Der aktuelle Wissensstand der heutigen Industriegesellschaft ist im Bezug auf Gesundheit immer noch ausbaufähig .Dennoch lässt er sich in zwei Kategorien einteilen, welche die Hauptursache für die den enormen Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen sind, das Alter und das Geschlecht. Diese beiden Faktoren stehen wiederum im Zusammenhang mit „dem Gesellschaftssystem, seiner Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik im jeweiligen historischen Kontext“.
In meiner Hauarbeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit den Ursachen, die zu den Unterschieden in der Lebenserwartung von Männern und Frauen führen. Hierbei tragen nicht nur biologische Faktoren, sondern ebenso die nicht-biologischen Faktoren, wie beispielsweise die Ernährung und der gesamte Lebensstiel dazu bei, wie lange der Mensch lebt und welche schwerwiegende Krankheit ihn letztendlich aufsucht.
Außerdem beschäftige ich mich mit der Veränderung der Lebenserwatung im Laufe der Zeit. Zwar ist die diese innerhalb der letzten Jahrzehnte für beide Geschlechter sehr weit nach oben gestiegen, dennoch bleibt der Unterschied von sechs Jahren zugunsten der Frauen weiterhin bestehen.
Doch nicht nur im Laufe der Zeit haben sich einige Unterschiede bemerkbar gemacht, auch innerhalb verschiedener Regionen gibt es starke Differenzen, sowohl im Bezug auf die Lebenserwartung allgemein, als auch auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die historische Gewichtung auf die Gesundheit von Mann und Frau
2.1 Die allgemeine Gesundheitsentwicklung der Frau
2.2 Die allgemeine Gesundheitsentwicklung des Mannes
3. Der biologische Einfluss
4. Der nicht-biologische (äußere) Einfluss
5. Geschlechterunterschiede der Lebenserwartung im Ländervergleich
6. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für die bestehenden Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit biologische Faktoren im Vergleich zu nicht-biologischen Einflüssen, wie dem Lebensstil, sozialen Bedingungen und der geschlechtsspezifischen Sozialisation, für die Differenz von etwa sechs Jahren verantwortlich sind.
- Analyse des Einflusses von biologischen Faktoren (Genetik und Hormone) auf die Langlebigkeit.
- Untersuchung der Auswirkungen geschlechtsspezifischer Sozialisation und Rollenbilder auf das Gesundheitsverhalten.
- Bewertung der Rolle des Lebensstils, inklusive Stressfaktoren, Ernährung und Suchtmittelkonsum.
- Vergleichende Betrachtung der Lebenserwartung innerhalb verschiedener Länder und Regionen.
- Einfluss sozialer Beziehungen und Partnerschaften auf das Wohlbefinden und die Lebenserwartung.
Auszug aus dem Buch
2. Die historische Gewichtung auf die Gesundheit von Mann und Frau
Seit über 250 Jahren ist bekannt, dass Frauen eine durchschnittlich längere Lebenserwartung haben gegenüber Männern. Diese Unterschiede haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert, so betrug die Differenz im Jahre 1950 vier Jahre zugunsten der Frau und erhöhte sich bis Anfang der 80er Jahre auf ganze sechseinhalb Jahre. In den letzen zwei Jahrzehnten fanden jedoch keine weiteren großartigen Veränderungen auf (vgl. Gärtner, K/Luy, M./Mai, R. 2005)
Lenken wir unseren Blickwinkel nun auf die Todesursachen stellen wir fest, dass diese hauptsächlich Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Tuberkulose waren. Heutzutage liegt die Sterberate durch Infektionskrankheiten nur noch bei wenigen Prozent, denn Sie wurde durch Herz-Kreislauferkrankungen sowie Krebserkrankungen abgelöst, welche derzeitig Dominanz in den Sterbefällen aufweisen.
Dieser Umbruch der Todesursachen hatte einen Anstieg der Lebenserwartung zur Folge. (vgl. http://www.zdwa.de )
Wenn wir nun allein die Gesundheit der Frauen betrachten stellen wir fest, dass diese durch verschiedene Faktoren positiv beeinflusst wird. Eine alt hergebrachte Aufgabe der Frau ist es, sich um die Gesundheit ihrer Familienmitglieder zu sorgen, der Kinder ebenso wie der Erwachsenen. Sie übernehmen die gesamte Gesundheitsversorgung wobei sie zugleich mir professionell ausgebildeten Fachkräften, wie Ärzten, Krankenschwestern und Psychotherapeuten zusammenarbeiten (vgl. Vogt, I. 2006)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den aktuellen Forschungsstand zu gesundheitlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.
2. Die historische Gewichtung auf die Gesundheit von Mann und Frau: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung der Lebenserwartung sowie den Wandel der Todesursachen von Infektionskrankheiten hin zu chronischen Leiden.
2.1 Die allgemeine Gesundheitsentwicklung der Frau: Es wird analysiert, wie Sozialisation, körperliche Selbstwahrnehmung und das Gesundheitsverhalten bei Frauen zur Langlebigkeit beitragen.
2.2 Die allgemeine Gesundheitsentwicklung des Mannes: Dieses Kapitel beleuchtet das männliche Rollenbild, den Stressfaktor und gesundheitsschädliche Verhaltensweisen, die Männer stärker belasten.
3. Der biologische Einfluss: Hier werden genetische Voraussetzungen (X-Chromosomen) und hormonelle Schutzfunktionen als Faktoren für den Überlebensvorteil der Frauen diskutiert.
4. Der nicht-biologische (äußere) Einfluss: Das Kapitel untersucht Lebensweise, soziale Beziehungen, Partnerschaft und ökonomische Faktoren als entscheidende Einflussgrößen der Lebensdauer.
5. Geschlechterunterschiede der Lebenserwartung im Ländervergleich: Die Analyse zeigt regionale Unterschiede in der Lebenserwartung auf und illustriert diese anhand europäischer und globaler Beispiele.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Lebenserwartung ein komplexes Zusammenspiel aus biologischen und sozialen Faktoren ist, wobei das Gesundheitsverhalten eine Schlüsselrolle spielt.
Schlüsselwörter
Lebenserwartung, Geschlechterunterschiede, Gesundheit, Sozialisation, Biologie, Lebensstil, Stress, Herz-Kreislauferkrankungen, Prävention, Soziale Beziehungen, Industriegesellschaft, Sterblichkeit, Hormontherapie, Gesundheitsbewusstsein, Demographie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Analyse der Ursachen, die zu den deutlichen Unterschieden in der Lebenserwartung von Männern und Frauen in der heutigen Gesellschaft führen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen biologische Prädispositionen, den Einfluss der geschlechtsspezifischen Sozialisation, gesundheitsrelevante Lebensstile sowie soziale und ökonomische Rahmenbedingungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die demographischen Rätsel hinter der etwa sechsjährigen Differenz der Lebenserwartung zu entschlüsseln und aufzuzeigen, wie biologische und äußere Faktoren dabei ineinandergreifen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, um bestehende Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften und der Demographie zusammenzuführen und kritisch zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden nacheinander die historische Gewichtung, geschlechtsspezifische Gesundheitsentwicklungen, biologische Schutzfunktionen sowie äußere Einflüsse wie Partnerschaft und Berufstätigkeit beleuchtet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Lebenserwartung, Geschlechterunterschiede, Sozialisation, biologische Faktoren, Lebensstil und Gesundheitsrisiken.
Welche Rolle spielt die Hormontherapie laut der Autorin?
Die Autorin stellt fest, dass weibliche Hormone bis zur Menopause als Schutzfunktion gegen Krankheiten wirken, eine Hormontherapie nach der Menopause jedoch aufgrund unklarer Risiken wie Brustkrebs kritisch zu hinterfragen ist.
Was besagt das Beispiel der Nonnen und Mönche?
Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Männer und Frauen bei annähernd gleichen Lebens- und Arbeitsbedingungen ihre Lebenserwartung angleichen können, was die Bedeutung nicht-biologischer Faktoren unterstreicht.
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- Magdalena Ogrodnik (Author), 2007, Ursachen für Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80597