ab, das 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes, das sogenannte „Hohelied der Liebe“, wissenschaftlich fundiert zu analysieren. Der Fokus liegt dabei auf der Einordnung des Textes in den paulinischen Kontext sowie der Interpretation seiner literarischen und theologischen Bedeutung für die korinthische Gemeinde.

  • Historischer Kontext und Integrität des 1. Korintherbriefes
  • Strukturelle Analyse und Gattungsbestimmung der Perikope
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Charismen
  • Das Verständnis der Liebe als höchster Weg christlicher Lebensführung
  • Die eschatologische Dimension der Liebe im Vergleich zu Erkenntnis und Prophetie

Auszug aus dem Buch

3.2. Beschreibung, Funktion und Wesen der Liebe (Vers 4-7)

Die Verse 4-7 folgen einer positiven Beschreibung der Liebe. Mit insgesamt fünfzehn Verben beschreibt Paulus, was die Liebe tut bzw. nicht tut. Stilistisch und inhaltlich stehen die Verse unter dem Einfluss „frühjüdischer paränetischer Tradition“. Die gattungsgemäßen Wurzeln derartiger Reihen liegen in alttestamentlichen Bekenntnisreihen, aus denen- unter hellenistischem Einfluss- im Frühjudentum Reihungen typischer Verhaltensweisen entwickelt wurden. Dass nicht der liebende Mensch, sondern die Liebe das Subjekt ist, zeigt, dass Paulus die Liebe als Kraft versteht, von denen die Christen erfüllt sind. Paulus strebt hier nicht eine Definition der Liebe an, vielmehr stellt er das „Walten“ der Liebe in den Vordergrund.

In der Mitte des Abschnittes findet man 8 negative Aussagen über die Liebe, welche von den 7 positiven Aussagen am Anfang und am Ende eingerahmt werden.

Die Liebe ist langmütig. Der wirklich Liebende lässt sich von Fehlschlägen nicht entmutigen und gibt der Entfaltung der Liebe Zeit. Die Liebe ist gütig. Hiermit ist von gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung und freundlicher Zuwendung die Rede, was der in Jesus Christus erschienenen Freundlichkeit und Liebe Gottes entspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Bedeutung des Hohelieds der Liebe innerhalb der paulinischen Korrespondenz und Definition der exegetischen Zielsetzung.

2. Übersetzung: Präsentation der Einheitsübersetzung des biblischen Textes sowie einleitende Untersuchung von Verfasserschaft, historischem Ort und strukturellen Aspekten des Korintherbriefs.

3. Textanalyse „Hohelied der Liebe“: Detaillierte exegetische Untersuchung der drei Hauptteile des Kapitels, angefangen bei der Wertlosigkeit der Charismen ohne Liebe, über die Eigenschaften der Liebe bis hin zu ihrer Unvergänglichkeit.

Schlüsselwörter

1. Korinther 13, Hohelied der Liebe, Apostel Paulus, Exegese, Charismen, Glossolalie, Liebe, Agape, Eschatologie, Vollkommenheit, Korinth, Geistesgaben, neutestamentliche Forschung, Urchristentum, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse von 1 Kor 13, wobei der Text in seinen historischen und theologischen Kontext innerhalb des ersten Korintherbriefes gestellt wird.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Text?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von geistlichen Begabungen (Charismen) zur christlichen Liebe, die Kritik an gnostischen Einflüssen in Korinth und das Wesen der Liebe als eschatologische Größe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das „Hohelied der Liebe“ mittels neutestamentlicher Exegese zu verstehen und darzulegen, warum Paulus die Liebe als „höheren Weg“ gegenüber den in Korinth umstrittenen Geistesgaben propagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine exegetische Hausarbeit, die auf literarkritischen, strukturanalytischen und motivgeschichtlichen Methoden der Theologie basiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung?

Der Hauptteil analysiert die Perikope 13,1-13 in drei Abschnitten: die Nutzlosigkeit der Charismen ohne Liebe, die Beschreibung des Wesens der Liebe sowie die Unvergänglichkeit der Liebe im Lichte der Eschatologie.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?

Zentrale Begriffe sind neben der Liebe (Agape) vor allem die Geistesgaben (Charismen), die Prophetie, Erkenntnis, Stückwerk, Vollkommenheit und die paulinische Missionsgeschichte in Korinth.

Wie ordnet die Arbeit die "Zungenrede" ein?

Die Arbeit stellt dar, dass die Zungenrede in Korinth überbewertet wurde und Paulus sie als eine zeitlich begrenzte Gabe einstuft, die der übergeordneten Kraft der Liebe unterlegen ist.

Welche Rolle spielt das Bild des Kindes im Text?

Paulus verwendet den Vergleich mit dem Kind, um die Unvollkommenheit des irdischen Erkennens im Gegensatz zur kommenden Vollendung bei Gott zu illustrieren.

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Résumé des informations

Titre
1 Kor 13, Das Hohelied der Liebe - Eine Exegese
Université
University of Kassel
Note
1,1
Auteur
Sören Barnkothe (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V79430
ISBN (ebook)
9783638863698
ISBN (Livre)
9783638863797
Langue
allemand
mots-clé
Hohelied Liebe Eine Exegese
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sören Barnkothe (Auteur), 2007, 1 Kor 13, Das Hohelied der Liebe - Eine Exegese, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79430
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