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Präventive Maßnahmen in Altenheimen gegen Altersdepression

Title: Präventive Maßnahmen in Altenheimen gegen Altersdepression

Seminar Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Annette Faupel (Author)

Social Work
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Die Depression gilt bei älteren Menschen zwischen 60 und 80 Jahren als die am häufigsten auftretende psychische Störung. 15 bis 17 Prozent der älteren Menschen erkranken in einem bestimmten Zeitraum an depressiven Syndromen. Damit wird Depression im Alter zum zentralen Problem der Altenarbeit. Die psychische Erkrankung tritt bei älteren Menschen viel häufiger auf als bei jungen. Sie werden krank, vereinsamen, verarmen und ihre Pflegebedürftigkeit wird zum großen Problem für viele auf Hilfe angewiesenen Menschen. Damit verlieren sie immer mehr Ressourcen auf ihrem Weg ins Alter.
In unserer heutigen Zeit wird der Abschnitt, den wir Alter nennen immer länger wird und der Anteil der älteren Menschen in der BRD an der Gesamtbevölkerung steigt konstant. Das Statistische Bundesamt erwartete schon 1998 eine Steigerung des Anteils der über 60-jährigen von mehr als 10 Prozent auf fast ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland. In dieser Gesellschaft, in der das Klientel der älteren Menschen für die Soziale Arbeit immer weiter wächst, ist es endlich an der Zeit uns mit dem Thema „Alter“ und mit den Problemen, die damit zusammenhängen auseinander zu setzen. (vgl. Wolfersdorf, Schüler 2005)
Ich möchte zunächst das Krankheitsbild Depression klären und damit gleichzeitig deutlich machen, warum Depression im Alter so oft nicht erkannt wird. Anschließend möchte ich auf die verschiedenen Möglichkeiten der Primär-, der Sekundär- und der Tertiärprävention in Altenheimen eingehen, wobei ich den Schwerpunkt dabei auf die Therapieangebote als Sekundärprävention legen werde.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Depression?

2.1 Der Begriff Depression

2.2 Psychische Veränderungen

2.2.1 Die Wahrnehmung

2.2.2 Das Denken

2.2.3 Das Fühlen

2.2.4 Die Motivation

2.2.5 Verhaltensauffälligkeiten

2.3 Körperliche Veränderungen

3. Die Pathogenese

3.1 Biographische Faktoren

3.2 Reaktive Faktoren

3.3 Biologische Faktoren

4. Wie ist Depression im Alter vorzubeugen?

4.1 Die Primärprävention

4.2 Die Sekundärprävention

4.2.1 Die Psychotherapie

4.2.2 Die Somatherapie

4.2.2.1 Die Entspannungstherapie

4.2.2.2 Die Bewegungs- und Beschäftigungstherapie

4.2.2.3 Die Pharmakotherapie

4.2.3 Die Soziotherapie

4.2.3.1 Die Beziehungsarbeit

4.2.3.2 Beschäftigungsgruppen

4.2.3.3 Die Therapeutische Gemeinschaft

4.2.3.4 Selbsthilfegruppen

4.2.3.5 Die Milieutherapie

4.2.3.6 Die Angehörigenarbeit

4.2.3.7 Sozialökonomische Hilfen

4.3 Die Tertiärprävention

5. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Prävention von Altersdepressionen in Altenheimen. Ziel ist es, das Krankheitsbild Depression bei älteren Menschen verständlich zu machen, die Herausforderungen bei der Diagnose zu beleuchten und verschiedene professionelle Möglichkeiten der Prävention – insbesondere in den Bereichen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention – aufzuzeigen, um den Betroffenen eine adäquate Lebensqualität zu ermöglichen.

  • Krankheitsbild und Symptomatik der Altersdepression
  • Ursachen und Pathogenese depressiver Störungen im Alter
  • Präventionsstrategien (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention)
  • Therapeutische Interventionen im stationären Kontext (Altenheim)
  • Rolle der Sozialarbeit bei der Beziehungs- und Angehörigenarbeit

Auszug aus dem Buch

4.2.3.3 Die Therapeutische Gemeinschaft

Das Prinzip der Therapeutischen Gemeinschaft wird vor allem in psychiatrischen Kliniken genutzt. Grond empfiehlt, sie auch in Altenheimen zu übernehmen. In der Therapeutischen Gemeinschaft tragen Patienten Mitverantwortung und bringen sich z.B. in Sitzungen und Besprechungen ein. Das bedeutet, dass Patienten und ihre Helfer gleichgestellt und gleichberechtigt sind. Sie erfahren Toleranz, Verständnis und Mitspracherecht und realisieren, dass sie die Macht haben durch ihr Zutun und ihre Meinung etwas zu verändern. Mit diesem Vorgehen wird versucht, Gemeinschaftsgefühl und Möglichkeit zur Kommunikation zu geben. Das Zusammenleben und das Miteinander werden als therapeutische Werte verstanden und genutzt. Die Patienten sollen sich nicht mehr isolieren, sondern Spaß daran haben sich einzubringen. Damit besteht nicht mehr die Möglichkeit sich nur mit seinen Problemen und depressiven Symptomen zu beschäftigen.

Sie beginnen sich in größerem Maße nach außen zu orientieren und ihre Fixierung auf die eigene Krankheit wird abgeschwächt.

Einfache Veranstaltungen wie die gemeinsame Mahlzeit, gemeinsame Freizeitgestaltung oder Stationsbesprechungen tragen zu diesem Ziel bei. Hier ist es wieder Aufgabe der Sozialarbeiter, die gemeinsamen Aktivitäten anzuregen und sie und das Leben und das Klima in einem Altenheim nach dem Prinzip der Partizipation zu gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz der Altersdepression als zentrales Problem der Altenarbeit ein und begründet die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen.

2. Was ist Depression?: Es werden die begrifflichen Grundlagen sowie die psychischen und körperlichen Symptomveränderungen bei depressiven älteren Menschen erörtert.

3. Die Pathogenese: Dieses Kapitel widmet sich den Ursachen der Depression, wobei zwischen biographischen, reaktiven und biologischen Faktoren unterschieden wird.

4. Wie ist Depression im Alter vorzubeugen?: Der Hauptteil analysiert umfassend präventive Ansätze, gegliedert in Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention, mit Fokus auf therapeutische Angebote im Altenheim.

5. Schluss: Ein Fazit zur Bedeutung der Präventionsarbeit, das den Handlungsbedarf für die Sozialarbeit im Altenheim unterstreicht.

Schlüsselwörter

Altersdepression, Altenheim, Prävention, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Soziotherapie, Somatherapie, Psychotherapie, Sozialarbeit, Depressionssymptome, Pathogenese, Beziehungsarbeit, Lebensqualität, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit?

Die Arbeit thematisiert Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung von Depressionen bei älteren Menschen, die in Altenheimen leben, um deren Lebenssituation zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis des Krankheitsbildes, der Identifizierung von Ursachen sowie der praktischen Umsetzung von therapeutischen Hilfsangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Einbindung von Präventionsmaßnahmen – insbesondere durch die Soziale Arbeit – der Chronifizierung von Depressionen entgegengewirkt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um den aktuellen Stand der gerontopsychiatrischen Versorgung und sozialtherapeutischer Interventionen darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Säulen der Prävention (Primär, Sekundär, Tertiär) und stellt konkrete Therapieformen wie Somatherapie, Psychotherapie und Soziotherapie vor.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Altersdepression, Altenheim, Soziotherapie, Prävention sowie die ganzheitliche Betrachtung des betroffenen Menschen.

Warum ist die Beziehungsarbeit im Kontext des Altenheims so wichtig?

Sie bildet die Basis für jede therapeutische Maßnahme, da ein wertschätzender Kontakt den Patienten hilft, sich wahrgenommen zu fühlen und soziale Isolation zu überwinden.

Welche Rolle spielt die Angehörigenarbeit?

Angehörige werden als Teil des Familiensystems betrachtet, die durch gezielte Information und Unterstützung entlastet werden sollen, um den depressiven Patienten besser begleiten zu können.

Was versteht die Arbeit unter dem Begriff "Pet-Therapie"?

Dabei handelt es sich um den Einsatz von Haustieren im Heimkontext, die durch Zuwendung und Körperkontakt als "Konstante" im Leben des Patienten fungieren und therapeutisch wirken.

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Details

Title
Präventive Maßnahmen in Altenheimen gegen Altersdepression
College
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Grade
1,3
Author
Annette Faupel (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V81296
ISBN (eBook)
9783638860536
ISBN (Book)
9783638903684
Language
German
Tags
Präventive Maßnahmen Altenheimen Altersdepression Demenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annette Faupel (Author), 2005, Präventive Maßnahmen in Altenheimen gegen Altersdepression, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81296
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