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Kostentreiber Softwarequalität – Optimierung von Testmanagement und Testprozessen

Title: Kostentreiber Softwarequalität – Optimierung von Testmanagement und Testprozessen

Diploma Thesis , 2005 , 71 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Wirtsch. Inform. Markus Rasing (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Die zentrale Fragestellung der vorliegenden Diplomarbeit lautet:
Wie kann eine hohe Softwarequalität sichergestellt und Fehlerkosten in der
Entwicklung und Wartung von Software reduziert werden, ohne dass die Kosten
für den Test das Softwareprojekt unwirtschaftlich werden lassen?
Die Diplomarbeit soll die folgenden Ergebnisse erbringen:

•Übersicht über die Möglichkeiten des organisierten Softwareentwicklungs- und
Testprozesses.
Das Kapitel 2 beschäftigt sich mit den verschiedenen Arten der
Softwareentwicklung. Angefangen vom statischen Wasserfallmodell, bei dem der
Testprozess erst in einer späten Phase beginnt, werden verschiedene Modelle
bis hin zur agilen Programmierung in kleinen Projektteams vorgestellt.

•Überblick über die Qualitätssicherung
Testen ist kein Selbstzweck oder abschließendes Ereignis in der Softwareentwicklung,
sondern dient der Qualitätssicherung. In Kapitel 3 werden Merkmale für
Softwarequalität und ihre Messbarkeit vorgestellt. Dazu werden die Qualitätsmerkmale
nach ISO 9126 beschrieben. Es wird auf Metriken im Allgemeinen eingegangen
und der Bezug von Qualitätssicherung und Softwaretest herausgestellt.

•Möglichkeiten Software zu testen und Tests zu managen
Kapitel 6 beschreibt den eigentlichen Testprozess. Es werden die verschiedenen
Arten des Testens in verschiedenen Phasen der Softwareentwicklung dargestellt.
Neben statischen und dynamischen Verfahren der Programmanalyse wird auf die
Automatisierung von Tests und auf das Testmanagement eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Der Softwareentwicklungsprozess

2.1 Grundlagen zu Prozessmodellen

2.2 Das Wasserfallmodell

2.3 Allgemeines V-Modell

2.4 Das W-Modell

2.5 Agile Programming mit XP

3 Software-Qualität

3.1 Software-Qualitätssicherung

3.2 Messbarkeit von Software-Qualität

3.2.1 Qualitätsmerkmale nach ISO 9126

3.2.2 Metriken

3.3 Qualität und Kosten

3.4 Qualitätssicherung und Softwaretest

4 Der Testprozess

4.1 Zielsetzung des Testens

4.2 Konventionelle Testphasen

4.2.1 Modultest oder Komponententest

4.2.2 Integrationstest oder Modulgruppentest

4.2.3 Systemtest

4.2.4 Abnahmetest

4.3 Dynamische Programmanalyse

4.3.1 White-Box-Test

4.3.2 Coverage und Metriken im White-Box-Test

4.3.2.1 Kontrollflussorientierte Verfahren

4.3.2.2 Datenflussorientierte Verfahren

4.3.3 Black-Box-Test

4.3.4 Verfahren und Metriken im Black-Box-Test

4.3.5 Gray-Box-Test

4.4 Statische Programmanalyse

4.4.1 Statische Codeanalyse

4.4.2 Inspektion

4.4.3 Review

4.4.4 Walkthrough

4.5 Testautomatisierung

4.5.1 Motivation

4.5.2 Anwendungsbereiche

4.5.3 Werkzeuge zur Testautomatisierung

4.5.3.1 Testroboter

4.5.3.2 Load and Stress

4.5.3.3 Testdatengeneratoren

4.5.3.4 Driver and Stubs

4.5.3.5 Statische Analyse-Tools

4.5.4 Probleme beim Werkzeugeinsatz

4.5.5 Automated Test Life-Cycle Methodology (ATLM)

4.5.6 Aufwand und Nutzen

4.6 Test Maturity Model (TMM)

4.7 Test und Management

4.7.1 Motivation und Ziele

4.7.2 Testendekriterien

4.7.3 Testteamstruktur

4.7.4 Risikomanagement

4.7.5 Kosten und Wirtschaftlichkeit

5 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie eine hohe Softwarequalität erreicht und Fehlerkosten bei der Entwicklung und Wartung reduziert werden können, ohne die Wirtschaftlichkeit des Projekts durch überhöhte Testkosten zu gefährden. Der Fokus liegt dabei auf der systematischen Optimierung des Testmanagements und der Testprozesse.

  • Prozessmodelle für die Softwareentwicklung
  • Messbarkeit von Softwarequalität (ISO 9126, Metriken)
  • Methoden des Softwaretests (statisch, dynamisch, White-/Black-Box)
  • Testautomatisierung und Werkzeugeinsatz
  • Risikoorientiertes Testmanagement

Auszug aus dem Buch

4.3.2.1 Kontrollflussorientierte Verfahren

Im Wesentlichen kann im White-Box-Verfahren zwischen den kontrollflussorientierten und den datenorientierten Testtechniken unterschieden werden. Das Ziel diese beiden Verfahren anzuwenden, ist die Bewertung der Vollständigkeit von Softwaretests.

Kontrollflussbasierende Verfahren werden sowohl im Modultest als auch im Integrationstest angewendet, wobei sie größere Bedeutung für den Modultest haben. Grundlage für die Anwendung der Verfahren ist der Kontrollflussgraph, welcher für das zu testende Programm erstellt werden muss. Der Graph besteht aus einer endlichen Menge von Knoten. Jeder Knoten stellt eine Anweisung dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die Bedeutung von Softwarequalität, die hohen Kosten durch Softwarefehler und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Testmaßnahmen.

2 Der Softwareentwicklungsprozess: Gibt einen Überblick über verschiedene Prozessmodelle wie das Wasserfall-, V- und W-Modell sowie agile Ansätze wie XP und deren Auswirkungen auf das Testwesen.

3 Software-Qualität: Definiert Softwarequalität, stellt Messgrößen nach ISO 9126 sowie Metriken vor und erörtert das Kostenverhältnis zwischen Vorbeugung, Prüfung und Fehlerfolge.

4 Der Testprozess: Beschreibt detailliert die verschiedenen Testphasen, Testtechniken (statisch und dynamisch), die Möglichkeiten der Testautomatisierung, das Reifemodell TMM sowie die Aufgaben des Testmanagements.

5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer risikoorientierten Teststrategie und mahnt zur vorsichtigen, prozessorientierten Einführung von Testautomatisierung.

Schlüsselwörter

Softwarequalität, Qualitätssicherung, Testmanagement, Testprozess, Softwaretest, Testautomatisierung, White-Box-Test, Black-Box-Test, Metriken, Fehlerkosten, V-Modell, W-Modell, Risikomanagement, Test Maturity Model, Softwareentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung von Testprozessen in der Softwareentwicklung, um eine hohe Softwarequalität zu erreichen und Kosten durch Fehler zu minimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt Prozessmodelle, Softwarequalitätssicherung, verschiedene Testverfahren, Testautomatisierung sowie organisatorische Aspekte wie das Testmanagement und Risikomanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Qualität gesteigert und Fehlerkosten reduziert werden können, ohne dass das Testen die Wirtschaftlichkeit des Softwareprojekts gefährdet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die den Stand der Technik hinsichtlich Vorgehensmodellen, Testmethodik und Qualitätsmetriken strukturiert zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Softwareentwicklungsprozessen, die Messbarkeit von Qualität, eine detaillierte Aufarbeitung der Testphasen und -verfahren sowie die strategische Planung des Testmanagements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Softwarequalität, Testprozess, Testautomatisierung, Fehlerkosten, risikoorientiertes Testen und Testmanagement.

Was unterscheidet das W-Modell vom V-Modell?

Das W-Modell erweitert das V-Modell, indem es das Testen nicht als nachgelagerte Phase, sondern als parallelen Prozess bereits ab Projektstart innerhalb des Entwicklungszyklus betrachtet.

Warum wird vor einem unbedachten Einsatz von Testautomatisierung gewarnt?

Testautomatisierung ist keine Allheilmittel und erfordert hohe Investitionen in Tools und Know-how. Ein unorganisierter Prozess kann durch Automatisierung sogar kontraproduktiv wirken, da die notwendige Wiederholbarkeit nicht gegeben ist.

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Details

Title
Kostentreiber Softwarequalität – Optimierung von Testmanagement und Testprozessen
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
Dipl. Wirtsch. Inform. Markus Rasing (Author)
Publication Year
2005
Pages
71
Catalog Number
V79527
ISBN (eBook)
9783640185504
Language
German
Tags
Kostentreiber Softwarequalität Optimierung Testmanagement Testprozessen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Wirtsch. Inform. Markus Rasing (Author), 2005, Kostentreiber Softwarequalität – Optimierung von Testmanagement und Testprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79527
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