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Leseförderung in Deutschland und Vorstellung der Stiftung Lesen

Title: Leseförderung in Deutschland und Vorstellung der Stiftung Lesen

Seminar Paper , 2005 , 11 Pages , Grade: 1-

Autor:in: Kathrin Wille (Author)

Book Science
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Die Aktualität des Themas >>Leseförderung<< ist spätestens seit Veröffentlichung der Pisa-Studie im Jahr 2000 öffentlich bekannt geworden.
Das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler im Bereich Lesetechnik und Leseverständnis löste heftige Diskussionen, sowohl in der Politik wie in den Medien, über mögliche Gegenmaßnahmen wie Leseförderung aus.
Um die Leseförderung im richtigen Kontext betrachten zu können, möchte ich zunächst kurz auf den Begriff des Lesens an sich und das Leseverhalten in Deutschland eingehen.

Der Begriff >>Lesen<< leitet sich von dem althochdeutschen >>lesan<< ab, was ursprünglich >>zusammentragen, sammeln<< bedeutete. Später wurde es auch für >>erzählen, berichten<< sowie für das Zusammenstellen von Buchstaben zu Wörtern >>und damit für die Sinnentnahme aus geschriebenen und gedruckten Sprachzeichen und im weiteren Sinne auch für die Sinndeutung vorgegebener Zeichen oder Zeichengruppen überhaupt<< verwendet.
Das Lesen ist also ein Prozess, schriftlich niedergelegte Informationen und Ideen aufzunehmen und zu verstehen. Dies kann man als Kulturtechnik bezeichnen, die vom Menschen geschaffen wurde, um miteinander kommunizieren zu können, und die von den Mitgliedern einer Gesellschaft erlernt werden muss, um am gesellschaftlichen Handeln teilnehmen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Lesens

3. Das Leseverhalten in Deutschland

3.1. PISA 2000

3.2. Studie der Stiftung Lesen

4. Leseförderung in Deutschland

4.1. Allgemeines

4.2. Leseförderungsmaßnahmen

4.3. Leseförderung für Kinder und Jugendliche

4.4. Initiatoren der Leseförderung

4.5. Probleme

5. Stiftung Lesen

5.1. Projekte

5.2. Wirtschaftliche Situation

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit beleuchtet die aktuelle Relevanz der Leseförderung in Deutschland vor dem Hintergrund des rückläufigen Leseverhaltens und stellt die Arbeit der Stiftung Lesen als zentrale Instanz zur Stärkung der Lese- und Sprachkultur vor.

  • Bedeutung des Lesens als grundlegende Kulturtechnik
  • Analyse des Leseverhaltens anhand von PISA 2000 und aktuellen Studien
  • Grundformen und Ansätze der Leseförderung
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung der Leseförderung
  • Rolle und Projekte der Stiftung Lesen

Auszug aus dem Buch

4.2. Leseförderungsmaßnahmen

Leseförderung kann in vier Grundformen unterschieden werden:

1.aktive Leseförderung: Hier wird unmittelbar auf die Lesebereitschaft der Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen gezielt, Beispiele wären das Vorlesen der Eltern oder Autorenlesungen.

2.Vermittlungsförderung: Damit werden Maßnahmen bezeichnet, die vor allem Empfehlungen und Informationen an „Lesevermittler“ wie Eltern, Lehrer, Bibliothekare, etc. beinhalten, beispielsweise Weiterbildungen und Handreichungen für Lehrer zum Thema Leseförderung oder Orientierungsverzeichnisse zur Kinder-/ Jugendliteratur.

3. Kampagneformen der Leseförderung: Diese sind an die Öffentlichkeit gerichtet, um das Thema Lesen und dessen Bedeutung publik zu machen. Durch Aktionen wie Buchwochen oder Lese- oder Schaufensterwettbewerbe in Buchhandlungen wird indirekt Leseförderung praktiziert.

4. Leseförderung im Medienverbund: Durch die bewusste Verbindung von Printmedien mit elektronischen Medien wird eine lesefördernde Wechselwirkung angestrebt. Als Beispiel könnte man eine Zeichentrickfigur wie den Pumuckl nehmen, der sowohl in einer Fernsehserie als auch in Kinderbüchern als Hauptfigur auftritt.

Diese Formen der Leseförderung treten in der Realität häufig vermischt auf. Wie groß der Einfluss bzw. Erfolg von Leseförderungsmaßnahmen im Endeffekt ist, ist abhängig von vielen spezifischen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Zugehörigkeit zu sozialen Schichten, Bildung, etc.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Aktualität des Themas Leseförderung ein, motiviert durch die PISA-Studie und die Notwendigkeit, das Lesen als Kulturtechnik zu untersuchen.

2. Der Begriff des Lesens: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Lesens historisch und funktional als einen Prozess der Sinnentnahme und als notwendige Kulturtechnik für die gesellschaftliche Teilhabe.

3. Das Leseverhalten in Deutschland: Es wird der Wandel des Leseverhaltens durch neue Medien analysiert, gestützt auf die PISA 2000-Studie und eine Untersuchung der Stiftung Lesen.

4. Leseförderung in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Grundformen der Leseförderung, die Zielgruppen sowie die Initiatoren und adressiert die strukturellen Probleme bei der Umsetzung.

5. Stiftung Lesen: Die Arbeit stellt die Stiftung Lesen als gemeinnützige Institution vor, die durch Forschungsarbeit und breitenwirksame Projekte die Lese- und Sprachkultur aktiv fördert.

6. Schluss: Ein abschließendes Resümee betont die fortwährende Wichtigkeit des Lesens und der gezielten Förderung im neuen Medienzeitalter.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesekompetenz, Stiftung Lesen, PISA 2000, Leseverhalten, Kulturtechnik, Medienverbund, Lesemotivation, Bildungspolitik, Literatur, Lese- und Sprachkultur, Lesevermittler, Lesetechnik, Buchwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik des sinkenden Leseverhaltens in Deutschland und zeigt auf, welche Strategien und Organisationen, insbesondere die Stiftung Lesen, zur Förderung der Lesekompetenz und Lesebegeisterung existieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind der Begriff des Lesens als Kulturtechnik, die Ergebnisse zur Lesekompetenz (insbesondere PISA 2000), die Formen der Leseförderung sowie die Struktur und Zielsetzung der Stiftung Lesen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Bedarf an Leseförderung zu begründen, die verschiedenen methodischen Ansätze zur Förderung aufzuzeigen und die Rolle der Stiftung Lesen als operativer Akteur in diesem Prozess zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentationsanalyse, bei der aktuelle Studien zum Leseverhalten und Tätigkeitsberichte von Institutionen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Begriffs Lesen, die Darstellung aktueller Daten zum Leseverhalten der Deutschen, eine Systematisierung der Leseförderungsmaßnahmen und die detaillierte Vorstellung der Stiftung Lesen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Leseförderung, Stiftung Lesen, Lesekompetenz, PISA 2000, Kulturtechnik und Medienverbund sind die prägenden Begriffe.

Warum betont die Autorin die Problematik bei der Koordination von Leseförderung?

Die Autorin hebt hervor, dass die unterschiedlichen Trägerschaften von Kindergärten, Schulen und Bibliotheken sowie die schwierige finanzielle Situation eine einheitliche und flächendeckende Leseförderungsstrategie erschweren.

Wie ist die Stiftung Lesen wirtschaftlich organisiert?

Die Stiftung Lesen finanziert sich überwiegend (zu 90%) aus Zuwendungen der Stifterratsmitglieder, Spenden und Projektmitteln, ergänzt durch Erlöse aus Materialien und Zinserträgen.

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Details

Title
Leseförderung in Deutschland und Vorstellung der Stiftung Lesen
College
LMU Munich
Course
Grundkurs Buchwissenschaft
Grade
1-
Author
Kathrin Wille (Author)
Publication Year
2005
Pages
11
Catalog Number
V80333
ISBN (eBook)
9783638870375
ISBN (Book)
9783638870429
Language
German
Tags
Leseförderung Deutschland Vorstellung Stiftung Lesen Grundkurs Buchwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Wille (Author), 2005, Leseförderung in Deutschland und Vorstellung der Stiftung Lesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80333
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