Der Alldeutsche Verband und Heinrich Claß


Seminararbeit, 2004
31 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Biographie von Heinrich Claß
2.1. Der Einfluss des Großvaters
2.2. Der Einfluss Heinrich von Treitschkes

3. Verbände und ihre Entstehung im Deutschen Kaiserreich
3.1. Der Alldeutsche Verband als Beispiel einer neuen Form des Nationalismus
3.2. Aufbau und Organisation des Alldeutschen Verbandes
3.3. Arbeitsweisen des Verbandes
3.4. Mitgliederzahl und Zusammensetzung

4. Die Geschichte des Alldeutschen Verbandes von seiner Gründung (1890/1891) bis hin zur Auflösung (1939)
4.1. Die Vorläufer, die Gründung und die Entwicklungsgeschichte bis 1900
4.2. Alldeutsche Politik bis 1914
4.3. Der Alldeutsche Verband im Ersten Weltkrieg
4.4. Die Radikalisierung nach dem Ersten Weltkrieg
4.5. Der Alldeutsche Verband im Dritten Reich

5. Antisemitismus im Alldeutschen Verband
5.1. Judenfeindliche Publizistik im Alldeutschen Verband

6. Schlusswort

Literaturverzeichnis

1.Einleitung:

„… Aus der Fremde ist das jüdische Volk gekommen [...], es hat großenteils bewusst unser Volk in einen Abgrund der Verzweifelung, der Tränen und des Blutes, der wirtschaftlichen und politischen Ohnmacht gestürzt…“[1]

Dieses Zitat durchzieht die berüchtigte „Bamberger Erklärung“ des Alldeutschen Verbandes von 1919. In ihr war das Programm der 1890/1891 gegründeten Organisation festgeschrieben worden, einer Gruppe von bizarren Personen mit extremen Forderungen und Vorstellungen. Antiliberal, antijüdisch und radikal nationalistisch hatte sie sich zum Ziel gesetzt, das Deutsche Reiche weit auszudehnen und zu einer „alldeutschen Nation“ zusammenzuschmieden.

Im Rahmen des Seminars „Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart“ habe ich mich für das Thema „Der Alldeutsche Verband“ entschieden, weil dieser als agitatorisches Organ vor allem durch Heinrich Claß` Wirken eine radikale, regierungsfeindliche und antijüdische Politik vertrat, die nach meiner Ansicht noch nicht ausreichend diskutiert wurde.

Die folgenden Ausführungen sollen einen Einblick in die Struktur und Geschichte des Alldeutschen Verbandes geben. Um zumindest eine der wichtigen Persönlichkeiten, die zur Entwicklung insbesondere der Radikalisierung des Alldeutschen Verbandes beigetragen und mitgewirkt haben, werde ich zunächst den Lebensweg des 1. Vorsitzenden Heinrich Claß, sowie die Entwicklung und das Programm des Alldeutschen Verbands bis in das Jahr 1939 beleuchten. Im besonderen werde ich auf die verschiedenen Einflüsse, die Heinrich Claß in seinem Denken und Handeln geprägt haben, eingehen. Wie sich diese Einflüsse in seinen späteren Handlungen bemerkbar machten, werde ich in Verlauf der Arbeit darlegen. Daran anknüpfend werde ich die verschiedenen Phasen bzw. Entwicklungstendenzen des Alldeutschen Verbands von der Gründung bis hin zur Auflösung 1939 kurz erläutern. Ab dem Jahr 1918 soll genauer auf das „neue“ politische Programm, sowie das gestiegenen antisemitischen Verhalten des Verbandes eingegangen werden.

2. Biographie von Heinrich Claß

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1. Der Einfluss des Großvaters

Heinrich Claß wurde am 29. Februar 1868 im rheinhessischen Alzey geboren. Er war Sohn des Notars August Claß und seiner Ehefrau Anna, Tochter eines Ministerialrats. Heinrich Claß verlebte eine schöne, behütete Kindheit. Von seinem Großvater wurde Heinrich Claß` Interesse an Politik, Geschichte und Literatur geweckt. Der Großvater war ein unbedingt national denkender, politisch interessierter und engagierter Mann. Er sah das Heil des deutschen Volkes in der preußischen Führung, und die Gründung des Kaiserreichs unter Wilhelm dem Ersten. Nebst seiner nationalen Einstellung stand die Verehrung der staatlichen Autorität im Vordergrund. Er war allerdings fast gänzlich erblindet, so dass er sich Vorleser hielt, damit er seine Leibzeitung, die damals bismarcklich eingestellte „Kölnische Zeitung“ weiterhin studieren konnte. Da diese nicht die ganze Zeitung lesen konnten, mussten seine Kinder und später auch die Enkelkinder helfen. Dadurch erhielt der junge Claß jeden Tag politischen Unterricht von seinem Großvater. All das, was er nicht verstanden hatte, wurde ihm von seinem Großvater bis ins kleinste Detail erklärt. Der Großvater gab natürlich ein sehr subjektives Bild an Claß weiter, aber dieser machte es sich zuerst zu seinem Grundsatz. Alles, was mit den Fragen der Innen- oder Außenpolitik, kolonialen Erwerbungen, Handelsverträgen oder den Beziehungen des Reichs zu den einzelnen Bundesstaaten zusammenhing, lernte er von seinem Großvater.[2] Seit seinem 9. Lebensjahr prägte der Großvater die Erziehung. Auch seine Leidenschaft für die Geschichte wurde durch den Großvater geweckt, und dieser lieh ihm aus seiner Bibliothek Bücher von Mommsen, Giesebrecht und Ranke, so dass er einen genauen Überblick über die deutsche Geschichte bekam. Im März 1887, gerade 19 Jahre alt, wurde Claß aus dem Gymnasium entlassen, und am 1. April trat er seinen Wehrdienst beim 3. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiment an. Er absolvierte das Jahr Wehrdienst mit großer Begeisterung. Hier wurden Werte wie Nationalgefühl, Ehrgefühl, Vaterlandstreue, Ehrlichkeit und Selbstbeherrschung, die er bereits von seinem Großvater gelernt hatte, noch vertieft. Für Claß gab es keine bessere Schule des Lebens. Am 24. April 1878 verstarb sein Großvater und damit sein erster Lehrmeister.[3]

2.2. Der Einfluss Heinrich von Treitschkes

Als Claß` Wehrdienst zu Ende ging, wurde erörtert, welche Universität er besuchen sollte. Dass er Jura studieren sollte war klar, auch wenn ihn die Geschichte viel mehr interessierte. Claß bevorzugte eine kleinere Universitätsstadt, aber seines Vaters Wunsch war es, dass er bei Heinrich von Treitschke hören sollte. Also zog Claß im Sommersemester 1887 nach Berlin. Er belegte alle Fächer, die für das Jurastudium wichtig waren, erschien allerdings fast nie. Stattdessen fehlte er niemals bei den Vorlesungen von Treitschke. Treitschke lehrte „Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation“ und „Politik der Staatenbünde“. Claß war fasziniert von Treitschke. Treitschke, fast taub, sprach ohne jegliche rhetorische Pausen und hielt die Satzteilung nicht ein. Anfangs irritierte das, aber nachdem Claß sich daran gewöhnt hatte, hörte er begeistert zu. Claß bezeichnet Treitschkes Vorlesungen in seinen Memoiren als „das Hinüberfluten der eigenen Gesinnung auf diejenigen Hörer, deren Seelen zur Aufnahme bereit waren; es war ein Abgeben seiner eigenen Leidenschaft, des eigenen Idealismus an jene.“ Treitschke war der Mann, der Claß` Leben bestimmte. Der Großvater hatte ihn nur aufnahmefähig für das gemacht, was Treitschke ihm lehrte. Beide vertraten die gleiche Gesinnung, aber von Treitschke lernte Claß noch einen weiteren Grundsatz, der sein Leben in entscheidendem Maße beeinflusste: Die strikte Ablehnung des Judentums. Für Claß war diese Ablehnung besonders bewundernswert, weil Treitschke, früher noch liberal eingestellt, selbst jüdische Freunde hatte, von denen er sich aber abwandte. Claß befasste sich mit den „Preußischen Jahrbüchern“, die Treitschke verfasst hatte, und der Satz „Die Juden sind unser Unglück“ ging ihm in Fleisch und Blut über.[4]

3. Verbände und ihre Entstehung im Deutschen Kaiserreich

Bevor nunmehr konkret auf den AV eingegangen wird, erscheint es mir an dieser Stelle sinnvoll die verschiedenen Verbandsgruppierungen bzw. Interessenverbände und deren Entstehung im Deutschen K. etwas genauer zu untersuchen.

Die Organisationsform des Verbandes gewann im Deutschen Kaiserreich an Bedeutung. Der Terminus „Interessenverband“ ermöglicht nicht nur eine sinnvolle Unterscheidung vom Begriff „Partei“, sondern auch eine pointierte Beschreibung der Zielsetzung dieses Organisationstyps und seines primären Integrationsfaktors, der Realisierung bestimmter, konkreter gruppenspezifischer Interessen.

Verbände sprachen bestimmte größere Gruppen der Gesellschaft an, sensibilisierten sie für die Bedeutung politischen Handelns bezüglich ihres eigenen Lebens und die Notwendigkeit der politischen Partizipation. Zugleich wurden Menschen politisiert. Im Kaiserreich gelang es den Verbänden, die Wahlbeteiligung zu steigern, zugleich konkurrierten sie mit den Parteien um die Definitionsmacht in politischen Fragen, z.T. sogar um Parlamentsmandate. Zugleich verstärkte die Tätigkeit der Verbände die soziale Segmentierung der Gesellschaft.

Die Anfänge der organisierten Interessenvertretung lassen sich bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Kaiserreich kam es zu einem rasanten Ausbau eines Interessenverbandssystems und zu einem deutlichen Funktionszuwachs der Verbände im Herrschaftssystem. Diese Entwicklung erfolgte im Zusammenhang mit der Industrialisierung, in deren Folge sich die gesellschaftlichen Interessen schneller als in den Jahrzehnten zuvor differenzierten. Die mit der Industrialisierung verbundenen sozialen Umwälzungen verschärften die Interessenunterschiede in der Gesellschaft. Weil die Interessengegensätze zunahmen, wurden Verbände gegründet, die dann wiederum dazu beitrugen Interessen organisationsfähig werden zu lassen. Gerade in Krisenzeiten (so auch in den 70er und z.T. 80er Jahren des 19. Jhd.) wurden Interessen verstärkt organisiert und gebündelt.

Das Spektrum der Interessenverbände wird gemeinhin in drei Gruppen eingeteilt:

1. Freie Assoziationen, Kammern, Kooperationen (Selbstverwaltungskörperschaften) seit dem frühen 19. Jahrhundert. Diese Interessenverbände verstanden sich als Partner der Staatsmacht und konnten ihre Interessen nur im Rahmen der Regierungspolitik vertreten, z.B. landwirtschaftliche Vereine, Handelskammern.
2. Wirtschaftsverbände, die vor allem seit den 1860er Jahren zur Durchsetzung einer schutzzöllnerischen Politik gegründet worden waren, z.B. Centralverband Deutscher Industrieller und gewerkschaftliche Organisationen.
3. Agitationsverbände seit den 1880/90er Jahren, deren Mitglieder zumeist aus dem städtischen Bildungs- und Besitzbürgertum stammten. Sie waren gut durchorganisiert, wurden vielfach von Berufspolitikern geleitet und wandten sich primär an die Öffentlichkeit, intervenierten propagandistisch bei Parlamentswahlen und waren personell untereinander sowie mit Parteien verbunden. Sie verstanden sich nicht als Repräsentanten bestimmter Berufsgruppen oder wirtschaftlicher Bereiche, sondern als Elite allgemeiner „nationaler“ Anliegen. Sie verteidigten die autoritären Strukturen und Traditionen des Obrigkeitsstaates, waren streng antiparlamentarisch eingestellt und forcierten die Entliberalisierung der deutschen Gesellschaft. Beispiele dieser Kategorie waren der BdL und der AV.

Die klassische Trennung von Interessen- und Agitationsverbänden ist fragwürdig. In der Literatur werden oft ausschließlich Wirtschaftsverbände als Interessenverbände angesehen, was in Anbetracht der satzungsmäßigen Programmatik durchaus plausibel erscheint. Richtet man allerdings das Augenmerk auf ihr konkretes, interessengeleitetes Handeln, kann man ebenso die Agitationsverbände- und insbesondere den AV –dazuzählen, auch wenn es nicht ihrem Selbstverständnis entsprach und sie nach außen immer postulierten, ein überparteiliches Gesamtinteresse zu vertreten. Deshalb erscheint es sinnvoll, den AV als Interessenverband zu klassifizieren und nicht seiner Selbstdarstellung zu folgen. Der AV vertrat konkrete Interessen, nämlich die des Bildungs- und Besitzbürgertums, aus dem die Mehrheit seiner Mitglieder stammte.

Eine wichtige Zäsur in der Entstehung der Agitationsverbände findet sich in der Zeit zwischen 1887 und 1898. Hans-Ulrich Wehler hat die Ursachen und Bedingungen dafür auf folgende Formel gebracht: „Der große Transformationsprozess, in dem Industriekapitalismus, Urbanisierung, Verkehrsrevolution, Staatsbildung, Bürokratisierung, Ausbau des Bildungssystems, wachsende Kommunikationsdichte, neue –Weltbilder- der soziokulturellen und politischen Orientierung usw. zusammenwirkten, hat in dieser Zeit zu gravierenden Folgeerscheinungen geführt, die u.a. im Verbandswesen deutlich hervortreten“.

Industrielle Depressionen in den 70er bis 90er Jahren des 19.Jhd. führten zu einer generellen Entliberalisierung weiter Bereiche des öffentlichen Lebens. Das Bürgertum verlor mit der zunehmenden sozialen Unzufriedenheit das Interesse an einer Parlamentarisierung und wandte sich verstärkt nationalen Agitationsverbänden zu, die antidemokratisch gesonnen waren. Diese vermittelten kollektives Prestige als Ausgleich für materielle Verluste. Um echte oder vermeintliche Krisenerscheinungen der gesamtgesellschaftlichen Modernisierung zu kompensieren, wurde der Nationalismus zu einer Gegenutopie nationaler Aufgaben. Er stellte sich dar in der Forderung nach Durchsetzung eines ethnisch homogenen Nationalstaats im Inneren oder nach Erreichung imperialistischer Ziele nach Außen. Für die sprunghaft vollzogene ökonomische Modernisierung und ihre sozialen und politischen Folgen stellte dieser Nationalismus eine kompensatorische Entwicklungsideologie dar. Gerade die Interessenverbände boten den Menschen (vor allem der kleinstädtischen, kleinbürgerlichen und ländlichen Bevölkerung sowie dem Bildungsbürgertum) in dieser Umbruchsituation Artikulationsmöglichkeiten.

Die Gründung des AV fiel in die –nach dem Kulturkampf- zweite Phase politischer Mobilisierung im Kaiserreich, die in den 1890er Jahren stattfand. Hier kam es nach der Aufhebung des Sozialistengesetztes (Folge: Gründung von Gewerkschaften) zu einem Bedeutungsgewinn der Sozialdemokraten und zur Gründung von agrarischen, antisemitischen und insbesondere nationalistischen Organisationen wie der des AV. Diese Gründungen profitierten von der politisierenden Wirkung des allgemeinen Reichstagswahlrechts auf die Bevölkerung. In der Zeit nach Bismarcks Entlassung als Reichskanzler und dem häufigen Wechsel der Regierungen schienen die Möglichkeiten zur organisierten Einflussnahme größer zu werden; das ungleichmäßige wirtschaftliche Wachstum verstärkte die Tendenz, auf die Regierung Druck auszuüben, um materielle Verluste zu kompensieren. Die schwere ökonomische Krise Anfang der 1890er Jahre führte zu einer politischen Mobilisierung der unzufriedenen Bevölkerung, die auch die Parteien zum Ausbau ihrer Organisation veranlasste.

Es entstanden nationale Verbände wie der AV, die sich von der jeweiligen Regierung abgrenzten und auch in Opposition zu ihr treten konnten. Im Mittelpunkt stand jetzt nicht mehr der Konservatismus, sondern die nationale Idee. Beide definieren den Staat bzw. die Nation über die Macht und über eine grundsätzlich antidemokratische, politische und gesellschaftliche Struktur. Die nationale Idee unterschied sich von konservativen Vorstellungen durch die Überzeugung, dass das Volk- und nicht eine Dynastie- die Grundlage der staatlichen Macht und Legitimität darstelle. Zugleich wurden die Nation und ihre Interessen die entscheidenden Kriterien für die Bewertung der Regierung. So bildete sich eine Opposition, die sich im Interesse der Nation, legitimiert durch einen vermeintlichen Volkswillen, gegen die Politik des Reiches wandte. Diese nationalen Verbände waren von Parteien unabhängige politische Gruppierungen und verstanden sich als eine außerparlamentarische Öffentlichkeit. Sie nahm für sich in Anspruch, die wirklichen Repräsentanten des Volkes zu sein.

[...]


[1] Aus: „Der Einfluss des Judentums, der deutsche Zusammenbruch und die Wiederaufrichtung (Verbandstag am ersten September 1919).

[2] Claß, S. 7.

[3] Claß, S. 9 ff.

[4] Ebenda. S. 27 f.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Der Alldeutsche Verband und Heinrich Claß
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
31
Katalognummer
V79431
ISBN (eBook)
9783638863704
ISBN (Buch)
9783656583820
Dateigröße
1624 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alldeutsche, Verband, Heinrich, Claß
Arbeit zitieren
Sören Barnkothe (Autor), 2004, Der Alldeutsche Verband und Heinrich Claß, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79431

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