Satanismus - Okkultismus


Seminararbeit, 1993

28 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Begriffsdefinitionen
3.1. Satanismus
3.2. Okkultismus
3.3. Spiritismus

4. Geschichte des Satanismus
4.1. Satan im Alten Testament
4.2. Wandlung der Satansvorstellung
4.3. Satan im Neuen Testament
4.4. Die Gnostiker
4.5. Spatgnostische Lehren
4.6. Hexen - Hexenverbrennungen
4.7. Teufelspakt
4.8. Schwarze Magie
4.9. Wandlung des Satansbildes im 16. und 17. Jahrhundert
4.10. Schwarze Messen in Frankreich
4.11. Weiterentwicklung des Satanismus
4.12. Satanismus heute

5. Satanismus, Okkultismus und Spiritismus bei Jugendlichen
5.1. Grundsatzliches
5.2. Durchfuhrung der Schulerumfrage
5.3. Auswertung der Umfrage

6. Konsequenzen fur die Schule

7. Bibliographie

2. Einleitung

Schon als Jugendlicher habe ich mich fur Okkultismus, das "Glaser- rucken" und alles, was damit in Zusammenhang steht, interessiert. In ei- nem Ski-Weekend habe ich dann das "Glaserrucken" zusammen mit ein paar Kollegen aus Neugier auch einmal ausprobiert.

Es war faszinierend zu erleben, wie sich das Glas scheinbar wie von selbst uber den Tisch bewegte und Antworten auf unsere Fragen schrieb. Das Besondere dabei waren aber nicht nur die Antworten des "Geistes", den wir anriefen, nein, das Besondere war vielmehr auch die Stimmung, die in jener Nacht in der einsamen Skihutte bei Kerzenlicht herrschte. Dieses Erlebnis werde ich wohl mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen.

Allmahlich verloren aber jene Ereignisse fur mich an Bedeutung. Erst in der Symposiumswoche zum Thema "Jugendliche Extremgruppierungen" kamen mir die damaligen Erlebnisse wieder in den Sinn, und ich wollte mich aus einer gewissen zeitlichen Distanz noch einmal neu mit diesem ganzen Themenkomplex beschaftigen. Das motivierte mich dazu, meine Semesterarbeit uber dieses Thema zu schreiben.

In der heutigen Zeit, in der sich so vieles in stetigem Wandel befindet und die Jugendlichen, die sich auf der Suche nach ihren eigenen Werten und einem Sinn im Leben befinden, verunsichert werden von einer Viel- zahl von Gruppierungen, die eine einfache Losung auf ihre Fragen anzu- bieten haben, hat die Beschaftigung mit dem Okkultismus, dem Spiritismus und dem Satanismus wohl eher noch an Bedeutung zugenommen.

Da der Nervenkitzel und das Unheimliche, die sich zwangslaufig zur Beschaftigung mit dem Okkulten gesellen, eine gewisse Anziehungskraft auf Jugendliche ausuben, denke ich mir, dass diese Semesterarbeit auch bei anderen zukunftigen Lehrkraften auf Interesse stossen wird.

3. Begriffsdefinitionen

3.1. Satanismus

In meiner Arbeit mochte ich den Begriff "Satanismus" nicht, wie in der Theologie oft gebraucht, als eine Bezeichnung fur Andersglaubige verstanden wissen. Gerade bei den fundamentalen Christen hat sich der Ausdruck "Satanismus" zu einem Schlagwort entwickelt. So werden denn auch Gruppierungen als "satanistisch" bezeichnet, die mit dem eigentli- chen Satanismus uberhaupt nichts zu tun haben, wie verschiedene Musik- gruppen, terroristische Organisationen oder die Neonazis.

Weil die unterschiedlichsten Interpretationen des Begriffs "Satanis­mus" existieren, mochte ich mich am ehesten der Definition Vontobels an- schliessen, der schreibt: «Satanismus: Bezeichnung fur die Verehrung und Verherrlichung des Satans als das widergottliche Prinzip.» (Vontobel, 3 1993, S. 228)

Um dem Begriff "Satanismus" einigermassen gerecht zu werden, dur- fen nur Gruppierungen als "satanistisch" bezeichnet werden, bei denen die Verehrung Satans im Zentrum steht. Beschaftigen sie sich lediglich mit Geistern und Damonen oder begehen sie auch die brutalsten Verbrechen, die aber nicht mit Satan in Zusammenhang stehen, handelt es sich nicht um Satanisten.

Fur Satan selbst existieren viele Bezeichnungen, die haufig als Syn- onyme Verwendung finden. Die wichtigsten dieser Namen mochte ich kurz auflisten.

- "Teufel"
- "Luzifer" (der "Lichtbringer")
- "Mephisto" (der "Feind des Lichtes")
- "Abbadon" (der "Zerstorer")
- "Beelzebub" ("Gott des Mistes" oder "Gott der Fliegen")

In gewissen Zusammenhangen bekommen diese Namen aber auch eine spezielle Bedeutung, die sich deutlich von der Bezeichnung "Satan" unterscheiden.

3.2. Okkultismus

Erkundigt man sich bei verschiedenen Autoren nach einer Definition fur den Begriff "Okkultismus", dann sieht man sich mit verschiedenen Deutungen dieses Wortes konfrontiert.

Okkultismus ist die «Lehre von verborgenen (okkulten) Erscheinun- gen, die als Wirkung von Geistern [...] oder als Ausdruck besonderer Fahig- keiten einzelner Menschen angesehen werden.» (Das neue Fischer Lexikon in Farbe, 3 1979, S. 4454)

«Okkultismus ist eine neulateinische Wortbildung vom lateinischen "occultus", was so viel wie "verborgene Dinge, geheimnissvolle Lehre" be- deutet. Der Begriff "Okkultismus" dient seit dem 19. Jahrhundert als Sam- melbegriff fur alle Praktiken, die sich mit scheinbar unnormalen Erschei- nungen befassen.» (Rausch, 11991, S. 9)

Okkultismus ist die «Beschaftigung mit und Erforschung von Erschei- nungen, deren Entstehung und Zusammenhange verborgen (occultus, lat. = verborgen, geheim) sind, z.B. Thelepathie, Hellsehen, Spiritismus, Gei- stersehen, Magie u.a.» (Vontobel, 3 1993, S. 227).

Der Okkultismus hat sich von der Erforschung unerklarbarer Phano- mene immer starker zu einer eigentlichen Weltanschauung entwickelt.

3.3. Spiritismus

«Es handelt sich hier um eine Wortbildung aus dem Lateinischen (spiritus = Geist). Der Spiritismus ist eine Weltanschauung, welche die gr- obstoffliche, materielle, diesseitige Welt nur als Teil einer grosseren, fein- stofflich, geistigen, jenseitigen Geist(er)-Welt ansieht. Der Spiritismus nimmt an, dass der Mensch in seinem seelisch-geistigen Teil den Tod uber- lebt und dann in eine jenseitige Geisterwelt aufgenommen wird.

In verschiedenen spiritistischen Konzepten wird diese jenseitige Welt unterschiedlich gestuft gedacht. Die niederen Geister sind naher an der Materialitat, wahrend die hoheren Geister eine Hochstform der Vergeisti- gung erreicht haben. Mit Hilfe sogenannter "Medien" (z. B. Karten, Pendel, Kristallkugeln, eingeweihte Personen ...) oder magischen Praktiken (Rituale, Schadenszauber, Beschworungen ...) soll nach spiritistischer An- nahme eine Wechselwirkung in Form von Auskunften, Botschaften, Ein- wirkungen oder Heilungen, zwischen grob- und feinstofflicher Welt mog- lich sein.

Ausserdem bietet sich der Spiritismus heute als Erklarungshilfe fur Phanomene an, die anscheinend nicht unter die gewohnten Gesetzmassig- keiten menschlicher Erkenntnis fallen (z. B. Telepathie, Hellsehen, Para- kinese ...). Der Spiritismus macht fur diese erstaunlichen Phanomene das Eingreifen der Geisterwelt verantwortlich. Eine solche Definition von Spiritismus schliesst nicht aus, dass die Weltanschauung in ganz unter- schiedlichen Erscheinungsbildern auftritt. Beispielsweise sind das anthro- posophische Konzept Rudolf Steiners oder bestimmte Varianten der christ- lichen Frommigkeit (z. B. Engelwerk, Heimholungswerk Jesu Christi) dem Spiritismus zuzuordnen.» (Rausch, 31991, S. 10)

4. Geschichte des Satanismus

4.1. Satan im Alten Testament

Von Satan ist im Alten Testament nur an wenigen Stellen die Rede. Da er zudem erst in den nachexilischen Schriften in Erscheinung tritt, kann auch ein gewisser Einfluss von Seiten des iranischen Dualismus angenom- men werden.

So heisst es in Genesis 3 lediglich: «Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, [...]» (Bibel „1980, Genesis 3, 1). Es ist nur von einer Schlange die Rede, nicht von Satan oder Luzifer. Die Gleichsetzung der Schlange mit Satan wurde erst viel spater vorgenommen. Einen Hinweis darauf finden wir in der Johannesoffenbarung, wo es heisst: «Er wurde gesturzt, der grosse Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heisst ...» (Bibel 11980, Offenbarung 12, 9).

An anderen Stellen ist von Geistern und Damonen die Rede, die aber auch nicht in Zusammenhang mit Satan gebracht werden. Sie wurden von einheimischen Volksstammen ubernommen. Als Beispiele mochte ich nur die folgenden nennen:

«Sie opferten Geistern, die keine Gottheiten sind, und Gottern, die sie fruher nicht kannten, Neulingen, die erst vor kurzem gekommen waren, vor denen eure Vater sich nicht furchteten.» (Bibel 11980, Deuteronomium 32, 17)

«Sie brachten ihre Sohne und Tochter dar / als Opfer fur die Damo- nen.» (Bibel 11980, Psalm 106, 37)

Man nimmt an, dass sich spater diese zahlreichen Wustendamonen und Gotter von anderen Volksstammen zu einem immer klareren Satansbild wandelten. Besondere Bedeutung wird von manchen Autoren dem agypti- schen Gott Seth zugeschrieben.

Bei Ijob spielt Satan eine entscheidende Rolle. Er tritt aber auch hier noch nicht als Gottes Gegenspieler auf, sondern als einer von den "Gottes- sohnen", als Skeptiker, der vom Menschen nichts Gutes erwartet. Er fuhrt Ijobs Gottestreue nur auf dessen Wohlergehen zuruck. Mit der Erlaubnis Gottes pruft er Ijobs Gottesfurcht. Dabei uberschreitet er die Grenzen, die ihm Gott setzt, nie.

Die ersten Hinweise darauf, dass Satan auch im Sinne eines Lichtbrin- gers (lat. Luzifer) gesehen wird, sind bei Jesaja (Bibel 1 1980, Jesaja,14) und Lukas (Bibel 11980, Lukas,10) zu finden.

4.2. Wandlung der Satansvorstellung

Die Satansvorstellung hat sich unter dem Einfluss alter iranischer Lehren gewandelt. Zu erwahnen sind an dieser Stelle vor allem die Lehren von Zarathustra sowie diejenigen von Zervan, der im vierten Jahrhundert v. Chr. lebte. Auf diese iranischen Vorstellungen mochte ich aber nur kurz eingehen.

Der hochste Gott schuf zwei Geister, von denen sich der eine fur das Gute, das Licht, der andere fur das Bose, die Finsternis entschied. Der Mensch ist in den Kampf zwischen dem Guten und dem Bosen einbezogen; er kann sich frei fur eine der zwei Seiten entscheiden. Der Kampf wird im Herzen jedes Menschen ausgetragen, ohne dass der hochste Gott eingreift. Erst am Ende der Zeit wird das Gute den Sieg uber das Bose erringen.

Um vom Jahwe des Alten Testaments zum barmherzigen Gott des Neuen Testaments zu gelangen und um die Akzeptanz Jahwes innerhalb der judi- schen Religion zu gewahrleisten, mussten die negativen Aspekte Jahwes auf Satan ubertragen werden, wodurch diesem naturlich auch eine gros- sere Bedeutung zukam.

Ein weiterer Grund fur die Wandlung des Satansbildes in der judischen und der christlichen Religion ist der Einfluss der politischen und wirt- schaftlichen Wirren im Anschluss an den Makabaeraufstand (128 v. Chr.) auf die damaligen religiosen Gemeinschaften. Zu dieser Zeit entstanden auch die apokryphen Schriften, von denen vor allem das Buch "Henoch" zu einer Neubewertung der Stellung Satans beitrug.

4.3. Satan im Neuen Testament

Im Neuen Testament finden wir bereits ein Satansbild vor, das dem heutigen Satansbild der christlichen Religion weitgehend entspricht. Sa­tan wird im Neuen Testament haufig erwahnt und tritt als klarer Gegen- spieler Christi auf. Er versucht den Heilsplan zu verhindern und bezeich- net sich selbst als Herr dieser Welt.

In den Apostelbriefen und der Offenbarung wird Satan vorwiegend fur die Irrlehren verantwortlich gemacht, die den ersten Missionaren zu schaffen machten. Es ist sogar von einer Synagoge Satans die Rede: «Leute aus der Synagoge des Satans, die sich als Juden ausgeben, es aber nicht sind, sondern Lugner [...]» (Bibel 11980, Offenbarung 3, 9).

Erst in der Johannesoffenbarung wird auch die Schlange aus dem Pa- radies mit Satan gleichgesetzt.

Satan ist zum Widersacher Gottes geworden, der ihm aber unterlegen ist. Am Ende wird Gott, also das Gute, den letzten Sieg davontragen.

4.4. Die Gnostiker

Unter dem Begriff der "Gnostiker" - vom griechischen Wort fur "Er- kenntnis" abgeleitet - ist eine Vielzahl von religiosen Gruppierungen zu- sammengefasst, die sich in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt im Mittelmeerraum ausbreiteten. Zeitweise waren die Gnostiker so einfluss- reich, dass sie eine ernste Bedrohung fur die junge christliche Kirche darstellten. Daher wurden sie mit allen Mitteln bekampft und in den Unter- grund verdrangt. Doch das Christentum ubernahm auch wesentliche Ideen der Gnostiker, nicht zuletzt weil viele Christen eine eigene gnostische Ver- gangenheit hinter sich hatten. So ubten die gnostischen Vorstellungen einen bedeutenden Einfluss auf den religiosen Untergrund des Abendlan- des aus.

Die Gnostiker werden von zahlreichen Autoren als die Stammvater der Satanisten angesehen. Darum mochte ich an dieser Stelle die gnostische Lehre kurz beschreiben.

Fur die Gnostiker ist die Welt, in der wir leben, mit ihren Kriegen und Ungerechtigkeiten, eine schlechte, von Satan geschaffene Welt. Das ein- zige Gute in dieser Welt ist der Mensch, genauer gesagt, die menschliche Erkenntnis. Diese Erkenntnis kann nur von Gott kommen, der selbst nicht in dieser Welt lebt.

Im Gott des Alten Testamentes, dem Schopfergott Jahwe sehen sie folg- lich Satan. Die Schlange hingegen, die den ersten Menschen im Paradies die Erkenntnis brachte, betrachten sie als einen Gesandten des ewigen Gottes, der spater im Neuen Testament seinen Sohn zu den Menschen schickte. Sie verehren Jesus Christus als Gottes Sohn, gleich wie die Chri­sten. Deshalb bezeichnen sich manche Gnostiker auch als Christen und keinesfalls als Satanisten. Was die Gnostiker von den Christen unterschei- det, ist eine andere Deutungsweise von "Gut" und "Bose", speziell im Alten Testament.

Nur die Gnostiker haben erkannt, dass die alten Gesetze in Wirklich- keit von Satan stammen. Sie, die einzigen Menschen, die diesen gottlichen Funken in sich tragen, fuhlen sich deshalb nicht dazu verpflichtet, die Ge­setze dieser Welt einzuhalten und zu respektieren. Sie setzen sich folglich auch ohne moralische Bedenken uber die Gesetze hinweg und schrecken auch vor Morden an ihren Gegnern nicht zuruck. Deshalb konnen sie uns, wie damals ihren Zeitgenossen, durchaus als satanistische Gruppierung er- scheinen.

Wir mussen aber die Berichte uber die Gnostiker mit Vorsicht genies- sen, denn es sind uns nur wenige Aufzeichnungen von den Gnostikern selbst uberliefert worden. Die meisten Informationen, die erhalten geblie- ben sind, stammen von ihren Gegnern und von abgesprungenen Anhan- gern. Sie konnen deshalb nicht einfach als glaubhaft ubernommen wer- den. Von den heutigen Sekten her ist uns das Problem dieser einseitigen Berichterstattung ja hinreichend bekannt. Dennoch mochte ich aus einem uberlieferten Bericht zitieren.

«Zunachst lassen sich die Manner und Frauen zu einem uppigen Mal nieder, essen Fleisch und trinken Wein in reichlichen Mengen, dem schliesst sich dann eine sexuelle Orgie an.

Nach der Vermischung in buhlerischer Leidenschaft lastern sie aus- serdem noch den Himmel, indem namlich Mann und Frau den mannlichen Ausfluss in die Hande nehmen, hintreten, zum offenen Himmel aufblicken, und die Unreinheit auf ihren Handen tragend, beten sie offenbar [...]: "Wir bringen dir diese Gabe dar, den Leib Christus." Und so essen sie es, indem sie an ihrer eigenen Schande teilhaben, und sprechen: "Dies ist der Leib Christi, und das ist das Opferlamm, um dessen Willen unsere Leiber leiden und gezwungen werden, das Leiden des Christus zu bekennen." Gleicher- weise verfahren sie mit dem, was von der Frau kommt, wenn sie die Regel hat. [...] Zeugung von Kindern wird vermieden. Kommt es doch zu einer Schwangerschaft, so wird das Kind gewaltsam beseitigt und [...] in zerstos- sener und zubereiteter Form verzehrt.» (Rudolph, 3 1990, S.258)

Dieser Bericht, der von Gegnern der Gnostiker stammt, enthalt schon verschiedene Elemente spaterer Schilderungen von Satansmessen. Beim Vorwurf der Kindestotung handelt es sich aber ziemlich sicher um eine boswillige Verleumdung. Dass aber, unterstutzt durch solche Schilderun­gen, die Gnostiker als Satanisten bezeichnet wurden, ist durchaus ver- standlich.

4.5. Spatgnostische Lehren

Wahrend die gnostischen Lehren im Machtbereich des romischen Reiches ab dem 5. Jahrhundert weitgehend ausgerottet waren, konnten sie sich in Byzanz und in der islamischen Welt in verschiedene Richtungen weiterentwickeln. In einzelnen Sekten konnte so gnostisches Gedankengut bis heute uberdauern.

Im Mittelalter drangen dann verfeinerte neugnostische Lehren wie- der bis nach Mittel- und Westeuropa vor. Im 13. Jahrhundert konnte sich die bogomilische Religion, eine Weiterentwicklung der gnostischen Leh­ren, in Konstantinopel und in Bosnien sogar vorubergehend als Staatsre- ligion durchsetzten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Satanismus - Okkultismus
Hochschule
Pädagogische Hochschule Zürich  (Reallehrerseminar)
Note
2
Autor
Jahr
1993
Seiten
28
Katalognummer
V8046
ISBN (eBook)
9783638151290
Dateigröße
885 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit beinhaltet im ersten Teil eine Zusammenfassung der Geschichte des Satanismus und untersucht im zweiten Teil die Auswirkungen des Satanismus auf Jugendliche. 748 KB
Schlagworte
Satanismus
Arbeit zitieren
Christoph Zumbach (Autor:in), 1993, Satanismus - Okkultismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8046

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