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Frauen in Führungspositionen

Eine qualitative Betrachtung in Theorie und Empirie

Title: Frauen in Führungspositionen

Term Paper , 2005 , 33 Pages , Grade: 5.0 (CH)

Autor:in: Eva Scheller-Bötschi (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Summary Excerpt Details

Meine Fragestellungen beziehen sich auf das Selbstverständnis einer Frau in einer Führungsposition. Ich interessiere ich mich dafür, welche Eigenschaften eine solche Frau mitbringen soll und wie sich der Führungsstil von Frauen im Laufe der Zeit verändert hat. Außerdem möchte ich wissen, was den männlichen Führungsstil vom weiblichen unterscheidet und ob Frauen einen angenehmeren Führungsstil haben.
Obwohl ich der Meinung bin, dass man qualitative und quantitative Forschung kombinieren sollte, gehe ich in der vorliegenden Arbeit nicht auf die quantitativen Fakten ein. Dies würde den Rahmen der Arbeit überschreiten.

Als Einstieg ins Thema schildere ich mögliche Probleme und Hindernisse des Aufstiegs von Frauen in eine Führungsposition.
Dann gehe ich näher auf die Frauen-Förderungsmassnahmen der Novartis ein, da im letzten Teil der Arbeit ein Interview mit einer Führungsperson der Novartis folgt.
Danach kommt der Hauptteil meiner Arbeit, nämlich der Vergleich der weiblichen Führungsstile früher und heute und auch der Vergleich mit dem männlichen Führungsstil.
Am Schluss folgt der empirische Teil der Arbeit mit drei qualitativen Interviews mit Frauen in Führungspositionen in der Schweiz.
Die Interviewform ist ein mündliches, teilstandardisiertes Leitfadengespräch mit halbstrukturierten, offenen Fragen und ich werde es auf Tonband festhalten.
Außerdem bringe ich zwei kurze Beispiele von weiblichen Führungspersonen aus den USA. Diese Frauen vergleiche ich jedoch bewusst nicht mit meinen Interview-partnerinnen, da es sich um ganz andere Grössenordnungen handelt.
Im Schlusswort zeige ich in einem kurzen Fazit meine eigene Meinung zum Thema auf.

„Es ist wahrscheinlicher, dass eine Frau vom Blitz erschlagen wird, als dass sie in den Vorstand eines Unternehmens aufsteigt, oder dass eine Frau Bundeskanzler wird.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. Der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen

1.1 Probleme auf dem Weg nach oben

1.2 Projekte der Novartis als Beispiel von Frauen-Förderungsmassnahmen

2. Der weibliche Führungsstil

2.1 Wie Frauen früher führten

2.2 Wie Frauen heute führen

2.3 Unterschiede des männlichen und des weiblichen Führungsstils

3. Beispiele von Frauen in Führungspositionen

3.1 Interviews mit Frauen in Führungspositionen in der Schweiz

3.1.1 Gisela Schelling

3.1.2 Maria Bötschi

3.1.3 Brigitte Contin

3.2 Beispiele aus den USA

SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation von Frauen in Führungspositionen mit einem Fokus auf die soziologische Perspektive sowie die praktische Anwendung in Unternehmen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit dem Selbstverständnis von Frauen in leitenden Positionen, der Evolution des weiblichen Führungsstils im Vergleich zu männlichen Modellen und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  • Barrieren und Hindernisse beim Aufstieg von Frauen in Führungspositionen.
  • Analyse und Vergleich weiblicher und männlicher Führungsstile.
  • Qualitative Interviews mit Schweizer Führungskräften aus verschiedenen Branchen.
  • Fallbeispiele aus den USA zur internationalen Einordnung.
  • Unternehmensspezifische Förderungsmassnahmen am Beispiel von Novartis.

Auszug aus dem Buch

1.1 Probleme auf dem Weg nach oben

„Es ist wahrscheinlicher, dass eine Frau vom Blitz erschlagen wird, als dass sie in den Vorstand eines Unternehmens aufsteigt, oder dass eine Frau Bundeskanzler wird.“

Viele Hindernisse auf dem Weg in eine höhere Position kommen von der Firma aus. Der Gedanke, dass Frauen früher oder später sowieso eine Babypause machen werden und dass es sich daher für den rational denkenden und nutzenmaximierenden Chef nicht lohnt, sie als Führungskraft zu fördern, ist weit verbreitet.

Männliche Chefs finden oft, dass es halt Tradition ist, dass die männlichen Arbeitnehmer bevorzugt werden, es sei einfach so. Und dies, obwohl Frauen heute oft besser qualifiziert seien. Jeder dritte Chef gibt in einer anonymen Unfrage zu, dass ein Grund, warum Frauen weniger verdienen oder weniger schnell und weniger oft in höhere Positionen aufsteigen, die Verhandlungsschwäche der Frauen sei.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch persönliches Interesse, akademische Vorbildung und die Relevanz der Thematik in Gesellschaft und Wirtschaft.

1. Der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen: Dieses Kapitel thematisiert die bestehenden Barrieren für Frauen beim Karriereaufstieg und stellt beispielhafte Förderprogramme eines Grossunternehmens vor.

2. Der weibliche Führungsstil: Hier wird der historische Wandel des Führungsverhaltens von Frauen analysiert und die Unterschiede zum traditionellen männlichen Führungsmodell herausgearbeitet.

3. Beispiele von Frauen in Führungspositionen: Dieser Teil umfasst die empirische Untersuchung in Form von qualitativen Interviews in der Schweiz sowie eine ergänzende Betrachtung US-amerikanischer Beispiele.

SCHLUSSWORT: Die Autorin reflektiert ihre Ergebnisse kritisch und betont das Potenzial von Vielfalt im Arbeitsmarkt sowie die Notwendigkeit eines kooperativen Führungsstils.

Schlüsselwörter

Frauen in Führungspositionen, Weiblicher Führungsstil, Karriere, Soziologie, Arbeitsmarkt, Gender, Novartis, Führungskraft, Management, Work-Life-Balance, Gleichberechtigung, Coaching, Teamorientierung, Diversität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Frauen in Führungspositionen, insbesondere im Hinblick auf den Führungsstil und die Herausforderungen bei der Karriereentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Hindernisse beim beruflichen Aufstieg, der Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Führungsansätzen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Selbstverständnis von Frauen in Führungspositionen zu verstehen und aufzuzeigen, wie sich Führungsstile durch Geschlechterrollen und gesellschaftliche Erwartungen prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem empirischen Teil, der qualitative, leitfadengestützte Interviews mit drei Schweizer Führungspersönlichkeiten beinhaltet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Aufstiegsprobleme, eine Analyse von Führungsstilen früher vs. heute sowie die Auswertung der durchgeführten Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Diversität, Führungsstil, Karriere-Strategien, Work-Life-Balance und der gesellschaftliche Wandel.

Wie bewerten die Interviewpartnerinnen den Unterschied zwischen den Geschlechtern in der Führung?

Die interviewten Frauen betonen überwiegend die Notwendigkeit sozialer Kompetenzen und einer kooperativen Führung, wobei sie teilweise die Erfahrung machen, dass Frauen in der Führung genauer beobachtet werden.

Welche Rolle spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Arbeit?

Die Arbeit zeigt auf, dass dieses Thema eine der grössten Hürden darstellt, aber durch flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit oder „work-at-home“ und unterstützende Unternehmenskultur bewältigt werden kann.

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Details

Title
Frauen in Führungspositionen
Subtitle
Eine qualitative Betrachtung in Theorie und Empirie
College
University of Basel  (Institut für Soziologie / Wirtschaftswissenschaftliches Institut)
Course
Vorlesung: Arbeitsmarkt und Gender
Grade
5.0 (CH)
Author
Eva Scheller-Bötschi (Author)
Publication Year
2005
Pages
33
Catalog Number
V81339
ISBN (eBook)
9783638851596
ISBN (Book)
9783638851756
Language
German
Tags
Frauen Führungspositionen Vorlesung Arbeitsmarkt Gender
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Scheller-Bötschi (Author), 2005, Frauen in Führungspositionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81339
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