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Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen und funktionalen Betrachtungsweise

Title: Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen und funktionalen Betrachtungsweise

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jochen Schaumburg (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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In Anlehnung an Roth/Willimczik 1999 und Olivier/Rockmann 2003 wird in der vorliegenden Arbeit auf drei Teilgebiete sportwissenschaftlicher Betrachtungsweisen eingegangen. Sie spielen in der Arbeit von Trainern und Lehrern eine wesentliche Rolle und dienen als Handwerkszeug für die Erreichung von Bewegungsaufgaben. Olivier/Rockmann (2003) ordnen mögliche Betrachtungsweisen grob wissenschaftssystematisch den Zielstellungen Aufgabenanalyse und Technikanalyse zu. Die Aufgabenanalyse, welche die hinter einer Bewegung stehende Aufgabenstellung untersucht, wird geeignet durch die funktionale Bewegungsanalyse nach Göhner realisiert. Die biomechanische, wie auch die morphologische Betrachtungsweise, werden situationsabhängig zur Analyse individueller Technikdefizite eingesetzt.

Während die funktionale und die morphologische Betrachtungsweise nur in Ihren Grundzügen dargestellt werden, wird auf die biomechanische Betrachtungsweise näher eingegangen. Sie soll Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit sein. Im Anschluss daran werden sowohl die Schnittmengen wie auch die Grenzen der behandelten Betrachtungsweisen kurz dargestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die morphologische Betrachtungsweise

2.1. Definition

2.2. Morphologische Bewegungsmerkmale (nach Meinel/Schnabel, 1998)

2.3. Zusammenfassung (nach Roth/Willimczik, 1999)

3. Die funktionale Betrachtungsweise

3.1. Definition

3.2. Ablaufrelevante Bezugsgrundlagen

3.3. Funktionsphasen

3.4. Zusammenfassung

4. Die biomechanische Betrachtungsweise

4.1. Definition

4.2. Problemstellungen und Untersuchungsziele

4.3. Biomechanische Merkmale und Messmethoden

4.4. Erläuterung Translation und Rotation

4.5. Zeitliche Merkmale und Messmethoden (nach Olivier/Rockmann, 2003)

4.6. Biokinematische Merkmale und Messmethoden

4.7. Biodynamische Merkmale und Messmethoden

4.8. Biomechanische Prinzipien

5. Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen Betrachtung einerseits und funktionalen Betrachtung andererseits

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und methodischen Unterschiede dreier sportwissenschaftlicher Betrachtungsweisen: der morphologischen, der funktionalen und insbesondere der biomechanischen Perspektive, um deren Rolle als Analyseinstrumente für Trainer und Lehrer aufzuzeigen.

  • Grundlagen der morphologischen Beobachtung und Bewegungsmerkmale
  • Funktionale Bewegungsanalyse nach Göhner und ihre ablaufrelevanten Bezugsgrundlagen
  • Biomechanische Prinzipien und deren wissenschaftliche Messmethoden
  • Abgrenzung der biomechanischen Sichtweise gegenüber morphologischen und funktionalen Ansätzen
  • Praktische Anwendbarkeit und Grenzen der wissenschaftlichen Analysemethoden im Sportunterricht

Auszug aus dem Buch

4.1. Definition

Die Biomechanik des Sports ist die Wissenschaft von der mechanischen Beschreibung und Erklärung der Erscheinungen und Ursachen von Bewegungen im Sport unter Zugrundelegung der Bedingungen des menschlichen Organismus. Als Methoden stehen der Biomechanik dazu die Kinematografie (Veränderung in Ort Zeit-Dimensionen) und Dynamografie (Kraftmessungen) zur Verfügung.

Diese Definition macht bereits deutlich, dass es sich bei der biomechanischen Betrachtungsweise um eine stochastischen Gesetzen folgende Betrachtungsweise handelt. Es ist ausdrücklich keine Sportmechanik mehr, wie sie Bäumler/Schneider 1981 formuliert haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die drei sportwissenschaftlichen Betrachtungsweisen ein und betont deren Bedeutung als Handwerkszeug für Trainer und Lehrer bei der Analyse von Technikdefiziten.

2. Die morphologische Betrachtungsweise: Dieses Kapitel erläutert die reine Beobachtung als Instrument zur Analyse direkt wahrnehmbarer Merkmale und definiert allgemeine Bewegungsmerkmale nach Meinel/Schnabel.

3. Die funktionale Betrachtungsweise: Der Fokus liegt hier auf der Interpretation der Bewegung als Mittel zur Problemlösung, wobei ablaufrelevante Bezugsgrundlagen und Funktionsphasen nach Göhner im Vordergrund stehen.

4. Die biomechanische Betrachtungsweise: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich der wissenschaftlichen Beschreibung und Erklärung von Bewegungen durch Kinematografie und Dynamografie sowie der Darstellung biomechanischer Prinzipien.

5. Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen Betrachtung einerseits und funktionalen Betrachtung andererseits: Ein abschließender Vergleich verdeutlicht die Vorteile der objektiven Datenlage der Biomechanik sowie die praktischen Limitationen im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Biomechanik, Sportwissenschaft, Bewegungsanalyse, Morphologie, funktionale Betrachtungsweise, Kinematografie, Dynamografie, Bewegungsmerkmale, Techniksteuerung, Trainer, Sportunterricht, Bewegungsprinzipien, Leistungssport, Technikoptimierung, wissenschaftliche Methode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über drei wesentliche sportwissenschaftliche Betrachtungsweisen (morphologisch, funktional, biomechanisch) und deren Anwendung in der sportlichen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretische Fundierung sportlicher Bewegungsbeobachtung, die Analyse von Bewegungsabläufen sowie die Abgrenzung mechanischer Messverfahren von pädagogisch-praktischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die biomechanische Betrachtungsweise als exakte wissenschaftliche Analysemethode detailliert zu beschreiben und sie von morphologischen und funktionalen Ansätzen abzugrenzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Behandelt werden Methoden der reinen Beobachtung, der funktionalen Analyse nach Göhner sowie biomechanische Verfahren wie die Kinematografie und Dynamografie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der drei Betrachtungsweisen, wobei der Schwerpunkt auf der Biomechanik, ihren Merkmalen (translatorisch/rotatorisch) und den sechs biomechanischen Prinzipien liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Biomechanik, Bewegungsanalyse, sportliche Technik, Bewegungsmerkmale, Messmethoden und sportmotorische Leistung.

Was unterscheidet die morphologische von der biomechanischen Sichtweise?

Die morphologische Betrachtung basiert auf der direkten, subjektiven Beobachtung durch den Lehrer, während die Biomechanik auf objektiven, apparativ messbaren Daten wie Kraft und Geschwindigkeit beruht.

Warum ist die Biomechanik im Schulalltag nur begrenzt einsetzbar?

Der hohe apparative Aufwand, die zeitliche Verzögerung bei der Auswertung und die Schwierigkeit, wissenschaftliche Daten in eine für Sportler verständliche Sprache zu übersetzen, erschweren den Einsatz.

Welchen Stellenwert haben die biomechanischen Prinzipien nach Hochmuth?

Sie gelten als Kondensat zur rationalen Ausnutzung mechanischer Gesetze, werden jedoch kritisch betrachtet, da sie biologische Voraussetzungen teilweise vernachlässigen.

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Details

Title
Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen und funktionalen Betrachtungsweise
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Bewegungen verstehen - Bewegungen lernen
Grade
1,7
Author
Jochen Schaumburg (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V80874
ISBN (eBook)
9783638879835
Language
German
Tags
Betrachtungsweise Abgrenzung Betrachtungsweise Bewegungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Schaumburg (Author), 2006, Die biomechanische Betrachtungsweise in Abgrenzung zur morphologischen und funktionalen Betrachtungsweise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80874
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