Die Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels

Demokratisierung und Mutation als sozio-kulturelle Folgewirkungen der Schallplatte


Seminararbeit, 2007
38 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung
1.1 Fragestellung und Aufbau
1.2 Quellenlage
1.3 Forschungsstand

2. Die sozio-kulturellen Folgen der Schallplatte
2.1 Die Demokratisierung der Musikkultur
2.1.1 Der demonstrative Konsum – Die Demokratisierung aus konsumsoziologischer Perspektive
2.1.2 Die Schallplatte in der Kulturstatistik: Ein synoptischer Vergleich des Kulturbudgets verschiedener Privathaushalte
2.2 Die Mutation musikalischer Kommunikation
2.2.1 Die Herausbildung einer neuen, medienspezifischen Ästhetik - Die Dichotomie von Live- und Tonträger-Musik
2.2.2 Das Phänomen des Kulturkonsums
2.3 Die Mutation musikalischer Kommunikation aus der Perspektive der 1970er Jahre: „Musik auf Tonträgern zwischen Weltklang und Studio Sound – Produktion als eigenständige Kunstform?“

3. Zusammenfassung

4. Anhang
4.1 Quellenverzeichnis
4.2 Literaturverzeichnis

„Une totale et minutieuse immortalité.“[1]

Bemerkung von Claude Debussy über die Schallplatte

1. Einleitung

1.1 Fragestellung und Aufbau

1887 erzielte der Amerikaner Emil Berliner mit der Erfindung des Grammophons und des ersten scheibenförmigen Tonträgers[2] einen ähnlichen Durchbruch wie Johannes Gutenberg mit der Erfindung und Entwicklung des modernen Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Möglichkeit der Klangkonservierung[3] und die damit verbundene Reproduzierbarkeit gespeicherter, akustischer Information eröffneten einen neuen, kulturellen Zeitabschnitt der Medienentwicklung. Dementsprechend hat die tontechnische Innovation der Schallplatte in der Mediengeschichte eine „ähnlich umwälzende Bedeutung“[4] wie die Gutenberg-Revolution[5]. Die technischen Innovationen im Bereich der Schallaufzeichnung und die immanenten Reproduzierbarkeitspotentiale haben im ausgehenden 19. Jahrhundert die Voraussetzungen für einen dynamischen, sozio-kulturellen Transformationsprozess geschaffen, der die Relevanz des Tonträgers Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels deutlich herausstellt[6].

Der deutsche Philosoph und Gesellschaftstheoretiker Walter Benjamin hat die Schallplatte bereits 1936 in seinem viel diskutierten Beitrag „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“[7] als einen bedeutenden Demokratisierungsfaktor der Kunst bezeichnet. Zugleich weist Benjamin jedoch auch darauf hin, dass das originär einzigartige Kunstwerk durch die Schallplatte und die anderen, modernen Reproduktionsmedien sukzessiv seine Anziehungskraft verliert und dass die technische Reproduzierbarkeit gleichsam zu der Herausbildung völlig neuer Kunstformen beiträgt.

Benjamin macht insbesondere auf die sozio-kulturellen Folgewirkungen der technischen Reproduzierbarkeit aufmerksam, die langfristig eine Demokratisierung und eine Mutation der Kunst bewirkten[8].

Doch wie lässt sich der Stellenwert der Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels belegen? Welche sozio-kulturellen Implikationen hatte die tontechnische Invention der Schallplatte? An welchen Phänomenen lassen sich die Demokratisierung der Musikkultur und die Mutation der Musikkommunikation als sozio-kulturelle Folgewirkungen der Schallplatte festmachen? Ist die Schallplatte innerhalb der Kulturforschung bisher angemessen berücksichtigt worden? Die Beantwortung dieses Fragenkomplexes soll das zentrale Ziel dieser Arbeit sein.

Um eine derartige Diskussion hinreichend führen zu können und die mediengeschichtliche Bedeutung der Schallplatte zu belegen, sollen die von Walter Benjamin herausgegriffenen, sozio-kulturellen Folgen der Schallplatte aufgezeigt werden.

Im ersten Abschnitt des Hauptteils soll herausgearbeitet werden, dass die tontechnische Innovation der Schallplatte eine „Demokratisierung“[9] der Musikkultur und damit einen tief greifenden, gesellschaftlichen Wandel herbeigeführt hat. In diesem Kontext wird gezeigt, dass die 1898 einsetzende, industrielle Massenproduktion der Tonträger die Voraussetzung dafür war, dass sich die Schallplatte von einem Luxusgut der gesellschaftlichen Mittel- und Oberschichten zu einem Kulturgut entwickelte, das für jeden frei zugänglich war. Darauf aufbauend wird aus konsumsoziologischer Perspektive demonstriert, dass sich das emanzipatorische Bestreben der niederen Bevölkerungsschichten in einem 'demonstrativen Konsum' manifestierte und dass der Erwerb von Schallplatte und Abspielgerät vorrangig dazu dienen sollte, den gesellschaftlichen Status zu markieren und einen Prestigegewinn zu erzielen. Eine Tabelle des Statistischen Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahre 1977, die die monatlichen Ausgaben für Schallplatten und Tonbändern in drei wirtschaftlich unterschiedlich positionierten Haushalttypen dokumentiert, soll abschließend empirisch belegen, dass sich bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine umfassende, musikalische Demokratisierung vollzogen hat.

Der zweite Abschnitt des Hauptteils fokussiert einige Aspekte der „Mutation musikalischer Kommunikation“[10], die sich als Folgewirkung der Schallplatte im Bereich der Produktions- und Rezeptionsmodalitäten der Musikpraxis vollzogen haben. Vor diesem Hintergrund soll dargelegt werden, dass die Schallplatte in der Musikproduktion den Anstoß für signifikante Veränderungsprozesse gegeben hat, die noch heute die Musikpraxis bestimmen. Zunächst wird dargestellt, dass die Dichotomie von Live- und Tonträgermusik die Herausbildung einer neuen, medienspezifischen Ästhetik bewirkt hat. Vor diesem Hintergrund wird herausgearbeitet, dass sich die Tonträgermusik zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt hat, die die traditionellen Formen der Musikvermittlung sukzessiv zurückdrängte und in der Musikpraxis neue Maßstäbe setzte. Im vorletzten Abschnitt des Hauptteils soll demonstriert werden, dass die Schallplatte die wesentlichen Voraussetzungen für eine Kultur- und Musikkritik geschaffen und eine völlig neue Form des Kulturkonsums hervorgebracht hat. In diesem Kontext wird dargestellt, dass die phonographischen Aufnahmen erstmals fundierte Werkanalysen und einen umfassenden, musikalischen Vergleich zwischen verschiedenen Kompositionen ermöglichten. Abschließend soll eine Quelle aus der Perspektive der 1970er Jahren zeigen, dass sich die Produktion von Musik auf Tonträgern sukzessiv zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt hat. In diesem Kontext wird dargestellt, dass die Eigenständigkeit der Tonträger-Musik die Voraussetzungen für eine Mutation musikalischer Kommunikation geschaffen hat, die die kulturelle Entwicklung innerhalb der Musikpraxis entscheidend beeinflusste. Der zweite Abschnitt des Hauptteils liefert ein Basiswissen, das bei der Interpretation des Faust-Aufsatzes berücksichtigt wird. Nachdem aktuelle Forschungsthesen über die Dichotomie von Live- und Tonträgermusik und über den Kulturkonsum präsentiert worden sind, soll die Quelle aus den 1970er Jahren aus dem historischen Kontext heraus beurteilt und eingestuft werden. In der abschließenden Zusammenfassung werden die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt, Schlussfolgerungen gezogen und die eingangs aufgeworfenen Fragen beantwortet. Der zeitliche Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den 1970er Jahren, da sich die Forschung zu diesem Zeitpunkt erstmals intensiver mit den sozio-kulturellen Folgewirkungen der Schallplatte beschäftigt hat. Die Erkenntnisse der 1970er Jahre werden jedoch durch aktuelle Forschungsthesen ergänzt, die insbesondere in den Beiträgen von Friederici, Schulz, Stromeyer, Millard und Morton präsentiert werden.

1.2 Quellenlage

Da eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den sozio-kulturellen Implikationen der Schallplatte erstmals in den 1970er Jahren stattgefunden hat, sollen Quellen aus diesem Untersuchungszeitraum die Thesen der vorliegenden Arbeit stützen. Die in dem ersten Abschnitt des Hauptteils aufgestellte These, dass die Schallplatte zu einer umfassenden Demokratisierung der Musikkultur geführt hat, wird insbesondere durch eine Statistik des Statistischen Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland belegt, die der Monografie „Massenmedium Schallplatte. Die Stellung des Tonträgers in der Kultursoziologie und Kulturstatistik“[11] von Kurt Blaukopf entnommen worden ist. Die in dem zweiten Abschnitt des Hauptteils vertretene Forschungsmeinung, dass die Schallplatte eine Mutation der Musikkommunikation bewirkt hat, wird durch einen Vortrag von Karl Faust mit dem Titel „Musik auf Tonträgern zwischen Weltklang und Studio-Sound. Produktion als eigenständige Kunstform?“[12] gestützt, der in abgedruckter Form vorliegt.

1.3 Forschungsstand

Die Suche nach Sekundärliteratur und dem aktuellen Forschungsstand hat deutlich gezeigt, dass das revolutionäre Potential des Tonträgers Schallplatte „[in seiner Eigenschaft] als Kulturware[]“[13] und die von ihm ausgehenden, sozio-kulturellen Synergieeffekte trotz ihrer signifikanten, mediengeschichtlichen Bedeutung bisher nicht explizit zum Gegenstand systematischer Forschung erhoben worden sind. Während die Massenmedien Radio, Fernsehen und Internet zunehmend in das kultur- und mediengeschichtliche Forschungsfeld gerückt sind und in der aktuellen medien- und kulturgeschichtlichen Grundlagendiskussion eine exponierte Stellung einnehmen, ist die Wirkungsforschung im Bereich des Mediums Schallplatte bisher vergleichsweise vernachlässigt worden[14]. Aus diesem Grund war das Auffinden von entsprechender Sekundärliteratur, die für die Beantwortung der vorliegenden Fragestellung herangezogen werden konnte, zunächst etwas schwieriger. So ließen sich nur vereinzelt Monografien finden, die sich explizit und tiefgründig mit den sozio-kulturellen Folgewirkungen der Schallplatte befassen. Innerhalb der Forschungsliteratur dominieren vielmehr die wissenschaftlichen Ansätze, die die Schallplatte im Zusammenhang mit anderen Tonträgern oder Medien darstellen. In diesem Kontext soll insbesondere auf die Lehrbücher und Monografien von Werner Faulstich[15] hingewiesen werden, die einen ersten Zugang zu komplexen, medienwissenschaftlichen Themen ermöglichen. Werner Faulstich, Professor für Medien und Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Angewandte Medienforschung (IfAM) der Universität Lüneburg, hat im Bereich Medien und Tonträger als Autor und Herausgeber eine Reihe von Publikationen hervorgebracht, die allerdings primär einen Überblick über den gesamten Tonträgermarkt geben und nicht speziell auf die Schallplatte zugeschnitten sind. Zudem sind seine Publikationen mittlerweile auch etwas veraltet, so dass sie lediglich als Überblicksdarstellung dienen und nicht schwerpunktmäßig in diese Untersuchung einfließen.

Die mit dem Forschungsrückstand verbundene Problematik ergibt sich auch bei der Untersuchung von Werner Zeppenfeld „Tonträger in der Bundesrepublik Deutschland. Anatomie eines medialen Massenmarktes“[16], die 1978 publiziert worden ist und die wirtschaftliche Struktur des deutschen Tonträgermarktes dokumentiert. Durch umfangreiche, ökonomische Statistiken liefert Zeppenfeld detaillierte Auskünfte, die sich jedoch ebenfalls auf den gesamten Tonträgermarkt beziehen und die Schallplatte nicht gesondert berücksichtigen.

Die dieser Arbeit zugrunde liegenden Grundbegriffe und Basisinformationen sind unter anderem dem Tonträgerlexikon von Martin Elste[17] entnommen worden, das eine erste begriffliche Annäherung an die Schallplatte ermöglicht und eine strikte, definitorische Abgrenzung zu anderen Themenkomplexen sicherstellt.

Das „Handbuch Populäre Kultur, Begriffe, Theorien und Diskussionen“[18] von Hans-Otto Hügel stellt etwas detaillierte Erstinformationen über den Tonträgermarkt und den Wandel der Unterhaltungskultur bereit, die besonders in der zweiten Hälfte des zweiten Kapitels herangezogen worden sind. In seinem Handbuch gibt Hügel eine Übersicht über die unterschiedlichen, sozio-kulturellen Folgewirkungen der Tonträger, wobei allerdings Schallplatte und CD größtenteils zusammen behandelt werden.

Den theoretischen Rahmen dieser Arbeit bilden insbesondere die wissenschaftstheoretischen Ansätze von Kurt Blaukopf aus den 1970er Jahren, der als Pionier der Musiksoziologie in seinen zahlreichen Studien[19] insbesondere das Interdependenzgefüge zwischen gesellschaftlichen und musikalischen Entwicklungen fokussierte. In diesem Kontext hat sich Blaukopf auch mit den sozio-kulturellen Folgewirkungen der Schallplatte befasst, die in dieser Arbeit dargestellt werden.

Bei der Darstellung der sozio-kulturellen Implikationen der Schallplatte konnte an einigen Stellen ergänzend auf die Studien von Walter Michael Berten[20] und Robert Reichardt[21] zurückgegriffen werden, wenngleich diese wegen ihres immensen 'Forschungsrückstandes' stets unter Vorbehalt in die Untersuchungen eingeflossen und mit der aktuellen Forschungsdiskussion abgeglichen worden sind.

Aktuelle Forschungsliteratur über die mediengeschichtliche Bedeutung der 'konservierten' Musik stellt insbesondere David Morton bereit, der in zwei Werken die sozio-kulturellen Folgewirkungen der Schallplatte auf dem amerikanischen Markt informativ und ideologiefrei darstellt. In seiner Monografie „Off The Record. The Technology And Culture Of Sound Recording In America”[22] aus dem Jahre 2000 stellt Morton im Rahmen von fünf Fallstudien, die sich auf die technologischen Innovationen Schallplatte, Radio, Diktiermaschine, Anrufbeantworter und Tonband beziehen, das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen der technischen Entwicklung und den sozio-kulturellen Folgewirkungen der neuen Technologien dar. Mortons Ausführungen über die Schallplatte haben sich als sehr informativ erwiesen und diese Hausarbeit um einige gewinnbringende Aspekte ergänzt. In seinem aktuelleren Werk „Sound Recording. The Life Story of a Technology“[23] aus dem Jahre 2004 zeichnet David Morton die technische Entwicklung und die Abfolge der einzelnen Tonträger nach und stellt die signifikante Bedeutung der Klangaufzeichnung innerhalb der Mediengeschichte dar. Im Fokus stehen dabei insbesondere die kulturellen und ökonomischen Implikationen der Tonträger. Die in diesem Buch gesetzten Schwerpunkte eignen sich hervorragend, um die Relevanz der Schallplatte in der Mediengeschichte zu belegen.

Außerdem konnten die Forschungsansätze von Andre Millard herangezogen werden, um die Thesen dieser Seminararbeit zu stützen. In seiner Monografie „America on Record. A History of Recorded Sound”[24] aus dem Jahre 2005 gibt Millard einen Überblick über die Mediengeschichte der Tonträger und dokumentiert die technische Entwicklungsgeschichte und die sozio-kulturellen Folgewirkungen der Klangaufzeichnung auf dem amerikanischen Markt. Außerdem zeichnet er die tagesaktuellen Entwicklungen im Zeitalter von Napster, DVD, MP3 und iPod nach und gibt einen Ausblick auf potentielle, tontechnische Innovationen, die die Zukunft des Musikbusiness bestimmen könnten.

[...]


[1] Reichardt, Robert, Die Schallplatte als kulturelles und ökonomisches Phänomen. Ein Beitrag zum Problem der Kunstkommerzialisierung, in: Bombach, Gottfried / Salin, Edgar (Hg.), Staatswissenschaftliche Studien, Zürich 1962, S.1.

[2] „Unter Tonträger wird gemeinhin jedes Speichermedium von Schwingungen und / oder Dateninformationen verstanden, die apparativ über Schallwandler als Schallereignis wiedergegeben werden können.“ Zit. nach: Elste, Martin, Kleines Tonträger-Lexikon. Von der Walze zur Compact Disc, Kassel 1989, S.124.

[3] „[…] sound recording is a way for people to capture and store the events of the present and revisit them in the future.“ Zit. nach: Morton, David, Sound Recording. The Life Story of a Technology, Wesport 2004, S.ix.

[4] Blaukopf, Kurt, Massenmedium Schallplatte. Die Stellung des Tonträgers in der Kultursoziologie und Kulturstatistik, Wiesbaden 1977, S.12.

[5] Blaukopf 1977: S.12, S.51f.

[6] Friederici, Markus R. / Schulz, Frank / Stromeyer, Matthias-S., Der Technik Kern – soziale Folgen technischer Innovationen am Beispiel des Tonträgers, in: Hamburg review of social sciences, Jg. 1 (2006), Nr.1, S.105. Jaspersen, Thomas, „Tonträger – Schallplatte, Kassette, CD“, in: Faulstich, Werner (Hg.), Grundwissen Medien, München 1998, S.370.

[7] Benjamin, Walter, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Drei Studien zur Kunstsoziologie, Frankfurt a. M. 1963.

[8] Benjamin 1963: S.11ff.

[9] Friederici /Schulz/ Stromeyer 2006: S.119.

[10] Friederici / Schulz / Stromeyer 2006: S.125.

[11] Blaukopf 1977.

[12] Faust, Karl, Musik auf Tonträgern zwischen Weltklang und Studio-Sound. Produktion als eigenständige Kunstform?, in: Streitobjekt Schallplatte. Ein Kulturträger im Spiegel der Meinungen – hundert Jahre nach Erfindung der Phonographie, Wiesbaden 1978, S.91-98.

[13] Blaukopf 1977: S.45.

[14] Friederici / Schulz / Stromeyer 2006: S.105.

[15] Faulstich, Werner (Hg.), Grundwissen Medien, München 1994.

Faulstich, Werner / Rückert, Corinna, Mediengeschichte in tabellarischem Überblick von den Anfängen bis heute, Teil II, Bardowick 1993.

Faulstich, Werner (Hg.), Kritische Stichwörter zur Medienwissenschaft, München 1979.

Lieb, Jutta, Schallplatte/CD, in: Faulstich, Werner (Hg.), Grundwissen Medien, München 1994, S. 275-295. Ludwig, Hans-Werner, Schallplatte/Tonband, in: Faulstich, Werner (Hg.), Kritische Stichwörter zur Medienwissenschaft, München 1979, S.277-313.

[16] Zeppenfeld, Werner, Tonträger in der Bundesrepublik Deutschland. Anatomie eines medialen Massenmarktes, Bochum 1978.

[17] Elste, Martin, Kleines Tonträgerlexikon. Von der Walze zur Compact Disc, Kassel 1989.

[18] Hügel, Hans-Otto (Hg.), Handbuch Populäre Kultur. Begriffe, Theorien und Diskussionen, Weimar/Stuttgart 2003.

[19] Blaukopf, Kurt, Musik im Wandel der Gesellschaft. Grundzüge der Musiksoziologie, Darmstadt 1996. Blaukopf 1977. Blaukopf, Kurt, Musiksoziologie. Eine Einführung in die Grundbegriffe unter besonderer Berücksichtigung der Soziologie der Tonsysteme, Niederteufen 1972.

[20] Berten, Walter Michael, Musik und Mikrophon. Zur Soziologie und Dramaturgie der Musikweitergabe durch Rundfunk, Tonfilm, Schallplatte und Fernsehen, Düsseldorf 1951.

[21] Reichardt 1962.

[22] Morton, David, Off The Record. The Technology And Culture Of Sound Recording In America, New Brunswick/London 2000.

[23] Morton 2004.

[24] Millard, Andre, America on Record. A History of Recorded Sound, Cambridge 2005.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Die Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels
Untertitel
Demokratisierung und Mutation als sozio-kulturelle Folgewirkungen der Schallplatte
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar
Note
2,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
38
Katalognummer
V79981
ISBN (eBook)
9783638857642
ISBN (Buch)
9783638854252
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schallplatte, Faktor, Wandels, Seminar
Arbeit zitieren
Andrea Elisabeth Schildgen (Autor), 2007, Die Schallplatte als Faktor des mediengeschichtlichen Wandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79981

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