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Arbeitszeiten und Arbeitsdruck - zum Umgang mit Stress in modernen Unternehmen und qualifizierten Berufen

Title: Arbeitszeiten und Arbeitsdruck - zum Umgang mit Stress in modernen Unternehmen und qualifizierten Berufen

Term Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Iryna Denysova (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Die traditionelle „Normalarbeitszeit“ wird immer häufiger von den so genannten atypischen Arbeitszeiten abgelöst. Der einst als typisch angesehene Arbeitsstandard 8-5-30, also ein Acht-Stunden-Tag, fünf mal die Woche, mit dreißig Urlaubstagen im Jahr, verschwindet immer mehr vom Arbeitsmarkt. Der Grund ist die Anpassung der Unternehmen an den sich immer verschärfenderen internationalen Wettbewerb. Die Unternehmen erwarten absolute Flexibilität von ihren Beschäftigten. Arbeitszeiten, die früher als anomal angesehen wurden, nehmen jetzt einen festen Platz ein. Als Beispiel sind hier die Wochenendarbeit, oder die Nachtschichten zu nennen. Die aktuelle Debatte um das Ladenschlussgesetz unterstreicht die Problematik.

Wie unterschiedlich sind aber die neuen Arbeitszeitmodelle? Welche Auswirkungen hat die Flexibilisierung auf das Privatleben und die Freizeit? Inwiefern ist die seit Jahren festgelegte geschlechterspezifische Arbeitsteilung von dem Wandel der Arbeitszeit betroffen? Haben die neuen Anforderungen gesundheitliche Auswirkungen auf die Beschäftigten?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitszeitmodelle

2.1 Kapovaz

2.2 Telearbeit

2.3 Sabbatical

3. Flexibilisierung

4. Arbeitszeitflexibilisierung im Bezug auf Geschlechter

5. Arbeitsdruck

5.1 Gesundheitliche Auswirkungen

5.1.1 Das Burn-Out Syndrom

5.1.2 Stressmanagement

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den Wandel der modernen Arbeitswelt durch die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, analysiert die resultierenden Auswirkungen auf das Privatleben, die geschlechtsspezifische Rollenverteilung sowie die gesundheitlichen Folgen für die Beschäftigten.

  • Wandel von der traditionellen Normalarbeitszeit zu atypischen Arbeitsmodellen.
  • Untersuchung verschiedener Flexibilisierungsformen wie Kapovaz, Telearbeit und Sabbatical.
  • Auswirkungen des steigenden Arbeitsdrucks auf die psychische und physische Gesundheit.
  • Analyse der geschlechtsspezifischen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Kritische Betrachtung des Phänomens des sogenannten „Arbeitskraftunternehmers“.

Auszug aus dem Buch

2. Arbeitszeitmodelle

In Gegensatz zum Taylorismus und dem Fordismus, wo keinerlei Flexibilität vorhanden war, wurde mit dem Postfordismus die Flexibilisierung der Arbeitsstruktur eingeführt. Zusammenfassend kann man über den Taylorismus und den Fordismus sagen, dass dort das Ziel die maximale Leistungsnutzung von Mensch und Maschine war. Sogar die einzelnen Arbeitsschritte wurden zeitlich abgemessen und vorgegeben. Das Wort Flexibilisierung wurde als ineffektiv betrachtet. Im Postfordismus standen die Abflachung der Hierarchien und die Eigenverantwortung im Vordergrund. Den Mitarbeitern wurde was zugetraut. Sie hatten Mitspracherecht und konnten somit, wenn auch nicht so wie heutzutage, den Arbeitsalltag mitgestalten.

Die heutige Flexibilisierung der Arbeitszeit ist der des Postfordismus um einige Schritte voraus. Die neuen Arbeitszeitmodelle ermöglichen uns einerseits eine individuelle Gestaltung des Arbeitsalltags und somit des Lebens. Anderseits bindet sie uns unsichtbar an das Unternehmen. Beispiele werden folgend aufgeführt. Die Neugestaltung betrifft hauptsächlich drei Problembereiche der Arbeitszeit, die von der Normalarbeitszeit abgeleitet werden. Es sind die Dauer, die Lage und die Verteilung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Übergang von traditionellen Normalarbeitszeiten zu flexiblen, atypischen Modellen eingeleitet und die Fragestellung zur Vereinbarkeit mit dem Privatleben sowie gesundheitlichen Folgen skizziert.

2. Arbeitszeitmodelle: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung der Flexibilisierung und stellt konkrete Modelle wie Kapovaz, Telearbeit und Sabbatical im Detail vor.

3. Flexibilisierung: Es erfolgt eine definitorische Einordnung der Flexibilität sowie die Analyse der Belastung durch das Leitbild des „Arbeitskraftunternehmers“.

4. Arbeitszeitflexibilisierung im Bezug auf Geschlechter: Hier wird die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung vor dem Hintergrund der Flexibilisierung und der anhaltenden Herausforderung der Erwerbsgleichheit betrachtet.

5. Arbeitsdruck: Dieses Kapitel behandelt die gesundheitlichen Konsequenzen dauerhafter Belastungen und erläutert spezifisch das Burn-Out Syndrom sowie Strategien des Stressmanagements.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den Verlust menschlicher Aspekte in einer flexiblen Arbeitswelt und hinterfragt die Zukunftsfähigkeit dieses Trends.

Schlüsselwörter

Flexibilisierung, Normalarbeitszeit, Arbeitszeitmodelle, Kapovaz, Telearbeit, Sabbatical, Arbeitsdruck, Arbeitskraftunternehmer, Geschlechterrollen, Care-Work, Gesundheitliche Auswirkungen, Burn-Out Syndrom, Stressmanagement, Work-Life-Balance, Erwerbsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen und gegenwärtigen Wandel der Arbeitswelt von der klassischen Normalarbeitszeit hin zu flexiblen, atypischen Arbeitsmodellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Auswirkungen der zeitlichen Flexibilisierung auf das Privatleben, die Rolle der Geschlechter bei der Arbeitsteilung sowie die gesundheitlichen Risiken für Beschäftigte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Flexibilisierung die Lebensgestaltung beeinflusst und welche gesundheitlichen Belastungen, wie etwa Burn-Out, durch den steigenden Arbeitsdruck entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und Auswertung existierender Literatur sowie gesellschafts- und arbeitswissenschaftlicher Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den verschiedenen Arbeitszeitmodellen, den Definitionen von Flexibilisierung sowie den gesundheitlichen Auswirkungen von Stress und der Gender-Debatte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Flexibilisierung, Arbeitszeitmodelle, Arbeitsdruck, Burn-Out Syndrom und geschlechtergerechte Arbeitsteilung.

Was versteht die Autorin unter einem „Arbeitskraftunternehmer“?

Damit ist ein Arbeitnehmer gemeint, der seine Arbeitskraft eigenverantwortlich verwaltet, sich in der Freizeit weiterbildet und zur Selbstausbeutung neigt, um am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wie definiert die Arbeit das Burn-Out Syndrom?

Es wird als Zustand innerer Leere und Erschöpfung beschrieben, der durch anhaltende berufliche Überlastung entsteht und oft zu sozialem Rückzug sowie physischen und psychischen Erkrankungen führt.

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Details

Title
Arbeitszeiten und Arbeitsdruck - zum Umgang mit Stress in modernen Unternehmen und qualifizierten Berufen
College
Berlin School of Economics
Grade
1,7
Author
Iryna Denysova (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V81075
ISBN (eBook)
9783638857819
Language
German
Tags
Arbeitszeiten Arbeitsdruck Umgang Stress Unternehmen Berufen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Iryna Denysova (Author), 2006, Arbeitszeiten und Arbeitsdruck - zum Umgang mit Stress in modernen Unternehmen und qualifizierten Berufen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81075
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