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Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft

Title: Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft

Research Paper (undergraduate) , 2001 , 27 Pages , Grade: 2+

Autor:in: Claudia Werner (Author)

Politics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die Soziale Marktwirtschaft beruht auf Ansichten einer Reihe von Wissenschaftlern, die diese in den 1930er und 1940er Jahren entwickelten und die unter dem Begriff Neoliberalismus zusammengefasst werden können. In Deutschland spielte der Ordoliberalismus der Freiburger Schule eine besondere Rolle. Wichtigster Vertreter war der Wirtschaftswissenschaftler Walter Eucken. Eucken unterschied zwei gegensätzliche Lenkungssysteme: Die Zentralverwaltungswirtschaft und die Wettbewerbswirtschaft. Kritiker Walter Euckens und des Ordoliberalismus hielten dagegen, dass die Unterscheidung in Zentralverwaltungswirtschaft und Wettbewerbswirtschaft zu grob und ein Modell der vollständigen Konkurrenz unrealistisch sei.
Der Begriff Soziale Marktwirtschaft wurde von Alfred Müller-Armack geprägt. Deren Grundziele die Freiheit und die soziale Gerechtigkeit sein sollten. Damit sprach Alfred Müller-Armack der Sozialpolitik eine größere Bedeutung zu als Walter Eucken.
Schwerpunkte des Buches stellen die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg, die Alliierten-Politik, die deutsche Entwicklung bis 1960 und die Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft dar.
Zielsetzung des Buches ist es einen Überblick über die verschiedenen wirtschaftspolitischen Denkrichtungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu bekommen und die Hintergründe der Soziale Marktwirtschaft verstehen und einordnen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg

2. Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft

2.1 Der Liberalismus

2.2 Die Zentralverwaltungswirtschaft

2.3 Erste Gedanken zur Sozialen Marktwirtschaft

3. Der ideengeschichtliche Hintergrund der Sozialen Marktwirtschaft

3.1 Das Konzept von Walter Eucken

3.1.1 Die konstituierenden Prinzipien

3.1.2 Die regulierenden Prinzipien

3.1.3 Die Interdependenzen der Wirtschaftsordnungspolitik

3.2 Die Soziale Marktwirtschaft von Müller-Armack

3.3 Vergleich zwischen Eucken und Müller-Armack

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen wirtschaftlichen Denkrichtungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu geben, um das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft historisch und theoretisch fundiert einzuordnen.

  • Analyse der wirtschaftlichen Ausgangslage Deutschlands nach 1945.
  • Untersuchung der theoretischen Wurzeln im Neoliberalismus und Ordoliberalismus.
  • Gegenüberstellung der Konzepte von Walter Eucken und Alfred Müller-Armack.
  • Diskussion der praktischen Umsetzung und der Bedeutung staatlicher Rahmenbedingungen.
  • Kritische Reflexion der aktuellen Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft.

Auszug aus dem Buch

Die konstituierenden Prinzipien:

1. Das Grundprinzip handelt vom Zusammenhang der ökonomischen Tatsachen. Wirtschaftspolitische Eingriffe beeinflussen immer den gesamten Wirtschaftsprozess, deshalb ist es notwendig immer alle Ausprägungen zu verfolgen. Weiterhin soll es zur Herstellung eines funktionsfähigen Preissystems vollständiger Konkurrenz kommen, da Monopole das Gleichgewicht verzerren können.

Die folgenden sieben Prinzipien spezifizieren, wie jenes Grundprinzip realisiert werden soll.

2. Mit dem Primat der Währung soll es möglich werden, „durch eine gewisse Stabilisierung des Geldwertes, in den Wirtschaftsprozess ein brauchbares Lenkungsinstrument einzubauen.“ Große Schwankungen vom Boom zur Depression könnten damit vermieden werden. Des Weiteren soll verhindert werde, dass Inflation und Deflation die Preise und Kosten verzerren.

3. Die Offenen Märkte verbieten alle Protektionsmaßnahmen (z.B. Einfuhrbeschränkungen) und privat organisierte Wettbewerbsbeschränkungen (z.B. Kartelle). „Zur Konstitution der Wettbewerbsordnung ist die Öffnung von Angebot und Nachfrage notwendig.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg: Dieses Kapitel beschreibt die zerstörte deutsche Wirtschaftslage nach 1945, die Rolle der Alliierten sowie den Übergang durch die Währungsreform.

2. Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft: Hier werden der Liberalismus und die Zentralverwaltungswirtschaft als theoretische Gegensätze sowie die ersten Ansätze zur Lösungsfindung in den 40er Jahren beleuchtet.

3. Der ideengeschichtliche Hintergrund der Sozialen Marktwirtschaft: Dieses Kapitel analysiert detailliert die ordnungspolitischen Prinzipien von Walter Eucken und das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft nach Alfred Müller-Armack inklusive eines direkten Vergleichs.

4. Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die zentralen Argumente des Ordoliberalismus und deren Bedeutung für das wirtschaftspolitische Programm der Bundesrepublik zusammen.

Schlüsselwörter

Soziale Marktwirtschaft, Ordoliberalismus, Walter Eucken, Alfred Müller-Armack, Wettbewerbsordnung, Wirtschaftswunder, Währungsreform, Neoliberalismus, Konjunkturpolitik, Wirtschaftsordnung, Markt und Staat, Preisstabilität, Subventionen, Vollbeschäftigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehung, die theoretischen Grundlagen und die konzeptionelle Entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die ordnungspolitischen Ansätze des Ordoliberalismus, die theoretischen Beiträge von Walter Eucken und Alfred Müller-Armack sowie die historische Entwicklung bis in die 1960er Jahre.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen ökonomischen Denkrichtungen der Nachkriegszeit verständlich zu machen und die Soziale Marktwirtschaft als System einordnen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeschichtliche Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung ordnungspolitischer Standardwerke basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Nachkriegsbedingungen, die theoretischen Exkurse zum Liberalismus und zur Zentralverwaltungswirtschaft sowie die systematische Erarbeitung der Konzepte von Eucken und Müller-Armack.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wettbewerbsordnung, konstituierende Prinzipien, Marktwirtschaft und soziale Gerechtigkeit geprägt.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Sozialpolitik bei Eucken und Müller-Armack?

Während Eucken Sozialpolitik vorwiegend als notwendiges Übel in Notfällen betrachtete, sah Müller-Armack darin einen integralen Bestandteil der marktwirtschaftlichen Ordnung, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Was bedeutet der Begriff "konstituierende Prinzipien" im Kontext von Walter Eucken?

Es handelt sich um acht fundamentale Regeln, wie beispielsweise das Primat der Währung oder das Privateigentum, die zusammenwirken müssen, um eine funktionsfähige und effiziente Wettbewerbsordnung zu etablieren.

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Details

Title
Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Politikwissenschaft)
Grade
2+
Author
Claudia Werner (Author)
Publication Year
2001
Pages
27
Catalog Number
V812
ISBN (eBook)
9783638105200
ISBN (Book)
9783638690751
Language
German
Tags
Konzept Marktwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Werner (Author), 2001, Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/812
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