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Das Hildebrandslied - Eine Analyse nach sprachgeschichtlichen und literaturhistorischen Gesichtspunkten

Title: Das Hildebrandslied - Eine Analyse nach sprachgeschichtlichen und literaturhistorischen Gesichtspunkten

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Michaela Dimova (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Hildebrandslied, einem der ältesten Zeugnisse deutscher Sprache und Literatur. Das Lied entstammt der Frühphase der deutschen Schriftsprache und ist Zeugnis für die Gesellschaftsordnung und Kulturentwicklung des frühen Mittelalters.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Hildebrandslied sowohl unter sprachgeschichtlichen, als auch unter literaturhistorischen Gesichtspunkten zu analysieren. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis der kulturhistorischen Rahmenbedingungen der Dichtung sowie Kenntnisse der Sprachentwicklung. Daher werden einleitend zunächst Aspekte frühmittelalterlicher Kultur und Sprache der Besprechung des Hildebrandliedes vorangestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema und Zielsetzung

1.2 Sprachhistorischer Hintergrund

1.3 Wertvorstellungen

2. Das Hildebrandslied

2.1 Ursprung

2.2 Historischer Rahmen

2.3 Liedform und Stilmittel

2.4 Aufbau

2.5 Das Streitgespräch

3. Zusammenfassung

4. Literaturverzeichnis

4.1 Primärliteratur

4.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Hildebrandslied, eines der ältesten Zeugnisse deutscher Literatur, unter sprachgeschichtlichen und literaturhistorischen Gesichtspunkten, wobei insbesondere der Vater-Sohn-Konflikt vor dem Hintergrund frühmittelalterlicher Wertvorstellungen untersucht wird.

  • Analyse der sprachgeschichtlichen Herkunft und Überlieferung des Hildebrandsliedes
  • Untersuchung des frühmittelalterlichen Menschen- und Weltbildes
  • Darstellung der germanischen Wertvorstellungen wie Ehre, Ruhm und Gefolgschaftstreue
  • Untersuchung der epischen Struktur und des Zwiegesprächs zwischen den Protagonisten
  • Deutung der tragischen Zuspitzung des Vater-Sohn-Konflikts

Auszug aus dem Buch

2.4 Aufbau

Das Hildebrandslied gliedert sich in drei Teile. Die Einleitung (Vers 1-6) ist eine klassische, epische Eingangsformel, mit der der Autor versichert, dass die Geschichte wahr ist. Er hat sie gehört, sie wurde nicht von ihm erfunden. „Ik gihorta dat seggen, (...)“ ist ein typischer Einstieg in die Ausgangssituation, der auch bei anderen mündlich überlieferten Dichtungen aus dieser Zeit anzutreffen ist.

Die Geschichte beginnt mit der Rückkehr des Ostgotenkönigs Dietrich von Bern nach Italien. Unter seinen Gefolgsmännern ist auch sein treuer Begleiter Hildebrand. Hildebrand und Hadubrand, Vater und Sohn, treffen vor einer entscheidenden Schlacht als Gegner, vermutlich als Heerführer, aufeinander. Hildebrand aus der Reihe Theoderichs und Hadubrand aus der Armee des Usurpators Odoaker.

Am Anfang des Liedes kommt zum Ausdruck, dass die beiden Hauptpersonen aus der gleichen Sippe stammen. Die Ähnlichkeit ihrer Namen, Hildebrand und Hadubrand, deutet darauf hin. In den ersten Zeilen wird mit Rüstung und Bewaffnung die typische germanische Vorbereitung der beiden Männer auf einen Zweikampf entsprechend der sittlichen Ordnung dargestellt. Mit wenigen und einfachen Worten macht der Dichter sein Werk bereits einleitend interessant und spannend. Der Leser weiß schon zu diesem Zeitpunkt, warum Vater und Sohn gegeneinander kämpfen sollen. Die tragische Stimmung des Liedes unterstreicht, dass es sich um keine gewöhnliche heroische Dichtung handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Hildebrandslied als bedeutendes Zeugnis der frühmittelalterlichen Literatur eingeführt und die methodische Herangehensweise der Arbeit erläutert.

2. Das Hildebrandslied: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem Ursprung, historischer Kontext, Stilmittel, der Aufbau des Werkes sowie der zentrale Konflikt im Streitgespräch analysiert werden.

3. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die literaturhistorische Bedeutung des Liedes zusammen und bewertet die Tragik des dargestellten Vater-Sohn-Konflikts im Kontext germanischer Tugenden.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Hildebrandslied, Althochdeutsch, Heldensage, Vater-Sohn-Konflikt, Frühmittelalter, Germanische Wertvorstellungen, Stabreim, Zweikampf, Dietrich von Bern, Hadubrand, Literaturgeschichte, Volkssprache, Heroik, Überlieferung, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Hildebrandsliedes, einem der ältesten überlieferten Zeugnisse deutscher Literatur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die sprachgeschichtlichen Hintergründe, die mittelalterlichen Wertvorstellungen wie Ehre und Gefolgschaftstreue sowie die Analyse der tragischen Vater-Sohn-Beziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Hildebrandslied unter sowohl sprachgeschichtlichen als auch literaturhistorischen Aspekten kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse literaturhistorischer Quellen sowie die direkte Untersuchung der Textstruktur und des Sprachstils des Hildebrandsliedes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehungsgeschichte, den historischen Rahmen, die epischen Stilmittel und interpretiert den dramatischen Dialog zwischen den Protagonisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Heldenlied, Althochdeutsch, Vater-Sohn-Konflikt, Germanische Tugenden und Frühmittelalter geprägt.

Warum konnte das Ende des Liedes in der Arbeit nicht eindeutig geklärt werden?

Der Autor weist darauf hin, dass der Schluss des Hildebrandsliedes nicht überliefert ist, weshalb der Ausgang des Kampfes nur spekulativ diskutiert werden kann.

Welche Rolle spielt die "Gefolgschaftstreue" in der Analyse?

Die Treue zum Herrn wird als einer der zentralen ethischen Konfliktpunkte identifiziert, der den Helden Hildebrand zwingt, gegen das eigene Fleisch und Blut zu kämpfen.

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Details

Title
Das Hildebrandslied - Eine Analyse nach sprachgeschichtlichen und literaturhistorischen Gesichtspunkten
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Philosophische Fakultät)
Grade
1,7
Author
Michaela Dimova (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V79640
ISBN (eBook)
9783638869812
ISBN (Book)
9783640204243
Language
German
Tags
Hildebrandslied Eine Analyse Gesichtspunkten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michaela Dimova (Author), 2004, Das Hildebrandslied - Eine Analyse nach sprachgeschichtlichen und literaturhistorischen Gesichtspunkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79640
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