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Physische Attraktivität und ihre Auswirkungen auf das Berufsleben

Title: Physische Attraktivität und ihre Auswirkungen auf das Berufsleben

Seminar Paper , 2006 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Thiel (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Schönheit fasziniert die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Jeder von uns kann sagen, ob ein Gesicht, ein Körper schön ist, oder eben nicht. Aber warum wir jemanden eben gerade als schön bezeichnen und wie das zu erklären ist, damit befassen sich Wissenschaftler seit dem 20. Jahrhundert. Verschiedenste Versuche wurden von ihnen unternommen um Schönheit und Ästhetik mit naturwissenschaftlichen Methoden zu ergründen und Kriterien herauszufinden, nach denen Menschen Dinge und andere Menschen beurteilen.
Leider konnte bis heute noch nicht herausgefunden werden welche Mischung von Merkmalen jemanden zu einem tatsächlich schönen Gegenüber machen, auch gerade deswegen nicht, weil Ideale nicht nur von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind, sondern auch, weil sie dem Wandel der Zeit unterliegen.
Dies soll aber nicht heißen, dass es für unsere westliche Kultur kein Idealbild gibt.
Bereits Euklid (325 – 270 v. Chr.) beschrieb mit Hilfe des „Goldenen Schnitts“ ein seit beinahe zwei Jahrtausenden im Abendland bestehendes Idealbild, bei welchem „die Körperteile eines Menschen in ihrer Größe und Platzierung in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen müssen, damit man einen Menschen als schön empfindet“ ( Weustenfeld , 2006).
Sollte es also wirklich dieses Schönheits-„Ideal“ eines Menschen geben, an welchem sich sehr viele anderen Menschen orientieren und nach welchem sie selbst streben dürften, so stellt sich doch auch die Frage inwiefern dieses Vorbild dazu fähig wäre durch sein besonderes Erscheinungsbild bei andere einen entsprechend positiven Eindruck zu hinterlassen, welcher ihm im alltäglichen Leben eventuell zu gute kommen könnte. Auch wenn man nun nicht gerade von exakt diesem Ideal ausgehen möchte, aber vielleicht von einer abgeschwächten Form, also von einer dennoch sehr besonderen physischen Attraktivität einer Person, so soll nun im Folgenden insbesondere darauf eingegangen werden wie sich diese physische Attraktivität auf das Berufsleben auswirken kann und welche Vorteile „schöne“ Menschen daraus ziehen könnten.
Zu Beginn der Untersuchung stellt sich daher die Frage : Was verstehen Wissenschaftler unter physischer Attraktivität ?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Physische Attraktivität und aus welchen Merkmalen sie sich zusammensetzt

2.1 Attraktivität des Gesichts

2.2 Attraktivität des Körpers

2.3 Beurteilung von Attraktivität durch Vergleich mit anderen Personen

3 Bedeutet schön = gut , hässlich = schlecht ?

4 Physische Attraktivität und ihr Nutzen im Berufsleben

4.1 Vorteile für „Schöne“ während der Ausbildung

4.2 Vorteile für „Schöne“ im Berufsleben

4.2.1 Vorteile eine Anstellung zu bekommen

4.2.2 Vorteile beim Gehalt und dem Prestige

4.2.3 Vorteile bei der Arbeitsbeurteilung

5 Zusammenfassung und Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Auswirkungen physischer Attraktivität auf den beruflichen Werdegang, von der Schulausbildung bis zur beruflichen Leistungsbeurteilung, und geht der Frage nach, ob das Aussehen tatsächlich zu messbaren Vorteilen im Berufsleben führt.

  • Wissenschaftliche Definitionen von Gesichts- und Körperattraktivität
  • Die psychologische Verbindung zwischen Schönheit und positiven Charaktereigenschaften
  • Der Einfluss des „Pygmalion-Effekts“ auf die schulische Bewertung
  • Vorteile attraktiver Personen bei Bewerbungsprozessen und Gehaltsverhandlungen
  • Die Rolle der physischen Erscheinung bei der Bewertung beruflicher Leistungen

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Vorteile eine Anstellung zu bekommen

Man möchte meinen es gäbe keinen Grund dafür eine schöne Sekretärin einer weniger attraktiven vorzuziehen. Sie erledigt ihre Aufgaben deswegen auch nicht besser oder schneller. Ebenso dürfte es keinen Sinn machen einen gutgebauten Dozenten die Vorlesung halten zu lassen um den Saal zu füllen, da er den Studenten deshalb auch nicht mehr beibringen kann. Die zusätzliche Aufmerksamkeit einiger Studentinnen dürfte sich dann nicht auf den Inhalt der Vorlesung richten, sondern eher auf andere Details.

Aber dennoch zeigt eine Studie, dass es v.a. auch wichtig ist das entsprechende Aussehen für eine Stelle zu haben. In diesem Fall war es die Position eines Managers. Ein Stapel Bewerbungen, bei welchem das Geschlecht , die Kompetenz und die physische Attraktivität systematisch variiert wurde, musste durchgearbeitet und anschließend entschieden werden welcher Bewerber den Job bekommen sollte. Und auch hier wurden die attraktiveren Bewerber den weniger gutaussehenden bevorzugt (Quinn, Tabor und Gordon, 1968 in Hatfield und Sprecher, 1986, S. 56). Auch eine weiter Studie von Dipboye, Fromkin und Wiback belegt , dass attraktive Bewerber eher eine Anstellung bekommen (Hatfield und Sprecher, 1986, S. 56). Hat man als gutaussehender Bewerber schließlich die erste Hürde genommen und die Stelle bekommen, so erwarten einen weitere positive Überraschungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Schönheit als wissenschaftliches Forschungsfeld ein und stellt die Relevanz der Untersuchung für das Berufsleben dar.

2 Physische Attraktivität und aus welchen Merkmalen sie sich zusammensetzt: Das Kapitel erläutert die Kriterien für Gesichts- und Körperattraktivität und die Rolle von Vergleichseffekten bei der Beurteilung.

3 Bedeutet schön = gut , hässlich = schlecht ?: Hier wird das psychologische Stereotyp untersucht, das attraktiven Menschen automatisch positive Charaktereigenschaften zuschreibt.

4 Physische Attraktivität und ihr Nutzen im Berufsleben: Dieses zentrale Kapitel analysiert die Vorteile von Attraktivität in der Schulausbildung sowie beim Bewerbungsprozess, Gehalt und der Leistungsbeurteilung.

5 Zusammenfassung und Kritische Würdigung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse, wobei betont wird, dass trotz der Vorteile von Attraktivität fachliche Kompetenz der entscheidende Faktor bleibt.

Schlüsselwörter

Physische Attraktivität, Berufsleben, Schönheit, Sozialpsychologie, Pygmalion-Effekt, Bewerbung, Leistungsbeurteilung, Gehalt, Prestige, Kindchenschema, Kontrasteffekt, Körperbild, Ausbildung, Kompetenz, Stereotyp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie die physische Attraktivität eines Menschen seine Chancen und Erfolge im Berufsleben beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den wissenschaftlichen Merkmalen von Schönheit, den psychologischen Stereotypen gegenüber attraktiven Personen und deren Auswirkungen auf die Karriere.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Studien zu klären, inwiefern ein „attraktives“ Erscheinungsbild Vorteile bei der Einstellung, Entlohnung und Leistungsbewertung bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener sozialpsychologischer Studien und Experimente aus dem 20. Jahrhundert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung von Attraktivitätskriterien, die psychologische Wahrnehmung von Schönheit und die konkreten beruflichen Vorteile von der Ausbildung bis zur Arbeitsbeurteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Physische Attraktivität, Berufsleben, Pygmalion-Effekt, Stereotyp und Leistungsbeurteilung definiert.

Wie wirkt sich Schönheit konkret auf den Schulweg aus?

Laut den angeführten Studien können attraktive Kinder aufgrund von Lehrererwartungen profitieren, was als „Pygmalion-Effekt“ beschrieben wird.

Gilt Schönheit im Berufsleben immer als Vorteil?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Schönheit zwar Vorteile bietet, aber fachliche Kompetenz und Ausbildung weiterhin die grundlegenden Faktoren für beruflichen Erfolg bleiben.

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Details

Title
Physische Attraktivität und ihre Auswirkungen auf das Berufsleben
College
University of Augsburg  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät - Lehrstuhl für Personalwesen)
Course
Seminar: Präsentation und Kommunikation
Grade
1,7
Author
Sebastian Thiel (Author)
Publication Year
2006
Pages
11
Catalog Number
V79511
ISBN (eBook)
9783638868044
ISBN (Book)
9783640864317
Language
German
Tags
Berufsleben physische Attraktivität Goldener Schnitt Schönheitsideal Euklid Berufschancen gutes Aussehen Bevorzugung attraktiver Menschen Vorstellungsgespräch erster Eindruck Kindchenschema Attraktivitätsstereotype Attraktivitätsforschung Matching nonverbale Merkmale Merkmale der sexuellen Reife Sympathie Taillen-Hüften-Verhaltnis Ästhetik Hip-to-Waist-Ratio Symmetrie Gleichmäßigkeit Faszination der Schönheit symmetrische Proportionen Durchschnittsgesicht Schönheitsstandards Erscheinungsbild Attraktivitätsbeurteilung Attraktivitätspräferenzen Gesichts-Erkennungssystem Feature Location System Feature Type System Aussehensideal äußere Erscheinung Attraktion Schönheit Spieglein Spieglein an der Wand Kindchenmerkmale Evolutionstheorie physische Merkmale Attraktivitätseinschätzung Ronald Henss Attraktivitätsstereotyp Evolutionspsychologie Mirror mirror on the wall Attraktivitätswertung Attraktivitätstätsurteil Attraktivitätsmaß Attraktionsforschung Attraktivitätswirkung attraktiv Anziehung Manfred Hassebrauck Reiner Niketta körperliche Attraktivität stereotyper Eindruck Stereotyp der physischen Attraktivität Halo-Effekt zwischenmenschlichen Anziehung Selbstwahrnehmung Persönlichkeitseigenschaften Körperbild looking-glass self Sebastian Thiel
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Sebastian Thiel (Author), 2006, Physische Attraktivität und ihre Auswirkungen auf das Berufsleben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79511
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