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Lehrmedium Fernsehen - eine Analyse der Bildungsangebote für Kinder im Fernsehen

Title: Lehrmedium Fernsehen - eine Analyse der Bildungsangebote für Kinder im Fernsehen

Diploma Thesis , 2006 , 123 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Langenstein (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Das Medium Fernsehen ist heutzutage nicht mehr aus der Gesellschaft wegzudenken. Sei es, dass es der reinen Unterhaltung, der Informationsgewinnung oder als Lehrmedium der Vermittlung von Wissen dient. In allen Lebensbereichen steht das Medium Fernsehen mit seinen verschiedenen Formaten als Freizeitvertreib oder Wissensquelle ganztägig zur Verfügung.

Dabei kommt dem Kinderfernsehen, mit der Zielgruppe der Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren, eine große Rolle in Bezug auf die kindliche Entwicklung, insbesondere als Lehrmedium im Sinne von Bildungsangeboten, zu. Jedoch nutzen Kinder nicht nur das eigens für sie produzierte Fernsehprogramm, sondern weichen ebenso auf Formate des Erwachsenenprogramms aus, um neue Sachverhalte zu lernen oder dem Wunsch nach Unterhaltung nachzugehen. Somit lässt sich sagen, dass das Fernsehen als Lehrmedium eine wesentliche Rolle in der kindlichen Welt spielt, wobei die Vermittlung von Wissen im Fernsehen sowohl intentional als auch funktional erfolgen kann.

Die Herausforderung dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Bereiche bzw. Sendformate im Fernsehen auf ihren vermittelnden Charakter hin zu untersuchen und einzuordnen. Im Vordergrund der Betrachtung steht hierbei die Intention, die sowohl auf Seiten der Produzenten durch das Fernsehangebot, als auch auf Seiten der Zuschauer (hier der Zielgruppe der Kinder) mit der Wahl des Sendeformates verfolgt wird. Eine spezifischere Betrachtung der Vermittlung von Kompetenzen durch das Medium Fernsehen soll prüfen, inwiefern das Fernsehen die Möglichkeit bietet und wahrnimmt als Bildungsprogramm Kompetenzen zu vermitteln. Die dieser Arbeit zugrunde liegende Befragung mittels eines Fragebogens (Schüler der 5. und 6. Klassen von Haupt-, Realschulen und Gymnasien) dient dazu herauszufinden, wie Kinder das Fernsehen, mit seiner Fülle an verschiedenen Formaten, als eine Möglichkeit der Wissensvermittlung einschätzen und dazu nutzen. Die zentrale Frage dabei lautet: ‚Was halten die Kinder von den Bildungsangeboten im Fernsehprogramm bzw. welches Image haben die einzelnen Fernsehsender in den Augen der Kinder?’ Ferner werden mittels der Befragung die Bereiche der Medienausstattung, Mediennutzung und Informationsbeschaffung, bezogen auf weitere Medien (Computer, Internet, Bücher, Zeitschriften, etc.), untersucht, um den Stellenwert des Mediums Fernsehen als Lehrmedium einzuschätzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Kinderfernsehen in Deutschland

2.1. Die deutsche Fernsehlandschaft

2.2. Öffentlich-rechtliche Fernsehsender

2.2.1. ARD/ZDF – der Kinderkanal

2.2.2. Grundsätze (Pädagogischer Erziehungs-/Bildungsauftrag)

2.2.3. Finanzierung /Kommerzialisierung

2.3. Private Fernsehsender

2.3.1. RTL-Gruppe - SuperRTL

2.3.2. Grundsätze (Pädagogischer Erziehungs-/Bildungsauftrag)

2.3.3. Finanzierung/Kommerzialisierung

2.4. Allgemeine Marktbetrachtung

3. Die Geschichte des Kinderfernsehens in Deutschland

3.1 Beispiel eines Bildungsangebotes: Entwicklung der Nachrichten für Kinder bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten

3.1.1. Nachrichten des Monats (Hessischer Rundfunk, HR)

3.1.2. Tagesschau auch für Kinder (ARD)

3.1.3. Durchblick (Süddeutscher Rundfunk, SDR)

3.1.4. logo (ZDF / Ki.Ka)

3.1.5. neuneinhalb (WDR)

3.2. Beispiel eines Bildungsangebotes: Entwicklung der Nachrichten für Kinder bei den privaten Fernsehanstalten

4. Bildungsangebote für Kinder im Fernsehprogramm

4.1. Arten von Bildungsprogrammen im Fernsehen

4.1.1. Funktionales Bildungsprogramm

4.1.2. Intentionales Bildungsprogramm

4.1.3. Einordnung der Bildungsangebote nach Art des Bildungsprogramms

4.1.4. Einschätzung der Fernsehformate aus Kindersicht

4.2. Bildungsprogramme und ihre Vermittlung von Kompetenzen

4.2.1. Medienkompetenz

4.2.2. Lesekompetenz

4.2.3. Sprachkompetenz

4.2.4. Sozialkompetenz

4.2.5. Technische Kompetenz

4.2.6. Zusammenfassung

5. Befragung: Bildungsangebote aus der Sicht der Kinder

5.1. Ziele der Befragung

5.2. Erläuterungen zur Wahl der gewählten Zielgruppe

5.3. Hypothesen der Befragung

5.3.1. Medienausstattung

5.3.2. Mediennutzung

5.3.3. Image der Fernsehsender

5.3.4. Bildungsangebote im Bereich Kinderfernsehen

5.3.5. Bildungsangebote im Bereich Erwachsenenfernsehen

5.4. Erläuterungen zur gewählten Methode und Vorgehensweise der Befragung

5.5. Aufbau des Fragebogens - Fragebogengestaltung

5.6. Ergebnisse der Umfrage – Überprüfung der Hypothesen

5.6.1. Medienausstattung

5.6.2. Mediennutzung

5.6.3. Image der Fernsehsender

5.6.4. Bildungsangebote im Bereich Kinderfernsehen

5.6.5. Bildungsangebote im Bereich Erwachsenenprogramm

5.6.6. Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Bildungscharakter von Fernsehangeboten für Kinder und analysiert, wie diese von Kindern in ihrer Rolle als Rezipienten wahrgenommen und genutzt werden. Dabei liegt der Fokus auf der Differenzierung zwischen intentionalen und funktionalen Bildungsprogrammen sowie der Vermittlung von Kompetenzen.

  • Marktanalyse des deutschen Kinderfernsehens (öffentlich-rechtlich vs. privat)
  • Historische Entwicklung von Kindernachrichten als Bildungsformat
  • Theoretische Einordnung von Bildungsprogrammen und Kompetenzvermittlung
  • Empirische Untersuchung der Mediennutzung und Wahrnehmung durch Kinder (10-14 Jahre)
  • Einfluss des Fernsehsenders und -formats auf den Lernerfolg aus Kindersicht

Auszug aus dem Buch

3.1.4. logo (ZDF / Ki.Ka)

Ein erfolgreiches Format der Kindernachrichten stellt die Sendung logo vom ZDF dar, welches auf dem Kinderkanal Ki.Ka und im ZDF ausgestrahlt wird.

Im Einzelnen stellen sich die Entwicklungsstufen des Formats folgendermaßen dar: 1987 Untersuchung der Tragfähigkeit und Aufbau der Redaktion, 1988 Pilotphase Januar – März (39 Folgen), 1989 feste Etablierung im Kindernachrichtenprogramm.

Die zentralen Bestandteile bei der Konzeption der Sendung logo sind dabei: Erklären: Um einen Sachverhalt oder ein Ereignis besser verstehen und einordnen zu können, liefert logo die dazu passenden und für Kinder verständlichen Erklärungen. Eingrenzen: Aufgrund der Fülle von Informationen und Nachrichten, konzentriert sich logo auf besonders wichtige oder problematische Aspekte. Kinderperspektive: Es werden insbesondere die Fragen mit besonderer Relevanz für Kinder aufgegriffen bzw. bei denen Kinder selbst betroffen sind. Ferner werden Situationen zum Vergleich herangezogen, welche Kinder bereits kennen. Darüber hinaus werden die Kinder als Identifikationsfigur mit einbezogen. Erklärstücke: Das Kernstück der Sendung logo bilden die sogenannten Erklärstücke, welche pro Sendung nur einmal vorkommen und konzentrierte Informationen bieten. Die gute Nachricht: Damit den Kindern vermittelt wird, dass Nachrichten auch Spaß machen, werden in der Sendung freundliche, schöne oder lustige Themen behandelt. Ergänzung: Damit Kinder Nachrichten besser verstehen können, dient logo der Ergänzung von Nachrichtensendungen aus dem Erwachsenenprogramm und ersetzt somit nicht die normalen Nachrichten.

Forum: Das Format logo soll bei Kindern Interesse wecken und zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Themen anregen und somit einen Ansprechpartner für die Kinder darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Kinderfernsehen in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die deutsche Fernsehlandschaft mit Fokus auf öffentlich-rechtliche und private Anbieter und deren Finanzierungsmodelle sowie Bildungsaufträge.

3. Die Geschichte des Kinderfernsehens in Deutschland: Es wird die historische Entwicklung von Kindernachrichten als spezielles Bildungsformat bei öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern nachgezeichnet.

4. Bildungsangebote für Kinder im Fernsehprogramm: Hier erfolgt eine Kategorisierung von Bildungsprogrammen in intentional und funktional sowie eine Untersuchung der Kompetenzvermittlung durch verschiedene Sendeformate.

5. Befragung: Bildungsangebote aus der Sicht der Kinder: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik, Hypothesen und Ergebnisse der empirischen Studie zur Mediennutzung und Bewertung von Sendungen durch Kinder.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, insbesondere die unterschiedliche Wahrnehmung der Sender durch die Kinder und die begrenzte direkte Kompetenzvermittlung im Kinderfernsehen.

Schlüsselwörter

Kinderfernsehen, Bildungsfernsehen, Medienkompetenz, Kindernachrichten, Mediennutzung, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Private Sender, Fernsehformate, Empirische Befragung, Kompetenzvermittlung, Wissensvermittlung, intentionales Lernen, funktionales Lernen, Medienausstattung, Fernsehsender

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Qualität und Wirkung von Bildungsangeboten im deutschen Kinderfernsehen und untersucht, wie Kinder diese Formate wahrnehmen und nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Struktur des Fernsehmarktes, die Rolle öffentlich-rechtlicher vs. privater Sender, die Definition von Bildungsformaten sowie die empirische Mediennutzung von Kindern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu klären, wie Kinder die Bildungsangebote im Fernsehen einschätzen und welche Images die Fernsehsender bei der Zielgruppe der 10- bis 14-Jährigen besitzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Befragung von 174 Schülerinnen und Schülern mittels eines standardisierten Fragebogens, ergänzt durch eine Literatur- und Marktanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Medienkompetenz und Bildungsarten (intentional vs. funktional) sowie die empirischen Ergebnisse der Umfrage zur Medienausstattung und -nutzung detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kinderfernsehen, Bildungsauftrag, Medienkompetenz, Mediennutzung und Fernsehmarktanalyse.

Welche Rolle spielt der Bildungsauftrag?

Der Bildungsauftrag ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal; er verpflichtet öffentlich-rechtliche Sender zu intentionaler Wissensvermittlung, während private Sender primär marktwirtschaftlich agieren.

Wie bewerten Kinder die unterschiedlichen Fernsehsender?

Die Befragung zeigt, dass Kinder private Sender eher mit Unterhaltung und Action assoziieren, während sie öffentlich-rechtliche Angebote eher als wissensvermittelnd wahrnehmen.

Warum weichen Kinder auf das Erwachsenenfernsehen aus?

Die Studie belegt, dass Kinder das Erwachsenenprogramm zur Informationssuche nutzen, wenn sie dort Formate finden, die sie als spannend und zugleich lehrreich empfinden.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Zukunft?

Der Autor fordert eine stärkere Fokussierung auf die gezielte Vermittlung von Kompetenzen im Kinderfernsehen, da dies bisher nur bei wenigen Formaten konsequent erfolgt.

Excerpt out of 123 pages  - scroll top

Details

Title
Lehrmedium Fernsehen - eine Analyse der Bildungsangebote für Kinder im Fernsehen
College
University of Paderborn
Grade
1,7
Author
Marc Langenstein (Author)
Publication Year
2006
Pages
123
Catalog Number
V80789
ISBN (eBook)
9783638833875
ISBN (Book)
9783638833929
Language
German
Tags
Lehrmedium Fernsehen Analyse Bildungsangebote Kinder Fernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Langenstein (Author), 2006, Lehrmedium Fernsehen - eine Analyse der Bildungsangebote für Kinder im Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80789
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