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Standortplanung für Produktionsstätten

Eine Einführung in die Standortplanung

Title: Standortplanung für Produktionsstätten

Term Paper , 2006 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Roman Karl (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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In den letzten Jahrzehnten im Zuge der Globalisierung ist das Thema Standortplanung und Standortwahl und dessen erhebliche Bedeutung immer mehr in das Bewusstsein der Unternehmen gerückt, denn in der Vergangenheit waren strategische und auf Analysen basierende Standortentscheidungen hauptsächlich für Großunternehmen relevant, doch heute sind sie zunehmend auch für kleine und mittlere Unternehmen wettbewerbsnotwendig und von großem Interesse. Zudem stellt sich die Frage nach dem geeigneten Unternehmensstandort in zunehmendem Maße nicht nur für neu zu gründende Unternehmen sondern auch für bereits existierende Unternehmen. Der strategische und konstitutive Charakter sowie der langfristige Einfluss und die enorme Tragweite einer Standortentscheidung untermauern die Bedeutung dieses Themas.

Die Praxis dagegen zeigt, dass die Wichtigkeit der Standortplanung und Standortwahl von vielen Unternehmen verkannt wird. Fehlentscheidungen, die einen hohen Verlust für das gesamte Unternehmen bedeuten können, resultieren oft aus unternehmerischen Gründen wie begrenzte Planungskapazitäten, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, aus mangelnder Kenntnis der notwendigen methodischen Werkzeuge zur Standortplanung und aus Vernachlässigung wesentlicher Aspekte. Somit besteht eine Diskrepanz zwischen der Wichtigkeit und der geringen Einbeziehung der Standortplanung in die strategische Unternehmenswelt.

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser schriftlichen Arbeit die Ermittlung und Erläuterung der Kerninhalte der Standortplanung und der Standortwahl für Produktionsstätten. Zu diesem Zweck erfolgt eine Darstellung der Standortfaktoren, der Informationsquellen und der Bewertungsverfahren, die zusammen die drei wichtigsten Determinanten der Standortplanung darstellen. Im Anschluss werden die Determinanten in einen dynamischen Entscheidungsprozess, der detailliert vorgestellt wird, eingebunden. Zum Schluss wird ein Bezug zur Thematik Standortplanung und Standortwahl der Unternehmen in der Praxis anhand eines ausgewählten Beispiels hergestellt und die Notwendigkeit für ein permanentes Standortcontrolling aufgezeigt.

Im Rahmen dieser Arbeit wird nur die betriebliche Standortplanung behandelt, die sich deutlich von der innerbetrieblichen Standortplanung abgrenzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Standortplanung

2.1. Grundlagen und Begriffe

2.2. Stellenwert und Bedeutung

2.3. Standortplanungsanlässe

3. Determinanten der Standortplanung

3.1. Standortfaktoren für Produktionsstätten

3.1.1. Standortfaktorensystematik nach Lüder und Küpper (1983)

3.1.2. Zusammenfassende Betrachtung

3.2. Informationsquellen für die Bewertung von Standortfaktoren

3.3. Verfahren zur Bewertung von Standorten

3.3.1. Qualitative Bewertungsverfahren

3.3.2. Quantitative Bewertungsverfahren

3.3.3. Zusammenfassende Bewertung

4. Standortplanungsprozess

4.1. Initiativphase

4.2. Konzeptphase

4.3. Informationsbeschaffungs- und Bewertungsphase

4.3.1. Ländervorauswahl

4.3.2. Grobauswahl

4.3.3. Feinauswahl

4.4. Entscheidungsphase

5. Standortplanung in der Praxis

6. Fazit und Ausblick

Management Summary

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die systematische Darstellung des komplexen Prozesses der betrieblichen Standortplanung für Produktionsstätten, um aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine fundierte methodische Herangehensweise Fehlentscheidungen vermeiden und den Standort als Wettbewerbsvorteil etablieren können.

  • Bedeutung und Notwendigkeit einer strategischen Standortplanung
  • Systematik der Standortfaktoren und Bewertungsverfahren
  • Phasenmodell des dynamischen Standortplanungsprozesses
  • Analyse von Standortentscheidungen in der Praxis (Fallbeispiel BMW Group)
  • Bedeutung eines permanenten Standortcontrollings

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Standortfaktorensystematik nach Lüder und Küpper (1983)

A-Faktoren zur Erfassung der räumlichen Struktureigenschaften eines Standortes

Hierunter sind solche Faktoren einzuordnen, die die räumliche Lage eines Produktionsstandortes innerhalb der Standortstruktur des Unternehmens und in Relation zu seiner Umgebung kennzeichnen. Diese Faktoren dienen hauptsächlich zur Vorauswahl und Eingrenzung der Alternativen. Es handelt sich um limitationale Faktoren, d.h. es sind Mindestanforderungen an die Standorte bzw. diese Standortfaktoren mit einer festgelegten Ausprägung müssen von den für die weitere Analyse gewählten Standorten auf jeden Fall erfüllt werden.

Nähe zu Beschaffungsorten, -regionen oder –märkten

Nähe zu Absatzorten, -regionen oder –märkten

Nähe zum eigenen Unternehmen bzw. eigenen Produktionsstätten

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die steigende strategische Bedeutung der Standortplanung für Unternehmen im Zuge der Globalisierung und führt die Forschungsfrage zur Vermeidung von Fehlentscheidungen ein.

2. Einführung in die Standortplanung: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen, den Stellenwert sowie die verschiedenen Anlässe für eine Standortplanung und ordnet diese in den betriebswirtschaftlichen Kontext ein.

3. Determinanten der Standortplanung: Es werden die zentralen Faktoren, Informationsquellen und Bewertungsmethoden erläutert, die als Entscheidungsgrundlage für die Standortwahl dienen.

4. Standortplanungsprozess: Das Kapitel gliedert den gesamten Auswahlprozess in vier Phasen, von der Initiierung bis zur finalen Entscheidungsfindung.

5. Standortplanung in der Praxis: Anhand des Fallbeispiels der BMW Group wird die praktische Umsetzung eines mehrstufigen Standortplanungsprozesses verdeutlicht.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften Verankerung der Standortplanung durch ein systematisches Standortcontrolling.

Schlüsselwörter

Standortplanung, Produktionsstätten, Standortwahl, Standortfaktoren, Investitionsentscheidung, Standortplanungsprozess, Nutzwertanalyse, Investitionsrechnung, Globalisierung, Standortcontrolling, Wettbewerbsfähigkeit, Rückverlagerung, Standortanforderungskatalog, BMW Group, Standortmarketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den strategischen Prozess der betrieblichen Standortplanung für Produktionsstätten und die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Standortfaktorensystematik, die Identifikation von Informationsquellen sowie der Vergleich qualitativer und quantitativer Bewertungsverfahren innerhalb eines strukturierten Planungsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kerninhalte der Standortplanung aufzuzeigen, um eine methodisch saubere Entscheidungsgrundlage zu schaffen und klassische Standortfehlentscheidungen zu vermeiden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Bewertung verwendet?

Es werden qualitative Verfahren (wie die Nutzwertanalyse oder Checklisten) zur Vorauswahl und quantitative Verfahren (wie die Investitionsrechnung) zur detaillierten Feinauswahl herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Determinanten der Standortplanung, dem phasenorientierten Entscheidungsprozess und einer praxisnahen Anwendung anhand der Standortsuche der BMW Group.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Standortplanung, Standortfaktoren, Standortplanungsprozess, Standortcontrolling und Investitionsentscheidung.

Wie unterscheidet sich die Ländervorauswahl von der Feinauswahl im Prozess?

Während die Ländervorauswahl auf Ausschlusskriterien und qualitativen Faktoren basiert, um eine große Menge an Alternativen effizient zu reduzieren, fokussiert sich die Feinauswahl auf wenige Standorte unter detaillierter monetärer Bewertung.

Warum spielt die BMW Group eine besondere Rolle in dieser Arbeit?

Das Unternehmen dient als konkretes Praxisbeispiel, um zu demonstrieren, wie ein mehrstufiger Standortplanungsprozess erfolgreich zur Auswahl eines neuen Produktionsstandortes führt.

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Details

Title
Standortplanung für Produktionsstätten
Subtitle
Eine Einführung in die Standortplanung
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Logistikmanagement
Grade
1,0
Author
Diplom-Betriebswirt Roman Karl (Author)
Publication Year
2006
Pages
34
Catalog Number
V80865
ISBN (eBook)
9783638879576
ISBN (Book)
9783638879675
Language
German
Tags
Standortplanung Produktionsstätten Logistikmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirt Roman Karl (Author), 2006, Standortplanung für Produktionsstätten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80865
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