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Schulsozialarbeit: Ein aktuelles Thema?

Title: Schulsozialarbeit: Ein aktuelles Thema?

Seminar Paper , 2007 , 35 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nora Keller (Author)

Social Work
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Schulsozialarbeit ist allgemein eine Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule, die sich hauptsächlich im SGB VIII auf den § 13 gründet.
In Deutschland ist das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit von einem Begriffswirrwarr begleitet. So findet man in der Literatur Bezeichnungen wie „schulbezogene Jugendarbeit“, „schulbezogene Jugendsozialarbeit“, „schulbezogene Jugendhilfe“ „soziale Arbeit an Schulen“ oder „Jugendarbeit an Schulen“. Wenn man diese Begriffe jedoch genauer betrachtet, so lassen sich gemeinsame Merkmale bestimmen (vgl. VEREIN FÜR KOMMUNALWISSENSCHAFTEN 1997).

Schule wird zum Einsatzort von professionellen SozialarbeiterInnen, um die Trennung von Jugendhilfe und der Institution Schule als Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen stark beeinflussendes Umfeld zu verringern. Dabei bringen SozialarbeiterInnen, sowie LehrerInnen ihre unterschiedlichen Blickwinkel mit ein, um gemeinsam Zielsetzungen, Vorgehensweisen und Kompetenzen auf ein Gesamtziel hin zu entwickeln.

Diese Zusammenarbeit von SchulsozialarbeiterInnen und LehrerInnen sollte auf einer gleichberechtigten und partnerschaftlichen Ebene geschehen. Sozialpädagogen sollten gleichwohl nach ihren spezifischen Konzepten, Methoden und Techniken arbeiten können, wie LehrerInnen dies können sollten. Da sich die Arbeitsansätze und Herangehensweisen von Schulsozialarbeit an der Jugendhilfe orientieren, und sich somit von denen der LehrerInnen abgrenzen, bringt die Schulsozialarbeit ein weiteres konzeptionelles Element in Form von Aktivitäten, Methoden, Zielsetzungen, Herangehensweisen in die Schule hinein. Insofern stellt Schulsozialarbeit eine zusätzliche pädagogische Ressource für die Institution Schule dar.

Schulsozialarbeit nimmt somit eine Vermittlerrolle zwischen dem örtlichen System der Jugendhilfe (Jugendamt, freie Träger etc.) und der Institution Schule ein. Ebenso auch zwischen dem Gemeinwesen in Form von Vereinen, Verbänden, Betrieben, Kirche, Arbeitsamt etc. in der Umgebung der Schule.
Eine Vernetzung und Kooperation von bestehenden Angeboten im Interesse der Kinder und Jugendlichen wird durch Schulsozialarbeit erstrebt und meistens erst möglich gemacht.

Die folgende Definition von WULFERS scheint meines Erachtens sehr treffend zu sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 GRUNDLAGEN VON SCHULSOZIALARBEIT?

1.1 GRUNDSÄTZE DER JUGENDHILFE UND DER SCHULSOZIALARBEIT

1.1.1 PRÄVENTION VOR INTERVENTION

1.1.2 VORRANG DER ELTERN GEGENÜBER DEM STAAT UND DEN KINDERN

1.1.3 STAAT KONTROLLIERT DIE WAHRNEHMUNG DER ELTERLICHEN SORGE

1.1.4 VORRANG FREIER TRÄGER BEI DER LEISTUNGSERBRINGUNG UND PLURALITÄT DER TRÄGER

1.1.5 VIELE RECHTE DER LEISTUNGSBERECHTIGTEN SOWIE DER KINDER UND JUGENDLICHEN

1.2 ZIELGRUPPEN DER SCHULSOZIALARBEIT

1.2.1 SCHÜLERINNEN

1.2.2 ELTERN

1.2.3 LEHRERINNEN

1.2.4 SCHULLEITUNG UND SCHULGREMIEN

1.3 ZIELE UND AUFGABEN DER SCHULSOZIALARBEIT

1.3.1 EBENE DER SCHÜLERINNEN

1.3.2 EBENE DER SCHULE

1.3.3 EBENE DER ELTERN

1.3.4 EBENE DES GEMEINWESENS

1.4 METHODEN UND ANGEBOTE

1.4.1 EINZELHILFE

1.4.2 GRUPPENARBEIT

1.4.3 GEMEINWESENARBEIT

1.4.4 BERATUNG

1.4.5 OFFENE ANGEBOTE

1.4.6 KOOPERATION

1.5 MODELLE DER KOOPERATION VON JUGENDHILFE UND SCHULE

1.5.1 THESE A:

1.5.2 THESE B:

2 SCHULSOZIALARBEIT: EIN AKTUELLES THEMA?

2.1 DIE PISA – STUDIE

2.1.1 ZIELE DER PISA STUDIE

2.1.2 ERGEBNISSE DER PISA – STUDIE

2.2 AKTUELLE EMPFEHLUNGEN, STELLUNGNAHMEN, BESCHLÜSSE FORDERUNGEN UND HANDLUNGSANWEISUNGEN WICHTIGER INSTITUTIONEN

2.2.1 EMPFEHLUNGEN DER JUGENDMINISTERKONFERENZ (JMK)

2.2.2 STELLUNGNAHME DER KULTUSMINISTERKONFERENZ (KMK)

2.2.3 BESCHLUSS DES BUNDESELTERNRAT - ARBEITSGEMEINSCHAFT DER LANDESELTERNVERTRETUNGEN IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND (BER)

2.2.4 FORDERUNGEN DER GEWERKSCHAFT ERZIEHUNG UND WISSENSCHAFT (GEW)

2.2.5 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN DER ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR JUGENDHILFE (AGJ)

3 RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Relevanz der Schulsozialarbeit als Kooperationsfeld zwischen Jugendhilfe und Schule, mit einem besonderen Fokus auf die durch die PISA-Studie angestoßenen bildungspolitischen Reformdiskussionen in Deutschland.

  • Grundlagen und Prinzipien der Schulsozialarbeit im Kontext des SGB VIII
  • Zielgruppenorientierung: Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung
  • Methodische Ansätze: Einzelhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit
  • Modelle der Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe
  • Analyse aktueller bildungspolitischer Positionen und Forderungen bedeutender Institutionen

Auszug aus dem Buch

1.2.2 Eltern

Neben den schulgebundenen Zielgruppen werden von SchulsozialarbeiterInnen alle Eltern angesprochen, insbesondere die, die Kooperation meiden oder als nicht wichtig erachten.

Eltern sind freiwillig und auch unfreiwillig in den schulischen Alltag involviert, da sie den zeitlichen Rhythmus miterleben und organisieren müssen, Unterstützung bei den Lern- und Hausaufgaben ihrer Kinder leisten, und generell Rückhalt bei sozialen und schulischen Problemen ihrer Kinder bieten. Eltern sind insofern wichtige Zielgruppe der Schulsozialarbeit, weil die schulische Leistung von Kindern steigt, wenn es Rückhalt und Unterstützung, sowie Anerkennung seitens der Eltern erfährt (vgl. STEINS 2005: 32).

Zusammenfassung der Kapitel

1 GRUNDLAGEN VON SCHULSOZIALARBEIT?: Dieses Kapitel definiert Schulsozialarbeit als Kooperation von Jugendhilfe und Schule und beleuchtet zentrale Prinzipien, Zielgruppen, Methoden sowie die verschiedenen Kooperationsmodelle.

2 SCHULSOZIALARBEIT: EIN AKTUELLES THEMA?: Das Kapitel analysiert die PISA-Studie als Anstoß für bildungspolitische Veränderungen und stellt die darauf folgenden Empfehlungen und Forderungen relevanter Institutionen vor.

3 RESÜMEE: Das Fazit fasst die Bedeutung der untersuchten Positionen zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen, präventiven Kooperation zwischen den Systemen Schule und Jugendhilfe.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Kooperation, PISA-Studie, Prävention, Intervention, Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte, Schulsystem, Bildungsreform, Sozialpädagogik, Schulabschluss, Jugendsozialarbeit, Bildungsgerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Rolle und die konzeptionellen Grundlagen der Schulsozialarbeit in Deutschland und setzt diese in Bezug zu aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die gesetzlichen Grundlagen im SGB VIII, die methodische Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen sowie die Kooperationsmodelle zwischen Jugendhilfe und Schule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit und den Stellenwert der Schulsozialarbeit vor dem Hintergrund der PISA-Debatte und institutioneller Reformforderungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte sowie offizielle Stellungnahmen und Beschlüsse relevanter bildungs- und jugendpolitischer Institutionen auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen (Grundsätze, Zielgruppen, Methoden, Modelle) und die Analyse aktueller Reaktionen von Institutionen wie der Kultusministerkonferenz oder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf die PISA-Studie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schulsozialarbeit, Kooperation, Jugendhilfe, Bildungssystem, PISA-Studie und pädagogische Prävention.

Welche Rolle spielen Eltern in der Schulsozialarbeit laut der Autorin?

Eltern werden als unverzichtbare Zielgruppe identifiziert, da schulische Leistungen und die soziale Entwicklung der Kinder maßgeblich vom Rückhalt und der Unterstützung durch das Elternhaus abhängen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Integrationsmodells?

Die Autorin vertritt die Ansicht, dass dem Integrationsmodell der Vorzug zu geben ist, da es Schule als Lebensraum begreift und die Schule von innen heraus reformieren kann.

Warum wird die PISA-Studie im Dokument als Antriebsstärke bezeichnet?

Die Studie wird als der entscheidende Auslöser für einen „Schockzustand“ im deutschen Bildungswesen beschrieben, der Institutionen dazu zwang, sich intensiver mit sozialen Defiziten und notwendigen Verbesserungen auseinanderzusetzen.

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Details

Title
Schulsozialarbeit: Ein aktuelles Thema?
College
University of Lüneburg
Course
Seminar: Schulsozialarbeit
Grade
2,0
Author
Nora Keller (Author)
Publication Year
2007
Pages
35
Catalog Number
V79959
ISBN (eBook)
9783638857543
ISBN (Book)
9783638854221
Language
German
Tags
Thema Seminar Schulsozialarbeit Sozialpädagogik Sozialarbeit Schule Kinder- und Jugendliche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nora Keller (Author), 2007, Schulsozialarbeit: Ein aktuelles Thema?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79959
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