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Die sommertrockenen Subtropen am Beispiel des Mittelmeerraums - Klima, Boden und Vegetation

Titre: Die sommertrockenen Subtropen am Beispiel des Mittelmeerraums - Klima, Boden und Vegetation

Dossier / Travail , 2006 , 23 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Jessica Siegmund (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unsere Erde ist in verschiedene Landschaftszonen aufgeteilt. Die Einteilung erfolgt meistens nach klimageographischen Kriterien, von denen beispielsweise boden- oder hydrographische Prozesse und Veränderungen abhängen. Durch diese Aufteilung entstehen breitenparallele Landschaftszonen, wie „Tropen, Subtropen, kühlgemäßigte, kaltgemäßigte oder boreale, subpolare und polare Breiten“. Allerdings sind auch diese Zonen wiederum in weitere kleinere Räume zu unterteilen, die auch ’Subzonen’ genannt werden.

Eine Subzone der Subtropen sind beispielsweise die mediterranen Subtropen, welche jedoch als die flächenmäßig kleinste Subzone der Subtropenzone gilt. Sie liegt sowohl auf der Nord-, als auch auf der Südhalbkugel zwischen dem 20 und 40° Breitengrad und grenzt an die Zonen der tropischen Trockengebiete und der feuchten Mittelbreiten. Die Abgrenzung zu diesen Zonen erfolgt größtenteils aufgrund der unterschiedlichen Klimate. In den Tropen herrscht zum Beispiel ein Tageszeitenklima, während die Temperaturen der mediterranen Subtropen jahreszeitlich schwanken. Der Unterschied zu den kühlgemäßigten Mittelbreiten besteht darin, dass in den Subtropen im Laufe eines Jahres höhere Durchschnittstemperaturen gemessen werden, die bei etwa 20°C liegen. In der Zone der mediterranen Subtropen liegen jedoch nicht überall die gleichen hygrischen Verhältnisse vor, weshalb die Subzone in folgende drei Klimagebiete aufgeteilt werden kann: die trockenen Subtropen, die immerfeuchten Subtropen und die sommertrockenen mediterranen Subtropen.

Meine Hausarbeit soll sich aber lediglich auf das letzte der drei genannten Klimagebiete beziehen. Das Gebiet der sommertrockenen mediterranen Subtropen, oder auch winterfeuchte Subtropen genannt, macht mit 2,5 Mio. km2 nur 1,7 % der gesamten globalen Festlandfläche aus (vgl. Schultz) und ist „die kleinste Ökozone überhaupt“. Außerdem gibt es keine Klimazone, die auf den Kontinenten so verteilt ist wie diese. Die Zonen befinden sich immer auf der Westseite der Kontinente und liegen in Kalifornien in den USA, Südafrika, der Westküste Australiens, Chile und dem gesamten Mittelmeerraum. Alle diese Landschaftszonen sind besonders küstennah, allerdings
dringt das Gebiet am Mittelmeer am weitesten östlich und nördlich vor.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Subtropen und die mediterranen Subtropen

2. Der Mittelmeerraum

3. Das Mittelmeerklima

4. Der Boden der mediterranen Subtropen

5. Die Vegetation der Subtropen

5.1 Einfluss des Klimas auf die Pflanzen

5.2 Anthropogene Veränderungen der Vegetation

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen Klima, Boden und Vegetation in den sommertrockenen Subtropen am Beispiel des Mittelmeerraums. Dabei wird analysiert, wie natürliche Bedingungen und anthropogene Einflüsse das Ökosystem prägen und welche langfristigen Folgen sich daraus für die Region ergeben.

  • Charakterisierung der mediterranen Subtropen als geographische Zone
  • Analyse des spezifischen Mittelmeerklimas mit seinen hygrischen Besonderheiten
  • Untersuchung der bodengeographischen Eigenschaften und Erosionsprozesse
  • Darstellung von Anpassungsstrategien der Vegetation an Trockenstress
  • Bewertung des menschlichen Einflusses auf Entwaldung und Landschaftsdegradation

Auszug aus dem Buch

5.1 Einfluss des Klimas auf die Pflanzen

Im Mittelmeerraum kommen durch die hohen Strahlungsmenge starke Verdunstungen und Transpirationen vor und da die Luft in diesem Gebiet sehr trocken ist und der regelmäßige Wassernachschub nicht gewährleistet werden kann, muss die hier ansässige Vegetation um so mehr Schutzmechanismen haben. Wie bereits erwähnt gibt es kaum großflächige Waldgebiete, die Wasser speichern könnten, doch das hat auch seinen Vorteil, da die Pflanzen so in der Nacht weniger Widerstand leisten können und der „nächtliche Ausstrahlungsvorgang am wenigsten behindert“ 23 wird. So kann die Wärme leichter aufsteigen und es geht keine weitere Feuchtigkeit verloren und es kann sich sogar Tau bilden.

Die meisten Einrichtungen, die sich die Pflanzen zum Schutz geschaffen haben, dienen dem Wasserersparnis. Die Gruppe der Hartlaubgewächse, oder Sklerophylle, hat ihre Blätter so verändert, dass sie „in der Lage sind, auch längere Dürrezeiten ohne Verlust ihrer Größe und Struktur“ 24 überstehen zu können. Die Blätter haben im Gegensatz zu Pflanzen unserer Breiten, mehr Stützgewebe, damit sie steifer und ledriger sind und so selbst bei großer Trockenheit nicht welken. Teilweise werden die Blätter zudem mit einer Art Wachsschicht überzogen, um die Verdunstung über die Kutikula zu reduzieren. Die Abbildung 6 zeigt im Vergleich bei dem Oleanderblatt eine deutlich dickere Epidermis und ein dickeres Palisadenparenchym als bei dem bei uns einheimischen Buchenblatt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Subtropen und die mediterranen Subtropen: Einführung in die Einteilung der Landschaftszonen mit Fokus auf die mediterranen Subtropen als kleinste Ökozone.

2. Der Mittelmeerraum: Geographische Einordnung des Mittelmeerraums und Erläuterung der Schwierigkeiten bei einer exakten Grenzziehung.

3. Das Mittelmeerklima: Beschreibung des alternierenden Klimas, der jahreszeitlichen Niederschlagsverteilung und der prägenden Windsysteme.

4. Der Boden der mediterranen Subtropen: Analyse der Bodenentstehung unter dem Einfluss von Trockenheit, Relief und menschlichen Eingriffen sowie eine Einordnung der wichtigsten Bodentypen.

5. Die Vegetation der Subtropen: Übersicht über die ursprüngliche Vegetation und den Wandel zur heutigen Strauchlandschaft.

5.1 Einfluss des Klimas auf die Pflanzen: Erläuterung der morphologischen Schutzmechanismen von Pflanzen gegen sommerliche Trockenheit.

5.2 Anthropogene Veränderungen der Vegetation: Dokumentation der historischen und modernen Auswirkungen menschlicher Tätigkeit auf den Waldbestand.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des ökologischen Zustands des Mittelmeerraums und Aufruf zu nachhaltigem Handeln.

Schlüsselwörter

Mittelmeerraum, sommertrockene Subtropen, Mittelmeerklima, Bodenerosion, Vegetationsgeographie, Hartlaubgewächse, Sklerophylle, anthropogene Einflüsse, Entwaldung, Terra rossa, Bodenfeuchtigkeit, Ökosystem, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Landwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der geographischen und ökologischen Charakterisierung der sommertrockenen Subtropen, speziell am Beispiel des Mittelmeerraums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf das Zusammenspiel von Klima, Bodeneigenschaften und der an Trockenheit angepassten Vegetation unter Berücksichtigung menschlicher Einwirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die natürlichen Bedingungen der Region zu erläutern und die Auswirkungen von anthropogenen Veränderungen auf das Ökosystem aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung klimatischer sowie bodengeographischer Daten, um die Prozesse in den mediterranen Subtropen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Klima, Bodenkunde und Vegetationskunde, wobei jeweils sowohl natürliche Prozesse als auch menschliche Eingriffe beleuchtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Mittelmeerraum, Bodenerosion, Hartlaubgewächse, anthropogene Einflüsse und nachhaltige Bewirtschaftung.

Warum ist eine exakte Grenzziehung des Mittelmeerraums so schwierig?

Aufgrund der klimatischen Übergangszonen, insbesondere der Überschneidung von Wüstenklima im Süden und Subtropenklima, gibt es keine scharfe geografische Linie.

Welche Rolle spielen Hartlaubgewächse im Ökosystem?

Sie dienen als angepasste Vegetationsform, die durch morphologische Merkmale wie ledrige Blätter und tiefe Wurzelsysteme sommerliche Trockenperioden überstehen kann.

Welche Rolle spielt der Mensch bei der Degradation des Bodens?

Durch Rodungen, Überweidung und unnachhaltige Landnutzung wird die Bodenerosion massiv beschleunigt, was die natürliche Regeneration der Böden nahezu unmöglich macht.

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Résumé des informations

Titre
Die sommertrockenen Subtropen am Beispiel des Mittelmeerraums - Klima, Boden und Vegetation
Université
University of Münster
Cours
Klima, Boden, Pflanze
Note
2,7
Auteur
Jessica Siegmund (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
23
N° de catalogue
V80962
ISBN (ebook)
9783638887021
Langue
allemand
mots-clé
Subtropen Beispiel Mittelmeerraums Klima Boden Vegetation Klima Boden Pflanze
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jessica Siegmund (Auteur), 2006, Die sommertrockenen Subtropen am Beispiel des Mittelmeerraums - Klima, Boden und Vegetation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80962
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