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Imagination und Suggestion in der Psychotherapie

Ein Überblick

Titel: Imagination und Suggestion in der Psychotherapie

Hausarbeit , 2007 , 30 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Astrid Hentrich (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Fantasie, Vorstellungskraft oder Beeinflussung begegnen uns im Alltag überall und auf vielfältige Weise: Zum Beispiel bei Kindern, die sich im Spiel in Pferdchen verwandeln, bei dem Pärchen, das bei einem Glas Wein überlegt, was es mit dem eventuell anstehenden Geld aus dem Lotto-Jackpot machen würde, oder beim gezielten Griff im Supermarkt nach einem bestimmten Waschmittel, das „weißer wäscht“, als andere.
Fantasie und Vorstellungsvermögen (Imagination) können uns beflügeln oder auch hemmen. Sie wirken, wie auch Beeinflussungen (Suggestionen), wie von Zauberhand im Unbewussten, können aber auch bewusst eingesetzt werden und dabei zielgerichtet wirken.
Wie die bei den meisten Menschen von Geburt an vorhandene Fähigkeit, zu imaginieren oder suggestibel zu sein, in der klinischen Psychologie und Psychiatrie therapeutisch eingesetzt wird, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 EINLEITUNG

3 GRUNDLAGEN

3.1 Wahrnehmung

3.2 Das Bewusstsein

3.3 Imagination

3.4 Suggestion

4 BEISPIELE UND ERLÄUTERUNG DER ANWENDUNG VON IMAGINATION UND SUGGESTION IN DER PSYCHOTHERAPIE

4.1 Psychoanalytische Verfahren

4.1.1 Katathym-imaginative Psychotherapie

4.1.2 Psychodynamisch-Imaginative-Trauma-Therapie

4.2 Verhaltenstherapeutische Verfahren (VT)

4.3 Humanistische Verfahren

4.3.1 Gestalttherapie:

4.3.2 Logotherapie:

4.4 Weitere Anwendungsbereiche

4.4.1 Hypnose

4.4.2 Entspannungstraining

5 NUTZEN UND GRENZEN

6 ZUSAMMENFASSUNG / FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen undogmatischen Überblick über den Einsatz von imaginativen und suggestiven Techniken innerhalb verschiedener psychotherapeutischer Schulen zu geben. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie diese „Werkzeuge“ therapeutisch genutzt werden können, um verdeckte Bewusstseinsinhalte zu bearbeiten, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Verhaltensänderungen bei Patienten herbeizuführen.

  • Theoretische Grundlagen von Wahrnehmung, Bewusstsein, Imagination und Suggestion.
  • Anwendung imaginativer Verfahren in der Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und humanistischen Psychologie.
  • Einsatz suggestiver Techniken, insbesondere bei Hypnose und Entspannungstraining.
  • Kritische Abwägung von therapeutischem Nutzen und bestehenden Grenzen bzw. Risiken.
  • Darstellung von Ressourcenorientierung und Stabilität als therapeutische Ziele.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Katathym-imaginative Psychotherapie

Die Kathathyme Bilderleben kurz KiP ist eine psychotherapeutische Methode, die nach tiefenpsychologischen Gesichtspunkten strukturiert ist. Primäre Grundlage ist die Imaginationsfähigkiet des Menschen. (Klußmann, 2000, S.207)

Die KiP beruht auf zwei zentralen Gedankenmodellen:

1. Der Mensch ist in der Lage fantasiegetragene Imaginationen zu entwickeln, die sich nicht nur als Nachtraum, sondern auch als Tagfantasien zeigen. Durch seine Reflexions- und Imaginations-fähigkeit kann der Mensch sich immer wieder von neuem aus sich heraus entwerfen und sich selbst gegenüber treten.

2. Empirische Beobachtungen haben gezeigt, dass fantasiegetragene Imaginationen einer Reihe von Regeln und häufigen Abläufen folgen. Diesen Vorgang nannte Freud „magisches Denken“ als Primärvorgang. Die Aufgabe des Therapeuten besteht in der KiP darin, dieses „magische Denken“, die Imaginationen mittels nicht interpretierender Interventionen zu fördern. (Hanscarl Leuner, 2005, S.3)

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Einleitung in die allgegenwärtige Rolle von Fantasie und Beeinflussung im Alltag sowie Vorstellung des Ziels, einen undogmatischen Überblick über deren therapeutische Anwendung zu geben.

2 EINLEITUNG: Hinführung zum Thema und Erläuterung der gemeinsamen Basis suggestiver und imaginativer Techniken, nämlich die Nutzung der Vorstellungskraft zur Bearbeitung unbewusster Inhalte.

3 GRUNDLAGEN: Darstellung der psychologischen und physiologischen Fundamente, insbesondere der Prozesse von Wahrnehmung, Bewusstsein, Imagination und Suggestion.

4 BEISPIELE UND ERLÄUTERUNG DER ANWENDUNG VON IMAGINATION UND SUGGESTION IN DER PSYCHOTHERAPIE: Detaillierte Analyse, wie imaginative und suggestive Techniken in psychoanalytischen, verhaltenstherapeutischen, humanistischen sowie weiteren Verfahren eingesetzt werden.

5 NUTZEN UND GRENZEN: kritische Reflexion über die breiten Einsatzmöglichkeiten der Techniken sowie die notwendigen Anforderungen an Patient und Therapeut, um Schaden zu vermeiden.

6 ZUSAMMENFASSUNG / FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass die Vorstellungskraft eine natürliche, universell nutzbare Ressource in der Therapie darstellt.

Schlüsselwörter

Imagination, Suggestion, Psychotherapie, Bewusstsein, Wahrnehmung, Katathym-imaginative Psychotherapie, Traumatherapie, Verhaltenstherapie, Hypnose, Entspannungstraining, Ressourcenorientierung, Selbsterfahrung, therapeutische Intervention, Selbstheilungskräfte, Symptombearbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick darüber, wie Imagination und Suggestion als therapeutische Werkzeuge in der modernen Psychotherapie verwendet werden, um psychische und psychosomatische Prozesse positiv zu beeinflussen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen (Wahrnehmung, Bewusstsein), die praktische Anwendung in verschiedenen Therapieschulen (Psychoanalyse, VT, Humanistische Verfahren) sowie die Abgrenzung von Nutzen und Risiken ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze die menschliche Vorstellungskraft nutzen, um Blockaden zu lösen, Symptome zu bearbeiten und das psychische Wohlbefinden der Patienten zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche und -analyse die Wirkmechanismen imaginativer und suggestiver Techniken darstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Basis und die detaillierte Beschreibung spezifischer Verfahren, von der katathymen Bilderleben-Therapie bis hin zur modernen Traumatherapie und verhaltenstherapeutischen Modellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Imagination, Suggestion, Ressourcenorientierung, psychotherapeutische Intervention und Bewusstseinszustände.

Was unterscheidet das „Katathyme Bilderleben“ (KiP) von anderen Verfahren?

Die KiP arbeitet mit einer gezielten Tagtraum-Induktion und einem intensiven, dialogischen Rapport zwischen Patient und Therapeut, wobei die unbewussten Konflikte symbolisch bearbeitet werden.

Welche Rolle spielt die „Innere Bühne“ bei der PITT?

Die „Innere Bühne“ dient in der Psychodynamisch-Imaginativen-Trauma-Therapie dazu, einen geschützten, imaginären Raum zu schaffen, in dem der Patient Kontrolle über seine traumatischen Inhalte externalisieren und stabilisierende innere Helfer etablieren kann.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Imagination und Suggestion in der Psychotherapie
Untertitel
Ein Überblick
Note
sehr gut
Autor
Astrid Hentrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V80569
ISBN (eBook)
9783638876315
ISBN (Buch)
9783638876445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Imagination Suggestion Psychotherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Astrid Hentrich (Autor:in), 2007, Imagination und Suggestion in der Psychotherapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80569
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Leseprobe aus  30  Seiten
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