Konzepte zur Bestimmung der unternehmensübergreifenden Integration


Studienarbeit, 2006

39 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik der Arbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Begri serklärungen

2 Vorstellung ausgewählter Ansätze
2.1 Integration zwischenbetrieblicher Informationssysteme nach Matthias Schu- mann
2.2 Enterprise Application Integration Ansatz nach William Ruh, Francis Marginnis und William Brown
2.3 Integrationsebenen und -technologien nach Matthias Meyer
2.4 Auswirkungen von Enterprise Application Integration nach Karsten Schott und Rolf Mäurer
2.5 Enterprise Application Integration nach Winkler, Raupach und Westphal
2.6 Integration von Interorganisationssystemen nach Rainer Alt und Ivo Ca- thomen
2.7 Integrierte Wissensmanagement-Systeme nach Gerold Riempp
2.8 Integration nach Siegfried Bauer
2.9 Integration von Applikationen und Datenbanken nach Helmut Thoma
2.10 Levels of Enterprise Integration nach Delvon Grant und Quing Tu
2.11 Integration in Supply Chain Networks nach Tage Skjott-Larsen und Pabir K. Bagchi
2.12 Computer-Aided Acquisition and Logistic Support (CALS)
2.13 Integration Engineering nach Rautenstrauch
2.14 Database Integration nach Chiang, Lim und Storey
2.15 Integration von Informationssystemen nach Magoulas und Pessi

3 Übertragung der Integrationsansätze auf elektronische Business-to-Business Marktplätze
3.1 Elektronischen B2B Märkte
3.2 Eignung der Integrationsansätze für elektronische B2B Märkte
3.2.1 Enterprise Application Integration von Winkler, Raupach und West- phal
3.2.2 Integration der Interorganisationssysteme nach Rainer Alt und Ivo Cathomen
3.2.3 Integration nach Siegfried Bauer

4 Wertung und Stellungnahme

5 Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Für die Integration der Anwendungssysteme im unternehmensinternen Bereich existieren bereits einige Ansätze. Es besteht allerdings das Problem, wie bei diesen Integrationsan- sätzen der jeweilige Grad der Integration zu bestimmen ist. Das gleiche Problem besteht, wenn diese Ansätze auf die unternehmensübergreifenden Integration übertragen werden. Auch hier muss eine Messung der Integration ermöglicht werden. Am Beginn der Betrach- tungen zur Integation war der Fokus vor allem auf die unternehmensinterne Integration gerichtet. In Zeiten von vernetzten und eng kooperierenden Unternehmen müssen die- se Betrachtungen auch auf den unternehmensübergreifenden Sektor ausgedehnt werden. Für einen zielgerichteten Vergleich der Ansätze zur Messung des unternehmensinternern und unternehmensübergreifenden Integrationsgrads werden sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aufgezeigt. Bei den Ansätzen, die für eine Bestimmung der unterneh- mensübergreifenden Integration genutzt werden, ist es weiterhin interessant, ob und wie sich diese auch auf elektronische Business-to-Business Marktplätze anwenden lassen.

1.2 Zielsetzung

Die Zielsetzung der Arbeit besteht darin, unterschiedliche Konzepte zur Bestimmung der Integration aufzuzeigen, zu vergleichen und mit Hinblick auf deren Eignung auf elektronischen B2B-Marktplätzen zu bewerten. Der Schwerpunkt soll dabei auf der unternehmensübergreifenden Integration liegen. Bei der Analyse der verschiedenen Ansätze wird auf verschiedene Wissenschaftsgebiete, wie die Informatik, die Wirtschaftsinformatik, die Betriebswirtschaftslehre und die Organisationslehre, zurückgegri en.

1.3 Methodik der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit soll hauptsächlich durch eine Auswertung nationaler und internationaler Literatur erreicht werden. Hierdurch sollen die bereits vorhandenen Integrationsansätze herausgestellt und beschrieben werden.

1.4 Aufbau der Arbeit

Im Anschluss an die Einleitung werden im zweiten Kapitel die verschiedenen Ansätze zur Integration aufgezeigt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Eignung der Ansätze für elektronische Märkte. Hier wird als erstes der Begri des elektronischen Business - to - Business Marktes de niert und daran anschlieÿend Anforderungen dieser Märkte an die Integration aufgezeigt. Im Folgenden werden die Ansätze aufgezeigt, die diesen Ansprüchen entsprechen.

Abschliessend werden in der Zusammenfassung noch einmal die wichtigsten Thesen in Bezug auf die Integration hervorgehoben und die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt.

1.5 Begri serklärungen

Unter dem Begri der Integration versteht man in der Wirtschaftsinformatik die Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einem einheitlichen Ganzen .1 Allerdings weichen einige Autoren der vorgestellten Ansätze von dieser De nition ab, daher wird jeweils auf das Begri sverständnis des Ansatzes hingewiesen. Bei der unternehmensübergreifenden Integration handelt es sich um die Integration über die Unternehmensgrenzen hinweg. Interessant sind die Betrachtungen über die unternehmensübergreifende Integration besonders für elektronische Business - to - Business - Marktplätze. Unter Business - to - Business - Marktplätzen werden sämtliche Phasen des Transaktionsprozesses mit Hilfe der Informationsverarbeitung unterstützt.

Unter Anwendungssystemen werden im engeren Sinne die Gesamtheit aller Program- me, die als Anwendungssoftware für ein konkretes betriebliches Anwendungsgebiet ent- wickelt, eingeführt und eingesetzt werden, und um die zugehörigen Daten [...]2

Unter Middleware versteht man denjenigen Teil von Software, der den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Komponenten einer verteilten, heterogenen IV- Landschaft ermöglicht3

. Unter Enterprise Applikation Integration (EAI) versteht man

im Allgemeinen ein Vorgehen [...], das den Austausch von Daten zwischen heterogenen Anwendungssystemen ermöglicht und die Verwaltung der Schnittstellen im Unternehmen vereinfacht4

2 Vorstellung ausgewählter Ansätze

2.1 Integration zwischenbetrieblicher Informationssysteme nach Matthias Schumann

Schumann unterscheidet bei der Erklärung des Integrationsbegri es drei Integrations- dimensionen. Diese sind Integrationsrichtung, Integrationsgegenstand und die Integrati-onsreichweite. 5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Dimensionen der Integration nach Schumann

Die Integrationsrichtung wird hier unterschieden in vertikale und horizontale Integrati- on. Vertikal integrierte Systeme greifen in den Produkterstellungsprozess ein. Horizontal integrierte Systeme dienen administrativen Aufgaben. Schumann unterscheidet bei den Intergrationsgegenständen in Daten, Funktionen und Programme. Die Integrationsreich- weite wird unterschieden in unternehmensintern und unternehmensübergreifend. Schumann versteht unter einer unternehmensübergreifenden Integration von Anwen- dungssystemen die Verbindung von eigenständigen Unternehmen durch Anwendungs- systeme.6 Als weitere Eigenschaften führt Schumann auf, dass diese Systeme für die beteiligten Unternehmen zusätzliche Informationen bereitstellen und von ihnen ein star- ker Ein uss auf den Wettbewerb ausgeht. Eine Voraussetzung für Anwendungssysteme, die über Unternehmensgrenzen hinweg integriert sind, stellen überbetriebliche Netzwer- ke dar.

In dem Ansatz von Schumann ist ein Integrationsgrad de niert. Nach Schumann lässt sich mit dem Integrationsgrad die Leistungsfähigkeit der integrierten Anwendungssys- teme darstellen und damit verbunden lassen sich mögliche Veränderungen aufzuzeigen, welche durch die Integration der Anwendungssysteme ausgelöst werden. Schumann zeigt verschiedene Integrationsformen auf, hierzu bedient er sich einer vierstu gen, auf den Integrationsgrad bezogenen, Einteilung. Die erste Stufe der Anwendungssysteme beschränken sich auf reine Bestelldatenübermittlung. Diese Art der Integration führt zu einer Datenintegration. Aber auch Funktionsintegration ist möglich indem Einzeltätigkeiten, wie zum Beispiel die Auftragsdatenerfassung durch mehrere Unternehmen, eingespart werden können.

Auf der zweiten Stufe der Integration existieren bei den überbetrieblichen Anwendungssystemen gemeinsame Datenbestände.

In der dritten Stufe werden die Anwendungssysteme gestaltet, durch die die Ablaufor- ganisation in den beteiligten Unternehmen verändert werden kann. Die vierte Stufe ist auch gleichzeitig die höchste Stufe der Integration von Anwendungs- systemen. Hier werden zwischenbetriebliche Prozesse annähernd automatisiert. Schumann berücksichtigt elektronische Marktplätze in seiner Arbeit nicht. Er betrachtet diese als Weiterentwicklung zwischenbetrieblicher Systeme. 7 Trotzdem lassen sich die Betrachtungen zur Integration auch auf die elektronischen B2B Marktplätze übertragen, da sie eine Form von unternehmensübergreifenden Anwendungssystemen darstellen. Ein Vorteil dieses Ansatzes, im Vergleich zu anderen Ansätzen, ist, dass sich Schumann im Anschluss an die Aufgliederung des Integrationsgrades mit einer Nutze ektanalyse befasst, um die Integration zu beurteilen.

2.2 Enterprise Application Integration Ansatz nach William Ruh, Francis Marginnis und William Brown

Die Autoren dieses Ansatzes benutzen den Begri Integrationsmodell. 8 Der Begri In- tegrationsmodell beschreibt wie Anwendungen integriert werden. Es werden Mechanis- men der Integration und die Integration selbst de niert werden. Ein Integrationsmodell bietet die Möglichkeiten die Integration zu vereinfachen. Weiterhin werden die Wieder- verwendbarkeit der Integration für verschiedene Kon gurationen und mehrere Annähe- rungsmöglichkeiten an die Integration sowie die Bewertung der Integration ermöglicht.

Die Autoren unterscheiden drei Integrationsmodelle:

1. Presentation integration,
2. Data integration und
3. Functional integration

Diese drei Integrationsmodelle ergeben sich aus den drei Komponenten, die integriert werden können. Dies sind die Präsentation, die Daten und die Funktionalität, das sind damit auch die Integrationsgegenstände. Unter Integration wird hier die Kopplung von Anwendungssystemen verstanden.

Die presentation integration ist die einfachste Form der Integration. Es wird eine neue Software in eine bestehende integriert, indem die neue Software die Präsentation, also in der Regel die Benutzerschnittstelle der alten Software benutzt. Die Autoren nennen auch Anlässe, bei denen die Form der Integration angewendet werden kann. Diese sind die Einführung einer PC-basierten Benutzerober äche für eine terminal-basierte Anwen- dung, die Einführung einer Benutzerober äche für verschiedene Anwendungen und bei der Integration von einer Anwendung, deren Nutzen sich nur durch ihre Präsentation entfaltet. Die presentation integration ist einfach und schnell durchzuführen, denn die Integration der Präsentation ist meist weniger komplex als die Integration der Daten und der Funktionen. Allerdings kann diese Form der Integration zu Performanceproblemen führen, da auf die bestehenden Anwendungen nur eine zusätzliche Schicht aufgesetzt wird.

Die zweite Form der Integration ist die data integration. Als Integrationsgegenstand die- nen hier die Daten. Es werden die Datenbestände oder die Datenstrukturen betrachtet. Auch hier werden wieder Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt. Diese sind die Kombi- nation von Daten aus verschiedenen Quellen für Auswertungen, das Anbieten von Le- sezugri en auf Daten an verschiedene Anwendungen und die Datenübertragung in eine andere Anwendung. Die date integration ist exibler in der Anwendung als die presen- tation integration. Es wird dabei der Zugri von verschiedenen Anwendungen auf die Daten ermöglicht.

Das function integration Modell basiert auf der Integration auf Quellcodeebene oder auf der Integration über application programming interface (API). Es wird dabei der Anwendung erlaubt, die Funktionalität anderer Anwendungen aufzurufen. Diese Form der Integration ist die robusteste und exibelste unter den hier aufgeführten. Die func- tional integration kann die gleichen Probleme lösen wie die anderen beiden Formen, aber hierbei besteht eine verbesserte Möglichkeit der Wiederverwendung der integrierten Komponenten.

Die Autoren nennen als bestimmendes Merkmal des Integrationsgrades die Kopplung (coupling). Bei der Kopplung sind zwei Ausprägungen möglich, die lose und die feste Kopplung. Bei der losen Kopplung erfolgt die Integration über festgelegte Schnittstel- len. Bei der festen Kopplung muss für die Integration in die Implementation eingegri en werden. Ein ähnliches Konzept ist in der Unterscheidung zwischen white box und black box integration zu sehen. Bei der white box integration ist das Innere der Anwendung beziehungsweise der Datenbank für den Integrator erkennbar. Dieses Verfahren wird bei der presentation und der data integration angewendet. Bei der black box integration ist das Innere der Anwendung nicht sichtbar. Functional integration ist sowohl als white box als auch als black box integration möglich.

Dieser Ansatz ist sowohl im unternehmensinternen und im unternehmensübergreifenden Bereich anwendbar.

2.3 Integrationsebenen und -technologien nach Matthias Meyer

Dieser Ansatz beschäftigt sich mit der Integration von Customer Relationship Mana- gement Systemen (CRM-Systeme). Der Autor versteht unter einem CRM-System die Zusammenführung verschiedener Tools, die im Rahmen des analytischen, operativen und kommunikativen CRM eingesetzt werden9. Bei dem Integrationsbegri orientiert sich Meyer an der De nition von Mertens, die besagt, dass Integration als Verknüp- fung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einer Einheit10 verstanden wird. Meyer unterscheidet zwei Ebenen der Integration, die organisatorische und die technische Inte- gration.11

Um ein CRM-System einführen zu können, müssen zahlreichen organisatorische Verän- derungen in dem Unternehmen bewerkstelligt werden. Hierzu zählt vor allem die Organi- sationsentwicklung, darunter fallen die De nition von Prozessen, Rollen und Aufgaben, um Zuständigkeiten zu klären und Koordinationsprobleme zu vermeiden12 technischen Integration von CRM-Systemen werden zwei Möglichkeiten aufgezeigt, die Integration eines CRM-System des Anbieters der eingesetzten ERP-Software oder die Integration eines beliebigen CRM-Systems durch Enterprise Application Integration. Meyer unterscheidet drei Integrationstechnologien, nämlich Middleware, Enterprise Ap- plication Integration (EAI) und Web Services. Unter Middleware werden Tools verstan- den, die applikationsunabhängig sind und Verbindungen zwischen verschiedenen App- liaktionen herstellen.13

Es werden fünf Kategorien von Middleware unterschieden:

- Datenbank-Middleware,
- Verteilte Transaktionsmonitore,
- Object Request Broker,
- Remote Procedure Calls und
- Message-oriented Middleware.14

Das Problem bei Middleware ist, dass sie nur einer technischen Integration dient, da sie nachrichtenorientiert ausgelegt ist. Für eine vollständige Integration sind laut Meyer auch inhaltliche und betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte zu beachten. Meyer kritisiert, dass bisherige Publikationen meist zu technisch ausgelegt sind und inhaltliche Aspekte unberücksichtigt bleiben.

Unter dem Begri Enterprise Application Integration werden Technologien verstanden, die automatisiert die Kommunikation und Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Anwendungen und Geschäftsprozessen innerhalb und zwischen Organisationen ermög- lichen15. Durch EAI sind also Anwendungen in der Lage, ihre Funktionalitäten auch anderen Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil von EAI, gegenüber Midd- leware, ist die höhere Flexibilität und umfangreichere Kon gurierbarkeit, denn EAI be- sitzt ein höheres Abstraktionsniveau. Meyer verweist hier auf die in Kapitel 2.2 von Ruh, Marginnis und Brown aufgeführten Integrationsformen und unterscheidet die Integrati- onsformen in

- Integration unter einer Benutzerober äche, bei der es hauptsächlich darum geht eine einheitliche Benutzerober äche für verschiedene Anwendungen den Nutzern zur Verfügung zu stellen,
-Integration auf Datenebene, mit deren Hilfe Anwendungen direkten Zugri auf Daten anderer Anwendungen erhalten, und
- Integration auf Funktionsebene, bei der Anwendungen anderen Anwendungen ei- gene Funktionalitäten zur Verfügung stellen.

Beim Integrationsgrad verweist Meyer auf Winkler, der den Integrationsgrad als das

Ausmaÿ, in dem Applikationen integriert werden16

- Dies stellt allerdings keine eindeu- tige De nition dar, denn es wird nicht festgelegt, wie dieser Grad zu bestimmen ist.

Web Services dienen der Integration von Applikationen, es existiert allerdings keine allgemeingültige De nition. Bei den Web Services erfolgt, im Unterschied zu EAI, die Integration mit Hilfe von Internettechnologien. Der Vorteil von Web Services ist in der Plattformunabhängigkeit und der Unabhängigkeit von Hardware und Programmierspra- chen zu sehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kosten für Web Service Lösungen nur 25 bis 50 % der Kosten von EAI Lösungen betragen. 17 Web Services stellen eine Kon- kurrenz zu Middleware und EAI dar und es ist davon auszugehen, dass Web Services in Zukunft eine noch gröÿere Rolle bei der Integration von Anwendungssystemen spielen. Meyers Ansatz ist sowohl unternehmensintern als auch unternehmensübergreifend an- wendbar.

2.4 Auswirkungen von Enterprise Application Integration nach Karsten Schott und Rolf Mäurer

Die Autoren de nieren EAI als Middlewaretechnologien mit einer Erweiterung um Funk- tionen zur Integration von Daten und Prozessen.18 Daraus ergibt sich eine erhöhte Fle- xibilität bei der Integration. Die Integration kann sowohl unternehmensintern als auch unternehmensübergreifend erfolgen. Für die Integration sind zwischen den Beteiligten klare Absprachen und bindende Vereinbarungen erforderlich. Um eine IT-Integration erfolgreich durchführen zu können, sind folgende Faktoren notwendig:

- eine hohe Flexibiltät durch schnellen Aufbau neuer Funktionalitäten und Individualisierung des Angebotes zur Ausschöpfung von Marktnischen,
- niedrige Kosten durch umfassende zeitnahe Informationen zur Entscheidungsunterstützung und Partnering als strategischer Hebel im E-Commerce,
- die Integration der Transport-, Daten- und Prozessebene durch Unterstützung neuer Medien und Beschleunigung von Durchlaufzeiten und
-eine perfekte Qualität durch verstärkte innerbetriebliche Kommunikation durch Globalisierung und wachsende Häu gkeit von Mergers und De-Mergers.

Durch die Verbreitung von elektronischen Märkten wird verstärkt sowohl auf der Be- scha ungsseite als auch auf der Verkaufsseite Flexibilität und Schnelligkeit der Anwen- dungssysteme gefordert. Die Autoren fordern eine Integration über mehrere Ebenen, dabei müssen Flexibilität, Kosten und Qualität beachtet werden. Durch die Integra- tion muss gewährleistet sein, dass auf der Transportebene verschiedene Plattformen, Protokolle und Formate unterstützt werden. Weiterhin sollte das Zuordnen und die Um- wandlung von Daten verschiedener Anwendungen möglich sein. Auÿerdem sollen anwen- dungsübergreifende Prozesse abbildbar, anpassbar und änderbar sein.

Die Autoren führen drei Ansätze zur Integration von Anwendungssystemen auf, Enterprise- Relationship-Management-System (ERM-Systeme), das Data Warehouse, Middleware und Enterprise Application Integration. Hersteller von ERM-Systemen versprechen zwar meist eine einfache Integration von Anwendungen über Standardschnittstellen, können diese Versprechen aber oft nicht halten.

[...]


1 Peter Mertens /Integrierte Informationsverarbeitung/ 244

2 Stahlknecht, Hasenkamp /Einführung/ 208

3 Soe ky /Middleware/ 303

4 Lieÿmann /EAI/ 180

5 Schumann /Informationsverarbeitung/ 6

6 Die Ausführungen der folgenden Absätze sind Schumann /Nutze ekte/ entnommen worden.

7 Schumann /Nutze ekte/ 309

8 Die Ausführungen der folgenden Absätze sind Ruh, Maggins, Brown /EAI/ entnommen worden.

9 Meyer /CRM-Systeme/ 126

10 Mertens /Operative Systeme/ 1 . Bei der

11 Die Ausführungen der folgenden Absätze sind Meyer /CRM-Systeme/ entnommen worden.

12 Meyer /CRM-Systeme/ 132

13 Ruh, Maggins, Brown /EAI/ 3

14 Soe ke /Middleware/

15 Winkeler, Raupach, Westphal /EAI/ 8

16 Winkeler, Raupach, Westphal /EAI/ 8, siehe auch Kapitel 2.5

17 Meyer /CRM-Systeme/ 145

18 Die Ausführungen der folgenden Absätze sind Schott, Mäurer /Auswirkungen von EAI/ entnommen worden.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Konzepte zur Bestimmung der unternehmensübergreifenden Integration
Hochschule
Technische Universität Ilmenau
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
39
Katalognummer
V79888
ISBN (eBook)
9783638798600
ISBN (Buch)
9783638799287
Dateigröße
564 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Im Rahmen des Forschungsprojektes "Integration auf elektronischen Business-to-Business-Marktplätzen" des Fachgebietes Informations- und Wissensmanagements der Technischen Universität Ilmenau.
Schlagworte
Konzepte, Bestimmung, Integration, unternehmensübergreifend, B2B, elektronische Marktplätze
Arbeit zitieren
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Stefan Kinne (Autor:in), 2006, Konzepte zur Bestimmung der unternehmensübergreifenden Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79888

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