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Rezeptionsmodalitäten und Kinokultur

Eine Online-Befragungsstudie in den USA

Title: Rezeptionsmodalitäten und Kinokultur

Thesis (M.A.) , 2006 , 164 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Magistra Artium (M.A.) Ute Flamich (Author)

Communications - Methods and Research Logic
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Summary Excerpt Details

The study presented is based on the model of Rezeptionsmodalitäten (reception modalities) developed by Suckfüll (u.m.). The four-factor-model is a multidimensional construct of involvement in fictional films with the hierarchical factors of second order Identity Work and Trust and the factors of first order Imagination and Control. The factor Identity Work serves to explain the factors of first order Socio- and Ego-Involvement whereas the factor Trust explains the factors of first order Diegetic and Emotional Involvement.
The work presented analyzed, if the four-factor-model of reception modalities is transferable to the US-American population. The author of this work presumed that because of country-specific aspects of the American cinema culture a transfer is only possible with some limitations.
The validation of the hypothesis using an online survey was carried out from the 4th of August till the 15th of October with 261 US-American respondents.
The data was analyzed by using an explorative factor analysis. For the US-American population four factors of first order could be identified. Those factors correspond to the modalities of Suckfüll (u.m.) Control, Imagination, Identity Work and Trust as far as possible. Mainly, there are differences concerning interfactor relations. So the hypothesis of the author was validated.
Following studies in the USA using the model of reception modalities by Suckfüll (u.m.) could provide promising results, inter alia with regard to the operationalization and development of reception modalities for television.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kinokultur in den USA und in Deutschland

2.1 Der Kulturbegriff: Etymologie und Definitionen

2.1.1 Kultur aus evolutionspsychologischer Sicht

2.1.2 Definition Kinokultur

2.2 Kinokultur aus medienökonomischer Perspektive

2.2.1 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen

2.2.2 Gründe für die ökonomische Dominanz US-amerikanischer Filme

2.2.2.1 Markt der Filmstars

2.2.2.2 Cultural Discount

2.2.2.3 Größe des Sprach- bzw. Kulturraums

2.2.2.4 Standortfaktoren

2.2.2.5 Vertikale Integration

3 Das Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten

3.1 Vita Monika Suckfüll

3.2 Rezeptionsmodalitäten als integratives Konstrukt in der Medien wirkungsforschung

3.3 Rezeptionsmodalitäten als Modalitäten der Filmrezeption

3.3.1 Definition der Rezeptionsmodalitäten

3.3.2 Operationalisierung und Validierung

3.3.3 Das Involvement Konstrukt

3.3.4 Das 4-Faktoren-Modell

3.3.4.1 Modelländerung und Hypothese

3.3.4.2 Stichprobe

3.3.4.3 Ergebnisse und Interpretation

3.3.5 Aspekte der Filmrezeption aus evolutionspsychologischer Sicht

3.4 Zusammenfassung

4 Exkurs: Internet und internetbasierte Erhebungsmethoden

4.1 Definition und Entstehung des Internet

4.2 Internetgestützte Datenerhebungsverfahren

4.3 Vor- und Nachteile von Online-Befragungen

4.4 Internetnutzung in den USA

5 Fragestellungen und Forschungshypothesen

6 Untersuchungsdesign

6.1 Interkulturelle Forschung

6.2 Datenerhebung

6.2.1 Erhebungsmethode

6.2.2 Aufbau und Inhalt des Fragebogens

6.2.3 Pretest

6.2.4 Stichprobenziehung

6.2.5 Untersuchungsablauf

6.3 Störfaktoren und kritische Anmerkungen zur empirischen Studie

6.3.1 Befragtenverhalten

6.3.2 Stichprobenziehung, Selbstselektion und Repräsentativität

6.3.3 Kontaktierung der Probanden per direkter E-Mail-Anfrage

6.3.4 Nonresponse

6.3.5 Länge des Fragebogens

6.3.6 Incentives

6.3.7 Zusammenfassung der kritischen Anmerkungen

7 Ergebnisse

7.1 Auswertung der Rezeptionsmodalitäten mittels explorativer Faktorenanalyse

7.2 Interpretation der Faktorenstruktur

7.3 Auswertung des Fragebogens

7.3.1 Auswertung der Fragen F2 und F3: weitere Rezeptionsmodalitäten

7.3.2 Auswertung F4 und F5: Lieblingsfilme nach Produktionsland

7.3.3 Auswertung F7 und F8: Die Bedeutung der Filmstars

8 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Übertragbarkeit des von Suckfüll entwickelten Modells der Rezeptionsmodalitäten auf den US-amerikanischen Kulturraum. Angesichts der Besonderheiten der amerikanischen Kinokultur und unterschiedlicher Mediennutzungsgewohnheiten wird analysiert, inwieweit das ursprünglich für den deutschsprachigen Raum konzipierte Modell bei einer US-amerikanischen Stichprobe validiert werden kann.

  • Theoretische Grundlagen des Konstrukts der Rezeptionsmodalitäten und des Involvement-Konzepts.
  • Medienökonomische Analyse der amerikanischen Kinokultur und deren Einfluss auf die Filmrezeption.
  • Empirische Überprüfung des 4-Faktoren-Modells mittels einer Online-Befragung in den USA.
  • Vergleichende Untersuchung der Faktorenstruktur bei US-amerikanischen Rezipienten.
  • Diskussion der methodischen Herausforderungen bei Online-Erhebungen in einem interkulturellen Kontext.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen

Da Kinofilmen ein hohes Erfolgspotenzial bei hohem Risiko inhärent ist, erscheint es sinnvoll, leistungsfähige Marketingkonzepte und wissenschaftlich-analytische Methoden zu entwickeln, mit denen der Erfolg, zumindest im Rahmen des Managements, prognostiziert werden kann (Henning-Thurau und Wruck 2000: 1). Bevor die einzelnen Faktoren, die den Erfolg US-amerikanischer Produktionen mitbestimmen näher beschrieben werden, wird zunächst ein Erfolgsfaktorenmodell von Kinofilmen nach Henning-Thurau und Wruck (2000) vorgestellt (vgl. Abbildung 2-1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an den Rezeptionsmodalitäten und stellt die Forschungsfrage zur Übertragbarkeit des 4-Faktoren-Modells auf den US-amerikanischen Kulturraum.

2 Kinokultur in den USA und in Deutschland: Dieses Kapitel beleuchtet den Kulturbegriff und analysiert medienökonomische Erfolgsfaktoren von Kinofilmen sowie Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Markt.

3 Das Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten: Hier wird das von Monika Suckfüll entwickelte Modell der Rezeptionsmodalitäten theoretisch hergeleitet und die Modifikation zum 4-Faktoren-Modell unter Einbezug des Involvement-Konzepts beschrieben.

4 Exkurs: Internet und internetbasierte Erhebungsmethoden: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen des Internets und die spezifischen Vor- und Nachteile der gewählten Online-Befragungsmethodik.

5 Fragestellungen und Forschungshypothesen: In diesem Kapitel werden die aus der Theorie abgeleiteten Hypothesen zur Übertragbarkeit des Modells auf die USA explizit formuliert.

6 Untersuchungsdesign: Das Kapitel detailliert die methodische Umsetzung der Studie, einschließlich Datenerhebung, Pretest, Stichprobenziehung und kritischer Reflexion des Studiendesigns.

7 Ergebnisse: Die explorative Faktorenanalyse und die Auswertung des Fragebogens werden präsentiert, um die Struktur der Rezeptionsmodalitäten in der US-amerikanischen Stichprobe zu identifizieren.

8 Diskussion: Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse, der Validierung des 4-Faktoren-Modells und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Rezeptionsmodalitäten, Kinokultur, Medienwirkungsforschung, Online-Befragung, US-Filmmarkt, 4-Faktoren-Modell, Involvement, Faktorenanalyse, Mediensozialisation, Filmrezeption, Interkulturelle Forschung, Standortfaktoren, Filmanalyse, Konsumentenverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das in Deutschland entwickelte 4-Faktoren-Modell der Rezeptionsmodalitäten auf die Filmrezeption von US-amerikanischen Bürgern übertragbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Studie verknüpft medienökonomische Aspekte der amerikanischen Kinokultur mit psychologischen Modellen der Filmrezeption und empirischen Methoden der Online-Forschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die empirische Überprüfung der Validität des 4-Faktoren-Modells der Rezeptionsmodalitäten innerhalb einer US-amerikanischen Stichprobe.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine Online-Befragung durch, deren Daten anschließend mittels einer explorativen Faktorenanalyse statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Rezeptionsmodalitäten, eine Analyse der amerikanischen Filmindustrie sowie das konkrete Untersuchungsdesign der Online-Studie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Rezeptionsmodalitäten, Kinokultur, Involvement, Medienwirkungsforschung und interkulturelle Online-Forschung.

Warum ist die Übertragbarkeit des Modells auf die USA nicht selbstverständlich?

Aufgrund landesspezifischer Unterschiede im Kinosystem, abweichender Mediennutzungsgewohnheiten und soziokultureller Faktoren vermutete die Autorin eine nur eingeschränkte Übertragbarkeit.

Welche Rolle spielen Filmstars in dieser Studie?

Filmstars werden als ein wesentlicher medienökonomischer Erfolgsfaktor analysiert, der zudem als Markierungsfunktion im Rezeptionsprozess dient.

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Details

Title
Rezeptionsmodalitäten und Kinokultur
Subtitle
Eine Online-Befragungsstudie in den USA
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,7
Author
Magistra Artium (M.A.) Ute Flamich (Author)
Publication Year
2006
Pages
164
Catalog Number
V80575
ISBN (eBook)
9783638830492
Language
German
Tags
Rezeptionsmodalitäten Kinokultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magistra Artium (M.A.) Ute Flamich (Author), 2006, Rezeptionsmodalitäten und Kinokultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80575
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